Privat krankenversichern ?

Archiv des urbia-Forums Allgemeines.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allgemeines

Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von jona1 22.08.07 - 08:41 Uhr

Huhu Ihr lieben,

ich möchte mich selbstständig machen.
Was is besser, weiterhin gesetzlich versichern oder privat versichern ?

Wo stecken die Vor und Nachteile ?
Bin ziemlich unsicher.

Danke für Eure Antworten !;-)

Beitrag von world-of-patzi 22.08.07 - 09:15 Uhr

hallo,
soweit ich weiß, MUSST du dich privat versichern, wenn du selbstständig bist!
lg und alles gute

Beitrag von nina001 22.08.07 - 09:25 Uhr

das ist nicht richtig. man kann sich als selbstständiger FREIWILLIG gesetzl. versichern.
grüße

Beitrag von nina001 22.08.07 - 09:24 Uhr

du kannst dich freiwillig gesetztlich oder privat versichern.
vorteile....du solltest wissen, was für dich wichtig bei den leistungen ist. die gesetzl. kv ist da ja nicht so der hit und kostet in der regen fast soviel wie die priv.
allerdings, solltest du familie haben, kannst du diese kostenlos mitversichern.
grüße

Beitrag von jona1 22.08.07 - 09:30 Uhr

Super danke Euch ! #freu

Beitrag von maus152449 22.08.07 - 10:47 Uhr

Hallo,

wir haben das Problem auch gehabt. Bei der gesetzlichen Versicherung hast Du eigentlich nur Nachteile. War bei uns so:

Ich persönlich bin selbständig und privat, mein Mann ist selbständig und war gesetzlich (wechselt nun in privat). Da sich mein Mann erst im Dezember 06 selbständig gemacht hat, kann man über das Einkommen verhandeln. Er hat eine GmbH & Co. KG und ist daher von seiner Bilanz abhängig, da sich sein Einkommen (unabhängig der privaten Entnahmen) nach Gewinn/Verlust berechnet. Daher bekommt man bei der gesetzlichen zuerst ein Angebot auf Mindestsatz, was dann günstiger ist als privat. Aber zusätzlich hatte er noch eine Zahnzusatz für 100% und stationäre Zusatzversicherung fürs Krankenhaus. Also monatlich eh €100,- zusätzlich zur gesetzlichen. Termine bekommt er aber leider nach der gesetzlichen Regelung, dauert also je nach Arzt oft ewig.

So, vor 2 Wochen hat uns die gesetzliche Versicherung nun mitgeteilt, dass Sie sein Einkommen, welches wir noch nicht mal genau kennen, schätzen, und daher rückwirkend den Beitrag erhöhen!!! Er sollte also Betrag X (und das nicht wenig) nachzahlen, was auch prompt abgebucht wurde. Krankenkassen haben zu solch einer Nachberechnung das Recht. Fakt ist aber, sollte sich mit Erstellung der Bilanz herausstellen, dass das Einkommen unter der Schätzung liegt (und seien wir mal ehrlich, das wird es wohl) dann kann man im Gegenzug die zuviel berechneten Beiträge nicht zurückverlangen.

Daher wechseln wir jetzt zu privat. Ist günstiger für Ihn und wir können fix mit einem festen Betrag pro Monat rechnen, ohne Nachforderung.

Wir können Dir daher nur dazu raten, aber entscheiden mußt Du das ohnehin selbst.

LG