Ärger mit Mann! mir gehts schlecht, obwohl ich mich auch freu!Lang!

Archiv des urbia-Forums Baby.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby

Erhaltet hier Tipps für das süßeste Baby der Welt und diskutiert mit anderen jungen Eltern über euer neues Leben. Informationen zu allen Themen rund um euer Baby erhaltet ihr im Magazin. Alles zur Entwicklung Ihres Babys findet ihr in unserem Babynewsletter

Beitrag von insomnia79 21.08.07 - 12:16 Uhr

Hallo ;-)

Ich habe zur Zeit recht große Sorgen, gegen die ich nichts tun kann. Es geht um folgendes:
Als ich mit unserer Großen schwager war, sind wir hier auf das Dorf gezogen. Ca 25 km von meinem Heimartort entfernt. Dort leben alle meine Freunde, gehe dort hin in Krabbelgruppen, zum Arzt usw. Eigentlich habe ich alles dort.
Ich hatte immer heimweh und habe mir gewünscht, wieder zurück zu ziehen.
Meine Eltern haben dort ein zwei Familienhaus mit zwei Wohnungen, jeweils 100 qm. Sie sagten immer, wenn wir das nächste Kind bekommen, dürfen wir oben einziehen. Denn die Wohnung hier ist nur 65 qm groß und hat nur ein Mini Kinderzimmer, wo wir nur ein Bett rein stellen können. Der Kleine schläft somit noch bei uns. Ich bin kein Dorfmensch und die Menschen hier sind auch sehr verschlossen. Ich habe trotz Kinder, niemanden kennen gelernt. Selbst auf dem Spielplatz wollen andere Mütter eigentlich nichts mit "fremden" zu tun haben!
als ich schwanger wurde, sagen meine Eltern, wenn wir wollen, können wir dort einziehen.
Aber dann wollte mein Mann absolut nicht. ER hat nur über die Wohnung geschimpft: hat nur ein Mini Bad (was stimmt, es ist nur Badewanne, waschbecken drin, mehr hat kein Platz), dann gibt es nur eine Toilette (die aber nicht im Bad ist), dann sind die Kinderzimmer unterschiedlich groß, dann haben wir dort keine Garage (was wir hier auch nicht haben).
Mir selbst liegt aber sehr viel an dem Haus! Meine Eltern haben es erbaut, ich bin dort aufgewachsen und habe schon immer (bereits als Kind) gesagt: ich ziehe mal dort oben ein. Meine Schwester ist weiter weg, mein Bruder ist behindert und wird immer in einer Einrichtung leben.
Da mein Mann als Zimmermann nicht sehr viel verdient, können wir uns keine Luxuswohnung leisten, die mein Mann gerne hätte. Und für den Traum meines Mannes: selbst zu bauen, haben wir momentan einfach kein Geld.
Dann war es so, dass sich das Pärchen, welches in der Wohnung lebte, sich getrennt hat. Die frau sagte, eigentlich sei ihr die Wohnung mit ihrem Sohn alleine zu groß.
Also haben mein Mann und ich beschlossen, doch in die Wohnung zu ziehen.
Der Frau wurde dann wegen Eigenbedarf gekündigt (sechs Monate, aber sie wollte ja eh eigentlich raus).
Wir hatten uns aber seit Januar auch andere Wohnungen in meinem Heimatort angesehen. Alles, was wir uns leisten konnten, waren eben auch ältere Häuser, wie das meiner Eltern (1971 erbaut). Meine Eltern haben viel am Haus gemacht: dach isoliert, neuer Eingangsbereich, neue Fenster... und das alles, war bei den anderen Wohnungen nicht der Fall. Mir tat es immer weh, wenn ich daran denken musste, in so eine Wohnung ziehen zu müssen, wo wir dann noch 650 Euro kalt zahlen müssen, wo wir die Wohnungen bei meinen Eltern in Hause bekommen könnten. Und da bezahlen wir auch um einiges weniger Miete.
Als dann die Mieterin bei meinen Eltern zum 1.8. ne Wohnung gefunden hatte, hat mein Mann angefangen herum zu spinnen. Ich konnte nicht mehr mit ihm reden. ER behandelte mich nur noch wie den letzten dreck und meinte: ich muss alle renovierungsabeiten in der wohnung alleine machen. STellte aber Ansprüche, wie was gemacht werden soll.
Z.T. sagte er sogar, ich solle dort alleine einziehen mit den Kinder. ER bleibe hier wohnen... Wie er sich das vorstellt, konnte er mir aber nicht sagen. Schliesslich habe ich zwei Kinder zu ernähren!
Ich wusste z.T. ehrlich nicht mehr weiter. Aber meine Schwiegereltern (die momentan über uns wohnen) haben sehr viel mitbekommen und immer zu mir gehalten. Sie haben sein Verhalten auch nicht verstanden.
Dann ging es ab 1.8. an die Renovierungsarbeiten: streichen, neue Böden z.T, tapezieren, viel raus reißen (die Küche z.B. wurde total ausgehöhlt).
Da half mein Mann dann doch recht gut mit. Aber ich finde, für das, dass es seine eigene Wohnung werden wird, war es doch wenig. Aber ich dachte immer: wenigstens hilft er. Mein Vater und ich waren bis letzten Mittwoch eigentlich von Morgends bis abends in der Wohnung am Arbeiten.
ES ist meiner Meinung nach sehr schön geworden. Die Zimmer sind schön groß und wir werden viel platz haben. Auch mit dem neuen Boden sieht es super aus (Schlafzimmer, Kinderzimmer und Wohn- Essbereich hat jetzt Laminatboden).
Und eigentlich sagen alle, die die Wohnung sehen, dass es schön aussieht.
Trotzdem motzt mein Mann noch sehr viel herum. ER meint ständig: jetzt müssen wir in dieses DRecksloch ziehen....
Mir tut das ehrlich weh!
Ich glaube, er hat angst, dass wir dann für immer und ewig in dieser Wohnung wohnen. (Das würde ich auch gerne. Ich denke, wir könnten das BAd noch erneuern, vielleicht noch nach außen anbauen usw. Aber sollten wir Geld zum Bauen haben, sage ich auch nicht NEIN!).
Ich liebe meinen Mann sehr! Ich würde sagen, er ist wirklich der Mann meines Lebends! Kein Mensch bringt mich so sehr zum Lachen wie er! Und ich fühle mich sonst nirgends so sicher und geborten wie bei ihm. ES ist sonst ehrlich perfekt! Ich liebe ihn soooo sehr! Aber es tut mir auf der anderen Seite auch unheimlich weh, wie er in letzter Zeit mit mir (und z.T. den Kindern) umgeht.
Die Kinder lieben die GEgend der Neuen Wohnung. Sie kennen dort herum schon sehr viele Kinder. Und die Große wird im Oktober dort in den Kindergarten kommen. Und somit freut sie sich sehr auf ihre neue Heimat und schwärmt auch ständig von der neuen Wohnung.
Manchmal weis ich ehrlich nicht, wie es weiter geht. Ich freue mich auf die neue Wohnung! Habe aber jetzt unheimlich angst, dass ich jetzt zwar die Wohnung habe (die eines Tages mir gehören wird), aber irgendwie meinen Mann ein stück weit verliere...... Und die große bekommt seine sprüche sehr gut mit: ERst heute morgen sagte sie wieder zu mir: Mama, die neue Wohnung ist nicht schei...! Gell!?! DAs hat Papa gestern gesagt. Wenn ich sage: nein, sie ist schön! sagt sie nur: Papa meint das nicht so, gell!? ;-)

