Arge kommt zum Besuch...

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von babyboy007 21.08.07 - 18:06 Uhr

Hallo,

nachdem mein Antrag auf Erstaussttung abgelehnt wurde, habe ich wiederspruch eingelegt. (Danke an bestimmte Leute hier, die mich dazu ermutigt haben). Und nun hab ich einen neuen Bescheid bekommen, wo drin steht, es wurde an Bedarfsermittler übergeben, die kommen (hoffentlich bald) zum Hausbesuch...erst dann wird über die Leistung entschieden.

Kommen die einfach vorbei...ohne Termin? Schauen die in Schränke? Wer hat erfahrung? Ich meine, ein paar Dinge haben wir ja schon, nur Kleinigkeiten...aber was passiert wenn die das sehen?

Ich bin echt froh, das ich nun vielleicht doch noch Anspruch habe...denn wir haben wirklich kaum was für´s Baby da...

Und ich bin jetzt (morgen) schon in der 36.SSW...weiß gar nicht wie ich das alles schaffen soll#heul

Wer kennt sich aus?

Danke, lieben Gruß
Babyboy007

Beitrag von tatyjana 21.08.07 - 18:25 Uhr

Hi,

normaler weise kündigen die sich vorher an, damit auch sichergestellt ist, dass jemand zu Hause ist.

Die schauen sich dann gründlich bei euch um und gehen die Liste durch, ob davon auch wirklich nichts vorhanden ist. Und ein paar Babysachen machen da den Kohl auch nicht fett. Immerhin braucht du für ein Baby mehr als nur ein paar Kleidungsstücke.

Wenn ihr wirklich nichts mehr für euer neues Baby habt braucht ihr euch auch keine Sorgen machen. Je nach Badarfsermittler gestattet er euch sogar mehr als ihr eigentlich benatragen wolltet- aus purer Nettigkeit oder eigener Erfahrung.

Vieles hängt halt von dem Ermittler selbst ab.

Viel Erfolg

Beitrag von summerbay 21.08.07 - 19:00 Uhr

sorry dafür hab ich kein verständnis.... eigentlich ja auch deine eigene schuld. Wenn ihr euch nicht mal ne erstaustattung leisten könnte warum schafft ihr euch denn ein kind an??? #kratz das schnall ich echt nicht, aber scheint in deutschland wohl so üblich zu sein.

Jetzt werde ich sicher wieder angegriffen #augen aber ich vertrete meine meinung und ich denke das viele andere die selbe vertreten #schwitz

Beitrag von blondesgift81 21.08.07 - 19:16 Uhr

Hallo Summerbay,
ich habe die Diskussion von ihr schon am 14.8. verfolgt und habe mich mächtig aufgeregt.
Ich krieg wahrscheinlich auch einen drüber jetzt, aber eigentlich steht ihr wirklich nix zu (siehe Diskussion vom 14.8.)
Wie kann man sich nen 2. Kind anschaffen, wenn man sich schon das erste nicht leisten konnte.
Aber das sind Leute die glaub ich einfach nicht vorher nachdenken und sich auf den Staat verlassen.
Sorry, aber meiner Meinung nach armselig.
Mary

Beitrag von mini-mueller 22.08.07 - 09:03 Uhr

#pro

Beitrag von blueangel2000 21.08.07 - 20:42 Uhr

#pro

Beitrag von mamastern77 21.08.07 - 21:08 Uhr

Ich habe mir jetzt mal alles durchgelesen und kann mich auch nur wundern....

Ich hätte auch gerne ein 2. Kind gehabt. Ist aber finanziell nicht drin. Ich will nämlich nicht, dass Vater Staat mein Kind finanzieren muss.

Und warum man ohne Auto einen Autositz braucht, habe ich auch nicht ganz kapiert #kratz.

Ich gehe auf 400 € Basis arbeiten, seit mein Mutterschutz vorüber ist und werde meine Tochter mit 2 Jahren in den KiGa schicken (müssen), weil ich wieder arbeiten gehen muss. Mein mann verdient nämlich auch nur knapp 1000 € netto.

Manchmal frage ich mich echt, warum ich so dämlich bin, und mich nicht auch einfach vom Geld anderer Leute bedienen lasse!

Aber am schlimmsten finde ich: Sie hat 270 € bekommen und es ist ihr zu wenig!!!!!!!

Aber neulich hat ja schonmal ne Mutti gemeckert, weil sie zuwenig für Kind bekommen hat. Aber einen Laptop kaufen konnte sie!

