We are Family regt mich grad echt auf...

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Forum: Medienwelt

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Beitrag von prydev8 22.08.07 - 14:10 Uhr

Oh man. Diese Rotzgöre hätte wahrscheinlich von mir schon eine gefangen.
Die hat nicht ADHS sondern nur keine Erziehung.
Die Eltern sind selber schuld, dass die so ist.

Mich regt auch auf, dass scheinbar jedes Kind, was ein bisschen agiler ist unter angeblichen ADHS oder ADS oder was auch immer leidet.

Mir kommt das schon eher wie ne Modeerscheinung vor, als wie ne wirkliche Krankeheit.

So. Jetzt hab ich mich abreagiert.
LG PrydeV8

Beitrag von knuschelwuschel 22.08.07 - 14:33 Uhr

Und Du bist Arzt oder was????????!!!!!!!!!!!!!!!!

Die Mutter war schon bei zig Ärzten und Therapeuten....
Meinst Du die haben alle NULL Ahnung????!!!!

Ihre Jungs sind doch ganz anders.....Ich finde die Mutter sehr ruhig....und denke nicht dass es da an Erziehung fehlt...
Viele andere hätten schon die Nerven verloren....


Also meine Liebe...spuck nicht so grosse Töne....Dein Kind kann genauso werden...Und dann möcht ich Dich mal sehn....

Beitrag von dropsi_2 22.08.07 - 14:34 Uhr

#pro meine Worte.

Nicht zur Sendung, aber zum Thema ADHS.

Beitrag von waldwuffel 22.08.07 - 14:41 Uhr

GENAU DAS frag ich mich auch immer wieder.

Die Mutter bleibt zwar ruhig, aber scheint ja ihrer Tochter kaum was zu erklären. Sie macht ständig einen genervten Eindruck und motzt ihre Tochter an.

Und dann noch diese Drohung, dass sie ins Heim kommt, wenn sie im Urlaub net lieb ist :-[

Wie so oft würde dem Mädchen wahrscheinlich schon ein bissel echte Zuwendung reichen.

Das Gezicke wegen einer neuen Tasche kam mir soooo bekannt vor. Ich sag nur soviel: unsere Große hat auch seit 2 Wochen eine neue Tasche ;-)

LG waldwuffel

Beitrag von krokolady 22.08.07 - 14:58 Uhr

Solch "Rotzgöre" hab ich auch hier....nur männliche Ausgabe davon.


Und mein Sohn ist weder ein Rotzbengel, noch hat er keine richtige Erziehung.
Sondern mein Sohn leidet unter einer hyperkinetischen Störung des Sozialverhaltens, welches ADHS beinhaltet.

Wer nicht selber solch Kind hat kann sich nicht vorstellen wie schwer das Familienleben ist.

Und wenn man keine Ahnung hat davon, und nicht rafft das es nicht einfach nur ein schlechtes Verhalten ist, sondern eine gesundheitliche Störung, der sollte lieber mal den Ball etwas flacher halten.

Beitrag von ungeheuerlich 22.08.07 - 14:59 Uhr

Ich rege mich auch auf, aber deshalb weil sie wahrlich nur eine leichte Form von ADHS hat und ich dieses Kind mit Sicherheit im Griff hätte wenn ich weiß was ADHS eigentlich ist und wie ich damit umzugehen habe.

Mein Sohn hat auch ADHS, mit dem hätte ich nicht mal ins Fernsehn gehn können und mal eben in nen Laden weil er diesem in seine Bestandteile zerlegt hätte.

Bei einem echten ADHS Kind überlegt man nicht ob Medis oder nicht, da ist man gottfroh daß es diese gibt.

Beitrag von tsae 22.08.07 - 15:17 Uhr

also mein Sohn hat nur ADS und bekommt seit ca. 2 Wochen Medis,aber er ist in der Schule Sauschlecht und nicht im Sozialverhalten.

Die Eltern haben in meinen Augen kein Interesse diesem Mädchen zu helfen, sondern sind nur genervt.

Ich bin froh das es da Hilfe ( sprich Medis ) gibt ,denn wir können schon kleine Erfolgserlebnisse verbuchen.

Nur wer ein richtiges ADHS-Kind nicht hat ,weiß auch nicht wie schlimm sowas sein kann.

