umfrage *sorry* -nackentranzparenzmessung ja/nein-

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mamadai 21.08.07 - 18:38 Uhr

hi an alle,

will mich nicht gleich unbeliebt machen, und mich deshalb gleich für meine frage entschuldigen, kam bestimmt schon öfters, habe aber über die suche nichts gefunden was mir wirklich hilft!

habt ihr die messung machen lassen, was ändert ein neg. ergebnis, wird das kind dann evtl. "weg gemacht"? wie sicher sind die diagnosen?

danke schonmal für eure hilfe, bin echt super ratlos! bei meiner tochter war es damals zu spät für die messung, also hatten wir keine andere wahl - aber jetzt......

lg dai

Beitrag von sweethell 21.08.07 - 18:41 Uhr

Hi,

wunder mich gerade wie meinste des mit ,also hatten wir keine andere wahl???

mfg sweethell#schwanger9ssw

Beitrag von mamadai 21.08.07 - 18:48 Uhr

öhm...

ich meinte das so: wir haben erst gemerkt, dass ich ss bin als ich in der 15 woche war, die messung war also nicht mehr möglich, also hatten wir keine wahl, die messung machen oder nicht, sondern es war klar, dass es keine messung gibt.

nun haben wir aber die wahl, messung ja oder nein?! und ich weiss nicht was ich machen soll...

lg

dai #schwanger 8.ssw

Beitrag von noblesse-oblige 21.08.07 - 18:50 Uhr

Es geht darum, was ein schlechtes Ergebnis für dich bedeutet. Ob es etwas ändern würde. Ob du einen Abbruch in Erwägung ziehen würdest. Dies allerding erst nach der FWU und da bist du dann schon sehr weit.. Denn, wie gesagt, die NFM ist sehr ungenau und ein schlechtes Ergebnis MUSS überhaupt nichts heissen.. Das musst du ganz allein für dich entscheiden..
Wenn ein Abbruch nicht in Frage kommt, kannst du dir die Untersuchung schenken.

LG Lena

Beitrag von noblesse-oblige 21.08.07 - 18:42 Uhr

Die NF-Messung ist recht ungenau und KANN nur ein Hinweis auf Trisomie sein. Wenn du ein schlechtes Ergebnis bekommst heisst das aber nicht, dass dein Baby Trisomie hat!! Später wird dann eine FW-Untersuchung gemacht. Wenn sich dabei herausstellt, dass eine Trisomie wahrscheinlich ist, steht DU vor der Entscheidung eines Abbruches. Doch du solltest wissen, dass du zu dem zeitpunkt schon weit über den 12 Wochen bist, in denen "normalerweise" ein Abbruch durchgeführt wird.

Wenn du dir jetzt schon sagen kannst, dass du dein Baby in jeden Fall bekommen möchtest, dann ist die NF-Messung unnötig. Ich habe diese Untersuchung nicht machen lassen.

Hoffe, dir etwas geholfen zu haben.

LG Lena

Beitrag von sobal 21.08.07 - 18:45 Uhr

wir lassen die NTM auf keinen Fall machen. Selbst wenn bei der Untersuchung und den folgenden ein Down-Syndrom sehr wahrscheinlich wäre, würden wir das Kind auf jeden Fall bekommen. Also können wir uns den STress mit den Untersuchungen und auf-Ergebnisse-warten schenken.

Beitrag von minala 21.08.07 - 18:47 Uhr

Hi

also bei uns zahlt die Krankenkasse diese Untersuchung nur ab einem gewissen alter od. wenn bei Euch in der Familie Risiken bekannt sind. Die Kosten schwanken je nach Artzt zwischen 50-150 Euro.

Nein wenn bei der Nackenfaltenmessung was nicht positives herauskommt werden weitere Untersuchungen gemacht.
Z.B. die Fruchtwasseruntersuchung
Die Entscheidung das Kind weg machen zu lassen musst ganz alleine du oder dein Partner treffen. Es schreibt dir keiner einen Abbruch vor. Wenn jetzt das Ergebniss nicht gut sein sollte.

Aber generell kann man sagen das diese Untersuchung noch sehr ungenau ist.

ich hab sie nicht machen lassen und meine Freundinnen die jetzt schon gesund entbunden haben, haben sie auch nicht machen lassen.

