mich ärgert...

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Beitrag von josili0208 21.08.07 - 22:26 Uhr

...dass man immer zu hören kriegt, man muss entspannter werden mit seinem Kind, wenn man (auf eine Frage) sagt sein Baby sei "schwierig".
:-[ Ich hab echt Nerven wie Drahtseile (die man bei meinem Sohn auch braucht), bin die Ruhe in Person, motze den Kleinen nie an egal wie sehr ich auf dem Zahnfleisch gehe und wie wenig ich geschlafen habe...aber mein Sohn ist nunmal "schwierig" und "anstrengend". AUS.
Er schläft, wenn überhaupt, sehr schlecht und leicht, dass seit seiner Geburt und seit diesem Tag habe ich auch weder mehr als 3 Stunden am Stück geschlafen noch eine Malzeit in Ruhe am Tisch zu mir genommen (ausser im Restaurant OHNE Kind)... Er hat die ersten 3 Monate geheult wegen Bauchweh, dann die nächsten 4 wegen der Zähne, die letzten 3 Monate "nur" noch Phasenweise, beim Krabbelnlernen und auf Grund diverser "Schübe" bzw. der Backenzähne. Man muss ihn von früh um 7 bis abends gegen 8 permanent bespassen und bei Laune halten und dann dauerts trotzdem noch 1,5h bis der Herr (unter Zwang) schläft. Man kann weder längere Ausflüge, Autofahrten, Spaziergänge sonstwas mit ihm machen, weil er egal wo nach 20 minuten die Schnauze voll hat von Auto/KIWA/Tragetuch/Yamo/Arm/Hochstuhl.
IRGENDWAS stört meinen Kurzen eigentlich immer, er ist supersüss, supersympathisch, clever, toll entwickelt und herzallerliebst, aber verd... nochmal irre anstrengend.
WIESO denken immer gleich alle, die Mutter wäre nicht locker genug oder mache sich zuviele Sorgen und diese übertrügen sich aufs Kind? Nein, ich sage mir nur um die 20 mal am Tag "ist nur ne Phase, geht vorbei" und schleppe die mittlerweile 11kg durch die Gegend.
1. stört mich dass immer irgendwie Mama oder das "Umfeld" an der schlechten Stimmung bzw. Nervosität des Kindes schuld sein soll.
2. stört mich dass man eh schon schief und als "nicht belastbar" angesehen wird, wenn man sein Kind als anstrengend bezeichnet.

Nein, ich bin nicht gestresst oder sonstwie gereizt, da das seit bald einem Jahr ein Dauerzustand ist, habe ich mich daran gewöhnt.

LG Jo mit #schrei Jan (*27.10.06), der hoffentlich irgendwann mal seinen inneren Ruhepol findet #cool
(PS: womit habe ich das nun schon 2. "hyperaktive" Kind nach meiner Tochter verdient, wo ich (Nichtraucher/Nichttrinker) doch echt wirklich definitiv so gut wie immer ruhig und ausgeglichen bin? #kratz#schwitz)


Beitrag von maren79 21.08.07 - 22:30 Uhr

#pro#pro#pro

Du hast voll und ganz recht!

Und jetzt entspann dich mal...;-)

