Wie verwerflich ist es sich einen KS zu wünschen ... ?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von kahuna27 20.08.07 - 20:30 Uhr

Hallo zusammen,

meine Frage steht ja schon oben. Mein erstes Kind war ein KS wegen BEL und das hat mir eigentlich ziemlich "gut" gefallen wenn ich mal ehrlich bin. Hatte keinerlei Probleme; weder mit der Heilung der Narbe noch sonst in psychischer Form oder so.

Wegen einem Wunschkaiserschnitt zerbreche ich mir nun schon seit Tagen den Kopf. Ich finde er hat so viele Vorteile ... ! z.B. weiß man wann es losgeht, die Schmerzen sind absolut erträglich, ich weiß gern worauf ich mich einstellen muss, müsste mich nicht mitten in der Nacht um Betreuung für meinen Sohn kümmern, usw usw. Das sind alles Sachen wo sich sicher so manche Schwangere genervt an den Kopf fasst aber ich bin ein absolut unspontaner Mensch. #hicks
Andererseits kann ich eine normale Geburt ja auch wegen mangelnder Erfahrung schlecht beurteilen. Ich habe aus verschiedenen Gründen aber irgendwie Angst davor. Das muss wohl von den zahlreichen Horrorgeschichten kommen die einem immer wieder über den Weg laufen. :-(

Ich weiß wohl dass die Babys weniger Anpassungsschwierigkeiten haben nach einer normalen Geburt aber andererseits können ja auch Komplikationen auftreten ... #augen

Wie ihr seht bin ich irgendwie hin und her gerissen #heul

Mich würde eure Meinung interessieren, geht es euch auch so ? Ich nehme auch gern Mut machende Ratschläge an ... ! ;-)

Viele Grüße und noch einen schönen Abend !

Katrin und #baby (35. SSW)

Beitrag von woelkchen1977 20.08.07 - 20:33 Uhr

Also, ich wünsche mir auch einen KS, auch wenn das noch nicht sooooo verbreitet ist. Im Endeffekt sollte jede Frau für sich selbst den besseren Weg finden und ich habe eine derartige Angst vor der Geburt (schon seit ich denken kann und das ernsthaft), daß ich es ohne Ende begrüßt habe, als es endlich Wunsch-KS gab und erst seit dem will ich eigene Kinder *g*

Liebe Grüße

Beitrag von kahuna27 20.08.07 - 20:41 Uhr

Hallo Wölkchen,
also ich war auch schon drauf und dran diesen Wunsch bei meiner FÄ zu äußern und auch im KH wollte ich das Thema bei der Vorstellung ansprechen aber ich habs letztendlich nicht getan. Musstest du irgendwelche "Belehrungen" über dich ergehen lassen oder habt ihr noch nicht darüber gesprochen ?

Beitrag von woelkchen1977 20.08.07 - 20:45 Uhr

Nein, gesprochen haben wir noch überhaupt nicht drüber, bin auch noch ganz frisch dabei. Für mich steht es nur tatsächlich fest, seit ich bestimmt 15 bin und nun bin ich immerhin schon 30 *g*

Ich kann es nicht genau beschreiben, aber es hat sich bis heute nichts geändert. "Belehrungen" habe ich nur erhalten von Leuten, die das nicht gutheißen und denen ich gesagt habe, daß ich einen KS will. Aber ich lasse mir da eh nicht reinreden :)

Beitrag von octopusgarden 26.08.07 - 11:22 Uhr

Hallo!

