Kann man 100% Stillen?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von aquarela 22.08.07 - 11:04 Uhr

Hallöchen,

hört sich vieleicht komisch an, aber ist es sicher das man stillen kann? Oder kann es auch mal sein, das man es nicht kann? Ich habe irgendwie angst, das es bei mir nicht klappt. Sollte man sich dann doch lieber vorher Flaschen und Nahrung fürs Baby kaufen?

Liebe Grüße,

Aqua 27+0 ssw

Beitrag von bibi22 22.08.07 - 11:07 Uhr

Hi Aqua!

Ich konnte trotz Vormilch nicht Stillen. Ich hatte auf der linken Brust keine milch und auf der Rechten nur ganz ganz wenig.. #schmoll

Ich kann dir aber sagen, dass das wichtigste schnell besorgt ist.

Dachte nämlich auch ich könnte stillen..

lg bibi und carmen 1 Monat alt#blume

Beitrag von baerbelino 22.08.07 - 11:07 Uhr

Hi Aqua,
nee, geht nicht immer. Mein Kleiner wollte nichtn hat eine Stunde beim Anlegen geschriehen, dann drei Mal gezogen und is dann eingepennt. Ich wollte dann auch nicht mehr und bin nach 4 Wochen pumpen auf flasche umgestiegen. War entspannter für hugo und für mich.:-)
Aber lass dich nicht beirren, versuchs aus, meistens klappts;-)
Viele Grüße
Barbara

Beitrag von 19021982 22.08.07 - 11:09 Uhr

Hi!

Meistens klappt das wohl. Werde aber mir Flaschen besorgen für den Fall der Fälle und brauchen tust Sie ja eh irgendwann. Milchpulver muss Papa dann halt kaufen wenn im KH nix geht!Es kann ja auch sein das mal abpumpen willst oder sogar musst und da sind Flaschen nicht verkehrt!

LG

Simone

Beitrag von sonja09 22.08.07 - 11:10 Uhr

Hallo!

Es gibt wirklich nur ganz, ganz wenige Ausnahmen bei denen Stillen leider nicht möglich ist.
Die meisten Frauen geben nur leider sehr schnell auf. Fläschchen solltest du keine kaufen! Das verführt dazu schnell mal zur Fertigmilch zu greifen wenn es ein paar Probleme mit dem Stillen gibt. Aussagen wie : "Ich hatte zu wenig Milch" sind in 99,9% der Fällen einfach Quatsch denn die Milchmenge reguliert sich nach ein paar Tagen von allein. D.h. je öfter du anlegst, desto mehr Milch wird produziert.

Statt Fläschchen solltest du dir lieber eine kompetente Stillberatung suchen und nur nicht so schnell aufgeben, dass klappt schon! Und wenn es gut klappt ist es toll fürs Baby und für dich!

LG
Sonja

Beitrag von kati543 22.08.07 - 11:23 Uhr

Dann gehöre ich wohl zu den wenigen. Mein Sohn hatte nach 10 Tagen über 500g verloren. Er war am 10. Tag schon so weggetreten, dass er fast überhaupt nicht mehr aufgewacht ist. Am Abend kam dann der Notarzt. Du siehst, man kann es auch übertreiben mit dem Stillversuch. Die Hebamme war übrigens auch - wie ich - immer der Meinung immer anlegen hilft. Bei mir auf alle Fälle nicht. Ich habe trotzdem 3 Monate gestillt und zugefüttert - das wünsche ich niemanden.

Beitrag von maikie78 22.08.07 - 12:52 Uhr

Ich habe zum Schluss 14 Std täglich gesessen und versucht zu stillen. Das habe ich 3 Tage lang ausgehalten , bis ich nur noch geheult habe, weil mein Kind mich nur noch angebrüllt hat.Ich konnte nicht duschen, nicht essen , nicht schlafen.
Das ist unmenschlich. Wenn es nicht geht, sollte man seine Grenzen erkennen. Zwischen 1 und 3 gibt es ja immer noch die 2..

Ach ja, Monas Zungenbändchen war zu kurz, sie konnte garnicht trinken. Aber auf den Trichter sind Hebamme und Kinderarzt erst nach 3 Wochen gekommen.