Nicht zu fassen, manche Leute!

Dabei sind Kondome doch gar nicht mal sooo teuer!

Beitrag von didine 22.08.07 - 05:52 Uhr

Ich halte mich normalerweise aus solchen Beiträgen raus und kommentiere das hier vor dem PC immernur mit entsprechender Mimik....
Aber weißt Du, wie sehr wir uns vom Mund einen Betrag absparen, damit wir unserem Baby bei all den Fixkosten, die immer weiter steigen etwas Gutes bieten können??
Da bleibt mir manchmal die Luft weg, wenn andere das hinterhergeworfen bekommen, wenn sie nur lang genug schreien!

So, genug Senf dazugegeben... Leben und Leben lassen :-p

vg Didine

Beitrag von lillymarleen201 21.08.07 - 22:07 Uhr

Unterschreib#pro

Beitrag von mami0605 22.08.07 - 02:21 Uhr

da stimme ich dir zu.

die haben damals bestimmt nicht ohne grund abgelehnt & nun so...
sollen sie doch ruhig kommen...
ich weiß wenn ich ein nein höre dann lass ich es auch bleiben, das ist normal das es nicht immer angenommen wird...
ich hab auch diesmal auch geld beantragt & nicht alles bekommen. ich war froh, dass ich überhaupt etwas bekommen habe..

Beitrag von tadeya 21.08.07 - 21:17 Uhr

Nur ein Kommentar zu dem Beitrag von summerbay:

Soll man finanziell schwachen Menschen das Kinderkriegen verbieten? Oder sie gleich zwangssterilisieren lassen?
Sorry, dass ich das so hart ausdrücke. Aber wenn man unverschuldet arbeitslos und / oder verarmt ist und sich von Herzen eine Familiengründung wünscht: Ist das so verwerflich?
Der Staat darf so einen Kinderwunsch meiner Meinung nach gern unterstützen, wir haben sowieso zu wenig Kinder. Außerdem werde per Elterngeld ja auch um einiges wohlhabendere Doppelverdiener bei der Familiengründung gefördert.

Es grüßt
Tadeya

Beitrag von mamastern77 21.08.07 - 21:26 Uhr

1. sollte man sich wünschen, was man sich leisten kann

2. haben sie ja bereits ein Kind

3. hat sie 270 € von der Caritas bekommen, aber das ist ihr nicht genug und da liegt das Problem! Ich nenne sowas Raffgier.

Gruß, Nicole

p.s. Ich bezeichne mich nicht als wohlhabend. Mein Mann verdient das selbe, wie der von der Threaderöffnerin. Aber ich habe vor der Geburt meines Kindes Vollzeit gearbeitet und hätte vom Elterngeld profitiert.

Beitrag von blondesgift81 21.08.07 - 21:26 Uhr

Ja allerdings ist es verwerflich, wenn man die Familienplanung angeht und von vorneherein schon klar ist, daß man es sich ohne Hilfe vom Staat nicht leisten kann.

Das Elterngeld endlich mal die Leute fördert, die Geld verdienen bzw arbeiten gehen, wurde ja auch mal Zeit.
Kinder gekriegt haben ja zum Großteil nur die, die es sich eigentlich nicht leisten können, wie z.b. unsere ausländischen Mitbürger, die komischerweise gleich 5 oder noch mehr haben.
Das hat rein gar nichts mit ausländerfeindlich zu tun, aber es ist ja nunmal bekannt, daß solche Familien kinderreicher sind als deutsche...
MFG
Mary

Beitrag von tadeya 21.08.07 - 21:45 Uhr

Mit dem unfreiwilligen Ausscheiden aus dem Erwerbsleben gibt man also zugleich sein Recht auf Familienplanung ab? ....traurig... da bleibt wohl nicht mehr viel übrig vom Leben...

Die ausländischen Mitbürger verbinden wohl zum Teil noch völlig andere Werte mit dem Aufbau einer (Groß)familie, als wir.

Haben also Menschen, die wenig besitzen, weniger Recht auf staatliche Förderung ihrer Familie als diejenigen, die mehr besitzen? Kann nicht dasselbe Recht gleichermaßen bestehen?

