Mehr KFZ-Steuer für "Dreckschleudern"

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Beitrag von mareikehm 21.08.07 - 21:37 Uhr

Heute muss ich auch mal meinem Ärger Luft machen!
Wenn die Politiker wirklich die Steuer für alte Autos mit hohem CO2-Ausstoß raufsetzen wollen, finde ich das eine Sauerei.

"Wir wollen damit einen Anreiz schaffen, sich ein Auto mit niedrigem CO2-Ausstoß zu kaufen." - Ja haaalllooo? Würde ich SOFORT machen, habe nur leider schlicht kein Geld für ein neues Auto!!!

Anstatt, dass sie die Neufahrzeuge mit hohem Ausstoß höher belasten, greifen sie mal wieder den Leuten in die Tasche, die sich halt nur eine "Schrottmühle" leisten können.

Frechheit.

Beitrag von bezzi 21.08.07 - 21:41 Uhr

war doch schon immer so.

Einführung der Katalysatoren,

Dieselfilter,

u.s.w.

Wie sonst, außer über den Geldbeutel, willst Du die Leute zu umweltfreudlicheren Autos bringen ?

Alternative: Ältere Autos werden zwangsstillgelegt. Besser ?



Beitrag von bibabutzefrau 21.08.07 - 22:01 Uhr

ist doch richtig so.

wenn ich mit meinem Auto Dreck in die Luft schleudere dann zahl ich mehr dafür.

ich find das richtig und ich zahl für unsere Umwelt gerne!

Beitrag von wasteline 21.08.07 - 22:01 Uhr

Neufahrzeuge und hoher Ausstoß schließt sich schonmal aus.

Und mich ärgern diese alten Dreckschleudern wirklich.

Beitrag von klau_die 22.08.07 - 05:27 Uhr

"Neufahrzeuge und hoher Ausstoß schließt sich schonmal aus. "

Nee, das schließt sich nicht aus, solange Fahrzeuge mit 6 Liter Hubraum verkauft werden und mehreren Hundert PS, die im Schnitt 30 Liter und mehr durchziehen!


LG

Andrea

Beitrag von mel1983 22.08.07 - 00:32 Uhr

Hallo,

ich bin derzeit betroffen. Es ist noch zu verschmerzen, dass mein relativ neuer Diesel-Horst jetzt mehr Steuern kostet (statt 290 Euro jetzt 320 Euro oder so), allerdings gibt es dazu was zu sagen, was viele Leute garnicht wissen.

Ein DIESEL stößt bei einem Kaltstart über die Hälfte weniger Schadstoffe aus, als ein Benziner.

Also sind nicht wirklich die DIESEL die Umweltverschmutzer.

Aber was soll man tun? Sie verscheissern lassen tun schon andere genug, da bezahle ich lieber die 30 Euro Steuern mehr im Jahr.

Ganz einfaches Rechenbeispiel für meinen Diesel-Horst:

Rußpartikelfilter kostet 800 Euro. Förderung vom Staat 300 Euro. Bleiben Kosten für mich 500 Euro.

Dagegen stelle ich eine Ersparnis (mit dem Rußpartikelfilter für letztlich 500 Euro) von 30 Euro im Jahr.
Um die Kosten des Filters einzuspielen, müsste ich mein Auto also noch fast 17 Jahre fahren, erst dann fange ich an, auch nur einen Cent zu sparen!

Du kannst dir sicherlich denken, für was ich mich entschieden habe!

LG Mel
Aufregen bringt leider auch nichts!

Ach und nochwas. Diese tollen Plaketten, grün und gelb und was weiss ich, für/gegen das Fahrverbot in Großstädten, was vielleicht irgendwann eingeführt werden sollen, sind allesamt ausverkauft. Das Stück zu mindestens 5 Euro.
Wer ist so DUMM und kauft so ein Ding, bevor Fahrverbote oder Richtlinien überhaupt beschlossen wurden???

Und nochwas.
Feldversuch in China. 4 Tage einigermaßen Autofrei. Und an der Schadstoffbelastung hat sich nichts geändert.

Alles Schwachfug in meinen Augen.

Darauf lasse ich einen Kohlendioxid-haltigen Furz, ich Umweltsünderin.

Tsiss.

Beitrag von smr 22.08.07 - 07:24 Uhr

Hallo!
Sehe ich genau wie Du! Würde auch gern mehr für die Umwelt tun und mir ein "angepasstes" Auto kaufen, aber leider muss ich nehmen, was ich für meine paar Pimperlinge kriege, da ist das Alter oder die Marke oder was auch immer egal, muss mich leider nach dem Kaufpreis richten....
Grüsse
Sandra