Mareike

Beitrag von friederike81 22.08.07 - 11:11 Uhr

Hallo,

etwas Milchpulver und ein Flächschen dazuhaben kann nicht schaden – vielleicht kommst du an einem Sonntag aus dem KH…

Ansonsten klappt das Stillen, auch 100% Stillen in den meisten Fällen- aber es kann natürlich sein, dass das Baby nicht so mag (manchmal bei Gelbsucht), oder das es noch nicht soviel Milch bei dir gibt (obwohl in den ersten Tagen sowieso Vormilch).

Wenn es dich beruhigt, hol dir doch ruhig eine Notausstattung – aber mach die keine Sorgen eigentlich wissen die Babys von alleine was sie wollen und was zu tun ist;-)

LG

Friederike

Beitrag von anarchie 22.08.07 - 11:13 Uhr

Hallo!

Statistisch können 99% aller Frauen(Quelle LLL und WHO) ihr Kind vollstillen - Voraussetzung ist hier:

1. Du WILLST wirklich stille und gibt nicht bei Schwierigkeiten auf oder fütterst zu

2. du stillst nach bedarf

3. du hast eine vernübftige Stillberatung

4. du stellst dich daruf ein, dasses die erste Zeit wehtun kann, du dauerstillst, dein kind noch nicht richig andockt, etc....
Stillen kann man nicht, stillen lernt man!

Aber vor Allem musst du es WOLLEN!

Ich habe vorher nie was gekauft - verleitet bei Schwierigkeiten nur zum Zufüttern!

Als Lektüre würde ich die das "Handbuch für die stillende Mutter" von der LLL empfehlen....

lg

melanie mit 2 Langzeitstillkindern an der Hand und nr.3 im bauch(37.SSW) - die beim ersten Kind lange gekämpft hat um stillen zu können

Beitrag von bastet123 22.08.07 - 12:02 Uhr

ich kann mir denken das es nicht deine absicht ist -aber irgentwie verletzt mich dein posting etwas. ich hatte mich voll aufs stillen fixiert -etwas anderes kam für mich nicht in frage-aber schon die hebi im kreissaal meinte beim anblick meiner brust.na ob das was wird- und sie hatte recht. die brustwarzen waren total "verschrumpelt"so das sie der kleine nicht in den mund bekam mit hütchen hat auch nicht funktioniert also- abpumpen- die magere ausbeute von wochen langen wirklich regelmäßigen abpumpen-auch nachts- waren keine 5ml-von beiden seiten.
die hebi meinte dann ich soll endlich aufhören das bring nix. ich brauchte monate um damit fertig zu werden(psychisch) hab oft geheult. es hat nich immer was mit "wollen" zu tun-mnachmal will die natur halt nicht.nur wird man leideroft nicht verstanden und von anderen dumm angemacht(ich meine jetzt nicht dich). sollte nur mal ein anstoß sein das nicht alle "nicht stiller " "nicht woller "sind.

Beitrag von anarchie 22.08.07 - 12:08 Uhr

Hallo!

es tut mir ehrlich leid, wenn mein posting bei dir "alte Wunden" aufreisst...#liebdrueck

Wie gesagt, es sind 99% der Frauen in de Lage zu stillen...eben keine 100%...

Meistens ist es aber wirklich so, dass die Frauen eher keine Lust auf den Stress haben - oder auch einfach faslch beraten werden, da ja auch viele Hebammen keine Ahnung haben...#schmoll

Aber natürlich gibt es Fälle, wo nach bestem Wissen und Gewissen alles versucht wird und es trotzdem nicht klappt....

Für dich als Trost: deine Quälerei hat sich trotzdem gelohnt - immerhin hat dein Spatz 5 Woche lang die guten Antikörper und co bekommen - die sind auch in 5ml schon drin!#freu

Und du hast die Gewissheit,alles versucht zuhaben....#liebdrueck

lg

melanie

Beitrag von aquarela 22.08.07 - 11:19 Uhr

#danke für eure Antworten! Ich habe ja noch etwas Zeit um zu überlegen ob ich vorsichtshalber Milchpulver kaufe. Ich denke aber das ich auf jedenfall ein paar Fläschen kaufen werden (fals der Papa in der Not nicht weiß was er holen soll:-))

LG Aqua

Beitrag von miau2 22.08.07 - 11:31 Uhr

Hi,
da hätte ich eine billigere Variante für Dich:

schreib einfach auf, was Du im Notfall brauchst - kannst dich ja vorher informieren, am einfachsten alles von einer großen Marke zusammenstellen, die es überall gibt (z.B. NUK). Und wenn der Fall der Fälle dann wirklich eintritt, kannst Du Deinen Mann mit der Liste losschicken.

