hat jemand hier einen hund mit leishmaniose???

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von popcorn 21.08.07 - 14:17 Uhr

würde mich freuen wenn ich mich mit jemandem über den verlauf der krankheit, bzw therapie usw austauschen kann.




#hund;-)

Beitrag von chou99 21.08.07 - 14:20 Uhr


Und da wollte ich gerade sagen, frag mal budges.
Aber neee, ich habe schon wieder was verpasst.....


Grüße
Nicole

Beitrag von popcorn 21.08.07 - 14:37 Uhr

hab ich dir doch unten geschrieben :-)

Beitrag von eule0879 21.08.07 - 15:11 Uhr

Ich habe eine Hündin mit Ehrlichose ;o) Ist zwar nicht dasselbe, aber auch eine Mittelmeererkrankung, also misch ich mal mit ;o)

Wird deine mit Allopurinol behandelt? Als die Ehrlichose-Diagnose bei meiner Lütten noch nicht klar war hab ich mich auch über Leishmaniose informiert und einige Leute kennengelernt. Fazit war, dass viele deutsche Tierärzte sich damit nicht auskennen und viele was Anderes geben als Allopurinol, was aber DAS Mittel der Wahl sein soll bei Leishmaniose.

Meine bekommt alle paar Monate Doxicylin, je nachdem wie hoch der Titer ist.

Wo kommt dein Hundi denn her? Meine ist aus Spananien ;o)

Liebe Grüße

Katja mit #hund Elli, #katze Filou, #katze Gismo (Baby) und Hotti Lagossa

Beitrag von popcorn 21.08.07 - 15:24 Uhr

unser rüde ist hier aus hessen... also waren wir schon überrascht. evtl war die mutter mal im ausland, da die besitzer italiener oder so waren.....#gruebel (also vielleicht mal im urlaub dort) aber von uns us war er noch nie im ausland.

angefangen hat es schon als welpe mit offenen stellen an der ohrspitze. da er oft mit anderen welpen spielte, dachte ich es sei daher.

aber es verheilte gar nicht


da ich tierarzthelferin bin, fiel ein erster gedanke sofort auf leishmaniose.

er hatte einen titer von 1:125, bekam allo und der titer war dann auf 1:32 was als negativ gilt.

bei welpen bis zu einem jahr kann ein antikörpertiter von der mutter mitgegeben sein, ohne das eine erkrankung vorliegt. aber da er bis heute (er ist im januar 2006 geboren) ohrveränderungen hat, ist ziemlich sicher das er wirklich leishmaniose hat.


ich bin gerade dabei, nach einer dauergabe von allo es abzusetzen.. und dann nächsten monat den titer zu testen..


soweit ich aber weiß, sollte man bei leishmaniose auch erlichose und babesiose testen.. hab ich mal gehört... denke das mach ich noch



wie äußert sich die erlichiose bei euch?? soweit ich weiß kann es bis zu epileptischen anfällen kommen??? allgemein wirkt es sich doch auf den allgemeinen zustand aus, also fieber, apetitlosigkeit und so, oder??


ja, es gibt nicht viele tierärzte die sich auskennen, leider...

ja, allo ist eigentlich das standart medikament bei leishmaniose, bei schweren schüben wird oft... mhh wie heißt es den.. .. mhhh... Glucantime, was aber höhere nebenwirkungen hat.

Beitrag von popcorn 21.08.07 - 15:25 Uhr

übrigens wird schon länger diskutiert ob evtl schäferhunde häufiger erkranken als andere ressen

Beitrag von eule0879 21.08.07 - 15:41 Uhr

Hm Interessant, meine ist ein Schäferhundmischling, wobei sie zu 95% aussieht wie ein Schäferhund, nur das Fell hat eine andere Struktur und sie ist zierlicher.

