Habe etwas schockierendes über SS-Abruch gehört, stimmt das???

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von celia79 20.08.07 - 20:54 Uhr

Hallo ihr Lieben,

heute hat eine Bekannte von mir ein vorläufig negatives Ergebnis einer Fruchtwasseruntersuchung bekommen, sie ist jetzt in der 27. Woche. Genaues weiss man erst in ein paar Wochen.
Jetzt aber zu meiner Frage: Eine andere Bekannte hat sich darüber aufgeregt, das solche Untersuchungen überhaupt durchgeführt werden, weil man sich den Rest der Schwangerschaft dann ja auch noch verrückt macht und es auf das Kind überträgt. Oder das man eben vor der Wahl steht, abzutreiben. So wie ich das gehört habe geht das nur bis zur 20. Woche, wenn es wirklich keine Überlebenschance gäbe. Sie meinte aber, dass sie gehört hat, dass man hierzulande eine Schwangerschaft noch bis zur 36. Woche abbrechen könnte?????????????????????????
Habe ihr gesagt, dass das Kind doch schon ab der 26. Woche voll überlebensfähig ist und darauf meinte sie, sie würden dann bestimmt einfach keine überlebenhaltenden Massnahmen einleiten oder sogar zu einer Spritze greifen????????????#schock#schock#schock#schock#schock#schock#schock
Ich kann und will das nicht glauben, dass es sowas gibt. Und das wollte ich ihr auch eigentlich darstellen, sie bleibt aber bei ihrer Meinung.

Gibt es sowas tatsächlich??

Liebe Grüsse,
Celia mit Hannah (23.12.2004) und #ei 19. Woche

Beitrag von saya82 20.08.07 - 20:59 Uhr

Hallo,
ich habe keine Ahnung bis zu welcher Woche man mit medizinischem Grund abtreiben darf, aber selbst wenn man in den ersten 12 Wochen ist wird das Baby vorher schon mit Tabletten umgebracht.
Es wird kein Kind auf die Welt gebracht und dann getötet.
Ganz sicher nicht.
VLG

Beitrag von youngmother_more 20.08.07 - 20:59 Uhr

Das stimmt schon....

Kenne auch jemanden der ne FW-Untersuchung machen lassen hat, waere diese Negativ ausgefallen, haette sie abgetrieben, sie war damals auch so 24/25.ssw.

Habe gefragt das macht doch kein arzt sie meinte, doch... sie koenne mit einem behindertem Kind nicht leben,.....etc....

war auch geschockt....


Habe auch von der Spritze gehoert, die bekommen die babys gespritzt das baby stirbt und die mutter bringt es dann tot zur welt.

lg young

Beitrag von tini26 20.08.07 - 21:03 Uhr

Das stimmt wohl schon bzw. wenn die Behinderungen so stark sind, sterben die Kinder oft ohnehin direkt nach der Geburt. So bei einer Bekannten.... das Kind hatte das Ewards Syndrom Trisomie 17 ist das glaube ich.

LG tini

Beitrag von kathl2010 20.08.07 - 21:01 Uhr

So etwas gibt es - aber darüber will man am besten gar nicht nachdenken. Uns wurde das in der Schule mal gezeigt. Da wurde gezielt mit einer Art Spritze durch die Bauchdecke in das Herz des Ungeborenen gestochen und dann etwas gespritzt, was das Herz zum Stehen gebracht hat. Danach erfolgt dann die "Totgeburt".... schlimm, aber wahr. Und das geht bis zum Ende der SS!!!

Liebe Grüße - und denk lieber an das schöne Leben in deinem Bauch :-)

Kathl2010 und #babyboy 32.SSW

Beitrag von wurzelolm 20.08.07 - 21:01 Uhr

So ein Mist. Sorry, aber die letzte Aussage regt mich echt auf.
KEIN Arzt würde ein Kind totspritzen.

Ich weiss, dass man bei pos. Befund über die 12. Woche hinaus abtreiben kann, aber nicht wie lange, halte bis zur 36. Woche aber für utopisch.
Wie Du schon schreibst, das Kind würde das normalerweise überleben.

Sag Deiner Bekannten mal, dass sie keine Ahnung hat.:-[

Lass Dich bloß nicht von der verrückt machen.

Lg
Silke

Beitrag von mona_form_2004 20.08.07 - 21:36 Uhr

Hi,

aber "selbstverständlich" gibts eine Spritze.. #gruebel #schwitz

http://frauen.qualimedic.de/schwangerschaftsabbruch_nach_zwoelfte_woche.html

Kennst du das Oldenburger Baby? Das hat nicht nur für rege Diskussionen gesorgt..

http://de.wikipedia.org/wiki/Oldenburger_Baby

Intracardiale Injektion oder Fetozid sind die Stichworte für Google.. ein Abbruch kann inzwischen praktisch bis kurz vor Geburt vorgenommen werden.

Beitrag von wurzelolm 20.08.07 - 21:52 Uhr

Hi, ich hatte weiter unten in der Diskussion nochmal geschrieben.