LG Maren & Bruno, seit heute mit hp
http://www.unserbaby.de/bruno

Beitrag von zelda 21.08.07 - 22:48 Uhr

Hallo Jo!
ich hab zum Teil echt schmunzeln müssen, denn ich hab mich und meinen Max teilweise echt wiedererkannt.
Ich nenne ihn ja oft nur noch Mr. Duracell.
Wobei es bei uns nicht mehr gaaaaanz so schlimm ist. Der Anfang war bei uns auch so, jetzt mittlerweile kann er sich Gott sei Dank auch tagsüber ein bisschen alleine beschäftigen und er ist auch oft gut gelaunt und macht gerne Ausflüge.
Dennoch ist er immer auf Achse, braucht den ganzen Tag Action und hält vom Schlafen (oder auch Durchschlafen) gar nichts.
Ich bin immer gottfroh, wenn er abends (irgendwann mal zwischen 21.00 und 22.00) schläft und bete, dass er ein paar Stunden am Stück schafft... Neulich hat er mal aus Versehen 2 Nächte am Stück durchgeschlafen und ich hab mich schon gefreut... Alles wieder vorbei...Trotzdem freue ich mich dann am nächsten Morgen wieder auf die Grinsebacke :-D.
So, lass Dich nicht ärgern, ich kann Dich voll und ganz verstehen. Ein aktives und forderendes Kind saugt einem die ganze Energie aus...
Aber irgendwann wird auch mal Jan seinen inneren Ruhepol finden, gell? Ich drück Dir die Daumen und viele Grüße nach Äquatorialguinea... Vielleicht gibt's ja dort keinen Ruhepol?! Ihr müsst umziehen nach Chil(l)e, haha!

LG Zelda + Max *29.9.2006

Beitrag von josili0208 21.08.07 - 22:55 Uhr

#freu#freu
LOL
Naja Portugal ist ja schon ne Ecke ruhiger als Hektisch-Deutschland :-p

Beitrag von nele11 21.08.07 - 23:05 Uhr

;-)

Ärgere dich nicht. Ich würde mal behaupten dein Zwerg gehört einfach zu der besonders cleveren Sorte, der eben schnell mal gelangweilt ist...#gruebel

Ich kann das noch weiterspinnen... #augen mich ärgert nämlich dass ein Baby immer nur als "lieb" bezeichnet wird wenn es nie schreit und am besten den ganzen Tag nur schläft. Sind Kinder die viel von der Umwelt mitbekommen und deshalb mehr zu verarbeiten haben, einen großen Bewegungsdrang haben und gerne den ganzen Tag unterhalten werden wollen keine lieben Kinder? Ich denke die Mütter die Müttern die es wagen auch mal zu stöhnen unterstellen sie seien einfach überfordert und machen alles falsch haben eben einfach andere Kinder und können das gar nicht beurteilen.

Liebe Grüße
Inga mit Luis, der auch am liebsten den ganzen Tag rumturnt und Entertainment von Mama rund um die Uhr mit Nachdruck einfordert :-p

Beitrag von jindabyne 21.08.07 - 23:34 Uhr

Mich ärgerts auch ;-)

Mir wurde gerne gesagt, ich wüsste halt als Erstlingsmama nicht, wie ich mein Kind beruhigen muss, als ich gejammert habe, dass meine Tochter so viel schreit und weint... und ich hab mir den Ar... aufgerissen für dieses Kind! Nie hatte ich so viel Geduld in meinem Leben, nie habe ich so viel geopfert, nie auf so viel verzichtet, bin nie so sehr über meine Grenzen gegangen. Sogar meditiert habe ich mit schreiendem Kind auf dem Bauch - nur damit ICH es aushalte... Kraft, um gestresst zu sein, hatte ich irgendwann ehrlich gesagt gar nicht mehr, es ging nur noch ums Durchhalten und Überleben... Aber Bekannte deuteten dezent an, dass ich wohl zu "unsicher" sei, zu "unruhig", zu "nervös", wenn meine Kleine so viel schreit - denn sonst müsste ich sie doch beruhigen können #kratz

Irgendwann nach Monaten kam heraus, dass meine Tochter nicht gesund zur Welt gekommen ist. Zu der Diagnose äußerten die Ärzte erstmals den Verdacht, dass meine Tochter seit Monaten chronische Schmerzen hatte.