Also den akuten Schub der Ehrlichose muss sie noch in Spanien gehabt haben, den haben wir gar nicht mitbekommen. Vermutlich wurde nicht behandelt, sie hat überlebt und so ist es in den chronischen Verlauf übergegangen. Gemerkt haben wir anfangs nur, dass sie ein wenig schlapper wurde, also nicht mehr so gern Gassi ging wie sonst. Zu Hause war sie aber wie immer. Dann hat sie sich im Garten eine kleine Verletzung in der Nase zugezogen und diese hörte nicht auf zu bluten. Ich mach's kurz, sie wäre fast verblutet, bekam eine Bluttransfusion und eine gute Klinik hat dann herausgefunden, dass es Ehrlichose ist. Es stand noch Leukämie im Raum, aber das war es zum Glück nicht. Waren die schlimmsten 3 Tage meines Lebens, bis wir die Diagnose endlich hatten!
Sie bekam dann sofort Doxi und Carbesia und man konnte zusehen, wie sie fitter wurde. Jetzt lasse ich halt alle halbe Jahr testen, wenn ich das Gefühl hab sie ist "komisch" auch öfter. Der letzte Tier lag bei 1:2560 #schock!!!
Nach 14 Tagen Doxi war er bei 1:640, also nochmal Doxi für 1 Tage etwas höher dosiert. Nächste Woche gehe ich wieder mit ihr zum Doc um erneut Blut nehmen zu lassen. Mal gucken wie es dann aussieht. Ich hoffe besser, sonst müssen wir nochmal Carbesia spritzen. Das hat sie zwar damals gut vertragen, kann aber auch heftige Nebenwirkungen haben und das möcht ich der Maus so gut es geht ersparen.

Ja richtig, wir haben auch auf Leishmaniose und Babesiose testen lassen, zum Glück war wenigstens das negativ. Schon seltsam wie euer Hund da rangekommen ist, wenn er nie im Ausland war. Evtl. also doch über die Mutter. Kann ja kaum anders sein.

Hab eine Bekannte die eine Hündin mit Leishmaniose hat, die Hündin lebt dank Allo und anfangs Glucantime (ja, jetzt fällts mir auch wieder ein *gg*) schon viele Jahre recht gut damit.

Trotzdem schon heftig was die lieben Tiere so alles haben können... Ich hab immer Angst, dass meine Lütte da im Alter mal Schwierigkeiten mit bekommt. Sie ist jetzt ca. 9...

LG/ Katja

Beitrag von popcorn 22.08.07 - 23:23 Uhr

hallo

ja , weil ich es in deiner vk gesehen hab, hab ich diese "neidung" erwähnt.

unser rüde ist jetzt 1 1/2, das seltsame ist eben, das er trotz 1:32 titer weiter offene stellen hat.. eigentlich sollten die dann besser abheilen..

naja, abwarten



es soll nach und nach mehr inizierte hunde geben, die nie im ausland waren....#kratz

Beitrag von eule0879 23.08.07 - 09:23 Uhr

Hm... na vielleicht liegt es daran, dass Zecken infizierte Hunde beissen und den Virus so weiter verteilen? Geht das so überhaupt? Ich hab keine Ahnung, aber so könnt ich es mir vorstellen...

Beitrag von chou99 23.08.07 - 11:24 Uhr

Hallo!

ja, genauso funktioniert es. Erstens kommen immer mehr infizierte Zecken mit den Hunden aus dem Ausland nach Deutschland und geben hier den Erreger weiter. Zum anderen verbessern sich in D die klimatischen Verhältnisse zum einen für andere Zeckenarten und zum anderen für die Sandmücken als Leishmanioseüberträger.
So kommt es dann zu Infektionen an Hunden, die noch nie im Ausland waren, wie zB meiner, der vorletztes Jahr zB an Babesiose erkrankt ist ohne im Ausland gewesen zu sein.

Grüße
Nicole

Beitrag von popcorn 23.08.07 - 12:01 Uhr

hallo chou!!!



super danke, ich war mir nämlich auch nicht sicher...

habe schon öfters von fällen gehört, das es infizierte hunde hier gibt, die nie und nimmer im ausland waren.



danke :-)

Beitrag von popcorn 23.08.07 - 12:01 Uhr

chou hat dir ja schon geantwortet :-)

Beitrag von salem82 22.08.07 - 11:03 Uhr

Juhu,

Ließ mal deine Email....

nicht unter diesen Namen;-)


lg Bianca

Beitrag von salem82 22.08.07 - 11:45 Uhr

Noch mal ich!!;-)


Jetzt guck mal in Treffpunkt...


So muss jetzt gleich wech...Neues Auto abholen *JIPPI*#huepf#cool



Bis denne


lg Bianca