ich bin so bescheuert.....

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mona2412 22.08.07 - 09:39 Uhr

Hallo,
ich bin ja wirklich vergesslich aber so......:-[
Die schwester von meinem MAnn hat ein Kind mit Down- Syndrom, da wir zu denen aber überhaupt absolut keinen kontakt haben, denk ich da auch überhaupt nit dran, das blöde is jetzt aber ich hab das auch nicht meinem FA gesagt. Meint ihr des is ok, wenn ichs bei meinem Nächsten termin sag (04.09.) ändern könnt man ja jetzt eh nix mehr, bin ja schon 17.ssw.
Und das ungewisse is eigentlich eher, das niemand weiss, woher das Kind die Behinderung hat, weil weder in der einen noch in der anderen Familie es schon mal vorkam.
Bei Tim hatte ich es auch nicht erwähnt, wie gesagt ich keenn seine schwester noch nichtmal und wir sind jetzt schon 11,5 Jahre zusammen. das sagt ja alles, und deswegen ist für mich halt blöderweise auch kein thema.

bitte gebt mir nen rat...

lg

Mona

Beitrag von edna71 22.08.07 - 09:42 Uhr

Meines Wissens wird das Down Syndrom ja eher selten (oder sogar gar nicht? #kratz) vereerbt, sondern ist eine zufällige Erscheinung...
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege...

LG, edna

Beitrag von anarchie 22.08.07 - 09:44 Uhr

Hallo!

Zum Einen ist für das Down-Syndrom keine wirkliche familäre Häufung zu beobachten...zum Anderen meinst du doch eh, dass mn "es nicht mehr ändern" kann - daraus schliesse ich mal, dass du das Kind auch mit Trisomie behalten würdest...

Und: du bist erst 25, da ist das Risiko noch sehr gering!

Somit würde ich persönlich mir da keinen Kopf machen!

lg

melanie mit Max(fast 5), leonie(3,5) und Butzel(37.SSW)

Beitrag von mona2412 22.08.07 - 09:46 Uhr

Sagen wir mal so, jetzt würd ichs auf keinen Fall mehr weg machen wollen, was ich vorher gemacht hätte weiß ich nicht......

Beitrag von anarchie 22.08.07 - 09:58 Uhr

dann vertrau auf das geringe Risiko und freu dich auf dein Kind!

#liebdrueck

lg
melanie

Beitrag von julitschka79 22.08.07 - 09:45 Uhr

Hallo Mona,

also, ich würde es meinem Arzt schon erzählen, aber ich wenn es für Dich eh keinen Unterschied macht, dann wird sich eh nichts ändern.

Du kannst ja noch einige Zusatzuntersuchungen machen lassen, aber wenn Du eh sagst, ich bekomme das Kind, egal mit oder ohne Down-Syndrom, dann würde ich es lassen. Wie alt bist Du denn. Soweit ich weiß, spielt das Alter der Frau eine recht große Rolle...

Mach Dich nicht verrückt. Bei Euch ist bestimmt alles bestens!

LG
Julitschka

Beitrag von mona2412 22.08.07 - 09:46 Uhr

bin 25

Beitrag von amely_09 22.08.07 - 09:46 Uhr

Mona,

mach dir mal keinen kopf. sicher würde sich das down syndrom deines neffen auf die berechnung der wahrscheinlichkeit, daß dein kind down haben könnte, auswirken. aber wir reden immer nur von wahrscheinlichkeiten.

wirklich aussagekräftig wäre ja nur eine genetische untersuchung, und die frage ist, ob du dich und dein kind dem aussetzen möchtest - und was du im falle eines down befundes tun würdest. vielleicht solltest du das mal mit deinem arzt besprechen (und zunächst mal mit deinem mann!)

auf die frage hin "woher die behinderung kommt": das ist doch so überhaupt nicht zu beantworten. richtig gewiefte genetische analysen könnten eventuell nachweisen, ob das zusätzliche chromosom 21 nun von der mutter oder vom vater kam. aber was ändert das denn?

es ist ein zufall. der etwas wahrscheinlicher wird, je älter die beteiligten eltern sind. bei der ei oder spermienbildung hat sich halt einfach eine zellteilung nicht komplett vollzogen, und zufällig diese eizelle mit den 2 chromosomen 21 (oder dieses spermium mit den 2 chromosomen 21) kam zum zug.

solche fehlerhaften zellteilungen sind übrigens "relativ" häufig. wenn sie andere chromosomen betreffen kommt es nur eben zu anderen syndromen, oder aber der embryo ist nicht lebensfähig und es kommt zur einem frühen abbruch.... :-(

aber wie gesagt: mach dich nicht verrückt! und sprich mit deinem mann, und deinem arzt.

viel glück!!

lg,

amely (ET-11 #freu)

Beitrag von funnybunny1984 22.08.07 - 09:49 Uhr

das reicht locker beim nächsten termin.
vorher wird das sowiso nicht getestet....mein test war auch noch nicht in der 17 ssw. das einzige, was die ärzte noch machen können ist das sie medikamente in der#schwanger geben oder eine op im mutterleib. aber wer weiss warum die schwester ein kind mit trisomie 21 hat vielleicht war es auch erbbar von ihrem mann....hmmm ich hoffe bei deinem baby ist alles in ordnung.
viel glück und alles gute

lg bente mit robin und #babyboy 26+6

Beitrag von s_a_m 23.08.07 - 13:47 Uhr

Kein Rat, aber ein paar Infos:

