Prenatale Depression???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von grillesun 20.08.07 - 11:05 Uhr

Gibt es sowas? Habe ja schon von postnatalen depressionen gehört aber gibt es das auch vor der Geburt?
Bin seit enigen Tagen völlig Fertig, habe im Moment einen ganzen Berg Probleme vor mir angehäuft und es ist irgendwie kein Ende in Sicht.Bin nur am Heulen und weiß nicht mehr was ich noch machen soll.
Hat jemand Erfahrung damit? Gibt es etwas das mein FA mir Verordnen kann so wie Dysto loges Tbl oder ähnliche pflanzliche Wirkstoffe?
Habe schon früher depressive Schübe gehabt, weiß aber jetzt wirklich nicht weiter!#heul
#danke für die Hilfe
grillesun

Beitrag von melhau 20.08.07 - 11:12 Uhr

Hallo Grillesun!

Ja das gibt es, manche Studien gehen sogar davon auf dass "Pränatale Depressionen" genauso gehäuft auftreten wie die postnatale Depression die Gott sei Dank schön langsam gut thematisiert wird.

Bezüglich Medikamenten/Therapie/Unterstützung wende dich vertrauensvoll an deinen FA oder HA, es ist auch in der SS einiges möglich.
Vor allem wenn du das Krankheitsbild Depression/depressive Episode schon kennst, weißt du was für dich zu tun ist!

LG Melanie

Beitrag von grillesun 20.08.07 - 11:15 Uhr

Danke für deine Antwort,
habe am Donnerstag wieder FA Termin und werde mal Nachfragen. Wollte mich nur nicht lächerlich machen. Hab halt im Moment vor Allem Angst.
LG grillesun

Beitrag von melhau 20.08.07 - 11:21 Uhr

Ja mach das auf alle Fälle auch dafür ist dein Arzt nämlich da!

Mir hat man sehr lieb geholfen und ich hab von sehr vielen Stellen großartige Unterstützung erfahren! So dass ich es bis jetzt ohne Medikamente geschafft habe.

Ich wünsch dir alles Gute und hol dir die Hilfe die dir zusteht!

Melanie

Beitrag von amitola 20.08.07 - 11:13 Uhr

Hi du,

also offiziell gibt es sowas glaub ich nicht aber ich hatte auch schon vor der Geburt eine Depression. Was daher rührte, dass ich genau wie du immens viele Probleme hatte. Ich denke man sollte dagegen schnellst möglich irgendetwas tun denn sonst geht es nach der Geburt erst richtig los! Ich kann dir nur raten vielleicht jetzt schon nach einem Therapeuten ausschau zu halten, hast du schon eine Hebamme? die wissen oft ganz gute Adressen, vertraust du deinem FA dann sprich mit ihm drüber und wenn du schon weißt in welcher Klinik du entbindest wende dich da auch mal hin die haben oft Gynäkologen mit dem Zusatz eines Therapeuten die dir super helfen können! Ich kann dich sehr gut verstehen und wünsche dir, dass du es möglichst schnell in den Griff bekommst. Ich habe leider damals viel zu lange gewartet und stecke jetzt 8 wochen nach der Geburt in einer totalen Krise :-(

liebe grüße Amitola

Beitrag von grillesun 20.08.07 - 11:23 Uhr

Danke für deine Antwort,
werde am Donnerstag meinen FA fragen, der kennt zwar meine depressive Vorgeschichte nicht aber hat bestimmt einen Tip für mich.Es war bislang nie so schlimm das ich einen Therapeuten gebraucht hätte, damals hatte ich noch einen anderen HA und der hat mir mit seinen Gesprächen und Ratschlägen schon sehr viel weiter geholfen.
Ich wünsche dir viel Kraft das du deine Krise schnell wieder in den Griff bekommst und die Zeit mit deiner kleinen Familie wieder genießen kannst.
LG grillesun

Beitrag von toca 20.08.07 - 12:05 Uhr

Hallo,

ein Tabuthema...
aber auch ich hatte vor meiner Schwangerschaft schon eine Depression und habe Sie leider während der SSW wieder bekommen....
ich war beim FA, Hausarzt (gab mir was pflanzliches = Neurexan) und beim Psychiater.
Der Psychiater (den ich schon kannte) hat mir dann Amythryptilin verschrieben- das Medikament erhöht lediglich ganz leicht das Missbildungsrisiko (von 1-2% auf 2-4%), dafür wurde ich aber schnell ruhig und sehr zuversichltlich. Inzwischen bin ich in SSW 33 und habe die Medikamente vor ca. 5 Wochen wieder abgesetzt. Dem Wurm geht es Gott sei Dank sehr gut!!!!
Mein Arzt sagt, dass es besser sei etwas dagegen zu tun, da es für das Baby auch nicht gut ist, wenn man immer schlecht drauf ist und wie in meinem fall sehr nervös und unruhig.

Ich habe mir die Entscheidung sehr schwer gemacht, aber bevor ich in eine klinik eingewiesen werde...

Geh also zum Arzt und vertraue ihm.Wenn Du schon eineDepri hattest, dann hast Du sicher auch einen Psychiater Deines Vertrauens.

Ich wünsche Dir alles gute!!!

Liebe Grüße
TOCA

Beitrag von grillesun 20.08.07 - 12:19 Uhr

Danke für deine Antwort,
einen Psychater habe ich noch nicht, bekam vorher imm Dysto loges Tbl. und hatte einen sehr guten HA den ich leider wechseln mußte.
Habe am Donnerstag Termin beim FA und werde das Problem dann doch mal ansprechen, will ja auch nicht das es noch schlimmer wird, da ich aus Erfahrung weiß das es meißt nicht von alleine verschwindet.
LG grillesun