Ich habe im Mai per Kaiserschnitt entbunden, weil meine Kleine falsch herum lag. Zur einer äußeren Drehung fehlte mir der Mut und vor der BEL Geburt hatte ich auch Angst. Aber ich hatte viel mehr Angst um mein Kind dabei, als um mich.
Der KS war für das Kind richtig, aber die Schmerzen bei mir waren sehr schlimm. Ich konnte erst am dritten Tag aufstehen und nur gekrümmt und gestützt laufen. Auch das Stillen hat mir Schmerzen bereitet. Meine Zimmergenossin hatte eine normale Geburt und ist abends aufgestanden und unter die Dusche gehüft. Ich brauchte noch wochenlang Unterstützung.
Da ich vorher sehr viel Sport gemacht habe, bin ich natürlich sehr traurig darüber, das ich bestimmte Dinge, wie Joggen, immer noch nicht kann. Meine Narbe ist allerdings sehr schnell und sehr gut verheilt, trotzdem spürt man auch nach Monaten immer noch ein leichtes Taubheitsgefühl. Ich will niemanden Angst machen, und sicherlich ist in vielen Fällen ein KS eine gut Lösung, aber wenn man die Möglichkeit hat, natürlich zu entbinden, sollte man dies doch auch versuchen. Der Schmerz geht schneller vorbei und man kann sich direkt um sein Baby kümmern und brauch vor allen keine Hilfe, wenn man auf die Toilette gehen will. Das alles sollte man bedenken. Eine Bauch OP bleibt halt eine OP und steht in keinem Verhältnis zum Dammschnitt! :-)

Beitrag von nana141080 20.08.07 - 20:33 Uhr

hi,
bei mir ist es auch so.heute wünsche ich mir ks morgen wieder spontan!hatte vor 2 1/2 jahren not ks.
wenn der kleine sich jetzt eh net dreht hat sich das erübrigt...
lg nana

Beitrag von kahuna27 20.08.07 - 20:43 Uhr

manchmal hoffe ich heimlich er dreht sich noch in BEL dann müsste ich keine Entscheidung treffen ... #hicks

Beitrag von birgitg.77 20.08.07 - 20:35 Uhr

Hi

ich finds nicht verwerflich ABER: mein Sohn war eine spontane Geburt, hat nur 5h gedauert, davon 2 Stunden im KH. Nach der Geburt war ich topfit. Ich bin mit einer Frau im Zimmer gelegen, die einen KS hatte. Sie lag nur in ihrem Bett, konnte sich nicht bewegen, konnte ihr Baby nicht halten, die größere Tochter nicht knuddeln, wegen Narbe, Schmerzen etc. Ich musste ihr mitten in der Nacht was zu trinken reichen, ihr das Baby rausheben, weil sie das alles nicht konnte - und ich war fit wie ein Turnschuh.

Also mich hat der KS total abgeschreckt, als ich die Frau sah mit ihren Schmerzen und ans Bett gefesselt. Ich entbinde lieber so, har zwar Schmerzen, aber danach ist alles gut.

LG
BIrgit mit Max 2 und 39.SSW

Beitrag von cathrin1979 20.08.07 - 20:44 Uhr

Hallo !

Also ich hatte einen Not-KS und bin eigentlich GEGEN Wunschkaiserschnitte.

Liegt wohl daran, dass ich einen Not-KS hatte und mit diesem immer noch nicht fertig werde.

Aber ich möchte mal eine positives Beispiel sein:
Ich wollte unbedingt mein Kind selbst versorgen, rausnehmen, kuscheln und einfach aus dem Zimmer verschwinden weil meine Bettnachbarin ungelogen ca. 50 Leute am Tag zu Besuch hatte :-[

Der KS war am Dienstag Abend und am Mittwoch Mittag bin ich schon meine erste Runde gelaufen. Na ja, wenn man das Laufen nennen kann #hicks ABER es ging ! Es geht wenn man will !

ICH war diejenige, die ihrer Zimmergenossin Tee mitgebracht hat, weil die nicht einmal draussen war ;-)
Und ich bin am Samstag früh nach Hause !

Gut, die Ärzte waren auch baff und mein FA auch, aber ich seh das nich als sooooo toll an. Ich wollte mein Kind für mich haben #liebdrueck Musste schon genug versäumen.