Gruß Kati

Beitrag von mondheulerin 22.08.07 - 15:30 Uhr

"Mich regt auch auf, dass scheinbar jedes Kind, was ein bisschen agiler ist unter angeblichen ADHS oder ADS oder was auch immer leidet.

Mir kommt das schon eher wie ne Modeerscheinung vor, als wie ne wirkliche Krankeheit. "

Sehe ich auch so. Jedes etwas aktivere Kind hat plötzlich ADHS.
Bei vielen stimmt das mit Sicherheit auch, aber einige Eltern scheinen mir damit nur eine Erklärung für ihre nicht funktionierende Erziehung zu suchen.

Ich hab "We are Family" übrigens jetzt nicht gesehen. Aber deine Meinung zum Thema ansich sprach mir gerade aus der Seele.

LG
Rebecca



Beitrag von tsae 22.08.07 - 15:37 Uhr

Dadurch das sich unsere Medizin heute mit vielem beschäftigt und auch viel mehr als früher an die Öffentlichkeit kommt,denkt man heute natürlich früher an irgendwelche Ursachen für auffälliges Verhalten als früher.

Ich sage nur soviel dazu,früher wäre mein Sohn auf einer Sonderschule gelandet und hätte keinen Schulabschluß gemacht ( wie mein Mann ),weil er dann nur dumm gewesen wäre,er hat einen ganz normalen IQ.Er kann jetzt in der Schule dem Ablauf folgen was er vorher nicht konnte.

Beitrag von mondheulerin 22.08.07 - 16:11 Uhr

Also wie gesagt (bzw. geschrieben) ich meine ja nicht das ALLE Kinder mit dieser Diagnose gar kein ADHS haben. Aber bei einigen bin ich mir tatsächlich nicht so sicher.
Natürlich ist es gut, dass es heutzutage Medikamente gibt mit denen man die Symptome behandeln kann und das diese Erkrankung überhaupt erkannt wird. Keine Frage!

LG
Rebecca

Beitrag von caligirl83 22.08.07 - 15:41 Uhr

Hast du ein Kind mit ADHS ????

NEIN dann schreib nihct solch einen Unsinn!
Kennst du übergaubt ein Kind mit ADHS ???

Weist du meine Freundin hat einen Sohn 9 Jahre alt er leidet an ADHS mit Wahrnehmungsstörung ! Und glaube mir ich hätte nihct die Kraft mit ihrem Sohn ! Sie sitzt oft hier und heult weil sie nihct weiter weiß. Du weißt es nihct was passiert mit ADS oder ADHS Kinder die sich dann noch eine fange wie du so schön sagts. Bei den meisten Kinder ist bei ADHS genau das gegenteil sie heulen nihct wenn man ihnen eine schmiert nein damit verschlimmert man die Situation um das 100% Sie wissen bei einem Ausraster nicht was mit ihnen im Kopf passiert sie wissen zwar das sie es nicht wollen aber passieren tut es Trotzdem und die meisten Kinder mit ADHS sind sehr sehr Sensibel, werden in der Schule ausgegrenzt haben wenig Freunde dort ist die Feinmotorik nihct ausgeprägt ect.. Ich habe mich viel mit dem Thema befasst weil ich auch mal so dachte wie du !!!!! Bis ich meine Freundin kennengelernt habe und jezt weiß ich es besser.

Also schreib keinen Unsinn wenn du keine Ahnung hast !

Beitrag von mondheulerin 22.08.07 - 16:17 Uhr

Hey, ganz ruhig. Wer wird denn gleich so ausrasten? #gruebel
Uiuiuiuiui...du bist aber aufbrausend. #gruebel

Ich denke nicht, dass die Ausgangsposterin ALLE ADHS-Kinder gemeint hat.
Es gibt solche und solche Fälle. Ich kenne auch eine Mutti mit einem Sohn, der hat wirklich ADHS. Er braucht immer Medikamente, der Arme. Er hat es nicht leicht damit.
Und dann kenne ich aber auch zwei Muttis die nur behaupten, dass ihre Kinder "hyperaktiv" wären, aber sie haben ihre Kinder nur nicht im Griff. Selbst die Ärzte sagen das es sich nicht um ADHS handelt, sondern um schlechte Erziehung. Zumindest die eine Mutter hat das mal zugegeben.
Es gibt halt solche und solche.

