Wird sicher super oft gefragt, aber was habt Ihr für Erfahrungen....

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von alex1971 21.08.07 - 10:28 Uhr

mit der Fruchtwasseruntersuchung?
Mein FA sagte was von einem Abortrisiko von nur 1% das ist ja durchaus tragbar finde ich.
Tut das weh?
Ich hab schon irgendwie Bammel davor :-(#schmoll
Wär schön, ein paar Erfahrungsberichte zu hören :-)
#danke
LG
Alex

Beitrag von 19kenya84 21.08.07 - 10:30 Uhr

Hi Alex,


wie alt bist du?
Oder warum läßt du den Fruchtwassertest machen?

Meine Nachbarin hat den Test machen lassen und sie sagte, fühlt sich unangenehm an.

Gruß Anna 19ssw

Beitrag von alex1971 21.08.07 - 10:37 Uhr

Mein FA hat mir dazu geraten, bin 36 und hab schon ne FG hinter mir, er meinte dann wäre ich auf der sicheren Seite. Ich hoffe ich stosse damit jetzt keine böse Diskussion an, aber ich werde wahrscheinlich nur dieses eine Kind bekommen und ich glaube nicht, dass ich dann ein krankes Kind haben will!
Ich hoffe, man kann das hier im Forum so sagen und stehen lassen, ich denke da darf jeder seine eigene Meinung haben, oder?

Wenns nur unangenehm ist, okay, dann halt ich das aus :-)
Danke für die Antwort!

LG
Alex

Beitrag von anjulia 21.08.07 - 10:31 Uhr

hi alex,
habe mich gar nicht mit dem thema befasst, weil die untersuchung für mich gar nicht in frage käme (ich würde nicht abtreiben, wenn was negatives rauskommt). habe aber von einem höheren abort risiko gehört.#kratz
machst du die untersuchung denn auf jeden fall?
lg
anjulia #blume
12. ssw

Beitrag von alex1971 21.08.07 - 10:39 Uhr

JA...werd ich wohl tun, mein FA hat mir dazu geraten, bin 36 und hab schon ne FG hinter mir, er meinte dann wäre ich auf der sicheren Seite. Ich hoffe ich stosse damit jetzt keine böse Diskussion an, aber ich werde wahrscheinlich nur dieses eine Kind bekommen und ich glaube nicht, dass ich dann ein krankes Kind haben will!
Ich hoffe, man kann das hier im Forum so sagen und stehen lassen, ich denke da darf jeder seine eigene Meinung haben, oder? Ich bewundere Dich, wenn Du die Stärke hast mit dem Risiko und dann auch mit einem kranken Kind zu leben, früher hab ich auch anders darüber gedacht, da hat sich echt meine Einstellung geändert!

Dir noch alles Liebe
Alex

Beitrag von trine_79 21.08.07 - 10:35 Uhr

ich habe die untersuchung nicht machen lassen. bei mir besteht keine risikoschwangerschaft und ne abtreibung be negativem ergebnis käme für mich nicht in frage.
daher war diese untersuchung für mich uninteressant.

lg trine

Beitrag von alex1971 21.08.07 - 10:40 Uhr

Ja da hast Du Glück und ich finde Deine Einstellung auch toll!

Ich wünsche Dir alles Liebe!

Alex

Beitrag von luciana123 21.08.07 - 10:35 Uhr

Hallo Alex,

weil ich soviel "negatives" gelesen hatte, hatte ich den totalen Bammel vor der Fruchtwasseruntersuchung. Und muss sagen, ich würde es immer wieder machen lassen.

Erst ein ausgebieges Gespräch mit dem Arzt (Spezialist für Pränatalmedizin), vorher hatte ich einen Fragebogen bekommen der ausgefüllt werden musste, dann langes Ultraschall und danach wurde mir Fruchwasser entnommen, die Spritze tat überhaupt nicht weh, nur die Fruchtwasserentnahme war etwas unangenehm. Danach ging es für 30 Minuten an den Wehenschreiber. Hiernach gab es noch eine ausführliches Nachgespräch mit dem Arzt. Der Arzt hatte zu jederzeit viel Erklärt auch beim Ultraschall, war super nett und die Praxis machte einen sehr professionellen Gesamteindruck. Wir hatten uns für den Schnelltest entschieden und am nächsten Tag war das Ergenbis da. Es Geschlächte wurde schon am Ultraschall festgestellt (unübersehbar ein Bub). Ich war einen Tag krankgeschrieben und am nächsten Tag zur Nachkontrolle bei meinem FA.

Die Gefahr das bei einer Fruchtwasseruntersuchung was passiert liegt bei 0,3 bis 0,7 Prozent und das Risiko finde ich persönlich minimal.

Jeder muss für sich entscheiden ob er eine Fruchtwasseruntersuchung machen lässt oder nicht!

LG
Lou
34+5

Beitrag von schildi112 21.08.07 - 10:38 Uhr

wenn du nicht schon fast 40 bist oder es sonst schwierigkeiten gibt, würde ich es nicht machen lassen. 1% ist nämlich ganz schön viel, es bedeutet das bei jeder 100. was schief geht

Beitrag von alex1971 21.08.07 - 10:42 Uhr

Bin 36 und habe schon eine FG hinter mir, mein Doc meinte ich sollte das lieber machen lassen!
Ich finde das Risiko tragbar, für mich persönlich eben......aber vielen Dank für die Antwort :-)

LG
Alex

Beitrag von luciana123 21.08.07 - 10:43 Uhr

Hallo Schildi,
mit 26 Jahren, in Deinem Alter, hätte ich wohl auch keine Fruchtwasserunterschung gemacht. Aber alles ab 30ig, auf alle Fälle!!!
LG
Lou
34+5

Beitrag von alex1971 21.08.07 - 10:41 Uhr

Vielen Dank für die ausführliche Antwort!
Ich denke ich kann dann mit einem besseren Gefühl hingehen!