Dass ihr mir nicht helfen könnt weis ich. Aber es musste jetzt einfach mal raus. Und vielleicht kennt ja jemand von euch so ne ähnliche Sitation.
ES ist halt so, dass ich es langsam nicht mehr einsehe, dass immer nur alles nach seiner Nase laufen muss. Ich habe auch Vorstellungen und Wünsche im Leben ;-)

LG eSther mit Lara 2 Jahre, 11 Monate + Mirco 8 Monate

Beitrag von tul 21.08.07 - 12:34 Uhr

sag mal wieviel kinder hast du 3 ?

das tut mir wirklich seh leid für dich ...aber ich glaube du solltest mit deinem mann noch mal reden darüber ...das geht ja nicht das eure kinder eure streits mitbekommen !
ich denke er muss sich damit abfinden das du da wohnen möchtest und wenn er nicht will dann soll er doch gehen ....;-)
ich glaube da steckt noch mehr dahinter das er da nicht wohnen will ...versteht er sich ewentuell nicht mit deinen eltern ? naja also wenn ich ehrlich bin kann ich deinen mann verstehen ..ich glaube nicht das es ihm um die wohnung geht ....sondern eher das er nicht so nah bei deinen eltern wohnen möchte ! also ich würde auch nie mals mit meinen schwiegereltern zusammen ziehen wollen auch wenn sie noch so nett sind ...aber das geht gar nicht :-p
ihr hättet euch doch lieber mal aussprechen sollen und eine lösung finden sollen bevor ihr zu deinen eltern gezogen seid .....ewentuell leidet eure beziehung jetzt total #kratz

naja am besten ihr sprecht euch schnellstens aus ...ansonsten ahne ich nichts gutes ....so wie du das jedenfalls beschreibst#augen

ich wünsche dir aber alles gute und das bald alles besser läuft #pro

liebe grüße jenny #baby2 1/2jahre+#schrei8wochen

Beitrag von insomnia79 21.08.07 - 12:48 Uhr

Hallo ;-)

