Namenwahl - sind die Menschen tatsächlich so oberflächlich?

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von kruemlschen 21.08.07 - 09:04 Uhr

Heute Morgen habe ich folgenden Artikel in der TZ gelesen:

http://www.tz-online.de/tzheute/art1061,315031

Das hat mich wirklich geärgert. Sind wir Menschen tatsächlich sooooo oberflächlich?

Ich finde Kevin z.B. einen sehr schönen Namen und würde nicht im Traum daran denken, dass ein Kevin "dumm" ist und es in der Berufswelt zu "nichts" bringen würde.

Was meint Ihr dazu?

Lg Krüml + #ei
ssw 6+1

Beitrag von cinderella1603 21.08.07 - 09:10 Uhr

hallöchen.....

also dazu fällt mir wirklich auch nichts mehr ein. fällt denen nichts anderes ein, als unsere kinder und deren leistungen nach den namen zu beurteilen?????? :-[.... da kommt einem doch die galle hoch. ich suche mir doch nicht den namen meines sohnes nach seinen späteren berufs- und bildungschancen aus. was ein schwachsinn!!!!!!! grrrrrrr..... da kann man nur mit zorn drauf reagieren. die müssen alle einfach zu viel langeweile haben. echt.

und richtig... kevin ist ein schöner name. wenn ich ein mädchen erwarten würde, wäre chantal mit in der engeren wahl. na toll, damit verbaue ich also die zukunft meines kindes????? wie gut, dass hier noch keiner nach seinem namen beurteilt wird. da habe ich ja noch hoffnung ;-)

lg #liebdrueck

tanja mit babyboy inside (19 ssw)

Beitrag von november07 21.08.07 - 09:12 Uhr

einen wunderschöpnen guten morgen
doch so ist es ! ;-)
ich habe den artikel zwar nicht gelesen, aber für mich gibt es klassische hochhausnamen und ich sehe schon die passende familie vor augen wenn ich kevin oder joleen oder celina höre...
da hab ich keine fragen mehr und ich stehe 1005 ig zu dm gesagten, egal, was jetzt wieder für ein hagelsturm losgeht...
es gibt einfach assi-namen und jeden tag werden sie aufs neue vergeben...
wenn es dich interssiert guck im baby-vorbereitungsforum.
da gibt es eine geile liste... sehr lustig und sehr stimmig #huepf
lg november07

Beitrag von chrissy20 21.08.07 - 09:18 Uhr

mmhhhh Cevin auch??

Ich meine weil man kann ihn ja auch mit "C" schreiben#kratz

Beitrag von november07 21.08.07 - 09:20 Uhr

du wirst ihn "kevin" (phonetisch) rufen, da hört niemand ob c oder k. bei celina hört ja auch keiner ob s oder c...
ich will keinen angreifen, aber ich würde es auf keinen fall tun. die kevin-diskussion gibt es ja auch jetzt schon länger..

Beitrag von sabs11 21.08.07 - 09:25 Uhr

(Ist nicht meine Meinung)

aber da gibt es noch andere namen als Kevin!!! auch bei Mädchen gibt es diese "Hochhausnamen" und diese ewigen Diskussionen.

Beitrag von chrissy20 21.08.07 - 09:25 Uhr

Naja,

wenn meine kleine Clarissa doch ein Junge wird, dann wird er Cevin Albert heißen.... ( ansonsten wenn mein zweites irgendwan nen junge wird)

und da ist es mir sooooooooooooooooooooooooooooo was von ****** egal was andere denken.

Ich lasse doch nicht von anderen " bestimmen" wie mein kleiner irgenwann heißt.#schock

Ich weiß nur, das ich nicht assozial bin und bestimmt nicht im Hochhaus wohne ( und nie nie hinziehen würde).

#herzlich
Liebe Grüße

chrissy + #babyClarissa ( oder doch Cevin??)

Beitrag von chrissy20 21.08.07 - 09:28 Uhr

Achja, ich vergass


da mein Mann und ich beide mit C anfangen, sollte unser Kind auch so anfangen.

