ich bin so traurig... *SiLoPo*

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von diejulimaus 20.08.07 - 15:41 Uhr

Hallo, Ihr Lieben,
ich muss mich mal wieder bei Euch ausheulen.
In 2 Wochen wandere ich nach Spanien aus, weil mein Schatz da lebt und wir ja zusammen sein wollen, und eigentlich freue ich mich auch total auf mein neues Leben dort. Nur jetzt, wo's wirklich nicht mehr lange ist, schaue ich nur noch in traurige Gesichter und meine Mutter fängt dauernd an zu weinen und bittet mich, nicht weg zu gehen, und das macht mir das Herz ganz schwer, weil ich mich so schuldig fühle, alle unglücklich machen zu müssen. Und alle (v.a. sie) sind traurig, weil ich unser Baby nicht hier bekomme und es ihnen vorenthalte und sie dann (angeblich) nicht so eine enge Bindung zum Kind aufbauen können. Ich fühl' mich ganz schlecht... #heul Aber was soll ich denn machen? Mein Freund hat seinen sicheren, gut bezahlten Job dort und ich wollte schon immer mal raus aus Deutschland. Ach man... Warum gibt's nur keine Lösung, die alle glücklich macht? #heul
Danke für's Zuhören! Schön, dass es Euch gibt!! #freu
Verheulte Grüße! Juli

Beitrag von 19021982 20.08.07 - 15:47 Uhr

Hi!

Könnt ihr sie dann nicht mal auf Urlaub einladen oder selbt nach Deutschland in den Urlaub fahren.......

Und ich würde ihr Skype auf den Rechner ziehen .....

LG

Simone

Beitrag von diejulimaus 20.08.07 - 15:52 Uhr

Ja, doch, na klar, aber es ist auch irgendwie was anderes, ob man sich jedes Wochenende sehen und spontan besuchen kann, oder ob man sich nur ein paarmal im Jahr sieht. Hatte halt bisher immer ein sehr enges Verhältnis zu meinen Eltern. Aber klar gibt es viele Möglichkeiten, alles zu erleichtern und die Großeltern auch an unserem Leben dort teilhaben zu lassen (Webcam, Videokamera, günstige Flüge etc.).
LG!

Beitrag von feria11 20.08.07 - 15:48 Uhr

Hallo Juli!

Ich kann dich so gut verstehen. Wir ziehen nächste Woche auch von der Familie weg, zwar sind es bei uns "nur" 400 km aber so langsam krieg ich auch panik vor allem. Sitze jetzt die letzten paar Tage auf der Arbeit und werd natürlich auch von jedem gefragt wie es mir denn geht und ob ich mich freu bzw. sie vermissen werde. Ist auch nicht so hilfreich.
Zum Glück muss noch zuhause so viel gemacht werden das ich da nicht so zum grübeln komme.

Leider wird man nie alle glücklich machen können und die Familie soll sich freuen das sie ein schönes Ziel für künftige Urlaube hat. ;-)

Drück dir die Daumen das du dich schnell in Spanien eingewöhnst.

Lg Alex

Beitrag von diejulimaus 20.08.07 - 15:59 Uhr

Hallo Alex,
da haben wir ja ein ähnliches Schicksal :-)
Ich versuche momentan auch so viel zu arbeiten, dass ich gar nicht zum Nachdenken komme... Aber es ist schon schwer. Ich lasse hier alles zurück, was mich die letzten Jahre und Jahrzehnte begleitet hat und jetzt kommt etwas auf mich zu, von dem ich gar nicht weiß, wie und ob es was wird. Außerdem hab' ich Angst davor, dann nicht gleich viele neue Freunde zu finden und frustriert und schwanger jeden Tag zuhause zu sitzen und auf meinen Freund zu warten. Aber ich steigere mich da wohl auch grad ein bisschen rein... Jaja, die Hormone...#schein
Zum Glück gibt's für uns ja viele Möglichkeiten, unsere Familien an unserem Leben teilhaben zu lassen (Fotos, Webcam, Telefon, Videokamera, günstige Flüge etc.). Und wenn ich so düber nachdenke, hatte ich zu denn Großeltern, bei denen ich 2mal im Jahr die Ferien verbringen durfte, ein viel besseres Verhältnis als zu denen, die in meiner Nähe waren und die ich immer gesehen habe. Ist halt schon was anderes, wenn man nichtmal eben spontan das Kind schnappen und zu den Eltern fahren kann, aber das hat ja auch Vorteile und muss nicht unbedingt schlechter sein.
Alles Gute und einen nicht zu traurigen Abschied!
Juli