Ich habe schon oft zu ihm gesagt, dass ich das Gefühl habe, drei Kinder zu haben: ein Baby, eins im Trotzalter und eins in der Pubertät *g*
Nunja, zuürck zum Thema:
Wir haben, bevor wir hier auf das Dorf gezogen sind auch bei meinen Eltern gewohnt.
Ich bin damals mit 19 ausgezogen und mit 23 bin ich wieder zurück gezogen, in die Kellerwohnung (35 qm). Mein Mann ist von seinen Eltern dann zu mir gezogen. Dort haben wir dann gemeinsam ca 2 Jahre gewohnt. Bis wir eben was größeres wegen unserer Tochter gebraucht haben.
Mein Mann hat sich bis dahin sehr gut mit meinen Eltern, vorallem mit meinem Vater verstanden. Ich denke nicht, dass es daran lag. Nur seit feststeht, dass wir dort einziehen, mault er eben an meinen Eltern rum. Aber wegen Kleinigkeiten. (z.B. dass meine Mutter mittags immer gut 1-1,5 STunden kocht). Aber das liegt wohl eher daran, dass er es nicht haben kann, dass sie uns die Wohnung angeboten haben.
Wie gesagt, ich glaube, seine Angst besteht darin, dass wir niemals bauen werden, weil ich aus dem Haus nicht weg will.
DAs Poblem ist halt, dass mein Mann abslut nicht sparen kann. Er möchte immer ein Top Auto haben, zudem ist er ein totaler Technik-Freak. Kauft sich dort auch immer mal was. In seinen Bausparvertrag zahlt er im Monat 25 Euro. Aber der besteht erst seit mitte 2006. Und so kommen wir zu keinem eigenen Haus!
Und ich sage, ich habe meine Kinder für mich bekommen, nicht, dass ich jetzt den ganzen TAg arbeiten gehe!
WEnn, dann müsste er sich etwas mehr da rein hängen, auch öfter mal am Sa arbeiten gehen und schauen, viele Überstunden zu machen.
Und ich kann das Haus meiner Eltern glaube ich niemals verkaufen, damit er mal bauen kann!

Eigentlich schauen wir immer, dass wir nicht vor den Kindern streiten. Aber selbst wenn sie im Bett sind, bekommt das die Große zumindest auch ab und zu mal mit. Woher wissen wir, dass sie nicht doch mal wach ist....

Ich habe ja auch Angst um unsere Ehe.... Das ist ja das Problem!

Beitrag von sapf 21.08.07 - 12:54 Uhr

Versuche doch Deinem Mann die Befürchtung, Ihr werden nie selbst bauen, irgendwie zu nehmen!

Argumentiere, Ihr spart jetzt so viel im Vergleich zu einer anderen Mietwohnung, daß mehr Geld in den Baufonds gehen kann! - Und somit das eigene Haus näher rückt!;-)

(Vllt. erstmal nicht damit kommen, daß er ja selbst das Geld zum Fenster rauswirft und sich somit sein eigenes Haus "verbaut". - Das lässt ihn nur sturer werden!)#augen

Und Du kannst ihm ja auch ehrlich sagen, daß Du Dein Elternhaus, wenn es irgendwann Dir gehört, sicher nicht verkaufen wirst! Aber Du an vermieten und nicht selbst darin wohnen denkst!:-D


Also, viel Glück! und LG, sapf

Beitrag von insomnia79 21.08.07 - 13:09 Uhr

Hallo ;-)

Ich sage ihm immer, dass wenn wir Geld haben, ich mit ihm bauen werde.
Dass wir sparen werden sieht er nicht. Er sieht nur, was wir in dieser Wohnung nicht haben werden.
Und dass er sein Geld anders ausgibt, sieht er ja selbst. ER hat ja auch Auto und z.B TV auf raten gekauft.
Aber er denkt halt immer: andere haben es auch geschafft. Aber ich denke, andere Männer bringen monantlich auch mehr als 1300 Euro nach Hause ;-)

Mein Mann sagt selbst, dass wir das Haus nicht verkaufen können! Eben, weil es mein Vater im Prinzip gebaut hat. (Er war selbst Handwerker im erten Beruf, hat viele Bekannte, die auch handwerker sind und hat somit das Haus wirklich eigentllich selbst aufgebaut. Und er hat am WE als viel schwarz gearbeitet um so viel wie möglich zu verdienen ;-) )