Weil ich würde es auch nicht weg machen lassen nachdem ich das herz hab schlagen sehen. Und da wir noch jung sind in keine Risiko Gruppe gehören halte ich die Untersuchung für überflüssig im schlimmsten Fall stürzt sie einen in ein tiefes loch wenn was bei den Werten komisch ist und bis dann die anderen Untersuchungsergebnisse da sind in der zwischen Zeit der Stress schadet dem Kind mehr als alles andere.

Aber das ist meine Meinung alles liebe noch für deine SS

LG Minala + Wuzel 24+3SSW

Beitrag von kathrincat 21.08.07 - 19:56 Uhr

ist ja günstig bei uns hätte es 200 gekostet.

Beitrag von johanna71 21.08.07 - 19:00 Uhr

Die Nackenfaltenmessung ist eine Entscheidungshilfe für oder gegen eine invasive Untersuchung, die ja ein, wenn auch nicht großes, Fehlgeburtsrisiko hat.

Die Nackenfaltenmessung sagt also, ob dein Risiko erhöht ist. Ist es höher als das Fehlgeburtsrisiko, wird man dir eine FU empfehlen.

Und sollte das Kind einen Chromosomenfehler haben, dann stehst du vor der Entscheidung, ob du die Schwangerschaft abbrechen lassen möchtest.

Ich habe keine zusätzlichen Untersuchungen machen lassen. Mich hätte nicht beruhigt, wenn ein paar Prozent Behinderungen ausgeschlossen gewesen wären. Ich hätte nicht vor Entscheidungen stehen wollen. Und ich halte auch nichts vom "Vorbereiten", man macht sich höchstens ein paar Monate länger Sorgen als nötig.

Beitrag von mamadai 21.08.07 - 19:03 Uhr

danke mal!

das bestärkt mich in meiner meinung es nicht zu tun.
ich war nur so unsicher, aber dann lassen wir das glaub auch, werde das mit meinem mann nochmal besprechen und eure meinungen einfliesen lassen.


danke danke danke

dai

Beitrag von jenny133 21.08.07 - 19:32 Uhr

Hallo Dai,

erstmal bedeutet ein schlechtes Ergebniss nicht, dass du das Kind wegmachen lassen MUSST! Es ist ganz einfach deine Entscheidung!

Ich hab diese Untersuchung abgelehnt! Wir haben über drei Jahre geübt und egal was mit unserem Junior ist, ich hätte ihn nie abtreiben können.

Überleg dir erstmal was du tust, wenn das Ergebniss wirklich nicht gut ist. Wenn du sowieso nicht abtreiben würdest kannst du die ganze Untersuchung auch weglassen - dann musst du dir auch nie Gedanken über das Ergebniss machen!

LG
Melanie mit #baby-boy 35+4

Beitrag von nyleve 21.08.07 - 19:44 Uhr

Hallo,
also ich kenne jemanden die hatte ein Negatives Ergebnis und hat sich die Gesamte Schwangerschaft große Sorgen gemacht und hat letztendlich doch ein gesundes Baby auf die Welt gebracht!#freu
Wir haben den Test nicht machen lassen, da eine Abtreibung für uns nicht in Frage kam/kommt und wir die Sorgen der Freundin (s.o.) verfolgend konnten, die sich letztendlich als unbegründed herausstellten (gott sei dank).
Du musst dir überlegen, ob du mit den Konsequenzen (Negatives Ergebnis) die Schwangerschaft über leben kannst oder ob du evtl. ein "gesundes" Kind abtreibst.
#herzlichen Gruß Evelyn + BabyBoy (SSW32)

Beitrag von kathrincat 21.08.07 - 19:55 Uhr

wir haben es nicht machen lassen, da es nur ein stad, werd ist und da die messung nicht jede frau machen lässt sagt es ja a uch nicht wirklich was aus, die berechung ist zum mon. zeitpunkt bis zur geb. kann sich noch viel ändern, es gibt aber auch einen eng. test, der die wahrsch. zur gebr. ausrechent, wird aber noch sel. angeboten und bring daher auch nicht wirklich was. wie gesagt sind alles nur wahrscheilichkeitrechnungen, bei einen guten test erg. kann dein kind behin.sein bei einen schlechen gesund. sicherheit bringt nur eine fuchtwasser untersuchung und die ist zu gefährlich. und wer sagt dir das bei der geburt alles i.o. geht?