Milchpulver und Fläschen kosten auch Geld, und wenn Du wirklich voll stillen willst, dann ist es vermutlich rausgeschmissenes Geld - viele Stillbabys gehen direkt von der Brust über auf Schnabeltasse oder normalen Becher, eine Flasche verweigern sogar viele komplett.

Bevor Du Geld für was ausgibst, was du vielleicht nie brauchst, such lieber schon im Vorfeld eine gute Stillberatung. Wenn Du noch keine Nachsorgehebi hast, dann such dir direkt eine, die auch Stillberatung macht. Informier Dich, welches Krankenhaus stillfreundlich ist - falls Du nicht bereits das KH nach diesem oder anderen Kriterien ausgesucht hast. Informier dich über Stilltreffs o.ä. - all das kann helfen, Probleme zu vermeiden.

Es ist wohl wirklich so, dass das Vollstillen nur bei sehr, sehr wenigen Frauen objektiv unmöglich ist. In aller Regel scheitert es an der falschen oder nicht vorhandenen Beratung. Und das ist der Punkt, wo man wirklich vorbeugen kann und sollte.

Ich hatte übrigens auch keinen wirklichen Milcheinschuß, da mein Kleiner direkt nach der Geburt in die Kinderklinik kam und das stillen absolut nicht geklappt hat. Ich habe vom ersten Tag an im 4-Stunden-Rhythmus gepumpt, mich nachts wecken lassen. Und auch zu Hause hat das Stillen lange Zeit nicht geklappt. Durch die Anlegeversuche wurde die Milch trotzdem schnell mehr, und kurz, nachdem mein Kleiner (1 Woche alt) heimkam, hat die abgepumpte Milch gereicht. Die letzte abgepumpte Flasche durchs Stillen ersetzt habe ich, als er 11 Wochen alt war. Und dann voll gestillt bis knapp 7,5 Monate - es geht auch mit einem katastrophalen Start. Aber meine Nachsorgehebi ist Stillberaterin. Und ohne sie hätte ich garantiert nie gestillt und das Abpumpen schnell aufgegeben.

Daher ist das frühzeitige Suchen einer wirklichen Hilfe fürs Stillen der beste Tipp, den man werdenden Mamas geben kann.

Und mit einer Liste einkaufen kann Dein Mann sicher auch, zur Not gibt es Fläschen und Pulver auch in jeder Apotheke (die meisten haben NUK da und könnten Avent problemlos bestellen) - und eine hat auch Sonntags auf.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von katjafloh 22.08.07 - 11:32 Uhr

Du brauchst auf jeden Fall vorsichtshalber Milchpulver. Solltest Du einmal Fieber über 38,5 bekommen, darfst Du nicht stillen, da dann die Bakterien in der Muttermilch nicht mehr abgetötet werden. Hat mir meine Hebi gesagt. Und die muß es ja wissen. Auf jeden Fall wende Dich bei Stillproblemen immer sofort an deine Hebamme. Schließlich sind die dazu da.

LG Katja 37. SSW

Beitrag von silkina 22.08.07 - 11:44 Uhr

Also das hab ich noch nie gehört. Ich hatte zu Anfang bei meinem Sohn mehrmals Brustentzündung mit hohem Fieber und habe (in Rücksprache mit meiner Hebi selbstverständlich) voll weitergestillt. Das war überhaupt kein Problem (nur den Kleinen anzudocken war etwas schwierig, als ich vor Schüttelfrost gezittert habe wie Espenlaub!).

Eine Flasche habe ich übrigens nie gebraucht, da wir von der Brust direkt zur Tasse übergegangen sind. Das wichtigste beim Stillen ist sowieso Ruhe, Gelassenheit und ein Vertrauen in die Fähigkeiten des eigenen Körpers. Bitte, Mädels, macht Euch nicht jetzt schon panisch, ob das mit dem Stillen auch klappt - dann seid Ihr nämlich auf dem besten Wege dahin, daß es tatsächlich nichts wird.