Beitrag von roxy73 20.08.07 - 15:49 Uhr

Hallo Juli,

ich bin zwar nicht schwanger, kann dir aber nur einen guten Rat geben. Folge deinem Herzen !!

Ich glaube, dass die Bindung zum Vater wichtiger ist als die Bindung zu den Großeltern. Deine Eltern können dich doch besuchen. Denke an dich und an dein Kind und vorallem wo du glücklicher bist.

LG
Roxy #freu

Beitrag von diejulimaus 20.08.07 - 16:02 Uhr

Vielen Dank für deine lieben Worte - du hast vollkommen recht!! Als ich eben so drüber nachgedacht habe, ist mir auch aufgefallen, dass ich die Großeltern, die weit weg gewohnt haben und bei denen ich 2mal im Jahr Ferien machen durfte, immer viel toller fand als die, die immer um mich rum waren. Ich denke, die Bindung wird anders sein, aber nicht gezwungenermaßen schwächer.
Mein Herz will auf jeden Fall zu meinem Schatz! :-D
Liebe Grüße,
Juli

Beitrag von nacktschnecken 20.08.07 - 15:52 Uhr

moin,

ich bin zwar nicht in der gleichen situration wie du, kann aber trotzden sehr gut nach empfinden, wie du dich fühlst.

meine mutti war zum zweiten mal verheiratet...ein tyrann...er hat uns auch geschlagen, wenn er schlechte laune hatte (er hat nie alcohol getrunken).

jedenfaals, hatt ich damals meinen ersten(richtigen...die 2 vorher sind echt #augen) freund und er hat mich immer abgeholt, wenn ich darum bat.

sie stand oft im wohnzimmer und hat mir traurig nachgeschaut...aber ich musste raus! ich bereue es auch nicht...man muss auch mal los lassen können.

spanien ist zwar nicht nebenan, aber auch nicht um die halbe welt. gefühle sind da oder nicht..egal wie groß die entfernung ist.
(ein bekannter wohnt in USA und hat dort sein erstes kind bekommen...seine eltern können auch nicht oft hin...aber liebes es abgöttisch).

gehe deinen weg, wenn er dir richtig erscheint.

alles gute und viel glück

bettina

Beitrag von diejulimaus 20.08.07 - 16:06 Uhr

Vielen Dank, Bettina!
Ich denke auch, irgendwann ist es an der Zeit, seine eigenen Wege zu gehen und letztendlich muss man das tun, was einen selbst glücklich werden lässt. Dass andere dabei unglücklich werden ist leider nicht immer vermeidbar.
Ich denke, eine Beziehung auf Distanz muss deshalb nicht unbedingt schwächer sein, sondern ist nur anders. Aber lieben kann man sich immer, egal wie und wo. Und ich fand meine Großeltern weit weg auch immer viel toller als die hier und hatte zu ihnen eine viel innigere Beziehung.
Dir auch alles Gute und dass du glücklich bleibst!
Juli

Beitrag von zwirny 20.08.07 - 15:54 Uhr

Hallo Juli
Tja so ist das eben im Leben.Man kann es keinen Recht machen.Ich denke deinen mutti wird das schon verschmerzen.Es geht um euch eure Zukunft (gemeinsame)mache ihr das klar,das du keinen andere möglich keit hast,in deutschland zu bleiben.Sie wird das verstehen.Denn einen mutti ,will immer nur das beste fürs Kind,glaube mir.
sag ihr bist nur ein bissel weiter weg und ihr haltet immer
kontakt.
Ich sage das so einfach, wa,aber ich bin selber weggezogen in ein anderes bundesland
alles wird gut und kopf hoch.
DIE LIEBE IST DIE STÄRKSTE KRAFT#freu
LG bettina

