Wer hat unfreiwillig lange voll gestillt?

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von celina102004 20.08.07 - 14:04 Uhr

Hallo,

Mein Sohn ist nun 7 1/2 Monate und mag nach wie vor nix vom Löffel essen, völlig egal was, habe schon viel probiert. In seltenen Fällen nimmt er mal ein paar Löffelchen, aber davon, wirklich eine Still-Mahlzeit zu ersetzen, sind wir noch weit entfernt. Mich würde mal interessieren, wer eine ähnliche Erfahrung gemacht hat. Wer hat/hatte noch so einen hartnäckigen Muttermilch-Fan und wann ging es dann bei Euren endlich los mit dem Essen?

LG

Celina

Beitrag von anarchie 20.08.07 - 14:24 Uhr

Hallo!

naja..unfreiwillig nicht wirklich - ich fand es ok...die zwerge wissen,was gut für sie ist....

max begann mit 7 Monaten zu essen...

Leonie stillte 11 Monate voll - unter Verweigerung jeglicher Beikost...
Dann hat sie sich ne kartoffel vom Teller genommen und reingehauen!

lg

melanie mit nr.3(37.SSW)

Beitrag von sissy1981 20.08.07 - 14:39 Uhr

Unfreiwillig war bei mir auch das falsche Wort, ist ja Sache der Kinder wie lange sie brauchen um Beikostreif zu werden. mene waren im schnitt so 7-9 Monate alt bis sie den ersten Löffel bekamen. Irgendwann war eben nicht nur das theoretische Interesse groß genug sondern auch der Wille und sie namen die Beikost an.

Beitrag von verro85 20.08.07 - 16:10 Uhr

Meine große habe ich bis sie 9 Monate alt voll gestillt, sie wollte einfach nichts anderes. hab mich da nach ihr gerichtet.

Beitrag von sunflower.1976 20.08.07 - 19:57 Uhr

Hallo!

Für mich war vorn Anfang an klar, dass ich lange stillen möchte und meinen Sohn das Tempo der Beikost und des abstillens vorgeben lassen möchte.
Er wollte dann 9,5 Monate bis auf zwei oder drei Häppchen Brei pro Mahlzeit (zum probieren) nur MuMi. Auch wenn ich gerne gestillt habe, fand ich es ganz schön anstrengend. Vor allem, weil er sich im Durchschnitt vier Mal in der Nacht zum trinken gemeldet hat.
Dann hat er ganz plötzlich zwei Mahlzeitn am Tag gefuttert.
Jetzt ist er 26 Monate alt und isst alles. Ich denke, es war gut, ihn das Tempo vorgeben zu lassen. Denn so hat er einen guten Bezug zum essen und es ist kein "Krampf".

LG Silvia

Beitrag von jindabyne 20.08.07 - 20:07 Uhr

Meine Tochter hat bis sie 13 Monate alt war nichts gegessen. Allerdings war sie kein Muttermilchfan, sondern Flaschenmilchfan. Sie hat an Brei ALLES verweigert, was es gibt, außerdem kein Fingerfood oder sonst was gegessen, sogar Säfte verweigert. Sie wollte nur ihre Milchflasche. Mit 13 Monaten kam dann die Wende. Sie fing langsam an, Familienkost mitzuessen, und innerhalb weniger Wochen hatte ich Mühe, ihr überhaupt noch Milch anbieten zu können (ein bisschen Milch sollte ja schon noch sein...), weil sie eigentlich nur noch essen wollte. Wir konnten uns jetzt aber auf ein bisschen Milch morgens und ein bisschen Milch abends einigen ;-)

Ich kann Dir auch nur empfehlen, es gelassen zu sehen und Deinem Sohn die Zeit zu geben, die er braucht. Unsere Tochter ist jetzt so eine tolle Esserin, da hat es sich wirklich gelohnt, Geduld zu haben!

LG Steffi