Silke

Beitrag von sonja09 22.08.07 - 11:55 Uhr

Hallo!

Da wurdest du falsch informiert! Man soll auf jeden Fall weiterstillen, auch wenn ein Infekt auftritt. Die Mutter hatte diesen Infekt schließlich schon vor den ersten Symptomen (Husten, Fieber etc.) im Körper und hat dann das Kind sowieso schon angesteckt. Das Weiterstillen gibt dem Kind dann die zusätzliche Abwehrkraft und hilft die Krankheit zu bekämpfen.

Ich bin wirklich etwas erschrocken darüber, wieviele falsche Aussagen hier getätigt werden und das teilweise (wie in deinem Fall) sogar von Hebammen#schock

Bitte informiert euch doch mal bei der Lalechliga. Da sind wirklich erfahrene Stillberaterinnen.

LG
Sonja

Beitrag von silkina 22.08.07 - 12:29 Uhr

Liebe Sonja, stimmt, ich bin auch etwas erschrocken. Gut, daß Du das auch sagst. Aber nach den grottigen Still-Infos, die ich selbst bei meinem Großen von den qualifizierten Stillschwestern im KKH bekommen habe ("alle vier Stunden, jede Seite nicht länger als zehn Minuten, immer schön auf die Uhr kucken" - "das Kind hat am zweiten Lebenstag abgenommen, Sie haben keine Milch wir füttern jetzt zu!" usw.) wundert mich gar nichts mehr. Zum Glück hatte ich eine wunderbare Nachsorgehebamme und bin selbst eher von der sturen Sorte (nach dem Motte "jetzt erst recht, ihr blöden alten Hexen"). Ich bin total überzeugt, daß die meisten Frauen, die angeblich nicht stillen können, nur keine gute Unterstützung hatten.

LG Silke

PS Ich hab gesehen, Du hast am 24.12. Termin - unser Großer ist nämlich ein Christkind! (24.12.2004) Diesmal hab ich am 9.12. Termin, und mein Mann hofft jetzt auf einen kleinen Nikolaus. #freu

Beitrag von sonja09 22.08.07 - 12:38 Uhr

Hallo Silke!

Stimmt, an die tolle Stillberatung in unserem KKH kann ich mich auch noch erinnern. Sobald das erste Anlegen nicht so toll geklappt hat wurden Stillhütchen verteilt #augen! Wirklich schade sowas.
Ich glaube auch viele stellen sich das Stillen am Anfang zu einfach vor. Es kann schon lästig sein, wenn das Kind jede Stunde an die Brust will oder wenn die Brustwarzten rissig sind. Aber da muss man dann entweder durch, oder man will es einfach nicht. Ich habe gar kein Problem wenn jemand nicht stillen will, aber ich ärger mich über diese Halbwahrheiten die immer übers Stillen verbreitet werden.

Unser Luis hatte übrigens am 08.12.05 ET und ist ein Nikolaus geworden #freu. Ich glaube aber ich hätte jetzt lieber kein Christkind, die Jungs möchten doch schon dass ich Weihnachten zu Hause bin. Die beiden kamen auch etwas früher, aber die Dritten machen ja bekanntlich was sie wollen!

LG
Sonja

Beitrag von miau2 22.08.07 - 18:59 Uhr

Hm...MEINE Hebamme hat mir trotz schwerem Magen-Darm-Infekt mit hohem Fieber geraten, auf jeden Fall weiter abzupumpen und die Milch zu verfüttern (stillen ging nicht, da er in der Kinderklinik lag)- eben genau als Schutz für den Fall, dass ich meinen Kleinen angesteckt haben sollte.

Krankheitserreger werden in aller Regel nicht über die Muttermilch übertragen (Aussage bestätigt vom Kinderarzt), die Abwehrstoffe aber schon.

Sie ist übrigens Stillberaterin...würde mich stark wundern, wenn sie es nicht wissen würde...