#ironie on# Aber natürlich hat sie nur all die Monate so geweint, weil ICH so gestresst war, nicht wahr? Wegen Schmerzen schreit man ja nicht... Es MUSS ja an der Mama liegen... #ironie off#

LG Steffi

Beitrag von josili0208 21.08.07 - 23:39 Uhr

Mir wurde gerne gesagt, ich wüsste halt als Erstlingsmama nicht, wie ich mein Kind beruhigen muss, als ich gejammert habe, dass meine Tochter so viel schreit und weint... und ich hab mir den Ar... aufgerissen für dieses Kind! Nie hatte ich so viel Geduld in meinem Leben, nie habe ich so viel geopfert, nie auf so viel verzichtet, bin nie so sehr über meine Grenzen gegangen. Sogar meditiert habe ich mit schreiendem Kind auf dem Bauch - nur damit ICH es aushalte... Kraft, um gestresst zu sein, hatte ich irgendwann ehrlich gesagt gar nicht mehr, es ging nur noch ums Durchhalten und Überleben... Aber Bekannte deuteten dezent an, dass ich wohl zu "unsicher" sei, zu "unruhig", zu "nervös", wenn meine Kleine so viel schreit - denn sonst müsste ich sie doch beruhigen können >>

genau DAS meine ich! :-[
Und bei mir ist es ja schon das 2. Kind, ich "weiss" also was ich tue ;-)

PS: ich hoffe Deiner Kleinen geht es gut!

LG Jo

Beitrag von jindabyne 21.08.07 - 23:55 Uhr

Heute gehts ihr gut! Zum Glück haben wir einen tollen Kinderarzt, der ihre sehr, sehr seltene Erkrankung rechtzeitig erkannt hat. Sie musste viel durchmachen, leider, in ihrem jungen Leben, aber sie hat ja liebevolle und vor allem geduldige Eltern :-P
Anstrengend ist sie immer noch, aber im Vergleich zu dem, was vorher war, fühle ich mich wie im Urlaub ;-)

Wünsch Euch alles Gute,

LG Steffi

Beitrag von savina 22.08.07 - 10:50 Uhr

Jawoll !!!
Ich habe eine Tochter - super"liebes" Kind, obwohl damals alle Umstände eher chaotisch waren und da war ich wirklich gestresst!

Zweites Kind: Sohn : eigentlich alles in bester Ordnung, alle äußeren Umstände in geregelten Bahnen, alle waren die Ruhe selbst - außer dem Kind. Wir haben das gesamte Programm von Hebamme, Kinderarzt, Schreiambulanz, Hirnströme prüfen, Verdacht auf Epilepsie (wg. Schreien bis zum Umfallen), Schlaflabor und was noch alles hinter uns.
Fünf Jahre (!!!) ohne eine Nacht mit unterbrechungsfreiem Schlaf.
Schuld war freilich nur die Mama...

Was soll ich sagen: Jetzt haben wir das dritte Kind, seit exakt vier Wochen und zwei Tagen. Alles ruhig, alles schön, Glück pur.
Jetzt frag' ich mich: habe ich mich so verändert?? Das kleine Sonnenscheinchen hat doch dieselbe unfähige Mama wie sein großer Bruder???? #schein

Beitrag von mel130180 22.08.07 - 11:10 Uhr

Ruhe bewahren und durchatmen!

Ich hab auch so einen kleinen Feger. Und das schönste ist dann, wenn einem die Schwimu 3 Wochen nach der Entbindung,wenn man mal anmerkt das einen das Stillen schafft und die Kleine auch sehr viel schreit, sagt dass ja alle Kaiserschnittmütter Probleme hätten ihre Kinder anzunehmen. Da hab ich dann einfach den Hörer aufgelegt.

Wir lieben unsere Kinder, und seien sie noch so stressig. Aber man wird ja auch mal meckern dürfen. Wenn mein Mann, wenn er von der Arbeit kommt, dann auch noch meint ich müsste die Kleine immer anlächeln, auch wenn sie schreit, dann platzt mir echt der Kragen. Sie wäre wohl kaum so ein freundliches Baby, wenn ich hier den ganzen Tag mit langem Gesicht sitzen würde.

LG
Mel + Hannah *01.06.2007 die Mama gerade die Schulter ablutscht.