Ich möchte nicht Stillen!!!!

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von kleenepowerfrau79 22.08.07 - 12:48 Uhr

Hallo ihr lieben!!

Im Dezember erwarte ich mein zweites Kind und hab eigentlich schon kurz nach der geburt von dem ersten mir geschworen :" Stillen ??? Ich nicht nochmal!!!!"
Nun können sich erstmal alle Befürworter aufregen aber so ist das nunmal uns es hat auch seinen Grund.
Mein grosser Sohn wurde 10 Wochen zu früh geboren und dadurch bekam er die Milch erstmal durch die Magensonde zugeführt was für mich dauerndes Abpumpen bedeutete. Als er etwas kräftiger wurde gab man sie ihm aus der Flasche und als das Kind 6 Wochen alt war, kam man doch mal auf die Idee ihn anzulegen, wunderte sich allerdings das er die Brust ablehnte. Ich selber hab irgendwann mal gelesen das das nicht selten ist, wenn man erst aus der Flasche gibt und dann doch die Brust versucht. An der Brust muss das Kind nämlich fester saugen als an der Flasche. Man versuchte denoch meinen Sohn quasi zu zwingen aus der Brust zu trinken indem man ihn immer wieder anlegte, obwohl er eigentlich nur noch weg wollte. Ich möchte behaupten das und die Tatsache das ich mich wochenlang als Milchkuh gefühlt habe (denn Abpumpen ist kein Vergnügen, da es recht unpersönlich und meiner Meinung nach Herzlos ist) dazu geführt hat das ich ein sogenanntes Stilltrauma erlitt. Noch am gleichen Tag ging meine Milch von alleine zurück und kam nie wieder und wir haben vieles probiert um es wieder anzuregen.

Nun sollte ich sicherlich nicht davon ausgehen das es das nächste Mal wieder so ist und das möchte ich auch garnicht. Aber ich grusel mich davor mein Kind wieder anzulegen und wieder Probleme zu haben. Darum möchte ich es erst garnicht probieren- Punkt!!

Nun ist es ja so, dass das in KH nicht gern gesehen ist (man hat mir schon die schlimmsten Storys erzählt, was man sich da alles einfallen lässt um einen doch "umzustimmen".

An alle die mich irgendwo verstehen können: Wie gehe ich damit um, wie begründe ich meine Entscheidung am besten ohne da probleme zu kriegen??
Ich meine, zwingen kann mich eh keiner, aber ich denke Schikane muss ich mir deswegen auch nicht gefallen lassen.

Beitrag von sunflower.1976 22.08.07 - 12:51 Uhr

Hallo!

Du brauchst nichts begründen!
Sag, dass Du aufgrund Deiner Erfahrungen für Dich die Entscheidung getroffen hast, nicht stillen zu wollen. Das reicht doch völlig...

LG Silvia

Beitrag von popmaus 22.08.07 - 12:58 Uhr

Du bist niemandem Rechenschaft schuldig.
Wer es nicht akzeptiert der soll es halt lassen.
ist doch deine sache wenn du nicht stillen möchtest.
Also, mach es einfach so wie du es möchtest und womit du und dein baby glücklich seit/bist.

Liebe Grüsse
Carmen und #baby Chantal * 27.02.07

Beitrag von zimmda 22.08.07 - 13:32 Uhr

Hallo du, ;-)

oh mann oh mann, ich verstehe deine Bedenken! Ich habe auch schon viel gehört, was die im Krankenhaus alles versuchen, um dich doch ans STILLEN zu bringen. Also ehrlich, das ahtet langsam zu einem richtigen Still-ZWANG aus! :-[Schrecklich find ich das. Und warum sollst du dich rechtfertigen, nur weil du nicht stillen magst. Die Stillenden werden da ja gar nicht nach gefragt und müssen sich nicht rechtfertigen, weil sie stillen wollen. Jeder, wie er meint und sich gut fühlt - ENDE!

Und bitte liebe liebe Stillmamas: Ich find es toll, wenn ihr es toll findet zu stillen - fühlt euch bitte nicht angegriffen!
Aber so manche Diskussion über das Stillen Pro und Contra find ich einfach zu anstrengend!

Jeder so, wie er mag und was er/sie am RICHTIGSTEN (tolles deutsch) findet. ;-)

Alles Liebe, es herzt die Zimmda! Habt einen schönen TAG!

Beitrag von 20girli 22.08.07 - 13:32 Uhr

Ganz einfach. Du sagst das du nicht stillen möchtest. Schluckst eine Tablette und die Sache hat sich erledigt.
Und wenn sie dir im KH zu sehr auf die Nerven gehen, dann gehste eben nach Hause. Darüber mal nachgedacht? Du musst nicht da bleiben wenn alles in Ordnung ist.

Wünsche dir alles gute für euch beide...

