Dringend - Frage zum Ohrlöcher stechen

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von lali0204 20.08.07 - 13:35 Uhr

Hallo,
meine kleine Tochter (5 Jahre) will sich unbedingt Ohrloecher stechen lassen, weil sie Ohrringe sooooo toll findet. Alle Maedels in ihrer Umgebung haben auch schon welche, und diese einmal-Ohrringe zum aufkleben, die sie bisher oft benutzt hat, reichen ihr nun nicht mehr. Ich haette lieber noch gewartet, aber da ich sie schon so einschaetze, dass sie solch eine Enscheidung selbst treffen kann, okay. Ich habe ihr gesagt, dass es weh tut etc., wuerde sie aber gerne genau vorbereiten und da ich zu den wohl eher seltenen Exemplaren gehoere, die keine Ohrringe haben, brauche ich dringend Rat: Wer kann mir sagen wir lange und wie sehr es weh tut, ob und was man gegen den Schmerz machen kann, wie lange man diese Anfangsohrringe drin lassen muss, und wann man die Ohrringe zum ersten Mal wieder ganz rausnehmen kann (also die Ohrloecher nicht mehr wieder zuwachsen).
Vielen Dank fuer jede Antwort!
LG,
Lali

Beitrag von lummybaer 20.08.07 - 13:43 Uhr

Hallo !!!
Welcher Schmerz ? Wieso tut es weh ??? Willst du es ihr ausreden? So hört es sich für mich an! Tut mit leid, ich will dich nicht (wirklich nicht) angreifen. Aber folgender Satz hört sich für mich so an.

"Ich habe ihr gesagt, dass es weh tut etc., "



Meine Tochter (11) hat auf beiden Seiten 2 Ohrlöcher weil sie es so wollte. Die erstern hat sie mit 4 bekommen und die zweiten hat sie mit 9 bekommen. Es war ihre eigene Entscheidung. Mein Sohn (7) wollte ein Ohrloch haben. Es war sein eigener Wunsch, weil seine Schwester Ohringe hatte.
Wenn deine Tochter Ohrringe haben will, wenn sie es WIRKLICH will würde ich mit ihr in ein Schmuckgeschäft gehen damit sie sich die ersten Ohrringe aussuchen kann und dann kann sie sich ja auch die Stechmaschine ansehen.

Aber weh tut es 100% ig nicht.

viele Grüße
Sabine

Beitrag von thea21 20.08.07 - 14:38 Uhr

Hallo,

ich finde, wenn ein Kind Ohrringe haben will, sollte man es vorher auch aufklären das es eben mit Schmerzen verbunden ist.

Der eine weint weil er empfindlicher ist, der andere ebe nicht.

ABER zu sagen das es nicht wehtut ist Quatsch.

Ich habem eine damals mit 11 bekommen und weiß sehr wohl noch wie weh es tat. Ich bin kein Jammerlappen ABER es ist ne Wunde.

Das stechen (was im normalfall so getan werden sollte) TUT eben weh und auch danach im Abheilungsprozess kann es zu leichteren (wenn man richtig pflegt) Entzündungen kommen und auch DAS tut weh.

Thea

Beitrag von honig7 20.08.07 - 19:27 Uhr

es tut nicht weh??

aha #augen

Beitrag von stehvieh 20.08.07 - 20:07 Uhr

Genau, dann möcht ich mal wissen, was ich mir da eingebildet hab bei meinen insgesamt 4 Ohrlöchern und den dicken, roten, heißen, pulsierenden Ohrläppchen die nächsten paar Stunden #augen. Bei den letzten beiden war ich schon erwachsen und hab ne ganz gute Erinnerung an die Sache, bei den ersten beiden war ich 3.

LG
Steffi (deren Große mit 3 neulich erklärt hat, dass sie keine Ohrringe will - find ich gut so #cool)

Beitrag von daniko_79 20.08.07 - 13:45 Uhr

Hallo

ich kann Dir nur einen TIP geben , lass beide Ohrlöcher auf einmal stechen nicht hintereinander ... schmerzen sind das nicht wirklich und wenn Deine Tochter das gerne möchte dann kann man Ihr das auch nicht ausreden . Jetzt ist das perfekte Alter wenn sie das selber haben will.