Beitrag von diejulimaus 20.08.07 - 16:09 Uhr

Ja, Bettina, das stimmt, die Mütter wollen eigentlich immer das Beste für ihr Kind, aber meine Mutter hat leider noch nicht erkannt, dass es für mich das Beste ist, nach Spanien zu gehen. Ich denke aber, wenn sie sieht, dass es mir dort gut geht und dass sie trotzdem eine enge Beziehung zu ihrem Enkelkind haben wird, wird sie das einsehen.
Die Liebe kennt keine Entfernung! :-D
#danke dir!!
Liebe Grüße, Juli

Beitrag von baumrock 20.08.07 - 16:12 Uhr

Hallo,

Ich bin 2000 nach England ausgewandert um mit meinem (britischen) Mann zu sein.
Die Meisten wollten es mir ausreden und dachten das es zum scheitern verurteilt ist..... ob durch emotionalen (heulen) oder negativen ("geht eh nicht gut") Druck. Ich hatte die ganze Palette durchgemacht.
Leider hat meine Mutter sich von meiner Entscheidung nie ganz erholt und konnte es nicht lassen sich einzumischen und meinen Mann madig zu machen wo es nur ging.
Die Konsequenz ist das wir, obwohl wir wieder in D. leben, so gut wie keinen Kontakt haben. Sehr schade.

Lange Rede, kurzer Sinn.
Es ist nur natuerlich das man traurig ist, das man sich Sorgen macht (gerade wenn man was machen will wozu nicht viele den Mut aufbringen), aber DU musst das machen was DU fuer richtig haelst. Man muss Dir auch zutrauen das Du alleine und mit vollem Bewusstsein diese Entscheidung getroffen hast und das nicht um andere Leute zu veraergern, sondern weil es fuer Dich der richtige Weg ist (macht der Satz Sinn #kratz).
Es gibt viele Wege und Mittel in Kontakt zu bleiben... gerade mit Flatrate fuers Internet und billige Fluege/Telefonanbieter.

Alles Gute!
Baumrock

Beitrag von diejulimaus 20.08.07 - 20:33 Uhr

Hallo Baumrock,
vielen Dank für's Mutmachen!!
Ich bin überzeugt davon, das Richtige zu machen - und falls ich mich da doch täuschen sollte, kann ich ja wieder zurück kommen.
Tut mir Leid, dass dein Verhältnis zu deiner Mutter an deinem Weggehen scheinbar zerbrochen ist... :-( Das möchte ich auf keinen Fall, da ich sehr an meiner Mutter hänge... Aber wie gesagt, es gibt ja viele Möglichkeiten heutzutage, auch wenn man sich nicht jede Woche sieht, in Kontakt zu bleiben und das Verhältnis wir sich dadurch zwar ändern, aber das muss ja nicht unbedingt schlecht sein.
Alles Gute auch für dich!
Juli

Beitrag von trueffelchen 20.08.07 - 16:24 Uhr

Hallo Juli, lass dich mal drücken!

Ich kann total nachvollziehen wie du dich fühlst...diesen Thread hab ich hier mal vor einiger Zeit eröffnet:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=2&id=986908

Ich kann dir auch gar keine Ratschläge geben denn ich glaube, so wie es dir geht so wird es mir auch noch lange lange gehen denn ein Patentrezept gibt es einfach nicht. Man entscheidet sich für den Partner und hat gleichzeitig das Gefühl sich gegen die Familie entschieden zu haben (auch wenn es doch gar nicht so ist)

Ich mache mir täglich Gedanken darüber wie ich meine Familie trotz 900km in alles mit einbeziehen kann damit sie auch viel von ihrem Enkelkind haben! Aber das meiste geht halt über Fotos, Webcam usw. und das ist natürlich was ganz anderes als einfach mal spontan mit dem kleinen Wurm vorbei zu kommen!