Und mir hat weiter kein anderer Name mit C oder K gefallen.... .

Aber schlimm finde ich ihn trotzdem nicht, und in verbindung mit assis bringe ich den Namen auch nicht!!

Naja, aber vielleicht liegt es auch nur daran, das ich keine assis kenne......#kratz

Beitrag von senik 21.08.07 - 09:26 Uhr

Ich stimme dir zu.

Ich habe bei manchen Namen auch die passenden Leute vor Augen.
Am schlimmsten ist jedoch, dass die meisten Menschen, die ihren Kindern Namen wie Celine, Jaqueline oderMaurice geben, diese nicht einmal aussprechen können und so den Ruf der "Dummen" auch noch verbreiten.

Mein Sohn hat einen absolut ungewöhnlichen Namen und ich denke, dass einige Leute dazu auch eine schlechte Meinung haben.

LG Ines + #ei(12.SSW)

Beitrag von chrissi0410 21.08.07 - 13:05 Uhr

#freu#freu#freu

Hi, hi, hi... es gab mal einen Artikel im Stern, der ging um "Kevinismus" und "Emilismus". Ich bin auch absolut der Meinung, dass man an der Namenswahl den (Bildungs-)Status der Eltern erkennen kann.

Man o man wird mir schlecht bei den Djeremies, Schantalles und Schakelines. Furchtbar!

Wo finde ich die Liste? Die interessiert mich brennend!

LG
Chrissi mit #baby-Boy inside, ab morgen 21. SSW (und garantiert KEIN Jason, oder besser geschrieben: Dschäsen) ;-) , das ist aber auch zu witzig!!!

Beitrag von kugelblitzdsl 21.08.07 - 15:09 Uhr

Ey.....

nu fühle ich mich aber äußerst angegriffen und bin wirklich gereizt !!!!!!!

Wie kannst Du nur so unhöflich sein und Dich darüber lustig machen......????

Ich würde mich überhaupt nicht darüber aufregen wenn Dir da nicht ein schlimmer Fehler unterlaufen wäre!!!!

Du hast nämlich tatsächlich Dommenik vergessen und DAS geht jawohl wirklich nicht!

LG Mone

Beitrag von chrissi0410 22.08.07 - 09:19 Uhr

Hast du mich vielleicht verwechselt???

Ich hab keine Ahnung, was du meinst!

Trotzdem liebe Grüße,
Chrissi (etwas verdutzt) mit #baby-Boy, 21. SSW

Beitrag von sabs11 21.08.07 - 09:12 Uhr

Tja, ich fürchte schon.

Aber mal ehrlich, wenn du einen bestimmten Namen hörst, bringst du damit nicht irgendwas in Verbindung???

Sabs

Beitrag von kruemlschen 21.08.07 - 09:16 Uhr

nur wenn ich zufällig jemanden kenne der so heißt.

Z.B. hatte ich eine Johanna in meiner Grundschulklasse, die war dick, hatte zwei verschieden farbige Augen und hat mich immer geärgert.
Darum find ich Johanna z.B. total doof.

Aber ansonsten sag ich bei Namen einfach, gefällt mir, oder gefällt mir nicht.

Ich würde nie auf die Idee kommen, dass z.B. eine Chantalle "nur" ne Friseuse wird und bestimmt keine Brokerin, etc. pp.

Ich finds jedenfalls total beknackt.

Beitrag von sabs11 21.08.07 - 09:37 Uhr

Ja, da hast du allerdings recht!!!

Ich hab noch nie darüber nachgedacht welchen Beruf ein "KEvin" mal ausübt...Ist mir eigentlich auch egal, das hat doch nichts mit dem namen zu tun!!

sabs

Beitrag von malafe 21.08.07 - 09:15 Uhr

Hmm, ihr seht das glaub ich ein wenig zu eng.
Der gute Mann sagt ja auch, daß es nicht immer so ist.
Aber jedem Namen haftet irgendwas an und wenn du Pech hast, kann es (meiner Meinung nach) wirklich manchmal Probleme machen.
Ich meine, ich heiße Stefanie! Und was war als ich gerade meine Ausbildung zur Rettungssanitäterin im Krankenhaus gemacht habe? Da gab es diese Sendung "Für alle Fälle Stefanie" und die Patienten bzw. auch die Kollegen haben einen damit aufgezogen. Sie dachten, man müsse auch alles machen, was die macht.
Aber woher soll man das bei der Geburt bzw. der Namenswahl schon alles ahnen?

