Ich weiß nicht, was ich machen soll wg. Kindergarten :O(

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von agape100 21.08.07 - 22:04 Uhr

Hallo,

mein Kleiner wird Anfang März 3 Jahre alt! Da er ein sehr aufgewecktes Kerlchen ist, werden wir ihn nun schon im Nov. (mit 2 3/4) in den Kindergarten gehen lassen! Wenn ich allerdings darüber nachdenke, freue ich mich auf einer Seite, aber meine emotionale Seite überwiegt sehr! Ich könnte heulen, wenn ich dran denke, meinen kleinen Schatz in den Ki-Garten zu schicken! Er ist sehr gerne mit Kindern zusammen und ist total begeistert von Kindern, aber ich denke immer, wenn ich ihn jetzt schon gehen lasse, dann kommt als nächstes die Schule und er wird schon so schnell in "den Ernst des Lebens" gestoßen? Vielleicht ist es auch einfach "Mutterdenken und Klammern"??? Alle sagen, ach, das macht ihm sicher Spaß u. er ist ja auch schon so aufgeschlossen und interessiert an allem! Aber ich bin echt hin und hergerissen, vor allem denke ich, dass er dann auch im Winter "aufstehen" muss und wenn er nächstes Jahr (dann mit 3 Jahren) gehen würde, wäre dann Frühjahr und nicht kalter Winter? Ich habe noch einen Kleinen Sohn von 10 Mon., mit ihm spielt er auch sehr gerne und ich denke dann auch immer, ich reiße die zwei auseinander, gerade wenn der Kleinere jetzt mobiler wird?! Was meint ihr, ich bin total emotional bei diesem Thema und weiß echt nicht was ich machen soll??????!!!!! Danke schonmal für eure Antworten.

Beitrag von janamausi 21.08.07 - 22:17 Uhr

Hallo!

Meine Tochter kam auch mit 2 3/4 Jahren in den Kiga und für sie war es genau der richtige Zeitpunkt. Die letzten Wochen als sie vor dem Kiga-Start daheim war, waren ihr schon viel zu langweilig und sie war unausgeglichen. Ich hab zwar viel mit ihr gespielt, sie gefördert und wir haben uns auch viel mit anderen Kindern getroffen, aber eine Mutter kann halt nicht eine ganze Kindergartengruppe ersetzen #freu Bei meiner Tochter war auch die Eingewöhnungszeit ohne Probleme...

Wenn Du denkst, dass dein Sohn "Kindergartenbereit" ist, würde ich ihn gehen lassen. Auch ist es für die Kinder einfacher, wenn sie am Kindergartenanfangsjahr anfangen, als mitten unterm Jahr, wenn alle anderen Kinder sich bereits schon kennen und sich schon die ersten Spielgefährten gefunden haben oder Freundschaften gebildet haben.

LG janamausi

Beitrag von bambolina 21.08.07 - 22:56 Uhr

Wenn dein Kind das aufstehen stört, dann sicher WEIL es so ist, und nicht weil der Winter so kalt ist... ihr habt doch sicher Heizung ;-)

Ne du, mach dir nicht soviel Streß... wenn ich sehe, wie sehr meine den Kindergarten liebten (geliebt haben) mache ich mir keine Vorwürfe.

Deine kleinen werden nur Vormittags auseinander gerissen und können doch trotzdem noch mittags zusammen spielen.

Mach dir nicht zuviel Gedanken.


lg bambolina

Beitrag von smr 22.08.07 - 06:50 Uhr

Hallo!
Gideon geht seit November letzten Jahres, da ist er 2 geworden, 3 mal in der Woche in einen Vorkindergarten, weil ich einfach gemerkt habe, dass es ihm zuhause einfach zu langweilig ist und ich ihm als Mutter doch nicht alles bieten kann, was er braucht. Kinder gehen ja doch ganz anders miteinander um, sie gucken sich vieles ab etc. und die Erzieherinnen tragen auch ihren Teil dazu bei.
Gideon gefiel es von Anfang an super dort, direkt beim zweiten Mal wollte er mich gar nicht mehr dabei haben.
Was habe ich mir für Sorgen gemacht! Auch heute noch fällt es mir schon schwer, ihn dazulassen, Deine Denkeweise von wegen Ernst des Lebens könnte meine "Erfindung" sein, grrrrr.

Aber da ich merke, dass es meinem Kind richtig guttut, verdrücke ich meine Tränchen heimlich, grins.

LG
Sandra

Beitrag von chrisi1977 22.08.07 - 07:30 Uhr

Hallo!
Mach dir nicht so viel Stress, dein Kleiner packt das bestimmt locker! Wenn man jetzt schon merkt, dass es ihm bestimmt spass machen wird, ist das der beste Zeitpunkt! Ich wäre froh, wenn das bei uns gehen würde. Mein Zweiter ist jetzt auch so alt und sein Bruder geht schon seid zwei Jahren in die Kita. Er will morgens gar nicht mehr mit nach Hause. Aber bei uns bekommt man sehr schlecht einen Platz. Wir können froh sein, wenn er überhaupt mit drei in die Kita kommt. Meine zwei spielen auch sehr gerne zusammen und freuen sich immer total sich nach dem Kindergarten wieder zu haben.
Ihr schafft das schon, bestimmt besser, als du es dir jetzt vorstellen kannst!
Viel Glück!!!!:-)

Beitrag von raquel77 22.08.07 - 08:00 Uhr

Hallo,

da meine Tochter ein Winterkind ist war schnell klar, dass sie mit 3,5 Jahren in den KiGa kommt. Ich finde es gut. Je später desto besser. Schrecklich genug, dass die Politiker darüber diskutieren, die Kinder noch früher in die Schule zu schicken.
Viele der Erzieher und Lehrer in meinem Kreis finden das auch nicht gut. Kinder sind Kinder und sollen so lange Kinder bleiben dürfen, wie es geht. Der Ernst des Lebens kommt schon noch.
Wenn sie mit 27, 28 oder 29 Jahren ihr Studium (falls sie studieren) beenden, kräht kein Hahn danach, solange der Lebenslauf stimmt. Aber ob mit 2, 3 oder 4 in den KiGa ist schon ein Unterschied.