Beitrag von maryj 21.08.07 - 23:42 Uhr

hi
also bei mir wurde das nicht gemacht...
mein fa hat nichtmal ein wort darüber verloren...auch nich gefragt ob ich sowas machen will....

Beitrag von s_a_m 22.08.07 - 15:57 Uhr

Um vorgeburtliche Untersuchungsverfahren (diagnostische ebenso wie nicht-diagnostische) dahingehend zu hinterfragen, ob sie für einen selbst und das Ungeborene nützlich sein können, sollte man sich mit jeder einzelnen Untersuchung genau beschäftigen. Es sollte immer geprüft werden, ob sich die eigene Erwartungshaltung an die Untersuchung realistisch betrachtet mit den tatsächlichen Möglichkeiten des Verfahrens deckt und ob die eigene Entschlossenheit ausreicht, um mögliche (negative) Konsequenzen langfristig zu (er)tragen. Nicht zuletzt beinhaltet die Entscheidungsfindung zu pränatalen Untersuchungen auch das Einholen von aktuellen und zeitgemäßen Informationen über mindestens die häufigsten Behinderungen und Erkrankungen, um die es bei den in Frage kommenden Verfahren geht. Das wären beispielsweise die drei häufigsten Formen der Trisomie (Trisomie 13, 18 und 21).


Ich habe in Bezug auf die Nackentransparenzmessung bzw. das First-Trimester-Screening den Eindruck, es kommt hier sehr darauf an, was sich die einzelne von dieser Untersuchung verspricht. Es ist KEINE diagnostische Untersuchung, sondern eine Wahrscheinlichkeitsrechnung, ausgedrückt in einer individuellen Risikoziffer (1:x). Man muss mit diesem Ergebnis gucken, ob einem das genügt oder ob man größtmögliche Sicherheit will. Dann müsste man weiterführende Untersuchungen (z.B. Amniozentese) in Anspruch nehmen, die teils nicht risikolos sind. Es hängt viel vom persönlichen Umgang mit dem Ergebnis und der individuellen Einstellung ab, ob diese Untersuchung als hilfreich eingestuft wird oder nicht.

Ich persönlich bin nicht so ein großer Freund der Nackentransparenzmessung bzw. des First-Trimester-Screenings (Combined Test / Bluttest + Nackentransparenzmessung mit Ultraschall).

Diese Untersuchung(en) werden sehr häufig deshalb gemacht, weil man sich davon eine gewisse Sicherheit verspricht. Im Grunde möchte man danach hören: "Alles ok mit Ihrem Kind." Das ist so aber nicht möglich. Man bekommt nur zu hören, mit welcher Wahrscheinlichkeit bestimmte Dinge vermutlich ok sind beim Kind. Keine Diagnose, kein Ausschluss einer Diagnose, keine Garantie für irgendetwas.

Viel zu oft für meinen Geschmack gehen Schwangere die Nackentransparenzmessung bzw. das First-Trimester-Screening mit dem Gedanken an, dass ja "nur mal schnell geguckt wird, dass es dem Baby auch gut geht" und man ja außerdem so schönes Baby-TV geboten bekommt. Die Untersuchung wird oft als harmlos eingestuft, vergessen wird, dass sie mitunter Auffälligkeiten zeigen kann, die jedoch nicht diagnostisch bewertet werden können. So mündet die Untersuchung nicht selten in einer Situation großer Beunruhigung und verlangt von der Schwangeren eine Entscheidung über die Inanspruchnahme oder Ablehnung zwar diagnostisch sehr sicherer, aber teils nicht risikofreier Untersuchungen.

Viele Schwangere stehen dann plötzlich tief verunsichert da durch vermeintlich schlechte Ergebnisse, lassen nach bangen Tagen oder sogar Wochen des Wartens diagnostische Folgeuntersuchungen machen (auch oft mit viel Angst) und nach weiteren stressreichen Wochen, in denen sich manche werdende Mami die Freude an der Schwangerschaft und die Vorfreude auf das Baby verleidet durch die Angst, stellt sich die ganze Aufregung in vielen Fällen als falscher Alarm heraus. Viele nehmen sich dann vor, diese Untersuchung in einer Folgeschwangerschaft nicht nochmal machen zu lassen, weil sie den Eindruck gewonnen haben, nur relativ viel Geld für Sorgen, Verunsicherung und Stress bezahlt zu haben.

