ev. luth. Taufe eines Erwachsenen

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Beitrag von anjasz 20.08.07 - 12:53 Uhr

Wollte mal wissen wie die Vorgespräche mit dem Pfarrer so ablaufen, wenn ich mich mit 22 taufen lassen will.
Und dann wollte ich mal wissen wie so eine Erwachsenen-Taufe abläuft? Brauch ich da auch 2 Paten?#schein

Bin schon lange entschlossen mich taufen zu lassen, aber es hat immer nicht so gepasst von der Zeit her und vom Organisatorischem... Aber jetzt bin ich felsen fest davon überzeugt die Dinge in die Hand zu nehmen; meine Tochter (3) soll schließlich auch getauft werden. Kann ich dass mit mir gleichzeitig machen?

Hab heute beim Pfarramt angerufen und mir nen Termin geholt... erst mal nur zum 1. Gespräch... Man bin ich aufgeregt... :-p

Ok mailt mir mal eure geschichten dazu und was ihr darüber denkt!

#danke

#schein Anja #schein

Beitrag von baumrock 20.08.07 - 15:53 Uhr

Hallo,

Ich bin als Kind getauft worden und nie das Beduerfnis das im Erwachsenenalter zu wiederholen (es gibt ja viele die das machen).
Aber wir hatten neulich bei uns im Gottesdienst eine Erwachsenentaufe! Sie war alleine vorne mit dem Pfarrer, also waren dort keine Paten.
Ich fand es unheimlich schoen und das Ereignis war fuer mein Empfinden soger schoener als eine "Babytaufe".
Ich denke mal das das Vorgespraech je nach Pfarrer anders verlaeuft. Aber Angst haben musst Du auf keinen Fall! Ist doch ein sehr positives Ereignis.
Ich wuerde mit Ihm auf jeden Fall meine Aengste und Nervositaet besprechen, denn es soll ja auch fuer Dich ein schoenes Ereignis werden.
Ich wuesste nicht warum ein Pfarrer gegen eine Doppeltaufe (Du und Deine Tochter) sein sollte.
Mein Mann ist Theologe (kein Pfarrer!) und leitet regelmaessig Gottesdienste, Predigten etc. und glaube mir, wir sind ganz normale Menschen, die nicht beisen #freu

Ich wuensche Dir alles Gute!

Baumrock

Beitrag von tae 20.08.07 - 16:23 Uhr

Ich bin 1979 aus der katholischen Kirche aus- und 1988 wieder eingetreten.

Ich wurde bei einem mir bekannten Pfarrer wiederaufgenommen, hatte als Paten die Eltern des Pfarrers.

Nach dem Beichten bekam ich die Busse und die Lossprechung.

Das formale hatten wir vorher geklärt.

Normal wurde das in unserer Stadt so gemacht, dass die Täuflinge sich bei einem Pater zum Gespräch trafen, warum, wieso, weswegen - und kennenlernen der katholischen Sachen.
Am Ende gab es dann eine grosse Taufe mit einer kleinen Feier.

Das habe ich mir halt gespart.

Und jetzt schreibe ich oft hier.

Ich wünsche dir alles Gute, Täufling.

gruß,

Beitrag von tinalein123 20.08.07 - 17:41 Uhr

Hallo und Glückwunsch zu Deiner Entscheidung - find ich gut.

Paten brauchst Du für Dich nicht, aber für Deine Tochter, bist ja schließlich schon selber groß. Aufgabe der Paten ist, Dich als Elternteil bei der christlichen Erziehung Deines Kindes zu unterstützen.

Das Taufgespräch wird darum gehen, warum Du Dich und Dein Kind taufen lassen möchtes, einige Gründe solltest Du also schon parat haben, nicht nur ein Gefühl "ich will".