Down-Syndrom kann „klassisch“ nur von Menschen vererbt werden, die selbst Trisomie 21 haben. Und bei den vier Formen der Trisomie 21 ist nur bei der Translokations-Trisomie 21 bekannt, dass es beim Vorliegen einer bestimmten Chromosomenstellung bei einem oder beiden Eltern(!)teilen beim gemeinsamen Kind zu einer Erhöhung der Wahrscheinlichkeit für eine Translokations-Trisomie 21 kommt. Aber klassische Vererbung ist das auch nicht. Von daher hat dein Arzt völlig recht. Selbst wenn deine Schwester eine Trisomie 21 haben würde, die nicht "vererbt" translokationsbedingt ist, müsstest du dir um eine Erhöhung deiner Wahrscheinlichkeit, ein Baby mit Zusatzchromosom 21 zu bekommen, keine Gedanken machen...

Hier ein paar Infos zu den vier Formen der Trisomie 21: http://de.wikipedia.org/wiki/Down-Syndrom#Formen_des_Down-Syndroms

Prinzipiell kann jedoch jede Frau in jedem Alter mit jeder familiären Vorgeschichte mit einem Kind mit Down-Syndrom schwanger werden. Nur die Wahrscheinlichkeit ist jeweils anders: Die allgemeine Wahrscheinlichkeit für eine Frau im Alter von 25 Jahren mit einem Kind mit Down-Syndrom (Trisomie 21) schwanger zu werden, liegt bei weniger als 0,1 %, im Alter von 35 Jahren bei 0,3 % und im Alter von 40 Jahren bei 1 %. Die Wahrscheinlichkeit für andere Chromosomenbesonderheiten wie z.B. Trisomie 8, 9, 12, 13, 18, 20, X (siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Trisomie) ist deutlich geringer als die Wahrscheinlichkeit für ein Kind mit Down-Syndrom, denn die Trisomie 21 kommt weltweit am häufigsten vor (in Deutschland derzeit durchschnittlich 1x bei 500 bis 600 Geburten).

Ob es sinnvoll ist, sich für eine diagnostische Untersuchung wie die Amniozentese (http://www.regenbogenzeiten.de/amnio.html) zu entscheiden, hängt am davon ab, was es dir bringen würde und was die Konsequenz aus einer Diagnose wäre.



Mittlerweile ist bekannt, WIE es zu einer Trisomie 21 kommt, aber nach wie vor ist nicht klar, WARUM sich das eine Chromosomenpaar 21 nicht trennen will, was (naklar ;-) ) zur Nichttrennung (Non-Disjunction) führt, sodass drei statt zwei Chromosomen 21 in die neue Zelle gelangen.

In der Bildergeschichte „Die Unzertrennlichen“ (siehe: http://www.amazon.de/Die-Unzertrennlichen-Gaby-Lederer/dp/2879541794/ref=sr_1_6/028-7748978-4611725?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1187868350&sr=8-6) wird das Thema sehr liebevoll und einfallsreich behandelt, wobei es da mit Biologie nichts zu tun hat ;-):

Emil und Emilie arbeiten als Chromosom 21 und sind damit unter ihren Chromosomenkollegen so ziemlich die kleinsten. Sie haben es nicht leicht bei ihrer Arbeit. Dauernd werden sie angerempelt, die großen Chromosomen nehmen nicht viel Rücksicht und scheinen sie manchmal sogar zu übersehen in ihrer Eile und Hektik :-(.
Umso mehr freuen sich die beiden, als sie sich im Trubel begegnen!! Sie versprechen, einander niemals mehr zu verlassen #liebdrueck, denn gemeinsam kann man sich in der Zelle besser behaupten. Aber - oh Schreck: Plötzlich kommt ein Aufruf, dass alle Chromosomen sich erst paarweise aufstellen und sich dann für den Aufbau einer neuen Zelle trennen müssen #schock!!!!!
Nein, das wollen Emil und Emilie auf gar keinen Fall und weil sie so klein sind merkt auch keiner, dass sie gemeinsam in die neue Zelle schlüpfen #cool ;-) Sie sind sehr froh, dass sie zusammen geblieben sind und ihr Glück wird perfekt, als sie in der neuen Zelle..... auf ein drittes 21er-Chromosom treffen, die kleine #freu Emiliy #freu
Tja, und die drei sind gemeinsam so glücklich, ausgelassen und fröhlich, dass natürlich von da an in der Zelle nicht mehr alles so geregelt läuft wie üblich: „Manches dauerte jetzt ein wenig länger, weil immer wieder Chromosomen stehen blieben, um dem lustigen Trio zuzusehen, oder um sich dem Tanz für ein Weilchen anzuschließen. Vielleicht war manches etwas anders als gewohnt, vielleicht klappte nicht mehr alles so reibungslos, aber man darf es mir glauben: In keiner Zelle ging es so lustig zu wie in der Zelle, in der Emil, Emilie und Emily lebten! #huepf

Liebe Grüße
Sabine

...Freundin von Lotte (*1989, DS), Hannah (*1987, DS), Verena (*1995, DS), Matthias (*2002, DS) und Eric (*2004, DS). Und in Gedanken oft bei Inna (*4/1945 +2/2006, DS und bis zu ihrem Schlaganfall im Januar 2006 topfit).