Probleme in Krabbelgruppe, HILFE

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von svenja2006 22.08.07 - 13:00 Uhr

Hi!

Ich bin seit knapp einem jahr mit Svenja hier bei uns im Ort in einer privaten Krabbelgruppe, also seit sie 8 Monate alt ist. Dort sind ca. 10 Kinder mit Mamas im Alter wzsichen derzeit 19 und 11 Monaten. Svenja war immer eine der sehr zurückhaltenden und saß quasi nur auf meinem Schoß. Heute ist es aber (wir waren wegen KH-Aufenthalt von Svenja nun 6 Wochen nicht mehr dort) total eskaliert. Svenja hat eine Kuschelkatze, sie liebt diese über alles, es ist das einzige was ihr wirklich lieb und teuer ist, sie ist IMMER überall dabei und im Arm. Ein Junge, zwar jünger, aber 3 kg schwerer und fast 10 cm größer als Svenja wollte sich die Katze holen, eine kleine Rangelei entstand. Ich wollte die beiden trennen als die Mutter des Jungen freudig meinte "lass nur, die müssen das unter sich ausmachen". Sie war sich wohl sicher das ihr Sohnemann, meiner Tochter total überlegen an Größe/Gewicht, eh gewinnt. Der eine zog rechts, der andere links, bis Svenja ihm zwei Watschen verpasste, worauf er immer noch nicht loslies, sie gab ihm noch nen kräftigen Ruck und er lag wie ein strampelnder Käfer auf dem Rücken, sie hatte ihre Katze verteidigt. Ich glaube sie wollte für die beiden Batscher und den Stoß eine Entschuldigung, die ich aber nicht gab, ich finde es war klar das das so endet, das einer eben den kürzeren zieht.

Nun bin ich verunsichert. Svenja war den ganzen Rest der Stunde nur rasend vor Wut, weil er immer wieder an ihre Katze wollte. Es ist schließlich IHRE Katze, IHRE heißgeliebte Katze.

Was ratet ihr, soll ich mich anders verhalten, der Streit um die Katze geht nächsten Mittwoch (dann auch noch allen Übels bei uns zu Hause) in die 2. Runde.

Brauch mal euren Rat.

LG, Nicole & Svenja 17 Monate, die jetzt schläft

Beitrag von mamastern77 22.08.07 - 13:04 Uhr

Hi,

ich glaube nicht, dass die 2 nächste Woche wieder wegen der Katze streiten. Eher um anderes Spielzeug;-).

Und wenn doch: Ich bin auch der Meinung, die Kinder müssen das untereinander ausmachen. Wenn es aber zu arg werden würde, muss man als Mama auch mal dazwischen gehen.

Gruß, Nicole und Leona (18 Monate), die auch grad schläft :-)

Beitrag von svenja2006 22.08.07 - 13:08 Uhr

findest du das schon zu arg, hätte ich was tun sollen??? aber es hätte der anderen mutter doch klar sein müssen, das die beiden nicht mit worten um die katze streiten sondern mit "fäusten".

denke schon das es wieder um die katze geht, die ist ständig bei ihr im arm und leider DER anziehungspunkt für alle kinder...

Beitrag von sarah05 22.08.07 - 13:11 Uhr

Hallo Svenja.
Kannst du nicht mit deiner Kleinen reden und ihr erklären,dass du die Katze während der Krabbelstunde hoch legst,damit es keinen streit gibt?
Lg Sarah

Beitrag von svenja2006 22.08.07 - 13:23 Uhr

Ähm, meine Tochter ist gerade 17 Monate, und es ist IHRE Katze, die sie wirklich den ganzen Tag im Arm hat, egal wo wir sind, ich glaube nicht das sie verstehen wird warum sie ihre geliebte Katze nun nicht dabei haben darf!

Beitrag von mamastern77 22.08.07 - 13:14 Uhr

Nein, das heute noch nicht. Aber wenn es halt noch schlimmer kommen sollte. Kinder beißen ja auch gerne richtig doll zu etc.

Wenn es nur um die Katze geht, dann sag deiner Tochter, dass ihr die Mieze in Sicherheit bringen müßt und sucht euch zusammen ein Versteck für die Zeit der Krabbelstunde :-).

Beitrag von svenja2006 22.08.07 - 13:23 Uhr

danke dir

Beitrag von kajulju 22.08.07 - 13:09 Uhr

ich finds auch total ok. Die Kids müssen lernen das untereinander zu regeln. Ich greif auch erst ein wenn es "ausartet".
Grad in dem Alter ist das so, Jamie sagt auch nur noch meiiiiiiiiin im Moment - leider auch zu den Sachen anderer Kinder ;-)

Beitrag von svenja2006 22.08.07 - 13:21 Uhr

danke dir :-)

Beitrag von sunflower.1976 22.08.07 - 13:09 Uhr

Hallo!

Erstmal finde ich gut, dass Deine Tochter ihr Lieblingstier verteidigt.
Ich kann gut verstehen, dass sie sauer war, dass ein anderes Kind IHR Kuscheltier wollte, es war ja nicht irgendein Spielzeug.