Ich habe das falsch verstanden. Für mich hörte es sich so an, als ob ein Arzt nach der Geburt das Baby totspritzen soll.
Und das würde ja nun kein Arzt machen, Gott sei Dank.

Ich musste mich zum Glück noch nie mit dem Thema Abtreibung beschäftigen, daher kenne ich mich nicht aus.

War nen Schnellschuß von mir, etwas das Ziel verfehlt.

Aber trotzdem Hammer das einer Schwangeren so zu erzählen oder nicht ?

LG

Silke

Beitrag von mona_form_2004 20.08.07 - 22:01 Uhr

Hi Silke,

achsooo :-) ;-)

Naja wobei man drüber diskutieren kann ob nun 5 minuten nach oder vor Geburt einen Unterschied macht oder vielmehr warum er eigentlich einen Unterschied macht.. #gruebel (für mich ists so oder so ausgeschlossen und ich war in der Situation mich nach Diagnose entscheiden zu müssen) aber das ginge nun wieder Richtung Abtreibung ja oder nein und ist ein anderes Thema ;-)

LG Ramona

Beitrag von wurzelolm 20.08.07 - 22:05 Uhr

Sowohl bei dem einen als auch bei dem anderen.
Ich gebe Dir absolut Recht.

LG

Silke

Beitrag von nadined 20.08.07 - 21:02 Uhr

Hallo !

Also es ist tatsächlich so das wenn eine Schädigung vorliegt, die Frau egal wie weit sie ist Abtreiben kann. Man begründet das denn mit zu schwerer Seelicherbelastung der Mutter.
Aber umso länger die SS dauert um so mehr ähnelt es einer richigen Geburt.

Lg Nadine mit#baby boy ET-4#freu

Beitrag von senik 20.08.07 - 21:04 Uhr

In Deutschland darf man bei medizinischen Gründen, z.B. schwere Chromosomenfehler und sonstige Missbildungen bis zur 24. Woche abtreiben.

Bis vor kurzem (weiß nicht, ob es immernoch so ist) durfte man in Frankreich bis einen Tag vor dem ET abtreiben.

Ich denke, dass es für einen nicht betroffenen schwer ist sich in diese Lage zu versetzen. Denk nicht darüber nach wie es gemacht wird. Hier in Deutschland kann man es wie gesagt bei schwer behinderten Kindern tun, die keine Überlebenschancen haben (in wieweit das immer zutrifft, darüber denke ich nicht nach).

LG Ines

Beitrag von wurzelolm 20.08.07 - 21:04 Uhr

Sorry, nachdem ich die anderen Beiträge lese, weiss ich wie es gemeint war.

habe es so verstanden, dass das Kind getötet werden soll, wenn es auf der Welt ist.

Das würde nie ein Arzt machen.

Trotzdem megaheftig.

Beitrag von cathrin1979 20.08.07 - 21:12 Uhr


Leider entspricht das der Wahrheit was Deine Bekannte sagt ... mag mir gar nicht vorstellen wie die Eltern sich fühlen und man weiß ja auch nicht was das Kind dabei fühlt. Die Schmerzen und oh man ich mag nicht mal dran denken :-(


LG und hoffen wir, dass wir NIEMALS in so eine Situation kommen werden und meinen tiefen Respekt vor den Eltern die diese Krise schon bewältigen mussten #kerze

Cat & Lukas (* 26.09.2006)
http://engellukas.de.tl/

Beitrag von myrla 20.08.07 - 21:18 Uhr

Huhu

Leider darf man Behinderte Baby´s immer abtreiben egal wie weit die ss ist.

Finde es total Schrecklich !!!!!! Aber leider is es so.

Myrla 35ssw

Beitrag von brownchild 20.08.07 - 22:31 Uhr

Über sowas sollte man wirklich nicht nachdenken, solange man nicht selbst in so eine Situation kommt. Man macht sich nur unnötig verrückt, traurig, etc.

Ich bin auch gegen Abtreibung - heutzutage muss man nicht ungewollt schwanger werden. Allerdings finde ich es teilweise auch unverantwortungslos, dass manche Eltern Kinder mit den schlimmsten Erkrankungen zur Welt bringen. Leben ist Leben, aber ob das Kind es überhaupt jemals genießen kann, ist eine andere Sache. Da kann ich es in einigen Fällen schon verstehen, dass man es dem Kind ersparen will und sich selbst dieses Leben auch. Kann man sich ja gar nicht vorstellen, wie traurig und nervenaufreibend das ist.

Ich bin der Meinung, sowas muss jeder für sich selbst entscheiden. Denkt einfach alle nicht darüber nach oder streitet über diese Themen. Es führt zu nichts und man kann sich nur glücklich schätzen, wenn man nicht selbst in diese beschissene Lage kommt.

Uns allen eine schöne Rest#schwanger und eine unkomplizierte Geburt süßer, gesunder Jungen und Mädchen!

LG, brownchild (27+5)

Beitrag von s_a_m 21.08.07 - 09:07 Uhr

Vielleicht interessant:

http://www.regenbogenzeiten.de/abbruch.html

Liebe Grüße
Sabine