Es ist tendenziell so, dass Schwangere, die unauffällige Werte bescheinigt bekommen haben, die Untersuchung meistens weiterempfehlen und solche, die auffällige Werte hatten und dadurch in den Entscheidungszwang über Folgeuntersuchungen geraten sind, eher von der Inanspruchnahme abraten. Aber auch hier gilt wie bereits geschrieben: Es hängt viel vom persönlichen Umgang mit dem Ergebnis und der individuellen Einstellung ab, ob diese Untersuchung als hilfreich eingestuft wird oder nicht.

Es gibt Fallbeispiele, in denen die Nackentransparenz- bzw. First-Trimester-Screening-Werte auffällig sind, aus diesem Grund diagnostische Folgeuntersuchungen in Anspruch genommen werden und sich dadurch nach einigen Tagen oder auch erst Wochen herausstellt, dass das Kind eine körperliche Fehlbildung (z.B. einen Herzfehler) oder eine chromosomal bedingte Behinderung hat (z.B. eine Form der Trisomie). Diese Diagnosen sind jedoch erst durch weitere Untersuchungen und nicht (!) durch die Nackentransparenzmessung bzw. das First-Trimester-Screening möglich. Deren Werte können lediglich Anlass für die Entscheidung der Schwangeren zu weiteren Untersuchungen mit hoher diagnostischer Sicherheit sein, diese Verfahren jedoch nicht ersetzen.

Dann gibt es diejenigen Schwangeren, die unauffällige Werte bescheinigt bekommen, durch die Ergebnisse beruhigt sind, sich gehen diagnostischen Untersuchungen entscheiden und ein Regelkind bekommen. Wichtig hierbei ist, dass Nackentransparenzmessung bzw. First-Trimester-Screening KEINE Vorsorgeuntersuchungen sind. Eine Prävention von Behinderungen und Fehlbildungen ist dadurch nicht möglich, sodass es für den Zustand des Kindes keinen Unterschied macht, ob sich die Mutter für oder gegen die Untersuchung entscheidet.

Bei anderen Schwangeren, die sich für die Untersuchung entschieden haben, kommen ebenfalls statistisch gesehen unauffällige Ergebnisse heraus, die Beruhigung verschaffen und die Entscheidung gegen diagnostische Untersuchungen bestärken. Aber ihr Kind ist kein Regelkind, sondern eines der Beispiele für die Möglichkeit einer sogenannten „falsch-negativen“ Prognose. Zwei Beispiele sind Eric und Louis:

Die Nackentransparenz von Eric, dem Sohn einer Freundin, war vorbildlich im Normbereich, ebenso wie die Blutwerte seiner Mutter. Im August 2004 kam der kleine Fratz #liebe mit Freier Trisomie 21, einer der vier Formen von Down-Syndrom, zur Welt ( http://www.ericmagnus.de #blume). Ähnlich lief es bei Louis #sonne , der im März 2006 geboren wurde und im First-Trimester-Screening ebenfalls unauffällige Werte hatte (http://www.louisgrossewelt.de). Soviel zur Zuverlässigkeit dieser Untersuchung(en), die die Möglichkeit falscher Prognosen einschließt. Sicherheit, hohe Aussagekraft und vor allem Diagnostik sind einfach was anderes, denn Eric und Louis sind nicht die großen Ausnahmen.