Unsere Krabbelgruppe habe ich ein Jahr lang geleitet, jetzt treffen wir uns noch privat.
Mit dem jeweiligen Lieblingstier des Kindes darf kein anderes Kind spielen. Da greifen auch die Mütter ziemlich schnell ein. Die anderen Kinder müssen das jeweilige Lieblingstier respektieren. So haben wir das mal besprochen und es klappt gut.
Bei "normalem" Spielzeug lassen wir die Kinder die Auseinandersetzung selber austragen, es sei denn, der Streit eskaliert. Da wird dann mal ein bißchen unterstützt.

Vielleicht kannst Du das Problem mal ansprechen. Es geht ja wirklich im das Lieblingstier und nicht um irgendein Kuscheltier...
Wir haben uns mit unserer Krabbelgruppe am Montag auch bei mir getroffen. Andrés absolute Favoriten wie z.B. seine Puppe und seinen Kuschelfrosch haben wir vorher weggeräumt, damit er es nicht verteidigen muss. Vielleicht kannst Du - abgesehen von der Katze, die sie ja braucht - ein doer zwei von Svenjas Lieblingsspielzeug wegtun. Dann muss sie dieses nicht "verteidigen".
André hat z.B. kein Problem, wenn ein oder zwei Kinder mit seinem Spielzeug spielen. Aber dass gleich eine "Horde" Kinder über sein Spielzeug herfiel, fand er nicht so gut.

LG Silvia

Beitrag von svenja2006 22.08.07 - 13:26 Uhr

Hallo Silvia!

Das finde ich eine super Idee, so werde ich es auch machen, werde es nächste Woche ansprechen, bevor es wegen der Katze noch böses Blut gibt, denn die würde sie wirklich bis aufs Blut verteidigen, so wichtig ist sie ihr.

Klar, wenn die Truppe nächste Woche bei uns ist, werde ich nur neutrale Spielsachen ins Wohnzimmer räumen und alles heißgeliebte entfernen, aber danke nochmal für den Tip.

Boah, das war das erste Mal das sie so aus sich rausgegangn ist, ich war selbst total erschrocken, fand es aber gut das sie sich hat nicht einfach IHRE Katze wegnehmen lassen.

LG, Nicole

Beitrag von sunflower.1976 22.08.07 - 13:33 Uhr

Hallo!

Vielleicht lässt Deine Tochter sich auch überreden, dass die Katze von einem Regal oder Deinem Schoß aus zuschauen darf, wenn es nochmal schwierig ist. Das würde es noch mehr entstressen...

LG Silvia

Beitrag von gisele 22.08.07 - 13:28 Uhr

hallo.
ich glaube nicht das es nochmal streit wegen der katze gibt;-)
gisele hat einen hasen,den darf auch niemand haben#hicks,nicht einmal die mama#heul:-p
ich sage auch das es ihr hase ist wenn ein anderes kind ihn wegnehmen will;-),angucken ok,aber schmusen darf nur gisele damit.
mit dem anderen spielzeug ist es anders,da teilt gisele sehr gerne das finde ich wichtig.
ich sage etwas wenn ich das gefühl habe das beide seiten es nicht einsehen wollen oder noch nicht verstehen,gisele und das andere kind müssen ja erst lernen das man die meisten dinge auch mal teilen darf,aber eben nicht alles;-)
lieben gruss,nadine

Beitrag von svenja2006 22.08.07 - 13:30 Uhr

ja so sehe ich es auch, sie muss lernen zu teilen, aber ihre katze muss sie nicht teilen!! danke dir

Beitrag von alexa. 22.08.07 - 13:41 Uhr

hallo,

also ehrlich gesagt finde ich, dass man in einer krabbelgruppe keine (spiel-)sachen mitbringt, mit denen nicht alle kinder spielen dürfen.
wie soll ein kleinkind denn verstehen, dass es mit einigen sachen spielen darf, mit anderen nicht???

wir haben dieses problem immer so gelöst, dass persönliche dinge, mit denen niemand außer dem besitzer spielen darf, vorher weggeräumt werden.
und dann darf jeder mit allem spielen, wobei die kinder sich ja dennoch abwechseln müssen, teilen müssen, etc. - oder auch mal das spielzeug, mit dem sie gerade spielen verteidigen.

wenn sie gleichalt sind und sich an übliche regeln halten (nicht schlagen etc), dann muss auch keine mutter eingreifen.

viele grüße
alexa.

Beitrag von svenja2006 22.08.07 - 13:45 Uhr

Hm, also ich glaube dann dürfen wir leider nicht mehr ins Krabbeln gehen, denn die Katze MUSS wie ich schon erwähnte immer und überall mit, sie würde also garnicht die Haustüre verlassen ohne das Tierchen. Und ich kanns ihr auch nicht verübeln, sie hat dieses Jahr schreckliches mitgemacht (3 KH-Aufenthalte und zig Krankheiten die wir zu hause durchgestanden haben), da ist ihr das Tier zum treuen Tröster und Begleiter geworden, quasi das einzige das ihr in schlimmen Situationen, Schmerzen und Angst ausser Mama/Papa immer beigestanden hat. Verstehst du was ich meine?? Es ist nicht einfach nur ein Kuscheltier... es ist viel mehr für sie...