Lg Kerstin

Beitrag von knochenmaid 22.08.07 - 13:40 Uhr

Hallo!

Geh mit der Einstellung an die Sache, dass es DEINE Sache ist, ob du stillen willst, oder nicht.

Die dürfe dir das überhaupt nicht aufzwingen.
Du kannst, solange alles OK ist, auch ambulant entbinden, da gehst du wenigstens dem Krankenhauspersonal aus dem Weg.

Eine Nachsorge Hebamm, die dich versteht ist auch wichtig. Du kannst dich mit den hebammen unterhalten, bevor du sie zur Nachsorgehebamme nimmst. Da hast du frei Auswahl.
Hab ich auch so gemacht. Wenn du ein schlechtes Gefühl hast, dann nimmst du sie halt nicht.

Es ist übrigens Fakt, dass Stillen gegen den Willen der Mutter dem Kind mehr schadet, als nutzt.
Die Stresshormone gehen in die Milch über und das Kind bekommt Angst und schreit, ohne dass einer weiß warum - was den Stress auch noch erhöht. Zudem kann es zu Agressionen seitens der Mutter gegenüber dem Kind kommen.

LG
Kathrin + Jonas Antares *24.10.06

Beitrag von dasissjakompliziert 22.08.07 - 13:45 Uhr

ich hab bisher über so viele stillunfreundliche KH gehört, dass das doch gar kein Problem sein sollte

Beitrag von eumele76 22.08.07 - 14:11 Uhr

Hi,

da würd ich mir keinen Kopf machen. Wenn sie dich fragen, ob du stillen möchtest, dann sag einfach nein. Ich denke nicht, das da jemand gross nachfragt.

Bei Samuel wollte ich stillen und wurde überhaupt nicht unterstützt. Ich hatte keine Ahnung, das ich ihn z. B. alle 2-4 Stunden anlegen sollte. Also hab ichs nicht gemacht. Tja, der Milcheinschuss blieb erstmal aus. Erst als ich zuhause war, kam er dann. Aber aufgrund der Saugfaulheit meines Sohnemanns und viel Geheule und auch Frust-Abpumperei hab ich dann nach 3 Wochen das Handtuch geschmissen.

Also, du musst dich nicht rechtfertigen, wollt ich damit sagen ;-).

LG
Nina mit Samuel 11 Wochen

Beitrag von clautsches 22.08.07 - 14:39 Uhr

Wo liegt denn das Problem?

Ob du stillst oder nicht, ist ganz alleine deine Entscheidung, das geht doch keinen was an.
Sag einfach "ich stille nicht" - und fertig.

Du musst überhaupt nichts begründen und dich vor niemandem rechtfertigen (auch vor uns nicht! ;-))

LG Claudi + Leon Alexander *23.03.2007

Beitrag von jerry6 22.08.07 - 15:07 Uhr

Hallo,

wie schon meine Vorrednerinnen geschrieben haben, ist es deine persönliche Meinung, die du niemanden begründen musst. Ich wollte auch nach der Geburt meiner Tochter unbedingt stillen. Ich hatte aber auch Schwierigkeiten (zu kleine Brustwarzen, sie tat sich auch nach Aufsetzen von Stillhütchen sehr schwer damit etc.) und habe mich zu sehr unter Druck gesetzt bzw. setzen lassen. Fazit war bei mir dann auch, dass die Milch von alleine zurückging. Beim zweiten Kind werde ich es auch lockerer angehen.
Mach dir nicht so viele Gedanken darüber, sondern lass es auf dich zukommen (egal wie du dich letztendlich entscheidest).

Liebe Grüße

Jerry;-)

Beitrag von osaris 22.08.07 - 16:40 Uhr

Hallo,

natürlich kann und soll man dich nicht zum Stillen zwingen. Es ist deine Entscheidung und die sollte respektiert werden.

Mache deinen Standpunkt von vorneherein klar und bleibe auch dabei. Ich denke, wenn du selbstbewusst auftrittst und voll dahinter stehst, nicht stillen zu wollen, wird man deinem Wunsch auch nachkommen.

Ansonsten würde ich mir überlegen, in ein anderes KH zur Entbindung zu gehen.

Gruß Anja mit Chiara (19.02.03) und Lion (15.07.07)

Beitrag von sunshine03081977 22.08.07 - 17:45 Uhr

Hallo,
schade, dass du es nicht versuchen möchtest, aber es ist allein deine Entscheidung und weder dein Baby noch du haben was davon, wenn du es mit Widerwillen machst. Du mußt niemandem Rechenschaft ablegen. In den Krankenhäusern hört man immer zig Meinungen von den Schwestern etc, man sollte eh schleunigst heim wenn es Mama und Kind gut geht. Laß es doch auf dich zukommen und entscheide dann aus dem Bauch heraus. Laß dich nicht unterkriegen, das wird schon :o)
LG Steffi