Geht hin, sie sucht sich ein paar aus und gut is !

Daniela

Beitrag von steffi7j 20.08.07 - 13:55 Uhr

Hallo!

Meine Tochter bekam mit knapp 4 Jahren ihre Ohrringe, da sie unbedingt welche wollte. Wie lange es weh tut, ist allerdings unterschiedlich. Das eine Kind ist empfindlicher, das andere eben weniger. Ich hätte meiner Tochter nicht sagen dürfen, daß es weh tut, dann hätte sie sich total geweigert. Man sagt eigentlich, daß die Gesundheitsstecker 6 Wochen drin bleiben sollen, bevor man sich an andere wagt. Man bekommt nach dem Reinschießen/Stechen eine Lösung mit, die man 2 mal am Tag an die Löcher machen soll. Dies dient der Desinfektion und zur Heilung eben.

Es wird eine Weile dauern ehe man die ganz rauslassen kann, denn die Löcher können auch nach einem halben Jahr, sobald man sie einige Tage draußen läßt, wieder anfangen, zuzuwachsen.

So erging es mir selbst mal. Schmerzhaft ist dann, es wieder durchzustechen. Meine Tochter hatte ihre bis auf den Wechsel zu den neuen Steckern, noch nie draußen.

LG Steffi

Beitrag von lummybaer 20.08.07 - 14:47 Uhr

ich habe gerade meine Tochter nochmal gefragt, sie ist jetzt 11 und sie sagt ebenfalls das es nicht wehgetan hat. Sie würde wenn sie welche haben wollte es wieder machen lassen.
Ich denke der Schreck vor dem lauten Knall ist größer als der "Schmerz", wenn es einer sein sollte.

Aber ich denke das muss jeder für sich ausmachen.


liebe Grüße
Sabine

Beitrag von bezzi 20.08.07 - 14:50 Uhr

Natürlich soll man sagen, dass es weh tut. Das Kind soll es ruhig wissen. Wenn es danach Angst hat und keine Löcher mehr will - auch gut - Problem gelöst.

Mir gefallen meine Kinder ohne Ohrlöcher sowieso viel besser.

Entscheide selber, was Du von Tipps zu halten hast, deren Verfasser behaupten: "es tut 100% nicht weh".

Beitrag von binnurich 20.08.07 - 14:53 Uhr

Na, ich habe welche, aber die haben schon weh getan, weil ich immer dran rumgesoielt habe, haben sich die Löcher total entzündet.
1x musste neu gestochen werden.
Nichts desto trotz hab ich auf der einen Seite 2 und auf der anderen 5.
bin jetzt aber 34 und trage eigentlich nur noch eines auf jeder Seite, so das die anderen bestimmt auch nicht mehr alle funktionieren.
Von wehtun würde ich meiner Tochter sicher nichts sagen.

Ordentliche Pflege und die Dinger, wenn sie mal drin sind ein wenig in Ruhe verheilen lassen! Nach zwei Wochen mal schauen, ob man die Gesundheitsstecker gegen andere austauschen kann. Man könnte aber lieber auch noch eine Woche länger warten.

Beitrag von thea21 20.08.07 - 15:10 Uhr

Hallo

Ich find es hat was mit Vertrauen zu tun, das man seinem Kind (gesetz dem Fall es ist alt genug, wo ich finde das es bei Ohrringen eh sein muss) sagt das es eben leicht wehtut. Alles andere wäre ja Augenwischerei.

Man sagt nix von schlimmen Schmerzen, eben aber das das Kind sich darüber bewusst ist, das das Pieksen und auch Abheilen mit leichten Schmerzen verbunden sein kann.

Ich finde ebenso weniger, wie es ne andere Posterin hier schrieb, das man es dem Kind damit ausreden. Vielmehr finde ich lehrt man dadurch seinem Kind (wenn man es nicht übertreibt sondern kurz auf den Punkt bringt) Eigenverantwortung zu tragen.