LG Esther

Beitrag von sapf 21.08.07 - 13:26 Uhr

Dann setzt Euch hin und macht eine Liste:


Sämtliche Details, die seine Traumwohnung haben soll, finanzielle Realität außen vor gelassen.#stern



Dann:
Die Wohnung bei Deinen Eltern - PRO / CON; was ist von der Wunschliste da!:-D



Dann:
PRO /CON und Vorhandenes bei einer Mietwohnung, die in Eurem ganz relistischen finanziellen Rahmen liegt.;-)




So habt Ihr (und besonders ER) wirklich alles schrifltich und übersichtlich, und dann kann er nicht anders, als erkennen, daß im Hier und Jetzt die Wohnung bei Deinen Eltern der einzig vernüntige und machbare Weg ist.;-):-)






Ich hoffe, das klärt sich bald bei Euch!#liebdrueck

LG, sapf

Beitrag von insomnia79 21.08.07 - 21:01 Uhr

Hallo ;-)

So in etwa habe ich das schon mal aufgeschrieben. Nur ging es eben darum, in die Wohnung oder nicht. Nur hatte er auch gegen alle Pro Dinge ein Contra einzuwenden, auch wenn es nur so doof war.
Ich möchte halt auch irgendwann wieder arbeiten gehen und habe gesagt: dann sind die Kinder zumindest nicht alleine. Meine Mutter würde die Kinder auch mal vom Kindergarten abholen, oder für sie kochen, wenn sie von der Schule nach Hause kommen. Ich möchte nicht, dass sie sich abgeschoben oder alleine vor kommen.
Aber das interessiert meinen Mann in dem Fall nicht. ER hat seine Vorstellungen vom Leben und möchte davon nicht ab.
Er wird aber noch sehen, dass die Zeiten heute nicht leicht sind.
Ich liebe ihn und werde sicher zu ihm halten, wenn es schwere Zeiten gibt. DAs habe ich eigentlich bisher immer getan und auch schon für ihn dinge getan, die mich auch sehr viel Überwindung gekostet haben. ;-)

Aber ich werde wohl schauen müssen, wie es in drei, vier Wochen läuft ;-)

LG Esther

Beitrag von tul 21.08.07 - 12:56 Uhr

oh man das ist wirklich nichz schön ...dein mann kommt mir jetzt wirklich vor wie ein kleinkind !
ich meine wenn er mal bauen möchte dann sollte er schon sparen und nicht sein geld für s auto raus schmeißen ...ich kenne das ....mein freund ist auch so ..was sein auto angeht #augen
naja ich meine wenn du das haus nicht her geben möchtest dann würde ich das auch nicht tun ...
..dann würde ich eher darüber nachdenken was dir wichtiger ist das haus oder dein mann .......!?#kratz
also ich glaube ihr müsst euch wirklich aussprechen und klare fronten stellen ...sag ihm das du das haus behalten willst egal was komme ! entweder er findet sich mit ab oder er muss gehen ....so würde ich sein ! ich meine warum müsst ihr den überhaupt selber bauen wenn ihr ein haus haben könnt ...ich würde mich freuen wenn wir so ne chance hätten #freu meine schwiegereltern haben zwar auch nen haus bloß bis wir das mal erben ( wenn überhaupt ) da sind meine kinder schon ausgezogen und haben ne eigene familie ....da werden wohl eher meine kinder das haus erben .....#hicks

also wie gesagt sprecht euch aus !

liebe grüße

Beitrag von insomnia79 21.08.07 - 13:17 Uhr

Mein Mann sagt selbst, dass er das haus nicht verkaufen könnte. Er hätte dann meinem Vater gegenüber ein schlechtes Gewissen.
Aber wenn wir es alleine übernehmen, müsste ich auch meine große Schwester auszahlen. Oder sie würde halt eine Wohnung behalten und würde diese vermieten.
Meine Schwester sagt auch immer: wer weis, was noch passiert! Vielleicht will sie irgendwann doch mal noch in ihr Elternhaus zurück! Sie würde es also auch nie verkaufen. ;-)

Ich höre oft: man, das ist doch schön, wenn ihr dann was eigenes habt. nur so sieht er es leider nicht!
In solchen Dingen merke ich ehrlich, dass er jünger ist!
ER wird dieses Jahr erst 25 und ich 28 ;-)
Ich habe bei meinen Eltern erlebt, wie sie immer sparen mussten und wie viel mein Vater gearbeitet hat, nur um das Haus abbezahlen zu können. Das will ich so nicht.
Ich habe mein Vater als Kind ganz schön vermisst, weil er so wenig Zeit für mich hatte.
Jetzt sind meine eltern beide in Rente. Aber ich merke, die arbeiterei hat sie alt gemacht....