Beitrag von alexa. 22.08.07 - 14:34 Uhr

oje, das mit euren krankheiten tut mir leid! da ist es ja toll, wenn die katze beim trösten hilft!

wir hatten auch ein mädchen in der krabbelgruppe, die nie ohne ihren esel aus dem haus ist. in der krabbelgruppe aber wurde er in mama´s tasche "verbannt", aber gleich nach dem ende wieder rausgeholt.

vielleicht kannst du ja auch versprechen, dass du in der zeit der krabbelgruppe gut auf die katze aufpasst?

ich könnte mir vorstellen, dass es auch für die zukunft hilfreich ist, die katze gelegentlich "wegzupacken" (denn was ist, wenn ihr sie einmal vergesst oder verliert?)

liebe grüße
alexa.

Beitrag von raquel77 22.08.07 - 14:54 Uhr

Hallo Nicole,

klar, viele Dinge sollen Kinder unter sich ausmachen. Ich mische mich auch nicht ein, wenn eine Diskussion unter Kindern auf dem Spielplatz entsteht. Wer zuerst schaukeln darf oder wer zuerst runterrutscht. Denn die Spielgeräte sind für alle da und müssen geteilt werden.

Der Junge hat sich allerdings einen Gegenstand gegriffen, der ganz klar nicht ihm und nicht allen, sondern nur deiner Tochter gehört.
Entweder verstand das der Junge noch nicht oder wollte es nicht einsehen.
Ich hätte es für richtig gehalten, wenn ein Erwachsener den Jungen darauf hingewiesen hätte, dass dies das Spielzeug von Svenja ist und auch bei ihr bleiben soll.

Wie soll der Junge sonst den Unterschied zwischen teilbarem und persönlichem Spielzeug lernen? Wir Erwachsene sind Vorbilder - und wir streiten uns auch nicht um unsere Kaffeetassen ...

LG
Sonja



Beitrag von youngmissy 22.08.07 - 18:59 Uhr

Ich bin mit meiner Tochter (21 Monate) auch in einer Spielgruppe, alle zwischen 21 und 25 Monaten, viel mehr Jungen als Mädchen. Ich bin nicht der Meinung, dass die Kinder das unter sich ausmachen müssen. In meiner Spielgruppe, läuft seit über einem Jahr, würden die Mütter unterstützend eingreifen.

Allerdings ist bei uns die Regel, das, was man mitbringt (man bringt normal nichts mit) ist für alle da. Wie sollen Kinder in dem Alter, vor allem Deiner Tochter und ihrer Krabbelgruppe, verstehen, dass ein Spielzeug absolut tabu ist. Ich würde nächstes Mal einfach die Katze zu Hause lassen. Mag sie das nicht, muss sie damit leben, dass andere Kinder mit ihr spielen wollen.

Sollte sich Deine Tochter wirklich immer nur an Dich (und die Katze klammern) und die Spielgruppe auch sonst nicht genießen, würde ich 'mal darüber nachdenken, ob ihr nicht Treffen mit einzelnen (Mädchen) besser gefallen würden.

Viele Grüße
Ana

Beitrag von rahat 22.08.07 - 19:12 Uhr

Hallo Nicole,

dieses "die kinder müssen das unter sich ausmachen" geht mir total auf den Wecker. Es ist doch möglich, dass die Mama des Jungen mal ein paar erklärende Worte zu "meines" und "deines" verliert. Auch in dem Alter. Irgendwann wird damit angefangen.

Kinder müssen auch mal etwas unter sich ausmachen. Wenn etwas jedoch einfach unrecht ist, greif ein. Das kannst du dann mit der anderen Mama unter euch ausmachen. ;-) Zieh die Grenze, wenn du dich nicht mehr wohl fühlst.

Es gibt sicherlich Gemeinschaftsspielzeug, wo man das unter sich ausmachen kann.


Beitrag von susannewerner1 22.08.07 - 21:34 Uhr

Hallo,

da muss ich mich jetzt heute doch auch noch dazu einklinken.

Das sehe ich genauso. Es gibt einfach bestimmte Dinge, die Kinder für ihr Wohlbefinden benötigen und was andere eben nicht haben können.

Bei uns in der privaten Krabbelkgruppe ist das auch so.

So hat z.B. ein Kind seinen Carlo und den darf kein anderes Kind haben. Wenn Konstantin den Carlo möchte, dann erkläre ich ihm immer, dass sein Freund den aber genausowenige hergeben möchte, wie er seinen Schnuffel oder seinen Schnulli. Und gut ist. Konstantin akzeptiert das dann auch. Obwohl es bei anderem Spielzeuge weniger funktioniert. #kratz

Aber so ein Seelentröster hat doch wohl etwas heiliges #gruebel#schein

Das kann doch nicht so schlimm für diese Mutter sein, dies ihrem Jungen zu erklären.#kratz

Liebe Grüße

Susanne #klee
PS. Grüße auch an Nicole und Svenja, falls sie es liest !!!