Im Nachbarzimmer lag eine Dame mit WKS und die lag da schon 7 Tage. Die hat bei ALLEM die Schwestern gerufen: sie muss auf Toi, der Kleine braucht ne Windel, sie braucht jemanden zum Waschen, der Kleine hat Hunger ...


LG und sorry weil es so lang geworden ist #hicks

Cat & Lukas (* 26.09.2006)
http://engellukas.de.tl/

Beitrag von tini26 20.08.07 - 20:42 Uhr

.... nein nicht verwerflich... ich wünsch mir auch einen...

Ich hatte auch einen KS bei der 1. SS.. weil ich keine Wehen trotz Einleitung bekommen habe, die haben mich im KH ganz schön gequält bis sie mir endlich, endlich meinen KS gemacht haben. Ich fand den super. Nicht so sehr schmerzhaft (Wehen sind bestimmt schlimmer). Ich konnte gleich stillen, das hat total toll geklappt. Johanna hatte überhaupt keine Anpassungsschwierigkeiten. Sie wog 4030 g, war 54 cm gross und hatte einen KU von 37, daher war sie viiielll zu gross für mein Becken.
Ich werde mir daher einen KS wünschen. Ich muss mir auch niemanden für meine Tochter "auf Abruf" bestellen. Ich wackle da morgens hin, krieg meinen KS, und wackle 4 od. 5 Tage später wieder raus aus dem KH mit meinem Sohn im Arm. PRIMA! finde ich das. Es gibt bestimmt viele Gründe, die für eine normale Geburt sprechen, aber auch viele für einen KS. Toll, dass es diese Möglichkeit gibt.

Das ist meine Meinung! Die "Normal Entbindungs Mamis" sollen nicht böse sein, aber für mich ist das eine gute Entbindungsmethode.

LG tini mit johanna (1,5 Jahre) und Samuel (19. SSW)


Beitrag von kahuna27 20.08.07 - 20:47 Uhr

Wenn ich das so lese dann denke ich wieder jau, gleich morgen mache ich einen Termin im KH ... ;-)
Danke für deine Antwort !

Beitrag von jubichri 27.08.07 - 07:54 Uhr

Ich hatte bei meinem ersten Kind einen Kaiserschnitt nach über 12 Stunden Wehen. Mein Sohn hatte einen KU von 37 cm. Er rutschte einfach nicht in den Geburtskanal! Zuerst wurde ich vollgepumpt mit sämtlichen Schmerzmitteln, die es gibt (von Buscopan Tabletten über Buscopan Spritzen und dann PDA). Die PDA hat nur halbseitig gewirkt. War wirklich nicht toll. Und dann kam nach 10 Stunden die erlösende Nachricht vom Kaiserschnitt. Ich war total froh! Die PDA wurde verstärkt, dann hat sie endlich gewirkt! Mein Sohn kam Gott sei Dank gesund und putzmunter zu Welt. Mir ging es leider drei Tage ziemlich dreckig. Aber ich vermute deswegen, weil ich solange geschunden und mit Schmerzmitteln vollgedröhnt wurde. Am vierten Tag konnte ich endlich wieder einigermaßen normal stehen und gehen. Ich werde mir das bei meinem zweiten Kind nicht mehr gefallen lassen und habe zu meinen FA schon gesagt, wenn sich abzeichnet, dass das Kind wieder so einen großen Kopf hat, dann will ich ausdrücklich einen KS!!! Auch der Hebamme habe ich das schon gesagt und die hat mir dabei zugestimmt!
Bin gespannt, ob es wieder so ein großes Kind wird!