Also nicht gleich so ausflippen, gelle? ;-)

LG
Rebecca

Beitrag von caligirl83 22.08.07 - 16:57 Uhr

Das Unterschreibe ich dir gerne wie du es sagst !
Nur solech Frauen wie die Posterin oben haben meine Freundin schon oft weinen llassen. Sie kann nihct mit ihrem Sohn einkaufen gehen ohne das ein Komentar kommt was für ein Rotzlöffe... ja ja ja Kindergeld kassieren aber sich nicht drum kümmern. Da stellen sich bei mir die Nackenhaare auf. Klar gibt es solche und solche Fälle aber wenn es vom Arzt Diagnostieziert ist wird es schon stimmen. !

Beitrag von silly16 22.08.07 - 15:42 Uhr

Armer, armer Kleingeist . . .

Beitrag von peffi 22.08.07 - 16:06 Uhr

Die Mutter war meistens ruhig und versuchte zu erklären. Ich fand sie bemüht und gut.
Diskussionen nutzen bei dieser Störung wenig.
Die Kinder stehen sich oft selbst im Weg, deshalb verstehe ich nicht, wieso die Mutter nicht jetzt dem Kind mit Medikamenten hilft. Das Kind sollte nicht gefragt werden. Mit 11 kann man solche Entscheidungen nicht treffen.
In einigen Fällen gehts auch ohne Medis, aber hier wäre es für mich eine Möglichkeit allen Beteiligten zu helfen. Die Drohung mit Heim war leer und überflüssig, denn ehe ich das machen würde, würde ich erstmal die Medis versuchen. Im Heim würde es die eh nach Rücksprache mit dem Jugendamt und Ärzten geben.

LEG
Peffi

Beitrag von schutzengel07 22.08.07 - 16:16 Uhr

Wer nicht mit Adhs Kindern zutun hat,sollte nicht vorschnell urteilen.Ich selber arbeite in einer Einrichtung mit Adhs Kindern und es ist durch aus sehr schwierig mit solchen Kindern um zugehen.Natürlich ist eine konsequente Erziehung sehr sehr wichtig,und ein strukturierter Tagesablauf.Leider hat die Mutter keine Kraft mehr sich durch zu setzen,bei der Tasche hätte sie nicht nach geben dürfen,so bekommt das Mädchen sie immer wieder herum.Oft beginnt sich das Verhalten zu verschlimmern,wenn Veränderungen wie Geburt der Geschwister oder auch Trennung der Eltern eintreten.Weil das Kind nicht mehr im Mittelpunkt steht,damit können Adhs Kinder sehr schwer umgehen.Das bestätigte ja auch die Mutter.Ich kann mir sehr gut vorstellen wie sie sich fühlt und das sie überfordert ist.Und das sie da eine Therapeutische Wohngruppe in Betracht zieht,finde ich nicht all zu schlimm.Zumal sie schon viele Therapien probiert hat.Vielleicht hilft es dem Mädchen auch,dort eine gewisse Zeit zu verbringen,das heißt ja nicht,dass ihre Eltern sie nicht lieben.Ich find es klasse,dass die Mutter mit Michelle den Reitausflug mitgemacht hat,das hat Michelle auch gezeigt,dass man sie liebt.
Man darf einfach nicht vergessen,dass Adhs eine Krankheit ist und das man gewisse Sachen berücksichtigen muss,z.b.geregelten Tagesabauf,Konsequentes Verhalten,aber auch viel Liebe und Lob.
Medikamente können in manchen Fällen auch sehr gut helfen,ich kann das nur bestätigen.
Also besser erstmal richtig informieren,als sofort los meckern.
Lg Katrin

Beitrag von funnysun 22.08.07 - 17:03 Uhr

Das ist sowas von arm was Du da schreibst...

Beitrag von silly16 22.08.07 - 18:09 Uhr

#pro

Beitrag von prydev8 22.08.07 - 20:22 Uhr

Hallo.
Ich meinte heute echt nicht alle Kinder damit.
Sicher gibt es diese Krankheit, aber mir kommt es wirklich so vor, dass sie schnell als Zuflucht genommen wird.
Es sind bestimmt auch einige Kinder dabei, welche wirklich schlimm betroffen sind. Das tut mir ja auch leid.
Langsam nervt es mich aber auch, dass so schnell in jedem "agilen" Kind ADS oder ADHS gesehen wird.