Alles Liebe
Alex

Beitrag von bine0072 21.08.07 - 10:58 Uhr

Hallo Alex,

ich werde sie (wenn alles gut geht #schwitz) auf alle Fälle machen lassen.

In meiner letzten SS hatte ich eine Chorionzottenbiopsie - beides ist sich vom Ablauf her recht ähnlich - nicht angenehm, aber es tut auch nicht weh.

Das Abortrisiko liegt mittlerweile weit unter 1% - man sollte natürlich eine Praxis aufsuchen, die nahezu nichts anderes macht (DEGUM III)

Du brauchst keine Angst davor zu haben #liebdreuck - ist nicht schlimm!

Ich denke, jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er eine solche Untersucheung machen lässt - für mich ist es sonnenklar.... - ich hatte bereits ein Kind mit Turner-Syndrom und möchte im Falle einer Behinderung einfach vorbereitet sein....ich denke, nach der Entbindung würde es einem den Boden unter den Füßen wegreißen.....darum möchte ich es vorher wissen.

Gaanz liebe Grüße

Bine

Beitrag von alex1971 21.08.07 - 11:02 Uhr

Tausend Dank für die liebe Antwort! Mein FA ist auch ganz zuversichtlich und hat mir eine sehr spezialisierte Arztpraxis empfohlen.
So gehe ich doch auf alle Fälle beruhigter dran
#danke
LG
Alex

Beitrag von jollymax 21.08.07 - 11:38 Uhr

Abortrisiko von "nur" 1% bedeutet, dass bei 100 Schwangeren, die eine FWU machen lassen, ein Baby durch die FWU stirbt! Also ich finde das unglaublich viel und das war für mich überhaupt nicht tragbar!
Liebe Grüße
Jollymax

Beitrag von inajk 21.08.07 - 13:30 Uhr

1% klingt nicht viel... aber oft ist das Risiko fuer die Krankheiten/Behinderungen auf die man testet auch nicht viel hoeher als 1%... und dann finde ich es grotesk, freiwilllig ein aehnlich hohes Risiko einzugehen, ein total gesundes Kind abzutreiben. Was anderes ist es bei einer deutlichen familiaeren Vorgeschichte, wenn man also 25% oder 50% Risiko fuer eine bestimmte Behiinderung hat.
Aber sowieso sollte man es nur machen, wenn es auch Konsequenzen haette, sprich wenn man dann auch abtreiben wuerde. Wenn man eh nicht abtreiben will, dann ist jedes Risiko zu hoch, finde ich.
LG
Ina

Beitrag von alex1971 21.08.07 - 13:38 Uhr

Da hast Du sicherlich recht, nur mein Arzt sagt man kann punktgenau auf z.B. Downsyndrom testen und ja, das hätte für mich Konsequenzen, sage ich zumindest zum jetzigen Zeitpunkt.
Habe in der gesamten Diskussion jetzt auch gehört, dass das Risiko mittlerweile bei unter 1% liegt.
Ich bin auch wegen meines Alters (36) und einer bereits vorangegangenen FG als Risikoschwangere eingestuft, deshalb will ich die Untersuchung auf jeden Fall.

Dir alles Liebe

LG
Alex

Beitrag von inajk 21.08.07 - 14:03 Uhr

Aber was ist denn dein Risiko auf Down-Syndrom? Mit 36 ist das dioch noch nicht so super hoch, oder? Doch auch eher im Bereich 1:200, das waere ein halbes Prozent und damit genauso gross wie das Risiko ein gesundes Kind abzutreiben.
Das wuerde ich nicht wollen.
Aber das musst du natuerlich selbst entscheiden.
Ich verurteile das auch gar nicht, versteh mich nicht falsch.
LG
Ina

Beitrag von alex1971 21.08.07 - 14:12 Uhr

Was meinst Du mit abtreiben? Das Risiko der FG? Ja rechnerisch hast Du dann vollkommen recht, das ist auch nicht leicht diese Entscheidung zu treffen, aber ich kann es mir schön rechnen wie ich will, ich hätte eben gerne die Gewissheit :-)
Tja, das mit dem Schwangersein ist eben manchmal nicht so leicht, gelle?
Alles Liebe
Alex

Beitrag von inajk 21.08.07 - 16:43 Uhr

Nee, leicht ist es echt nicht. Fuer mich hat halt noch gezaehlt, dass du dann zwar die Gewissheit hast von wegen Down-Syndrom, oder worauf sie halt noch testen. Aber du hast ja nie die Gewissheit, dass alles in Ordnung ist. Meine Schwester hat auch mal eine FWU machen lassen, weil man auf dem US was seltsames gesehen hatte, und die FWU war ok, aber ihre Tochter ist trotzdem schwerstmehrfachbehindert. :-( Hatte halt eben was anderes.
Sicherheit gibt es eben leider nie...
Ich wuensche uns beiden jedenfalls dass alles in Ordnung ist, mit oder ohne FWU :-)
LG
Ina

Beitrag von alex1971 21.08.07 - 16:48 Uhr

JA leider wird man nie 100 % Gewissheit haben!
Aber Dein Wunsch sei mir Befehl und ich schließe mich an, ob mit oder ohne FWU ich wünsche uns beiden die süßesten und gesündesten #baby#baby

#liebdrueck

Gruß
Alex