Ich denke, eines Tages muss er mit mir reden!
Aber ich sehe es auch wie du!
Seine Großeltern haben ein Haus. Manchmal sagt er: vielleicht können wir das mal von den Kindern abkaufen (also, den Kindern seiner Großeltern). Aber, bis seine Großeltern nicht mehr sind, sind unsere Kinder auch schon groß!
Und braucht man dann im Alter noch ein eigenes Haus??? Mit all den Treppen?
Ich sehe, wie schwer es seiner Oma fällt, in dem Haus umher zu laufen (vorallem die Treppen) und gar zu putzen! ;-)

Nunja, ich hoffe es wird! Am 1.9. ziehen wir um. Und ehrlich, ich freu mich! ;-)

LG ESther

Beitrag von hexe_84 21.08.07 - 12:39 Uhr

Hallo!

Lass dich erstmal knuddeln #liebdrueck !!!

Bei uns sieht es so ähnlich aus... Nur eben auch wieder anders... ;-)

Wir wohnen zur Zeit in einer 65qm Wohnung. Kleines Kinderzimmer, aber dafür großes Schlafzimmer und schöööön große Küche... :-D

Nun stellt sich für uns die Frage nach einer größeren Wohnung, weil wir noch ein zusätzliches Zimmer als Arbeitszimmer brauchen (mein Mann arbeitet z.T. von zu Hause aus, und mit Kind in einem Zimmer arbeiten is nich drin... :-p )

Nun haben wir zwei Möglichkeiten:

Wieder eine Mietwohnung, aber im Haus, in dem auch seine Eltern wohnen, oder aber In das Haus meiner Großeltern mit 140qm Wohnung auf zwei Etagen, dafür mit meinen Großeltern im Haus...

Gibt bei uns im Moment immer öfter Ärger deswegen... Er will nicht in eine andere Stadt ziehen ( von Dortmund nach Düsseldorf) und ich will nicht zu seinen Eltern ins Haus ziehen... Die stehen jetzt schon jeden 2ten Tag vor der tür und wollen die Kleine sehen... Da hätte ich ja gar keine Ruhe mehr...

Aber wenn ich ihm das sage heißt es wieder:" Immer nur deine Familie, du hast was gegen meine Familie,... " und in dem Ton dann weiter...

Is ja verständlich, das jeder die Kleine mal sehen will, auch seine Eltern, sollen sie ja auch, aber warum darf ich dann nicht meiner Familie das gleiche ermöglichen wollen... Zumal wir uns eine Menge Geld sparen würden, wenn wir nicht wieder eine Mietswohnung nehmen, sondern Eigentum beziehen...

Habe so langsam das Gefühl mein Mann hat ein Problem mit meiner Familie und nicht ich mich seiner...#schmoll

Du siehst: Da kann die Wohnung, das Haus,... was auch immer noch so günstig und toll sein, manche Männer ( meiner inklusive) haben mit allem ein Problem... Besonders dann, wenn es um Schwiegereltern geht...

Vielleicht macht sich dein Mann ja auch Gedanken, das sich dann deine Eltern zu viel in eure Angelegenheiten einmischen könnten... Will da keinem zu nahe treten, aber das war, bzw. ist einer der Streitpunkte...

Versuch nochmal mit deinem Mann zu reden, vielleicht kriegst du ja doch aus ihm raus, was ihn so sehr stört!

Ich musste auch ungefähr 1.000 Gründe und Gedanken raten, bis ich die Knackpunkte an dem Umzug gefunden hab... #schwitz
Musste meinem Mann alles aus der Nase ziehen, von selbst kamen immer nur giftige Bemerkungen und das war''s dann auch schon...:-[

Ganz liebe Grüße und ich hoffe, das ihr euch einig werdet und wieder Ruhe einkehrt!!! Drück euch ganz feste die Daumen!!!

Denise mit Mia (*08.02.2007)

Beitrag von insomnia79 21.08.07 - 12:58 Uhr

Hallo ;-)

Es kann schon sein, dass er auch ein paar Probleme mit meinen Eltern hat. Aber hier ist es genauso! Jetzt wohnen meine Schwiegereltern über uns. Sie wollen uns auch oft sagen, wie wir was tun müssen. Aber darauf hören wir nicht. Und ich erkläre dann immer meine Meinung, was sie dann auch gut verstehen.
Meine Mutter hat auch ihre ansichten, aber sie mischt sich wenig ein.
Wir haben mal fast 2 Jahre bei meinen Eltern in der Kellerwohnung gelebt. Von daher weis er, wie es bei ihnen ist.
Ich glaube, er hat einfach angst, dass wir dann immer dort bleiben und sein traum vom eigenen Haus nicht in ERfüllung geht ;-)
Er redet nicht mit mir darüber und sagt immer nur: lass mich in Ruhe.
Aber ich finde, es wäre sehr wichtig!
Zudem denke ich, dass ich halt den ganzen Tag hier zu Hause bin. Er geht morgends um sechs Uhr aus dem Haus und kommt abends um 18 Uhr wieder nach Hause. DAs Geschäft ist 50 km von uns entfernt. Von der neuen Wohnung aus sind es noch ca 25 ;-)

Danke! Und euch wünsch ich auch alles, alles Gute! ;-)

Erzählst du mir, wie ihr euch geeinigt habt?

