an alle arbeiteten Mütter: fange auch bald an...Komisches Gefühl!

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von selini73 22.08.07 - 12:24 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

habe eben eine Zusage bekommen. Ich kann ganz bald in meinem Bereich wieder anfangen zu arbeiten und im Augenblick weiss ich einfach nicht, ob ich traurig oder glücklich darüber bin. So ein bisschen beides...

Etwas Probleme bereitet mir, dass mein Kleiner (wird Ende Oktober 2) bald in die Kita kommt und NUR 2 Wochen für die Eingewöhnung Zeit hat!!! Es blutet mir jetzt schon (ist vielleicht verrückt) das Herz bei dem Gedanken... Meine Große ist fast 4 und geht in selbe Einrichtung- das gibt mir etwas Trost- aber TROTZDEM weiss ich nicht, ob ich eine 20Std. Arbeitswoche und Kinder und Haushalt und halt noch alles was so ansteht, auch schaffe!!!!!!!!!

Mein Mann unterstützt mich- keine Frage- er möchte auch, dass ich endlich wieder arbeiten gehe und freut sich so für mich, dass ich jetzt auch tatsächlich in meinem Bereich was gefunden habe. Ich denke ja auch, ich habe nun soooooooo lange studiert und noch nicht sehr viel in dem Bereich gearbeitet. Aber die Angst ist da, es nicht zu schaffen und als Mutter und in meinem Beruf zu versagen. Ja, das ist es, was mir zu schaffen macht!!! Könnte grad heulen, aber auch jubeln vor Glück eine Zusage zu haben!

Könnt ihr das nachvollziehen? Geht es euch vielleicht ähnlich? Könnt ihr mir vielleicht erzählen, wie ihr das schafft und wie gut/oder schlecht das zu vereinbaren ist?
Werde einen freien Tag in der Woche haben- das war mir wichtig!

Bin grad etwas verwirrt, deshalb auch diese wirren Zeilen, aber ich hoffe, ihr versteht mich trotzdem;-)

Werde mich über viele Antworten freuen!!!!!!!!!!
LG,
Tina

Beitrag von beijokatie 22.08.07 - 12:27 Uhr

Hallo, also ich arbeite 40 Stunden und mein Mann auch und unsere geht seit sie ein Jahr ist in die Kita. Es gab Zeiten, da habe ich mich manchmal schlecht gefühlt und saß auf Arbeit und habe sie so sehr vermisst. Aber glaube mir die Kinder sind super gut aufgehoben. Und Erfahrung hast Du ja schon mit der Großen. Also Du hast sogar einen Tag in der Woche frei - also Haushalt schaffst Du da super, wir machen alles abends so nebenbei und am Wochenende. Ich würde gerne weniger arbeiten, aber das geht bei meiner Firma leider nicht und bei meinem Mann auch nicht. Du schaffst das schon und die Eingewöhnung wird schon reichen und er ist ja nicht ganz alleine dort. Also Du hast eigentlich nur tolle Vorteile und keinen einzigen Nachteil außer dass Du ihn vermissen wirst. Viel Spaß.
Katie

Beitrag von nuckelspucker 22.08.07 - 12:36 Uhr

hey,

dein kind ist bald zwei jahre alt, du gehst nur 20 stunden pro woche arbeiten, also mach dir nicht so viele gedanken.

zwei wochen eingewöhnung sind ausreichend.

du wirst sehen, wie gut dir das arbeiten tun wird und wie du die gemeisame zeit mit deinem kleinen genießen kannst.

also kopf hoch und freu dich über den job, für schlechte gedanken ist kein platz!