Beitrag von ncmausi 20.03.09 - 15:14 Uhr

Wünsche keiner Frau eine Sectio,bei meinem Sohn Ben wurde sie Schwangerschaft mit einem Notkaiserschnitt beendet.Die OP und der krankenhausaufenthalt waren halb so schlimm aber die Psyche war ganz schön angeknackst vor allen Dingen,da es mit dem Stillen auch nicht funktioniert hat.Jeden Abend grübeln warum es bei mir nicht auf normalem Weg geklappt hat.Also meiner Meinung nach dürfte es keinen Wunschkaiserschnitt geben.Hoffe das ich im September das Glück habe spontan zu entbinden.LG Nadine

Beitrag von 83julia 20.08.07 - 20:43 Uhr

Hallo Katrin!
Also verwerflich finde ich es überhaupt nicht, sich einen Kaiserschnitt zu wünschen.Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Nur für mich persönlich wäre ein Kaiserschnitt total schlimm glaube ich. Die Geburt meines ersten Kindes war das Beste was ich je erlebt habe.Und ich hoffe dass ich diesmal auch wieder normal entbinden kann.Natürlich ist es schmerzhaft,aber es ist einfach toll und du bist nachher wahnsinnig stolz und die Schmerzen sind vergessen.
Hast du eine Hebamme? Die könnte dir bestimmt helfen deine Ängste zu verarbeiten.Wie du dich auch entscheidest, ich wünsche dir alles Gute.
LG,Julia:-)

Beitrag von mona_form_2004 20.08.07 - 20:44 Uhr

Hi,

ein KS ist nunmal eine Bauch-OP mit allen damit verbundenen möglich Risiken. Ebenso wie bei einer normalen Geburt kann man vorher nicht sagen wie das "danach" sein wird.

Ausschlaggebend ist für mich: dem Kind geht es i.d.R. nach einer normalen Geburt besser, weniger Anpassungsschwierigkeiten, ich kann es sofort auf den Arm nehmen und drauf bestehen das es erstmal bei mir bleibt (nach KS wird das Baby i.d.R. durch den KiA zunächst untersucht, wenn nötig noch abgesaugt -was bei normaler Geburt selten nötig ist- etc.pp.)

Da ich selber (genaugenommen keiner ;-) ) nicht weiß wie ich mich nun nach dem KS oder nach der normalen Geburt fühlen würde, gehe ich danach was fürs Mäuschen das Beste ist - und das ist und bleibt eine normale Geburt (ich hoffe ich muss Ausnahmesituationen und Not-KS etc. nicht extra erwähnen, ich gehe von einem gesunden reifgeborenen Kind und keinen Komplikationen aus - denn hier gehts ja um einen Wunsch-KS).

Meine erste Geburt war übrigens ein KS - ich gehöre zu denen, die alles mitgenommen haben:

Entzündung, 2 x Antibiotika notwendig, >>>>8 Wochen<<<< nicht; laufen,stehen,sitzen.liegen, anziehen, duschen (eigentlich gar nichts zumindest nicht ohne Schmerzen) können, Fieber, krank, schlapp, alles. (War nun die extrem-Kurzfassung *g*)

LG Ramona

Beitrag von mona_form_2004 20.08.07 - 20:46 Uhr

P.S. Was man bei den Überlegungen auch bedenken sollte: wenn man schon einen KS hatte, ist mit Verwachsungen etc. zu rechnen die man ohnehin dadurch hat, man geht nicht mehr völlig unbelastet und topfit auf den OP-Tisch, daher kann es eher zu schmerzhaften "Nachwehen" kommen. (meine nun Nachwehen mehr symbolisch ;-) )

Beitrag von kaktus1984 20.08.07 - 20:45 Uhr

Hallo!

Ich habe eine absolute Horror Geburt hinter mir. ABER ich würde mich nie und nimmer freiwillig für einen Kaiseschnitt entscheiden.
Mir ging es ähnlich wie Birgit.Bei meinem großen Sohn. Nach meinem Kleinen habe ich auch zuerst gedacht Wunsch Kaiserschnitt. Inzwischen denke ich mir ich habe meine beiden normal bekommen und so will ich auch mein 3tes Kind bekommen. Wenn ich denn darf.
Mein kleiner war ein 4580g Baby. Aus diesem grund wird mir mit einem Kaiserschnitt gedroht.
Ich werde mich mit Händen und Füssen dagegen wehren, außer es geht wirklich nich anderst.
Wie soll ich bitte nach einem Kaiserschnitt meine Großen tragen?? Da darf/soll man doch nicht´s lupfen oder??
Ein Kaiserschnitt wäre für mich dass schlimmste überhaupt, davor habe ich mehr angst als vor einer Geburt wo ich wieder das Schmerzmittel zu spät bekomme.....
Ich hoffe du triffst die für dich beste Entscheidung!