Also macht euch nicht verrückt. Vielleicht ist es in einigen Jahren schon ganz anders. Denn dann sind wieder andere am Drücker, als neue Chefs, ...! Und irgendwodrüber muß die Zeitung ja schreiben.

Steffi mit Maximilian (34. SSW)

Beitrag von melly1878 21.08.07 - 09:16 Uhr

Hi Krüml,

ich schätze: JA! Die Menschen sind so oberflächlich!!!

Und dennoch haben wir unsere Tochter Jacqueline genannt, weil wir den Namen einfach nur schön fanden!

Ich sag mal: sie hat damit die Chance, dass sie besser ist, als der Ruf ihres Vornamens!

Ich persönlich finde es traurig, dass man anhand solcher Dinge jetzt auf Namenwahl gehen soll, um dem Kind die Zukunft zu sichern!

Als wenn ich mit dem Namen des Kindes auch gleichzeitig seine Bildung/Intelligenz bestimmen würde- so ein Quatsch! Weil im Grunde ist das ja das, was so als Kernaussage in dem Artikel steht: Menschen, die einen entsprechenden Vornamen haben (Kevin, Mandy, Kenny oder Jacqueline) wären dümmer, wie Menschen, die mit Vornamen Maximilian oder Anna heißen...

Ich beurteile jemanden jedenfalls NICHT nach seinem Namen, sondern nach seinem Auftreten... Und ich hoffe, dass es, was das angeht, auch irgendwann noch mal einen Wandel in der Gesellschaft gibt...

Liebe Grüße,

Melly mit Jacqueline (6,5 J.), Jonas Emil (5 J.) + #paket (24+6 SSW)

Beitrag von steffibecker 21.08.07 - 10:55 Uhr

Heißt nicht eine Pressesprecherin vom ADAC mit Vornamen Jaqueline? Ich meine ich hätte die schon mal im Fernsehn gesehen.....

Also hat Eure Tochter doch gute Chancen!:-D

Gurß Steffi

Beitrag von juule 21.08.07 - 09:22 Uhr

Hallo,

dass hat ja nichts damit zu tun, dass man Kindernamen nach der späteren -für das Kind gewünschten- Berufsrichtung aussucht.

Es ist aber nun mal so, dass Namen, auch oft unbewusst- besetzt werden, also mit Positivem oder Negativem assoziiert werden.
Dann wird es wohl Statistiken geben, dass bestimmte Namen in bestimmten sozialen Schichten häufiger anzutreffen sind als andere Namen, und nichts anderes sagt dieser Artikel ja im Endeffekt aus.

Um es einfach zu sagen, "Kevins" trifft man scheinbar öfter in sozial schwachen Schichten an, was diesem Kevin eventuell bei der späteren Berufswahl anlastet, da er (vielleicht auch unbewusst) in eine bestimmt Schublade gesteckt wird.

LG,

Juule

Beitrag von schnegge77 21.08.07 - 09:33 Uhr

Ich glaube auch das jeder mit einem gewissen Namen, bzw. einer gewissen Art von Namen etwas verbindet.
Bei einem Kevin, einer Chantal, einer Jaqueline denke ich sofort an Hochhauskids, Hauptschule, Abgang nach Klasse 8 od. 9.
Natürlich gibt es auch vermutlich Kevins, Chantals und Jaquelines wo diese Bild nicht paßt, aber ich denke, es kommt öfter vor DAS es paßt.
Im Programm von Mario Barth wird auch eben gerade dieser Name (Chantal) durch den Kakao gezogen. Entweder kommt sie aus dem Osten oder sie ist Pornodarstellerin heißt es da.
Das Publikum gröhlt.
Hätte er den Namen Frederike (z.B.) genommen hätte man den Witz nicht verstanden, bzw. wäre es gar keiner gewesen, sondern man hätte als Zuhörer nur so #kratz dagesessen.