alles gute

claudia

Beitrag von elke77 22.08.07 - 12:43 Uhr

mir geht es momentan genauso - nicht einmal mehr ein monat, dann gehe ich auch wieder 20 stunden die woche arbeiten. bei meinem alten ag, der gleiche job, aber halt nur noch halbtags.
ich werde jeden vormittag arbeiten. das ist für mich irgendwie die beste lösung. so verbringt anna jeden vormittag bei der tagesmutter, kann mit den anderen (gleichaltrigen) kiddies dort spielen, ist viel draussen an der frischen luft und gut aufgehoben.
nach dem mittagessen hole ich sie dann immer ab - dann bleibt mir diese "arbeite" schon mal erspart und ich kann nach dem mittagsschlaf viel mit ihr spielen oder unternehmen :)
so zumindest mein plan...

für die tatsächliche eingewöhnung bleiben uns auch nur 2 wochen *schluck*
anna war zwar schon ein paar mal bei der tagesmutter. wir kennen sie auch schon eine ganze weile privat. aber natürlich wurde anna erstmal krank und jetzt hat die tm urlaub - ich bin gespannt, wie das dann im september alles klappt... uiuiuiui...

sie ist aber sehr gelassen und sieht das ganze absolut positiv - was mich wiederum total beruhigt - was ja auch auf anna abspiegelt.
wir werden das alles schon schaukeln! und endlich mal wieder ein bisschen was zur haushaltskasse beizusteuern gefällt mir persönlich ja auch :) wir können mein (kleines) gehalt ziemlich gut gebrauchen. auch um ersparnisse wieder aufzufüllen...

lg, elke+anna #blume

Beitrag von susannewerner1 22.08.07 - 13:08 Uhr

Hallo Tina,

bis jetzt gehe ich zwar noch nicht wieder arbeiten. Aber ich habe einen Antrag auf Teilzeit (zwei volle Tage pro Woche) während der Elternzeit gestellt und es soll dann im Januar losgehen. Mein Chef hat mir gestern schon mal auf den AB gesprochen, dass die Unterlagen demnächst kommen.

Konstantin wird am 25.12.2007 zwei Jahre alt. Wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, dann müsste Konstantin nur Mittwochsvormittags und den ganzen Donnerstag von den Oma's betreut werden. (Mittwochsnachmittags ist der Papa da)

Aber glaube mir, mir wird schon ganz mulmig, wenn ich nur daran denke. Einerseits ist die Freude natürlich groß, dass ich bald wieder stundenweise arbeiten kann und somit unsere Haushaltskasse aufbessern kann. Andererseits kann ich mein Kind so schwer loslassen. Am liebsten würde ich mir Konstantin an den Popo kleben, damit ich ihn immer bei mir habe. Nicht nur mein Kind hat Verlustängste wenn ich z.Z. mal nicht da bin, sondern auch ich. Gedanklich bin ich immer bei ihm.

Ich hoffe, das das ein wenig nachläßt, sonst könnte ich mich ja gar nicht auf meine Arbeit konzentrieren.

Ob es wohl allen Müttern so geht ? #kratz

Jedenfalls freue ich mich für Dich und wünsche Dir viel Glück und Spaß im Arbeitsleben.

Alles Liebe

Susanne #klee

Beitrag von fleur75 22.08.07 - 13:29 Uhr

Hallo!

Klar kann man das verstehen! Ich habe zwei Töchter (4 und 2) und arbeite 2 volle Tage in der Woche. Einen ganzen Tag ist die Kleine auch im Kindergarten, in dem auch ihre Schwester ist, den anderen Tag sind beide bei der Oma.
Man muss sich natürlich gut organisieren und den Mann in einiges einbinden. Seit ich wieder arbeite, ist mein Mann für den Wocheneinkauf zuständig und macht zusätzlich einiges im Haushalt.
2 Wochen Eingewöhnung ist mehr als auseichend! Und die Kleinen stecken das in der Regel super weg. Meine kleine Tochter macht das jetzt schon über ein halbes Jahr. Sie heult immer, wenn ich sie abhole und legt sich auf den Boden, weil sie nicht weg möchte. Ich bin immer froh, wenn wir dann aus dem KiGa raus sind.

Fleur #blume