glg Christel die ein Horror vor Kaiserschnitten hat

Beitrag von cathrin1979 20.08.07 - 20:49 Uhr



#pro

Beitrag von mamajo 24.08.07 - 21:41 Uhr

Hallo Christel!

Ich kann Dich gut verstehen! Ich würde mir auch niemals einen KS wünschen! Wie kann man so eine wahnsinnig schwere OP freiwillig über sich ergehen lassen!?! Naja, jeder so wie er es möchte, aber ich denke, dass einem einfach ein wunderschönes Erlebnis genommen wird bei einem KS!
Mein Baby war übrigens bei der Geburt 5200 g schwer, 57 cm groß und hatte einen KU von 38 cm! Er ist nach 17 Std. mit der Saugglocke geholt worden! Ich habe mich auch mit Händen und Füßen gegen einen KS gewehrt. Für mich wäre es erst in Frage gekommen, wenn es dem Baby schlecht gegangen wäre, aber seine Herztöne waren die ganze Zeit top, warum dann also in Panik verfallen!
Ich drücke Dir feste die Daumen, dass sich Dein Wunsch nach einer spontanen Geburt beim 3. Kind erfüllt!

Alles Liebe! mamajo

Beitrag von schnegge77 20.08.07 - 20:51 Uhr

verwerflich finde ich das gar nicht.
Ich hatte bei meiner ersten Geburt einen Kaiserschnitt wg. BEL, 34ssw und einer Infektion des Kleinen, also kam ich nicht drumherum.
Im Moment tendiere ich wieder zum KS.
Es kann während einer normalen Geburt zu so vielen unerwarteten Komplikationen kommen die das eigene Leben und das des Kindes gefährden können.
Natürlich ist auch ein KS nicht ohne. Schließlich ist es ein Eingriff in den Körper.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wunschkaiserschnitt
Und auch ich finde es durchaus angenehm zu wissen wann das Kind auf die Welt kommt. Man kann alles in Ruhe vorbereiten, 'checkt' dann wie geplant im KH ein, bekommt sein Kind und verläßt zwei Tage später den Ort des Geschehens wieder.
Die Schmerzen waren in der ersten Nacht ziemlich unschön muss ich dazu sagen, doch es wurde von Tag zu Tag besser und ich fand es im Nachhinein gar nicht schlimm.


LG, Marlene mit Lennart Elias (2 Jahre, der mit KS kommen musste) und Leyla Malin (24ssw inside, die wahrscheinlich durch einen WKS das Licht der Welt erblicken wird)

Beitrag von tini26 20.08.07 - 21:00 Uhr

Danke für den Link! Echt interessant. Für beide Seiten.

Beitrag von kahuna27 20.08.07 - 20:57 Uhr

Ihr Lieben,
bis hierhin erstmal schon vielen Dank für eure ehrlichen Antworten und Meinungen. *was bin ich froh dass es dieses Forum gibt*
Ich denke ich werde mich tatsächlich mal mit meiner Hebi oder mit der FÄ darüber unterhalten. Letztendlich ist es ja wichtig dass man selbst fest hinter seiner Entscheidung steht ... ein bißchen Zeit bleibt mir ja noch ;-)
DANKE SCHÖN #blume und alles alles Gute für euch !!
Katrin

Beitrag von bommel1610 20.08.07 - 21:27 Uhr

hatte einen Notkaiserschnitt beim ersten, weil ich mich viel zu lange hab hinhalten lassen (42 Wochen, Einleitung und dann doch KS).

