Hat eine von Euch "Gynefix"?

Archiv des urbia-Forums Verhütung.

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Forum: Verhütung

Pille, Kondom oder doch Spirale? Im Laufe der Jahre probieren die meisten Frauen verschiedene Methoden der Verhütung aus. Da tauchen eine Menge Fragen auf, für die hier der Raum ist. Übrigens: Medikamente und Verhütungsmittel dürfen bei uns nicht weitergegeben werden.

Beitrag von elofant 21.08.07 - 20:42 Uhr

Meine Frage steht ja schon oben!
Ich interessiere mich für eine andere Verhütung, als immer die Pille zu nehmen. Ich schlucke diese Dinger nun schon seit knapp 10 Jahren. Vertrage sie auch sonst sehr gut. Aber irgendwie habe ich das satt...
Nun habe ich im WWW geschnüffelt u. "Gynefix" entdeckt. Dies ist ein Kupferkettchen, dass ähnlich wie eine Spirale in die Gebärmutter eingesetzt wird (wird wohl am oberen Ende vernäht). Die Wirkungsweise soll genauso sein, wie bei er Kupferspirale.
Nun wollte ich mal nachfragen, ob von Euch Erfahrung damit hat: Schmerzen beim Legen u. danach; Kosten; andere eventuelle Nebenwirkungen...

Schreibt einfach mal wild drauf los. Ich hoffe, dass hier irgendwer das Ding überhaupt kennt u. dann auch noch hat ;-)

Beitrag von maybelle 24.08.07 - 13:53 Uhr

Hallo!

Ich habe sie mir vor 4 Wochen legen lassen und bin bis jetzt sehr zufrieden.:-)
Also das Legen war unangenehm, allerdings war es das bei der Hormonspirale auch. Es ist aber auszuhalten, der Schmerz dauert nicht länger als 2 Minuten. Danach hatte ich etwa noch 4 Tage Blutungen, aber nicht stärker als die Regel, Bauchschmerzen hatte ich gar nicht. Man darf aber den ersten Zyklus keine Tampons benutzen, was ziemlich blöd ist.
Gekostet hat es 198 Euro für 5 Jahre, solange kann sie liegen bleiben.
Allerdings hatte ich 3 Wochen nach dem Legen schon wieder meine Tage, stärker als vorher, das kann sich aber noch einpendeln, da ich vorher auch die Pille genommen habe, wird das sicherlich auch hormonell bedingt sein (hoffe ich mal).
Beim Sex hatten wir bisher auch keine Probleme.
Mmh, also ich würde sie unter Vorbehalt empfehlen, weil ich sie noch nicht lange habe und ich denke, dass sie sich mindestens ein halbes Jahr bewähren muss, ehe ich sie wirklich empfehlen kann.

LG Yvonne

Beitrag von hebigabi 25.08.07 - 10:47 Uhr

http://www.med1.de/Forum/Gynaekologie/Verhuetung/79800/1/

Hier kannst du dich durch 605 Seiten dazu durchlesen oder auch hier:

http://www.razyboard.com/system/user_shao.html

LG

Gabi

Beitrag von urbiafly 28.08.07 - 00:52 Uhr

Ja, seit 8 Monaten. Im Internet gibt es auch noch eine umfangreiche Studie aus GB zur Gynfix. Darin steht, dass die Blutungsstärke eher geinger wird. Das war bei mir nicht so. Ich hatte viel Blut, in den ersten Monaten auch zwischen den Tagen, das legt sich inzwischen -endlich. Regelschmerzen habe ich aber so gut wie keine. Der Zyklus wird kürzer und etwas durcheinander, scheint immer noch sehr irritierend für meine Gebärmutter zu sein. Dennoch bin ich ganz zufrieden
Wenn sie einmal liegt dann liegt sie, jahrelang. Bei mir, weil ich über 40 bin und keine Kinder mehr will, auch noch länger als 5 Jahre, so hoffe ich. Dann bin ich verhütungsmäßig echt fein raus!
Das Legen hat mehr weh getan als bei einer Cu-T, vermute weil das Röhrchen hier wirklich bis ganz oben geschoben werden muß. Den Einstich habe ich aber nicht gespürt.
Ab und zu rutscht mir der Faden hoch- dann kriege ich Sorge, er könnte komplett in der Gebärmutter verschwinden. Bisher ist er aber mit der Mens immer wieder zum Vorschein gekommen.
Fazit: Wer sicher verhüten will ohne Hormone und sich mit Blut anfreunden kann, ist gut bedient.
LG K.