Ich wünsche dir trotzdem alles alles Liebe, du wirst deine Entscheidung bestimmt nicht bereuen...nur halt manchmal etwas traurig sein!

Und bitte nicht mehr heulen #liebdrueck

Beitrag von diejulimaus 20.08.07 - 20:44 Uhr

Oh, vielen Dank, liebes Trüffelchen, für deine aufbauenden Worte und den Link! Da ging's dir ja genauso wie mir jetzt... Ich finde es auch furchtbar, dass meine Eltern, die sich seit Jahren schon so auf Enkelkinder freuen, nun nicht so viel von ihnen haben können wie erhofft. Es ist halt was ganz anderes, ob die Eltern 50km von einem weg wohnen und man einfach mal spontan die Kinder dort abladen kann, oder ob man erst 2 Tage mit dem Auto bzw. 6 Std. mit Flugzeug und Bus unterwegs sein muss, bis man sich sieht. Ich denke, unser Verhältnis wird sich dadurch auch sehr verändern, v.a. weil meine Mutter durch ihren 14-Std.-Job kaum Zeit haben wird, uns anzurufen und auch selten erreichbar ist bzw. dann an den Wochenenden Notdienste hat und nichtmal eben nach Barcelona fliegen kann. Trotzdem denke ich, muss das nicht unbedingt negativ sein, denn wir werden zwar nicht mehr so viel Zeit miteinander verbringen können, aber dafür die Zeit, die wir zusammen haben, viel intensiver nutzen, wenn wir dann mal in den Urlaub kommen oder sie uns besuchen kommen. Sicherlich wird da eine andere Art von Beziehung auch zu dem Kind entstehen, aber ich z.B. fand es immer viel toller, 2mal im Jahr in den Ferien zu meinen weit entfernten Großeltern fahren zu dürfen, als meinen anderen Opa zwar einmal die Woche zu sehen, dafür aber immer nur mal zum Mittagessen oder so. Ich hatte immer ein viel engeres Verhältnis zu meinen Großeltern, die 800km weg waren und ich denke, man muss einfach das Beste draus machen. Spanien ist ja nicht Amerika oder so, und einen Flug kann man sich gut leisten. Mal sehen. Ich bin auf jeden Fall gespannt und freue mich auf das komplett neue Leben, aber ich weiß auch, dass noch viele Tränen fließen werden, und ich hoffe, ich finde dort auch schnell nette Menschen, die ich gerne um mich herum habe.
Für dich auch alles Liebe und vielen Dank nochmal!! #herzlich #liebdrueck
Juli

Beitrag von desert-tina 20.08.07 - 16:34 Uhr

Hallo Juli,

kann gut nachvollziehen wie es Dir geht. Bin 6000 km von Deutschland fort und das erste Mal schwanger. War jetzt für einige Wochen in Deutschland bei meiner Mutter und auch ich habe seitens meiner Lieben erlebt, dass sie mich am liebsten dort behalten hätten (gerade auch wegen dem Baby)
Aber wir haben uns eben für ein Leben im Ausland entschieden. Der Gedanke das Du weg gehst, ist für Deine Familie im Augenblick wahrscheinlich sehr erschreckend und Spanien scheint soweit fort, aber es wird sich nach dem ersten Trennungsschmerz bestimmt relativieren. Nach Spanien kann man sogar mal übers Wochenende, wenn man ein wenig flexibel ist oder umgekehrt halt auch mal nach Deutschland. Der Tip mit dem Skype Programm ist ja auch schon gefallen. Wir werden für unsere Familien jetzt erst einmal einen Film drehen. D.h. wir werden meine Gynäkologin vorstellen, den nächsten Ultraschall filmen und solche Sachen eben. Laufen wir halt mal wie die Touristen hier rum:-). Aber so sind die zukünftigen Großeltern auf dem Laufenden.
Wenn man geht, dann gehört traurig sein auch einfach dazu. Ebenso tränen und manchmal läßt sich halt auch ein schlechtes Gewissen nicht vermeiden. Da muss man einfach durch, damit nichts unverarbeitet bleibt und der Alltag wird dann alle sehr schnell einholen.
Wünsche Euch jetzt erst einmal nur das Beste