LG esther

Beitrag von hexe_84 21.08.07 - 13:22 Uhr

Hhhmmm... Klingt mehr nach einem trotzigen Dreijährigen, als nach einem erwachsenen Mann, der Zwei Kinder hat...;-)

Mal so doof gefragt:

Warum selber bauen, wenn das schon jemand anderes erledigt hat??? Vielleicht kannst du ihm ja so kommen...#schein

Und einfach nur lass mich in Ruhe wird eh ignoriert.

Hab mir das auch mal ne Zeitlang von meinem anhören müssen, bis dann bei mir der Kragen geplatzt ist und ich ihn dann vor die Wahl gestellt habe, entweder mit mir zu reden oder die Koffer zu packen, weil so eine Ehe / Beziehung nicht funktionieren kann... Es sei denn beide sind absolut gefühlskat und es ist ihnen egal welche Stimmung zu Hause herscht!

Vielleicht kommst du ja über einen guten Freund/ Freundin von Ihm an ihn ran, wenn er schon nicht mit dir reden will...

Ich sag auf jeden Fall Bescheid, wenn wir uns entschieden haben, aber das kann noch dauern... Zu meinen Schwiegereltern ziehe ICH auf KEINEN Fall!!! Nur über meine Leiche!!! :-p

Beitrag von insomnia79 21.08.07 - 21:14 Uhr

Das denke ich auch manchmal....
Aber ich denke, er ist halt noch nie alleine da gestanden. ER ist damals von seinen Eltern zu mir gezogen. DAs Leben alleine kennt er nicht! Und auch keine Wohnungssuche. Unsere jetzige Wohnung haben wir über Kontakte bekommen. Seine Eltern haben in diesem Haus gelebt und direkt dem Vermieter gesagt, das ihr Sohn die Wohnung gerne hätte, nachdem die Vormieter gekündigt hatten. So haben wir die Wohnung bekommen, ohne dass sie zuvor irgendwo in einer Zeitung angepriesen wurde.

Tim, also mein Mann wollte schon immer bauen. Aus diesem Grund hat er auch den Beruf Zimmermann gelernt. Seine Eltern haben nicht gebaut und ich denke, somit hat er da halt auch nicht ganz so viel mitbekommen wie ich. Seine Großeltern haben zwar auch gebaut. Aber von dem Verzichten und Sparen um abzubezahlen, hat er da nichts mitbekommen.

Ich sage meinem Mann eben auch immer, dass er nicht verlangen kann, dass ich immer nur mach und dann noch nach seiner Nase leben soll! Ich denke, eine Frau hat heute auch ein Recht zu sagen, was sie will und was nicht.
Ich denke, ich mach hier ehrlich eigentlich sehr viel. Mein Mann kommt nach Hause, will essen haben, danach legt er sich auf das Sofa und schaut TV. Ich darf dann die Küche machen (wir haben hier keine Spülmaschine). Dann bringe ich die Kinder ins Bett, dann ist gut 20.30 Uhr und ich habe mal etwas Ruhe. Am Morgen stehe ich um 6 Uhr auf, hab dann ne STunde Ruhme für Dinge, zu denen ich sonst nicht komme. Und ich frühstücke in Ruhe. Dann wacht unsere Tochter auf, die auch Mittags nicht mehr schläft. Ich erwate nicht viel von meinem Mann, ich mach den Haushalt alleine, richte ihm sein Vesper, gehe einkaufen und habe eben die Kinder. Feierabend hab ich erst spät abends. Aber selbst da fallen oft noch ARbeiten an ;-)
Das soll jetzt kein Vorwurf sein. Aber ich denke, ich mache auch Dinge für ihn ;-)
dAs ist er nur eben gewöhnt. früher hat es Mama gemacht, jetzt seine Frau! ;-)

Mein Mann ist nicht gefühlsarm, aber er traut sich nicht, darüber zu reden! ER ist wirklich einer dieser Männer. ER rastet dann erst aus, wenn es eigentlich zu spät ist. Deshalb sag ich auch immer: bitte rede jetzt mit mir und sag mir, was in der vor geht, damit ich dich verstehen kann. Aber das kann er einfach nicht. ERst wenn es eskaliert, wir uns beide wieder beruhigt haben, sagt er, was los ist. Find ich sehr schade, aber bisher habe ich es nicht geschafft, da was zu ändern.