Soll heißen: Wenn du Ohrringe möchtest, musst du damit rechnen das es wehtun könnte.

LG Thea

Beitrag von binnurich 20.08.07 - 21:08 Uhr

Naja, das mit dem Pieksen find ich nicht schlecht. Aber ich meine du kennst dein Kind ja ehr am Besten, du weißt sicher wann du ihr damit Angst machst bzw. wie weit du gehen kannst.

Oh, ich hoffe, ich habe noch ein Weilchen Zeit, bis meine Süße auf die Idee kommt.
Naja sie ist 2 und hat am Samstag bei Oma Clipps reinmachen wollen.

Hab gerade mal meinen Mann gefragt, ab wann er es machen lassen würde, er meinte: naja so ab 12? #kratz#augen oh, ich glaube bei uns wird es da heftige Debatten mit dem Papa geben. #cool

Beitrag von gunillina 20.08.07 - 19:59 Uhr

Aaalso. ES TUT WEH. So ist das nun mal. Jeder ,d er was anderes sagt, hat meiner Meinung nach ein gestörtes Schmerzempfinden...
ABER: Es tut nicht sehr weh. Ich habe mit 6 Jahren Löcher bekommen und es tat weh, es hat gepocht und war heiss. Aber ich war stolz und habe jeden Morgen und tagsüber tüchtig gedreht, denn das sollte ich laut Juwelier machen (damit die nicht festwachsen). Geht doch einfach zum Juwelier und fragt da mal nach. Der kann es euch am besten erklären, denke ich.
Ich habe mir später übrigens noch ein Bauchnabel-Piercing machen lassen, und da gab es etliche Mädels, die sich NUR mit Betäubung haben piercen lassen (ich gehörte aber zu der Sorte Mädchen, die meinte, der Schmerz gehört zum Piercing dazu, alles andere ist für Weicheier - das denke ich auch immer noch;-)). Also kann es doch gut sein, dass es auch für Ohrlöcher Betäubung gibt? Frag mal nach beim Juwelier...
L G
Gunillina, mittlerweile ganz ohne Ringe, Stecker und co.

Beitrag von ccflopi023 20.08.07 - 20:15 Uhr

Hallo Lali.:-)

Jasmin war 1 Jahr alt, als ich ihr Ohrlöcher hab stechen lassen. Die Ohrlöcher wurden beide gleichzeitig gestochen. Es war eine sehr schnelle Angelegenheit und wie ich finde besser, als einer nach dem anderen stechen zu lassen. Von Schmerzen kann ich nichts berichten. Ich denke es war ein kurzer Schmerz, wie sie gestochen worden sind, aber danach garnicht. Damals wurden mir noch Tropfen mitgegeben, zur Vorbeugung von Entzündungen. Diese hab ich ihr dann Morgens und Abends täglich auf die Stelle geträufelt und die Entzündung blieb auch aus. Diese Ohrringe hat sie bis heute noch in den Ohrläppchen.

Meine Mutter hat mir Ohringe stechen lassen, da war ich 8 Monate alt. Ich hab die Ohrlöcher heute noch, auch wenn ich mal ca. 2 Monate keine Ohringe trage, wachsen Sie so schnell nicht zu. Ob das jetzt bei jedem so ist, kann ich Dir leider auch nicht sagen, aber ich hoffe ich konnte Dir trotzdem helfen.

LG Carina #blume

Beitrag von ue3 20.08.07 - 20:33 Uhr

hallo
ich finde es gut, das du sie vorbereitest, das es wehtun kann und sie es merken wird.
es tut weh, ich verstehe nicht, das man sagen kann es tut gar nicht weh. mag sein, das ich...meine tochter...emprfindlich sind, aber uns kamen tränen in die augen.
meine tochter fand das drehen hinterher als unangenehm, damit die dinger nicht festwachsen musst du sie immer mal drehen.
aber wenn sie es möchte, dann geht doch welche anschaun und fragt dort mal wielange die drin bleiben müssen und so.
und beide gleichzeitig reinschiessen lassen, nicht erst ein ohr, danach das andre.
l.g.