Ich kenne niemanden dem es so geht. Wahrscheinlich stumpfen einen die Medien nur ab. Ich hab mich heute nur so aufgeregt, da die Mutter am Ende nachgegebén hat beim Taschenkauf. Und genau da fängt Erziehung an.
Das kann ja nicht immer nur auf die Krankheit zu schieben sein.
Ihre Brüder tun mir am meissten leid.

So, jetzt hab ich mich mal schnell noch gerechtfertigt.

Beitrag von ungeheuerlich 22.08.07 - 20:37 Uhr

Mit der Tasche geb ich Dir vollkommen Recht.

Bei mir hätte sie auch keine bekommen, Punkt!

Warum sollte man da nachgeben, nur weil das Kind unter ADHS leidet? Ohjee, was ich da meinem Sohn alles kaufen müßte, nur damit es keinen Ärger gibt? Blödsinn, auch diese Kinder müssen lernen ein "Nein" zu akzeptieren.

LG

Beitrag von rins 23.08.07 - 00:18 Uhr

>>Mir kommt das schon eher wie ne Modeerscheinung vor, als wie ne wirkliche Krankeheit.<<

ok...dann müßten AIDS und Krebs auch eine Modeerscheinung sein, denn Heute erkranken auch mehr Menschen daran wie früher! komisch...ne?! Früher konnte man das nicht feststellen oder es gab diese krankheit nicht. aber heute ist das anders.
ich bin hauptschullehrerin und weiß was es heißt ADHS zu haben. Ich wäre froh, es wäre eine Mogeerscheinung!

#sonne rins

Beitrag von rhealein 23.08.07 - 00:26 Uhr

Meine Mutter hatte im hort auch ein angebliches ADHS Kind das Tabletten nehmen mußte bis es zu meiner Mutter in die Gruppe kam und dort mal vernünftig beschäftigt worden ist seit dem braucht er keine Tabletten mehr und zuhause klappts mit den richtigen tricks auch. Letzte Woche hab ich auch mit einer Sozialpädagogin gesprochen die genau das selbe sagte jedes Kind was etwas mehr aufmerksamkeit braucht und ein bisschen quirliger ist wird heutzutage als ADHS Kind abgestempelt und schon gibts Tabletten. Sobald viele Eltern mit ihrem Kind nicht klarkommen wirds zum Arzt geschickt mit der Vermutung es hätte diese Krankheit.

LG rhea

Beitrag von winterfee 23.08.07 - 02:49 Uhr

Hat wohl das Unterschichtenfernsehen mal wieder voll funktioniert und die richtige Zielgruppe angesprochen....unglaublich das hier über so nen gestellten Schrott debattiert wird.....oder glaubt etwa einer von euch, dass diese Sendungen echt sind?

Träumt weiter....und vor allem guckt weiter....#augen

Beitrag von kopfsalat 23.08.07 - 08:51 Uhr

Du weisst nach einer kurzen Fernsehsendung, dass das Kind kein ADHS hat? Und du weisst auch, dass es kein ADHS gibt, sondern die Eltern Schuld sind? Du scheinst ja richtig pfiffig und clever zu sein. #kratz

Ich finde es ja nicht weiter schlimm, wenn man von wirklich nichts eine Ahnung hat. Schlimm finde ich, wenn man das, wie du, auch noch öffentlich kundtut.... Schlimm ist eigentlich der falsche Ausdruck. "Peinlich" trifft es eher.

Du würdest das Kind prügeln. Andere suchen nach einer anderen Möglichkeit, und auch nach einer Erklärung für das Verhalten eines "agilen" Kindes.

Hau du doch einfach weiter drauf, aber lass andere nach besseren Möglichkeiten suchen.

Salat


Beitrag von sissy1981 23.08.07 - 12:32 Uhr

Wunderbar du hast keinen Plan von der Krankheit und tutest noch groß herum, dass du selbst dem Kind gegenüber gewalttätig werden würdest.

Ich hoffe irgendwann erweitert sich dein beschränkter Horizont.