Beitrag von babylove05 22.08.07 - 11:29 Uhr

Hallo

Beide meiner Schwestern konnten leider nicht stillen. Ich hoffe das es bei mir anderst wird, da ich gern am anfang stiller würde.

Bisher hab ich auch noch keine Vormilch aber kann ja alles noch kommen.

Martina und Baby D. 27ssw

Beitrag von lachiara 22.08.07 - 11:55 Uhr

Hallo Martina,

ich hatte weder bei Ben (kam per Kaiserschnitt) noch bei Jette (Spontangeburt) Vormilch.

Trotzdem habe ich beide Kinder voll gestillt. Das ging problemlos...

Also, viel Spaß beim Stillen und noch eine schöne Restschwangerschaft. Liebe Grüße, Sylvia!

Beitrag von luischen82 22.08.07 - 11:55 Uhr

Hi Aqua!
Garantieren, dass es klappt, kann dir natürlich keiner. Aber ich denke auch, dass viele Frauen zu schnell aufgeben. Klar gibt es bestimmt Fälle, wo es wirklich nicht geht, aber früher ist doch auch nicht jedes 2. Kind verhungert!
Ein, zwei Flaschen und ne kleine Packung Milchnahrung würd ich vielleicht besorgen. Damit keine Panik ausbricht, wenns dann wirklich nicht geht und es ist gerade Samstag abend!
Aber wenn du wirklich stillen willst, darfst du dich auch nicht zu schnell verunsichern lassen. Such dir ne gute Hebamme, die bei Stillproblemen schnell helfen kann. Und fang bloß nicht an, dein Kind nach jeder Mahlzeit zu wiegen. Damit machst du dich und auch dein Kind nur irre! Und auch die Kinderschwestern im Krankenhaus können einen mal schnell verunsichern. Oder die liebe Omi, die meint,dass Kind bräuchte mal was ordentlches zu essen (meine Mutter wurde mit Mondamin und Dosenmilch gemestet!)
Besorg dir auf jeden Fall ein paar Stillhütchen! Die sollte man zwar immer nur kurz verwenden, aber besser als blutige Brustwarzen. Bei meiner Tochter hat mein Mann nämlich sämtliche Apotheken abgeklappert, bis er welche hatte. Mit nem paar Tage alten Säugling hat man ja meistens besseres zu tun:-) Zudem würd ich mir Stilltee holen und vielleicht auch Salbeitee, falls du zuviel Milch hast. Ich hatte nach 3 Tagen ne leichte Brustentzündung. Dagegen kannst du Paracetamol nehmen (nach Absprache mit der Hebamme) und auch weiter stillen. Da ich die Entzündung am WE hatte, musste ich dann ne ganze Flasche Saft von meinen kleinen Schwestern vertilgen. War nicht ganz so lecker. Jetzt werd ich mir auf jeden Fall was höher konzentriertes schon vorsichtshalber vorher besorgen.
Gegen wunde Brustwarzen kannst du Lanolin nehmen. Musst du auch vorm Stillen nicht abwischen. Und auf jeden Fall ne Großpackung Stilleinlagen. ich hatte mir damals die teuren Wolle-Seide Einlagen geholt und kam damit garnicht klar. Also für den Notfall würd ich mir auch welche aus Papier besorgen.
Dann mal viel Erfolg!
LG Anna mit Greta (3) und Würmchen 24.SSW

Beitrag von jacqi 22.08.07 - 13:10 Uhr

Hallo!

Warum nicht?

Es gibt zwar immer mal Stillkrisen, aber wenn Du Dein Baby immer wieder anlegst so steigert sich die Milchproduktion.
Ich habe 10 Monate voll gestillt, ohne Zugabe von Milch, Tee oder Babynahrung #freu

Dann mit einem Jahr habe ich abgestillt und mein Kind ist prächtig gedeiht.

Du wirst sehen, dass es geht und man aber sehr konsequent sein muss, denn Nachfrage regelt das Angebot.

Viel trinken, ausreichend ernähren, Geduld und vorallem keinen Stress machen, dann klappt das auch, aber man muss es auch wollen ;-)

Ich hatte keinerlei Fertignahrung im Hause, erst ab dem 11.Monat, naja da habe ich schon mit normaler Kost begonnen.

Viel Geld gespart ;-)

LG jacqi