Beitrag von waldlicht 20.08.07 - 20:52 Uhr

Liebe Lali0204,

BITTE, BITTE, BITTE tu deiner Tochter EINEN Gefallen:

WENN sie wirklich ein Piercing haben will (und nix anderes sind Ohrlöcher) dann bitte AUF KEINEN FALL beim Juwelier oder anderswo SCHIEßEN lassen!!!
Diese komischen Ohrloch-Pistolen sind absoluter Dreck!
Diese Pistolen bestehen nicht nur aus Metall, sondern auch aus Kunststoffteilen - Ergo können sie NICHT sterilisiert werden, da das Plastik schmelzen würde...
Im Klartext: Diese Dinger werden nur kurz desinfiziert, aber sind NICHT Steril!!!
Wer von euch würde sich schon mit einer gebrauchten Nadel Blut abnehmen lassen ...das ist nix anderes!
Mal abgesehen davon, dass bei einem Ohrloch-Schuss das Gewebe nicht glatt durchstochen, sondern durch den Druck zerfetzt wird... weshalb sich Ohrlöcher auch immer häufiger entzünden, als z.B Bauchnabel- oder andere Piercings.
DAS sind Punkte, die einem natürlich kein Juwelier oder Ohrenarzt sagt, wenn er das den kleinen Würmchen antut... geht ja ums Geld.
Also wenn bitte zu einem gescheiten Piercer gehen und mit einer Braunüle STECHEN lassen.

Lieben Gruß, Waldlicht

Beitrag von janamausi 20.08.07 - 21:34 Uhr

Hallo!

Meine Tochter hat vor ca. 2 Monaten mit 3 1/2 Jahren Ohrlöcher bekommen. Eigentlich halte ich zwar in dem Alter nichts davon, aber sie hat es bei vielen anderen Mädchen in ihrem Alter und auch bei mir gesehen und wollte unbedingt welche.

Ich hab ihr dann erklärt, dass es im ersten Moment schon weh tut und es auch manchmal lange dauert, bis die Löcher richtig verheilt sind und es währenddessen auch noch weh tun kann, aber das hat sie nicht abgehalten...

Ihr wurden beide Ohrlöcher gleichzeitig gestochen, dass finde ich auch sehr wichtig, und man hat ihr deutlich angesehen, dass es weh getan hat, aber sie war ganz tapfer und hat nicht geweint.

Die Ohrlöcher sind mittlerweile super verheilt und meine Tochter hatte auch überhaupt keine Probleme. Meine Tochter hat sich selbst diese medizinischen Ohrringe ausgesucht und wir haben Tropfen mitbekommen, die ich zweimal täglich aufs Ohr tropften mußte. Die medizinischen Ohrringe müssen ca. 8 Wochen drinnen bleiben und ich würde drauf achten, dass es runde sind. Bei Sternen etc. bleiben die Kinder doch mal eher am Pullover etc. hängen. Auch hatte ich meiner Tochter vorsichtshalber fast eine Woche keine Haare gewaschen, weil ich Angst hatte, dass sich die Löcher durch das Shampoo entzünden (ob das wirklich sein kann, weiß ich nicht).

LG janamausi

Beitrag von abraxas8 20.08.07 - 22:04 Uhr

Hallo.Hast du mal über die Konsequenzen zb in der Schule nachgedacht? Ständig vorm Sportunterricht Ohringe raus und wieder rein, hohe Infektionsgefahr...Beim Spielen kann sie hängen bleiben. Und es tut weh(hab das erst selbst vor 4 Jahren durch und da hatte ich schon 1 Kind geboren und trotzdem tat es weh-von wegen Schmerzempfinden). warum will sie Ohrringe haben? Gruppenzwang-alle haben sie und nun sie auch? Sowas würde ich nicht unterstützen. Ich bin heilfroh dass meine Tochter sich das nicht wünscht. Und wenn, dann würde sie sie frühstens mit 6 bekommen. Und Babys mit Ohrringen bzw. Kleinkinder finde ich schwachsinnig. Da tut man doch eher was für sich als fürs Kind!Total verantwortungslos...
Lg