Es grüßt
Tadeya

Beitrag von blondesgift81 21.08.07 - 21:56 Uhr

Die Menschen, die weniger besitzen haben ja genauso viele Rechte. Darum ging es ja jetzt gar nicht. Die bekommen ja auch Elterngeld, eben den Mindestsatz. Und Kindergeld bekommen sie auch.
Wir haben auch mit der Familienplanung gewartet bis wir meinten daß wir es uns leisten können.
Ich muss ja schliesslich auch mit meinem Geld klarkommen und kann nicht einfach zum Arbeitsamt gehen und mir da Geld abholen.
Und einfach so draufloszupimpern kann ja wohl nicht die Lösung sein. So religiös nach dem Motto "Ich nehme die Kinder an die Gott mir schenkt" ist ja heut zum Glück wohl kaum jemand mehr.
Es geht einfach nur darum, daß man sich vorher Gedanken machen sollte, wenn man sich ein Kind wünscht...und es geht bestimmt nicht um die die plötzlich unverschuldet arbeitslos geworden sind.
Mary

Beitrag von angi86 21.08.07 - 22:00 Uhr

Vorweg gesagt, ich finde es nicht schlimm mal vom Staat zu leben, wenn man unverschuldet arbeitslos geworden ist. Das kann jedem mal passieren. Ich finde es nur schlimme wenn man sich darauf ausruht und dann gierig wird.

Also wenn sie sich ein 2. Kind gewünscht hat, dann hätte sie ja auch die Sachen ihres ersten Kindes aufheben können. Denn das große ist ja noch nicht alt.

Genau das ist es, die Ausländer haben andere Werte. Da werden die Klamotten, Möbel, Kindersitze, Kinderwagen etc... von Kind zu Kind weiter vererbt. Und wenn der Strampler 5 Mal getragen wurde, hauptsache das Kind ist gesund und zufrieden.

Natürlich hat man ein Recht auf Unterstützung, aber dann sollte man sich auch darüber freuen dass man überhaupt was bekommt. Und sie hat etwas bekommen! Aber sie will ja mehr, frei nach dem Motto: Der kleine Finger reicht mir nicht, ich nehm lieber die ganze Hand!

Und dabei geht es uns Deutschland echt gut. Hier muss keiner hungern oder auf der Straße Leben. Im Gegensatz zu manch anderen Ländern, die kein Sozialsystem haben und da mein ich nicht nur das weit entferne Amerika, in Griechenland ist das zb. auch so.

lg, angi

Beitrag von tadeya 21.08.07 - 22:05 Uhr

Liebe Angi,

ich habe mich nur zum Statement von Summerbay geäußert ("Wenn ihr euch nicht mal ne erstaustattung leisten könnte warum schafft ihr euch denn ein kind an???"), nicht zu dem Beitrag der Threaderöffnerin, deren Vorgeschichte ich gar nicht kenne.
Ich bin ansonsten komplett mit dir einer Meinung.

Gruß von
Tadeya

Beitrag von klau_die 22.08.07 - 11:10 Uhr

"Haben also Menschen, die wenig besitzen, weniger Recht auf staatliche Förderung ihrer Familie als diejenigen, die mehr besitzen? Kann nicht dasselbe Recht gleichermaßen bestehen?"

Das ist aber ein mißlungener Vergleich - es geht hier um Geld für die Erstausstattung, das bekommen nur Leute ohne oder mit geringstem Einkommen, niemand, der ausreichend verdient.

Und Menschen, die Ihren Lebensunterhalt selbst durch Arbeit finanzieren, zahlen ja auch reichlich in die Sozialkassen ein, warum sollten diese dann nicht auch dementsprechend Elterngeld bekommen? Es ist ja trotzdem noch so, dass für Berufstägige ein Minus raus übrig bleibt in der Elternzeit und für vorher nicht Erwerbstätige ein Plus von 300 Euro.

Gruß,

Andrea

Beitrag von supergirli1985 21.08.07 - 21:29 Uhr

HI!

Am besten bekommen nur noch die Kinder, die ein eigenes abbezahltes Hause haben, ihre Millionen auf dem Konto, eine perfekte Beziehung, von allem nur das beste kaufen können, beide Jobs mit super Netto-Gehalt, super Lebenserfahrung haben...

Keine Kinder mehr bekommen dürfen, sozialschwache Leute, ALGI und ALGII - Empfänger, junge Leute, Teenies, "alte" Leute, Leute die Krankheiten vererben könnten, Durchgeknallte, psychisch Kranke...