Wer größtmögliche Sicherheit über bestimmte körperliche Besonderheiten möchte, sollte sich meiner Meinung nach besser für den Feinultraschall entscheiden, wer größtmögliche Sicherheit bezüglich bestimmter Chromosomenbesonderheiten will, muss sich wohl oder übel in den Bauch pieksen lassen und die damit verbundenen Risiken (u.a. eventuell das einer Fehlgeburt) in Kauf nehmen. Auch weil es ohne eine anständige Diagnose, deren individuelle Tragweite es dann abzuwägen gilt, nicht erlaubt ist, eine Schwangerschaft abzubrechen (http://www.regenbogenzeiten.de/abbruch.html).
Diese Entscheidung könnte dann auf einen zukommen, wenn man diagnostische Untersuchungen in Anspruch nimmt. Ob man es sich und seiner Familie zutraut, es psychisch unbeschadet zu überstehen, sich gegebenenfalls für den Tod des eigenen Kindes zu entscheiden, sollte man bei seinen Überlegungen zur Untersuchungswahl nicht außeracht lassen.
Ein Schwangerschaftsabbruch ist erst nach einer richtigen Diagnose erlaubt und eine solche bekommt man weder bei der Blutuntersuchung noch bei der Nackentransparenzmessung und auch nicht bei der Kombination aus beidem (= First-Trimester-Screening), sondern insbesondere was die häufigsten (aber längst nicht alle!) Chromosomenbesonderheiten angeht eben nur eine statistische Wahrscheinlichkeitsangabe. Sonst nichts, denn Chromosomen sind nunmal schlicht und einfach nicht im Ultraschall zu sehen und im Blut der Mutter sind sie (noch) nicht nachweisbar bzw. untersuchbar.

Alles, was bei der Nackentransparenzmessung bzw. beim First-Trimester-Screening herausgefunden wird, müsste daher im Grunde durch weitere Untersuchungen auf seine Richtigkeit hin überprüft werden. Und – wie die Beispiele von Eric und Louis zeigen – eben eigentlich auch, wenn die Werte unauffällig sind. Denn es sind eben nur Wahrscheinlichkeiten, die auf Statistiken basieren und keine Diagnosen oder Ausschlüsse von möglichen Diagnosen.


Mehr dazu kann man z.B. hier nachlesen:
http://www.regenbogenzeiten.de/nt.html


Meinungen / Erfahrungen von Schwangeren:
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=2&tid=615362

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=2&tid=646810

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=2&tid=977737


Blut- und/oder Nackentransparenzwerte auffällig:
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=2&tid=609251


Pränataldiagnostik (Video)
http://www.lexi-tv.de/lexikon/thema.asp?InhaltID=3302
Ein netter kleiner Film. Am Ende steht hier zwar ein auf Hilfsmöglichkeiten gerichteter Ausblick auf den tieferen Sinn der Sache, der in der Praxis jedoch mittlerweile echten Seltenheitswert hat. Weitaus häufiger ist der Abbruch der Schwangerschaft.


Auf der Website http://www.regenbogenzeiten.de sind u.a. ausführliche Texte zum Thema Pränataldiagnostik zusammengestellt. Eingegangen wird unter anderem auf einige der gängigsten derzeit möglichen Untersuchungen (Was wird gemacht? Was sind die Vorteile, wo liegen Risiken? Welche Konsequenzen könnten sich durch das Ergebnis ergeben?), die Untersuchungszeitpunkte sowie auf die Erkennbarkeit verschiedener Formen von Behinderungen und Fehlbildungen. Die Texte sind auch für medizinische Laien gut verständlich; schwierige Begriffe werden z.B. erläutert. Die Texte geben keine persönliche Meinung wieder, sondern es sind Sachinfos, die allgemeine Informationen bieten, nach denen man selbst entscheiden kann, was für einen persönlich sinnvoll und langfristig tragfähig erscheint.

Liebe Grüße
Sabine

P.S. Für Interessierte hier ein paar Bilder von Nackentransparenzmessungen:

unauffällige Nackentransparenz
http://www.praenatal.de/cms/uploads/pics/ersttrimester.jpg
http://www.iwan-thein.de/images/leistungen/normale-nackentransparenz.jpg

Nackentransparenz 5mm
http://9monate.qualimedic.de/bilder/9monate/nackenfalte_5mm.gif

Nackentransparenz 8mm
http://www.thieme.de/fz/ultraschall/images/titel995.jpg

...und weil es um Wahrscheinlichkeiten geht, hier mal noch eine: Es ist mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% anzunehmen, dass es von dem Kind mit der 8mm-Nackentransparenz nicht viele andere Bilder gibt. Bei ihm wurde durch eine invasive Folgeuntersuchung (wahrscheinlich Amniozentese) ein Down-Syndrom (Trisomie 21) diagnostiziert. Die Wahrscheinlichkeit, dass es danach immer noch erwünscht war und es von ihm Bilder gibt, wie es mit Mama schmust, von Papa gefüttert wird, sitzen, krabbeln, stehen und laufen lernt, wie es lacht, wie es in den Kindergarten und in die Schule kommt...., liegt bei 5%.