paukenergussOP+polypen sinnloser eingriff? bin verwirrt

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von sina236 20.08.07 - 12:36 Uhr

so, nachdem wir nun mit unserer tochter (22) monate für freitag zur OP angemeldet sind und heute das blutbild haben machen lassen, hat mich mein neuer kinderarzt total verwirrt. muss dazu sagen, die OP hat bei uns der hno veranlasst. den kinderarzt kennen wir noch nicht gut, waren erst 2 x dort. das problem ist bei uns , dass die maus oft röchelt, oft ohrenschmerzen hat, schlecht schlafen kann und schnarcht bzw immer mit offenem mund keuchend durch die gegend astet. für den hno arzt genug anlass, das ganze zu operieren (entfernung der rachenmandel und schnitt ins trommelfell). nun komme ich heute zum arzt und er fragt mich, warum das blutbild gebraucht wird. ich ihm erklärt und er- sagt so abfällig nebenbei "naja, das wird in 6 monaten sowieso wieder das gleiche sein und die polypen wachsen eh nach, das wissen sie ja". damit war die diskussion erledigt. keine weitere erklärung, nichts. mein hno arzt sagte mir, dass die polypen nur äusserst selten nachwachsen und es den meisten kindern schon 4 tage nach der OP deutlihc besser ginge. ja was denn nun. ich finde das unmöglich, dass der mich mit so einer info stehen lässt. was soll das denn heissen, dass ich meine tochter leichtfertig auf den op-tisch lege, damit ein anderer arzt gut verdient? operieren die wirklich so viel und oft, um die abrechnung voll zu machen? ich weiss jetzt gar nichts mehr, was richtig ist. vorher war ich überzeugt, dass es unserer maus helfen wird und das einzig richtige für sie ist, denn die symptomatik ist doch schon seit ihrem 5. lebensmonat die gleiche. ich erhoffte mir davon einiges. auch im bezug auf gehör und sprache. was mach ich denn jetzt? habe schon gegooglet, habt ihr noch erfahrungen?????


sina :-[

Beitrag von claudia_71 20.08.07 - 12:46 Uhr

Hallo Sina!

Die Polypen wachsen i.d.R. nicht mehr nach - sofern sie richtig entfernt wurden! Sagt zumindest unser HNO ;-)! Und die Symptome sprechen doch sehr FÜR eine OP!
Dein (euer) neuer KiA kennt die Kleine doch noch nicht soo gut, vielleicht wollte er noch etwas abwarten #kratz?

Ich würd die OP machen lassen, ohne Frage, der Kleinen geht danach bestimmt besser! #liebdrueck

LG Claudia

Beitrag von streifenhoernchen76 20.08.07 - 13:11 Uhr

Ich muss meine Vorrednerinnn wiedersprechen.
zu 99 % wchsen die Polypen wieder nach vor allem wenn sie so früh entfernt werden.
Ich bin selber betroffen-.
LEIDER.
Ich würde die OP nicht an meinem Kind durchführen lassen.
Der sohn meiner Freundin hat danach so schlimme Probleme das sie alle 2 Tage zum Arzt muss.

Die Ohren und die Nase Eitern...
Man muss es selber wissen und nicht jeder hat Problem aber ich würde nicht

Beitrag von kati2506 20.08.07 - 13:14 Uhr

Hallo, unser Sohn wurde im Januar operiert.Und seitdem ist es wesentlich besser geworden. Er hatte ständi Mittelohrentzündungen und auch der Mund war ständig auf. Bei ihm wurden auch die Polypen entfrent und ein Schnitt im Ohr gemacht. ER konnte gleich wieder nach hause. Und ein Blutbild brauch man ja wohl vor jeder op. Traurig wenn ein Artzt das nicht weiss. Lass dich nicht irre machen. Mach den eingriff und der Kleinen wirds besser gehen.
LG Kati

Beitrag von dini72 20.08.07 - 13:16 Uhr

Hallo Sina,

Bei uns war diese OP absolut sinnVOLL - der Aufwand hat sich total gelohnt. Unser Sohn war ein halbes Jahr dauerkrank, ständig Mittelohrentzündungen, Erkältung usw. Er war schon am Abend nach dem Eingriff wieder topfit, quasi ein neues Kind :-) Er ist seitdem super zufrieden, redet endlich auch etwas besser, und schläft normalerweise durch!

Ist immer blöd, wenn da mehrere Ärzte im Spiel sind, da kann ich selbst ein Lied von singen. Aber nach Deinen Schilderungen kann ich nur zu dem Eingriff raten. Ach, und selbst wenn nach einem Jahr diese Probleme erneut auftauchen sollten, so hätte es sich allein für die Zeit bis dahin 100%-ig gelohnt, da es dem Kind (und den Eltern!) wesentlich besser geht.

Gruss und Kopf hoch,

Nadine

Beitrag von babybaer4 20.08.07 - 13:36 Uhr

Ja sie können nachwachsen.Bei mir waren es 3 mal.
Aber ich habe lange falsch gesprochen,durch die Polypen.Habe mir angewöhnt durch den Mund zu atmen und habe auch dadurch fürchterlich geschnarcht(mein Mann behauptet das ich es immer noch tue,aber das glaube ich nicht)
Ich denke das du deiner Tochter hilfst,wenn sie doch dauernt erkältet ist und zu dicke Polypen können das Sprachverhalten beeinträchtigen.

Lg Sabine