Deswegen kann ich deine Zweifel verstehen. Ich nehme an, du denkst da ähnlich wie ich. Solange du damit umgehen kannst und aus Jobgründen das Kind nicht früher unterbringen musst, würde ich auf das Frühjahr warten.

LG
Sonja

Beitrag von himbeere_11 22.08.07 - 22:17 Uhr

wieso soll es gut sein, sein Kind so spät wie möglich in den Kindergarten zu geben?? Natürlich sollen Kinder solange Kinder bleiben können, wie es Kinder sind aber was hat das mit dem Beginn des Kindergartens zu tun? Kinder lieben es mit anderen Kindern zu spielen und das können sie im Kindergarten. Meine Tochter fand es super in ihrem Vorkindergarten, hat dort mit anderen Kindern gespielt und gemalt. Ich glaube nonstop zu Hause und nur mit ihrer kleinen Schwester hätte sie sich sehr gelangweilt. Man muss doch auch mal ehrlich sein - wer kann ständig sich nur mit seinen Kindern beschäftigen? Da ist es doch toll, wenn sie ein paar Stunden mit anderen Kinder ohne ihre Mütter sind und dort ganz andere Sachen als zu Hause machen. Im übrigen zeigen uns andere Länder, dass dies für den Menschen/ Kind nicht schlecht ist, früh in den Kindergarten zu gehen.

Beitrag von raquel77 23.08.07 - 08:13 Uhr

Hallo!

Ich verstehe sehr gut, worauf du hinaus willst. Am liebsten hätte ich meine Tochter für Ewigkeiten in den Vorkindergarten geschickt, weil sie sich im Moment auch sehr auf den Kindergarten freut. Sie ist ein Einzelkind, und ihr wird der Ausgleich im KiGa sehr gut tun.

Mit dem Einstieg in den "richtigen" Kindergarten läuft allerdings eine "Frist". Das Kind ist so und so lange im KiGa, dann kommt es in die Schule. Mir geht es nicht um den Spaß im KiGa, denn es meinetwegen eher früher als später erleben soll, sondern um das Ende der "Frist", wenn das Kind in die Schule gehen soll.

Denn leider sind nicht alle Erzieherinnen so objektiv um zu sagen: "Nein das Kind sollte noch nicht in die Schule." Ganz zu schweigen von den Eltern, die plötzlich auch Meinungsverschiedenheiten aufbauschen, weil Vater meint: Je eher desto besser, und Mutter meint: Das Kind sollte noch Freude am KiGa haben...

Beitrag von himbeere_11 24.08.07 - 12:09 Uhr

ok, den Einwand verstehe ich und da hast Du bestimmt auch absolut Recht. Darum hab ich mir noch keine großen Gedanken bisher gemacht, da unsere Große ein Frühjahrskind ist und daher wohl im Normalfall mit guten sechs Jahren eingeschult werden wird. Aber den Punkt verstehe ich.
Viele Grüße!

Beitrag von kerry0305 22.08.07 - 10:30 Uhr

Hallo,

ich musst meinen Sohn mit 13 Monaten in die KITA geben, zwar "nur" 3 Tage aber ich hab geheult wie ein Schlosshund. Ich hab es soo lang wirklich schwer verkraftet, aber es musste sein. Es hat uns aber auch irgendwie noch mehr zusammengeschweißt. #huepfMeine grössere Tochter ging mit ihm in die Gruppe - das beruhigte mich ein klein wenig. #cool

Ich weiss genau, was Du meinst. Ich wollte meinen auch gar nicht hergeben und hab ich tausendmal geküsst usw. #augen

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Aber Du wirst sehen, alles spielt sich ein. Mittlerweile ist er knapp 3 und ist für sein Alter superfit #freu. Er liebt den Kindi und alle seine Freunde #freu. Für mich ist es auch einfacher geworden. Man gewöhnt sich daran, auch wenn man es anfangs nicht glauben kann. Aber weisst Du, wenn Du ihn um 9 Uhr hinbringst und im 12 wieder abholst sind es ja "nur" 3 Std. Du wirst sehen wie schnell die vergehen.

Es macht ihm sicher riesen Spaß, das macht es für Dich nochmals lleichter. Ich würde ihn auch im Nov. reingeben....

#liebdrueck Kerry mit Ann-Kathrin (5) und Julian (knapp 3)

Beitrag von agape100 28.08.07 - 21:48 Uhr

Hallo Kerry,

danke für deine aufbauenden Worte! Es ist echt schwer für mich! Vor kurzem habe ich beim Einkaufen wieder eine Kiga-Gruppe gesehen und da dachte ich - Oh Gott, da muss sich mein geliebter kleiner Schatz auch bald einfügen und sich an Regeln halten usw.- Es fällt mir soooo schwer, obwohl ich mir eigentlich sicher bin, dass es ihm gefallen wird! Ach Mensch, soll ich ihn echt schon "ziehen" lassen? (Ich weiß, hört sich saublöd an, aber ich empfinde eben so) Bin im Moment eh sehr emotional eingestellt! :O(