Diese Welt ist schon traurig :-( das so viele Leute dieses denken haben #heul

LG Micha 34. SSW

Beitrag von tadeya 21.08.07 - 21:39 Uhr

Liebe Micha,

du sprichst mir aus der Seele!

Es gab in diesem Land sogar mal Zeiten, als das Kinderkriegen bestimmten Menschen verboten war - und sogar physisch eingegriffen wurde.
ZUM GLÜCK ist das heute nicht mehr so. Und diese Zeiten sollte sich niemand zurück wünschen.

Es grüßt dich
Tadeya

Beitrag von mamastern77 21.08.07 - 21:52 Uhr

Das ist absoluter Blödsinn!

Wenn man aber bereits ein Kind hat, dass man sich eigentlich nicht leisten konnte, sollte man sich die weitere Planung etwas besser überlegen.

Warum ist sie nicht erst mal arbeiten gegangen vorm 2. Kind? Warum reichen ihr 270 € nicht aus? Warum kauft man nen Autositz von diesen 270 €, wenn man gar kein Auto hat? Warum können manche Menschen nicht mit dem Zufrieden sein, was sie bekommen?

Beitrag von tadeya 21.08.07 - 21:59 Uhr

Liebe Mamastern,

es geht mir gar nicht um den konkreten Fall der Threaderöffnerin, den kenne ich gar nicht so genau, wie du es offensichtlich tust.

Es geht nur um diese allgemeine Aussage:
"Wenn ihr euch nicht mal ne erstaustattung leisten könnt warum schafft ihr euch denn ein kind an???"

Ich bin froh darüber, dass unser Staat auch finanziell Schwachen eine Hilfe garantiert, wenn sie Kinder bekommen (wollen). Ich selbst gehöre nicht zu den Arge-Empfängern (Gott-sei-Dank nicht, es gibt wirklich Angenehmeres), aber ich möchte auch diesen Menschen von Herzen eine eigene Familie gönnen, die sogar tatsächlich mehr als ein Kind beinhalten darf.

Das ist doch wohl kein Blödsinn, oder?

Es grüßt
Tadeya

Beitrag von mamastern77 21.08.07 - 22:04 Uhr

Das ist sicher kein Blödsinn. Da hast du wohl Recht. Und an und für sich ist es ja auch gut, dass es überhaupt Hilfen gibt.

Aber wenn man zu diesem Fall hier etwas schreibt, sollte man eben die ganze Geschichte kennen bzw. zumindest alles gelesen haben. Sonst erscheint so manche Antwort sicherlich in dem Licht, in dem du sie auch siehst / gesehen hast.

Gruß, Nicole

Beitrag von ianneke 21.08.07 - 23:42 Uhr

Hallo!
Ich lenke hier mal ein bei deinem Beitrag, Tadeya, aber es hätte auch an einer beliebigen anderen Stelle dieser Diskussion sein können.

Wieso seht ihr das eigentlich alle nur SCHWARZ oder WEISS?

Niemand will hier irgendwem das Kinderkriegen verbieten! Aber wieso kann man mit dem 2. Kind nicht warten, bis man finanziell besser gestellt ist? Indem z.B. die Mutter erstmal wieder ein paar Jahre arbeiten geht, um dann mehr Anspruch auf Elterngeld zu bekommen.

Wenn es schon "FAMILIENPLANUNG" heißt, dann kann man doch auch PLANEN, und zwar so, dass man nicht von VORNHEREIN auf die Hilfe Dritter angewiesen ist.

Wer von Anfang an das Geld anderer Leute (und das ist es ja letztendlich, denn es wird von unseren Steuern bezahlt) für seine Lebensführung einplant, ist in meinen Augen ein Schmarotzer! Und früher oder später wird unsere Gesellschaft und somit unser ganzes soziales System daran zugrunde gehen! Und dann ist nix mehr für die da, die es wirklich brauchen könnten, weil sie einem Unglück wie plötzliche Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit zum Opfer gefallen sind!

LG
Anneke

Beitrag von klau_die 22.08.07 - 11:12 Uhr

Es würde schon reichen, wenn jeder für sich und seine Kinder selber sorgen könnte...
Das mag heutzutage immer schwieriger sein aber ich plane doch nicht noch weitere ALGII-Empfänger bewußt, schon meinen zukünftigen Kindern gegenüber.
Ist Euch überhaupt bewußt, dass diese Kinder in ARMUT aufwachsen? Ist das ne Perspektive für Wunschkinder? Für mich nicht!

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