Ich glaube nicht, dass ich über jemand anders an ihn heran komme. Eine ganz wichtige Person ist für ihn sein Vater und sein Opa. Aber sein Vater hat es schon versucht mit ihm über dieses Thema zu reden. Ging aber nicht. Tim fühlt sich dann nur angegriffen und haut eben wieder mal ab.

Ich werde dir berichten, wie es in drei, vier Wochen läuft, wenn wir bissle in der Wohnung gelebt haben ;-)

LG Esther

Beitrag von 2206 21.08.07 - 12:39 Uhr

#liebdrueck Hallo Esther,

kann es sein das dein Mann jetzt in die gleiche Situation kommt in der Du bis jetzt warst und dies auf diese etwas gemeine Weise zeigt??
Nun sind dann plötzlich seine Eltern weiter weg und evtl auch Freunde.
Eigentlich müsste er sich doch freuen eine größere Wohnung zu bekommen.
Ich kann das auch nicht ganz nachvollziehen.
Jeder hat seine Vorstellungen vom Leben und als Ehepaar sollte man dies versuchen mit einander zu verbinden.
Es ist wahrlich nicht immer einfach, aber es geht nicht das immer nur einer alles bekommt.

Ich würde auch wenn es schwer ist mich durchsetzen.

Ich wünsche euch das ihr das hinbekommt und wieder eine glückliche Familie seid.

liebe grüssle anja

Beitrag von insomnia79 21.08.07 - 13:04 Uhr

Hallo ;-)

Ja! Mein Mann hat hier am Kaiserstuhl (hoff, das sagt dir was ;-) ) von glaub 5 bis 19 gelebt. Aber seine Eltern hatten lange ein Gasthaus. Somit hat er irgendwie keine Freundschaften aufgebaut. Alle Freunde die er hat, kennen wir gemeinsam und wohnen nicht hier in der GEgend. Er ist eher ein Einzelgänger. Und seine jetzige ARbeitsstelle ist auch 50 km von uns entfernt. ER ist ein Weg gut 45 minuten unterwegs. Von der neuen Wohnung sind es gerade noch 25 km ;-)
ER hängt mich Sicherheit sehr an seinen Eltern. Aber er wollte mit mir eh in meinen Heimatort ziehen. Nur nicht in diese wohnung.
DAss es ab und zu mal auseinandersetzungen mit meinen Eltern geben wird ist klar! Die gibt es auch hier mit seinen ;-)

Ich habe bisher eigentlich fast alles mit gemacht was er wollte und habe immer zurück gesteckt. Ich denke eben auch, dass ich mich jetzt mal durchsetzen muss um nicht der Bimbo zu sein, der alles mit macht.
Zudem denke ich, muss man eben in einer Beziehung oder ehe auch mal zurückstecken können! ;-)
Komisch finde ich es nur als, wenn er von einem dritten Kind spricht....

Danke für deine lieben Worte! ;-)

LG Esther

Beitrag von juliane1977 21.08.07 - 14:14 Uhr

Hallo,

vielleicht benimmt sich dein Mann wie ein Kind weil du ihn so behandelst. Eine so wichtige Entscheidung wie die Wohnung sollte man nicht gegen den Widerstand seines Partners durchsetzen, auch wenn es zehnmal die vernünftigste Lösung ist. Und ich denke das weißt du auch selber. Gerade Männer schalten gerne mal auf stur und bockig, wenn sie übergangen werden. Eigentlich sollte man immer eine Lösung finden mit der Beide gut leben können - und das geht auch.

Anscheinend ist das bei Euch aber immer schon ungut gelaufen, wenn du schreibst, dass bisher immer alles nach seinem Kopf gegangen ist und du dich danach richten musstest. Das war meiner Meinung nach auch schon problematisch.

Ich habe schon mehrere Partnerschaften gesehen, wo so was in Krisen geführt hat, weil einer den anderen gezwungüberredet hat - ob zum Zusammenziehen, zum Heiraten oder zum Kind - und da nehme ich mich nicht aus.

Nu jetzt liegt das Kind halt schon im Brunnen, dein Lieber macht auf "wenn ich hier nicht ernst genommen werde, dann bin ich halt bockig" und die Kinder leiden auch schon darunter. Die Wohnung ist auch fertig und zurück willst du sicher nicht mehr. Da hilft nach meinem Erachten nur noch ein offenes Gespräch und damit er dir zuhört, solltest Du Dich vielleicht erstmal bei ihm entschuldigen und ihm sagen, dass er nicht in die Wohnug muss, wenn er wirklich partout nicht will. Damit steht er nicht mer so mit dem Rücken zur Wand.