Beitrag von diejulimaus 20.08.07 - 21:20 Uhr

Hallo Tina,
vielen Dank auch dir für deine Antwort!!
Das mit dem Video ist eine tolle Idee, und wir haben auch beschlossen, dass eine Videokamera das Erste ist, was wir uns kaufen, wenn ich dann da bin. :-)
Ich glaube, für die zurückbleibende Familie ist es fast noch schlimmer als für den, der weg geht, denn sie werden viel mehr spüren, dass ich nicht mehr hier bin, wohingegen ich ein Leben in Spanien mit ihnen ja gar nicht kenne.
Ich bin mir eigentlich auch sicher, dass es nicht auf die Zeit ankommt, die man miteinander verbringt, sondern wie man weniger Zeit schön nutzt. Es tut halt nur weh, dass ich meiner Mutter, die sich seit Jahren ein Enkelkind wünscht, diesen Wunsch jetzt nicht so erfüllen kann, wie sie es sich erhofft hatte. Trotzdem hoffe ich, dass sie ein gutes Verhältnis zu ihrem Enkelchen entwickeln kann und dass sie sich bald anden Gedanken gewöhnen kann, dass ich jetzt halt nicht mehr 50, sondern 1500km von ihr weg bin.
Dir auch alles Gute!!

Beitrag von inajk 20.08.07 - 17:52 Uhr

Hi Juli,
klar ist das schwierig. Ich wohne zwar nur in den NL, aber das bedeutet auch dass ich Familie und Freunde nicht so mal eben zum Tee (oder Babysitten :-)) sehen kann. Schade. Aber das muss nicht bedeuten, dass die Grosseltern eine schwaechere Bindung zum Kind kriegen. Man muss es nur gut planen, und statt Haeufigkeit eben Intensitaet nehmen. Wir lassen unsere Suesse zB schon dieses Jahr mal fuer ne Woche bei meinen ELtern, und dann fahren wir zu zweit in Urlaub... also gut fuer uns alle. Und wenn sie etwas aelter ist, werde ich sie ruhig auch mal 3, 4 Wochen dalassen, wenn sie mag.
Wichtig ist dass du hinter der Entscheidung stehst. Es muss genug wichtige Dinge geben, die fuer den Ortswechsel sprechen. Aber vor allem musst du dir deiner Beziehung sicher sein.
LG
Ina

Beitrag von diejulimaus 20.08.07 - 21:27 Uhr

Liebe Ina,
ich danke auch dir für deine Antowort!!
Sicherlich wird sich das Verhältnis zu den Menschen hier verändern, aber ich glaube, das muss nicht unbedingt schlecht sein, sondern einfach nur anders. Und wie du schon geschrieben hast, ist es wichtig, dann die Zeit intensiv zu nutzen, die man gemeinsam hat, anstatt halt wie vorher zwar jedes Wochenende zusammenzusein, aber trotzdem nicht viel gemeinsam zu machen. Und wenn ich mich an meine Kindheit zurück erinnere, waren die Urlaube alleine bei meinen Großeltern, die ganz weit weg wohnten, mit das Schönste und unsere Beziehung zueinander zwar ganz anders, als die zu meinen Großeltern hier, aber mindestens genauso innig und intensiv.
Trotzdem ist es natürlich erstmal traurig, von allen Lieben wegzugehen in ein Leben, von dem man noch gar nicht genau weiß, wie es aussehen wird oder ob es tatsächlich so klappt, wie man sich das so vorstellt. Und die Gespräche mit meinen Freunden hier und das Einfach-mal-so-zum-Tee-Vorbeikommen werde ich auch definitiv sehr vermissen, aber daraus wird dann eben ein Den-Urlaub-in-Spanien-verbringen :-)
Ein bisschen Wehmut und Melancholie kommt wohl immer auf, wenn man einen großen, neuen Schritt wagt.
Viele Grüße,
Juli