LG, Marlene

Beitrag von jokerli 28.08.07 - 22:00 Uhr

Toll, ich komme aus dem Osten, und heiße Jacqueline...
Erstmal...legt doch die Vorurteile über den Osten ab...die Leute sind nicht schlechter und nicht besser als die aus dem Westen.
Und ich habe meine damalige Lehre mit "sehr gut" und Auszeichnung bestanden.

Muss ja nicht jeder im Hochhaus wohnen oder ausm Osten kommen und blöd sein... :-[

Beitrag von lowgravity 21.08.07 - 09:37 Uhr

Ich selber unterrichte an einem Förderzentrum für verhaltensauffällige und lernbehinderte Kinder. Da kommen prozentual häufig die aufgeführten Namen vor.

Meiner Meinung nach gibt es schon noch schönere Namen als Kevin und Jacqueline oder ....

Natürlich darf jeder sein Kind nennen wie er mag.

Das sind nur meine Erfahrungen....

Beitrag von jollymax 21.08.07 - 09:45 Uhr

Und ich unterrichte an einem Gymnasium und hatte tatsächlich noch nie Schüler mit diesen Namen. Vielleicht Zufall, keine Ahnung.

Beitrag von coralynn 21.08.07 - 09:39 Uhr

Hallo Krüml,

ich denke, es hat mit der Perspektive zu tun aus der man auf die Namen herab oder herauf sieht.:-p
Es ist doch automatisch so, dass man sich dem Umfeld anpasst in dem man lebt. Die eine mehr, die andere etwas weniger, aber insgesamt häufen sich bestimmte Vornamen in bestimmten Gesellschaftsschichten. Und diese Schichten gibt es nun mal.
Zur Zeit stelle ich z.B. fest, dass alle meine "studierten" Bekannten ihre Kinder z.B. Friedrich und Frieda, etc. nennen, ist grade "IN" und die Mittelschicht steht darauf. ;-)
Wenn ich dann durch weniger angesehene Stadtteile meiner doch recht großen Stadt laufe, dann schallt es:
Käääävin, Maaaarvin, Jännnifer und Jaqueline oder Ayline oder Michelle durch alle Ecken...#augen...
Es ist einfach so.. und Vorurteile bauen sich dadurch natürlich auf..
Ausnahmen gibt es immer, aber ich muss leider sagen (ich habe den Artikel nicht gelesen), dass mich ein Kevin erst mal skeptisch werden lässt, auch wenn ich einsehe, dass es ein Vorurteil ist (was sich leider aber oft bestätigt).
Was ich viel schlimmer finde, sind Eltern die ihren Kindern "ausländische" und dabei besonders gern französische Namen verpassen und diese dann falsch geschrieben werden #schock und es leider auch nicht merken oder überprüfen... brrrrrr
So, jetzt kann ich gesteinigt werden, bin sowieso nach einer Nacht voller Sodbrennen, etc. völlig hinüber,
LG
Cora + #ei 35SSW, mit einem Namen der weder Friedrich oder Frieda noch Kevin oder Jennifer lautet :-D

Beitrag von doseko 21.08.07 - 11:06 Uhr

hallo cora,

bin in deiner antwort über dein sodbrennenproblem gestolpert.

hatte ich bei meiner ersten ss bis zum abwinken (schlafen in sitzposition und so) - da hatte ich die sache mit rennie nicht so schlecht im griff, die darf man in der ss problemlos nehmen.

bei meiner jetzigen ss plagt mich das selbe problem und ich kuriere es mit mineralwasser. das enthält auch eine säure die die magensäure neutralisiert.

die anderen hilfreichen tipps wie milch, mandeln kauen, brot, etc. waren bei mir völlig nutzlos.

hoffe, es hilft dir etwas weiter.

lg, doris

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