Klar bist du hier die Vernünftige und Logischere in diesem Konflikt, aber das hilft dir ja auch nicht weiter. Du hast dann zwar Recht gehabt aber sitzt dann irgendwann allein in der Bude - toll. Reich ihm die Hand und mach ihn wieder zum Partner und lieber noch ein echtes drittes Kind.;-)

Sorry, wenn ich ein bischen direkt war aber es soll dir ja weiterhelfen,

LG Juliane

Beitrag von insomnia79 21.08.07 - 19:02 Uhr

Hallo ;-)

Danke für deine Antwort ;-)

Also, ich behandel meinen Mann sicher nicht wie ein Kind. Ich finde, er ist sonst eigentlich eine sehr starke Persönlichkeit! Ich schätze ihn sehr und merke eigentlich auch nicht, dass er über drei Jahre jünger ist als ich!
Er hat ja auch zugestimmt, dass wir dort hin ziehen. Natürlich habe ich ihn öfter darum gebeten. Aber irgendwo muss er dann auch eingesehen haben, dass das ne gute Lösung wäre. Denn ansonsten ist er sehr sturr und lässt sie eigentlich NIE überreden ;-) ;-)

Es ist sehr oft so, dass ich zurück stecken muss. Ich würde gerne mal in Urlaub fahren (waren wir zusammen noch nie! Höchstens mal bei meiner Schwester für ein paar Tage.) er dagegen kauft sich lieber Elektrogeräte....
Vom Urlaubsgeld wollte ich dann weg fahren. Wollte er aber nicht. Also haben wir uns wieder so sachen gekauft (für Haushalt z.B. gute Messer und natürlich wieder Elektrozeug). Wenn was im TV kommt, das ich nicht mag, er es aber unbedingt schauen will, gewinnt am Ende immer er und ich sitze vor dem PC. Dass wir was geschaut haben, was nur ich gerne schaue (wie z.B. Tatort) kam noch nie vor....

Und genauso würde es bei einem dritten Kind laufen. Wenn er sagt, er möchte noch eins, weis ich ganz genau, dass ich nicht NEIN sagen kann. Obwohl ich die jendige bin, die auch gerne mal wieder arbeiten gehen würde und für die Kinder eigentlich alleine da bin (weil er am WE seine Ruhe möchte und auch nicht der Vater ist, der stundenlang mit den Kindern spielt, mal auf den Spielplatz mit ihnen geht oder gar mal alleine mit ihnen weg geht.) Natürlich geht er auch ab und zu mal mit den Kindern alleine weg. Aber sehr selten. Und ich könnte ihm den Wunsch NICHT ausschlagen, wenn er ihn äußert.
DAs heisst nicht, dass ich ihn nicht verstehe, dass er auch am WE seine Ruhe will und auch kaputt ist vom ARbeiten. ER ist auch kein schlechter Vater! Nein, er liebt seine Kinder sehr und hat sich auf jedes gefreut! ;-)

Und du hast recht! Ich habe ihn irgendwie "überredet" was zu tun, was er nicht wollte. Aber das habe ich auch schon oft getan. DAs ist in dem Fall zwar keine Entschuldigung, aber es ist nunmal so.
Ich denke, ein drittes Kind ist für ihn keine Entschuldigung dafür, dass wir in die Wohnung ziehen. Und er ist sich oft ja noch gar nicht darüber klar, ob es das überhaupt geben wird.
Ich muss mich aber trotzdem irgendwie bei ihm entschuldigen. Hoffe aber, nicht ohne ihn leben zu müssen und dass wir das anders wieder geregelt bekommen.
Ich habe schon oft gedacht, vielleicht würde es ja was bringen, wenn er mal noch alleine nach anderen Wohnungen sucht. Denn als wir gesucht haben, war ich die Jenige, die die anderen "runtergekommenen" teuren Wohnungen gesehen hat. ER war nur bei einer einzigen dabei, die eigentlich akzeptabel gewesen wäre.
Vielleicht würde er dann sehen, dass wir zu viert mit seinem Einkommen von 1300 Euro keine Nobelwohnung bekommen würden.
Ich habe schon in einer sehr einfachen Wohnung mal gelebt. ES gar nur Dusche, keine Heizung (mussten mit Holz heizen) und es waren nur PVC-Böden in der Wohnung. DAs war meine erste WG. Danach habe ich andere Wohnungen schätzen gelernt ;-)

LG und danke!

ESther