Jetzt bin ich wieder schwanger und war am zweifeln wegen natuerlicher Geburt. Pro: Keine Narbe! Die ist zwaar gut verheilt und schmerzte nach 2-3 Wochen kaum noch, aber jetzt habe ich einen 20 monatigen Wonneproppen hier rumlaufen, und den moechte ich nicht auf Distanz halten weil er mir auf die Narbe hauen koennte oder so...
Weiteres Pro: der kuerzere Krankenhausaufenthalt..

Jetzt bekomme ich allerdings Zwillinge, und das in Verbindung mit meiner Vorgeschichte wuerde hier in USA sowieso kein Arzt eine natuerliche Geburt versuchen lassen. Und damit kann ich auch gut leben.

Ich bin zwar kein Freund von Kaiserschnitt auf Wunsch, aber schlimmer finde ich die Leute (andere Muetter, Aerzte und vor allem Hebammen) die sich quasi persoenlich beleidigt fuehlen wenn man das Thema nur mal anspricht. Wenn man die so reden hoert kommt jedes Baby wenn die Zeit reif ist. So ein Quatsch. Paul waere heute noch drin, das koennt Ihr mir glauben!

Beitrag von kruemmel68 20.08.07 - 21:42 Uhr

Hallo,

verwerflich finde ich es nicht unedingt aber ich frag mich schon - ist es nötig?

Wieso meinst Du eine normale Geburt sei schmerzlich? Ich finde nach zwei Entbindungen ohne PDA das Schmerzen etwas anderes sind. Beide Kinder wurden eingeleitet, die Wehen kommen dann wesentlich kürzer und härter wie normal aber Schmerzen?
Nein, ich finde es ist ein Druck auf das Becken den man eigentlich nicht beschreiben kann. Das Wort Schmerz find ich zu schnell angesetzt.

Schön das die mit dem KS keine Probleme hattest, bist du sicher das es wieder so kommt? Immerhin würde das Gewebe ein zweites Mal geschnitten, klar, passiert vielen Frauen auch aber es gibt wohl doch eher wenige die gar keine Probleme im nachhinein haben oder? Mit etwas Pech hast du mit der narbe bei jedem Wetterumschwung Probleme, ist es das wirklich wert? Eine Freundin von mir hatte auch einen Wunschkaiserschnitt weil ja so praktisch - die Quittung war ein Wochenlanger KH-Auffenthalt weil die Narbe von Innen raus vereiterte und dann nach dem sie neu geöffnet wurde von innen nach Außen zuheilen mußte. Hat gut 8 Wochen gedauert, war so schmerzhaft das sie im abgedunkelten Zimmer lag, sie möchte ihren Sohn nicht sehen und hat ihn lange nicht annehmen können. Klar, ist ein Einzelfall aber mir wäre es das nicht wert.

Entschließt du dich zu deinem Wunchkaiserschnitt wünsch ich dir alles Gute für die Geburt und die Zeit danach.

Viele Grüße
kruemmel68

Beitrag von amy1977 20.08.07 - 21:42 Uhr

Guten Abend,
meine erste Geburt war ein KS. Ich hatte seit 4 Wochen einen Gips am Bein, saß nur noch im Rollstuhl und war körperlich zu erschöpft, noch weitere 2 Wochen Schwangerschaft durchzustehen. Also KS.
Heute muss ich sagen, dass ich den KS als so positiv (keine Schmerzen) empfunden habe, die PDA überhaupt nicht gemerkt habe und und...ich werde es auch beim Zweiten Kind wieder so machen.
Unsere Tochter war sofort fit, keinerlei Probleme.
Und als weiteren Pluspunkt finde ich, dass mein Intimbereich heil geblieben ist. Finde ich auch nicht unwichtig, wenn ich an meine Freundinnen denke, was denen so passiert ist.
Muss aber jeder für sich selber entscheiden.
Was für den einen gut ist für den anderen vielleicht ne Katastrophe ;-)

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