Erfahrugen mit OPs wegen Schielkrankheit? bitte Hilfe

Archiv des urbia-Forums Baby.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby

Erhaltet hier Tipps für das süßeste Baby der Welt und diskutiert mit anderen jungen Eltern über euer neues Leben. Informationen zu allen Themen rund um euer Baby erhaltet ihr im Magazin. Alles zur Entwicklung Ihres Babys findet ihr in unserem Babynewsletter

Beitrag von glori83 22.08.07 - 16:06 Uhr

hallo ihr lieben,

ich weiss wahrscheinlich befinde ich mich im falschen forum, aber in den anderen foren sind kaum welche da, deswegen frage ich hier, mit der hoffnung dass einge hier auch erfahrungen mit schielenden kindern haben.

ich fang mal von vorne an.

meine kleine ist jetzt 13 monate alt. seit sie 5 monate alt ist, werden ihre augen abgeklebt um eine doppelsichtigkeit zu vermeiden. ich war bei der letzten u untersuchung mit meiner kleinen beim kia und er meinte wohl dass eine op wegen den augen gemacht werden müsste, und das erst mit drei jahren.

nimmt es mir bitte nicht übel aber so lange würde ich mit der op nicht warten wollen, aus angst dass sich in den ersten drei lebensjahren eine doppelsichtigkeit entwickelt, die man dann nicht mehr weg bekommt. ich würde mir ein leben lang vorwürfe machen, falsch gehandelt zu haben.

noch ein wichtiger grund wie ich finde ist das hänseln, kinder können echt grausam zueinander sein.

ich denke mir außerdem dass meine kleine ihre "behinderung" noch nicht so recht mitkriegt mich aber irgendwann fragen wird warum sie das schielen hat......wie soll ich dann reagieren? davor habe ich auch solche angst.....:-(

kennt sich einer damit aus? ab wann kann so eine op durchgeführt werden und was muss man beachten? welche risiken birgt es?

ich wäre euch wahnsinnig dankbar, wenn ihr mir dazu antworten geben könntet.

glg glori und sofia florentina, 13 monate alt

Beitrag von nityanandi 22.08.07 - 16:22 Uhr

hallo glori!

ich selbst hatte eine schiel-op im alter von 5.
ich glaube, dass dein kia bestimmt weiß, was er tut.
aus fachlicher sicht kann ich wenig dazu sagen, aber so ne op ist ein heftiger eingriff und ja oft auch mit einer trennung von kind und eltern verbunden. damals jedenfalls war ich 1 woche getrennt und hab schrecklich gelitten. je jünger das kind, desto härter die trennung.
heutzutage gibt es jedoch auch die möglichkeit, die eltern mit dem kind unterzubringen, soviel ich weiß.
wie begründet denn dein arzt selbst die wahl des alters?
du könntest ja auch noch andere ärzte konsultieren, aber ob hier im forum so viele fachfrauen sind?? i doubt it.

alles gute!
gina

Beitrag von mausi_7792 22.08.07 - 17:03 Uhr

Hallo Glori!

Habe selbst keine Erfahrung mit solch einer OP, wollte dich aber fragen, ob bisher nur der KiA gesagt hat, dass operiert werden muss oder ob auch schon ein Augenarzt drauf geschaut hat?

Unser Marvin hatte von Geburt an eine Tränenwegstenose (verstopfter Tränenkanal) am linken Auge und die KiÄ meinte (als er 3 Monate alt war), das müsste durchgestochen werden. Wir sind dann mit ihm zum Augenarzt gegangen und die Augenärztin meinte, das gibt sich spätestens mit einem Jahr. Tja, jetzt ist er fast 7 Monate alt und alles ist bestens #huepf

Ich möchte damit eigentlich nur sagen, dass du vielleicht noch andere Ärzte (besonders Augenärzte) befragen solltest und ihnen deine Bedenken mitteilen solltest.

Ich wünsche euch alles Gute #klee

LG
Tina + #baby Marvin (*28.01.2007)

Beitrag von glori83 22.08.07 - 17:17 Uhr

sie ist ja schon bei einem augenarzt in behandlung. die termine finden alle drei monate statt und deswegen waren wir auch noch nicht beim augenarzt. der augenarzt war eigentlich bis dato der meinung dass das mi9t dem abkleben beseitigt werden kann, das schielen......nur jetzt hat mich unserer kinderarzt verunsichert und langsam weiss ich echt nicht mehr was ich glauben soll und was nicht.....denke ich werde mir wohl noch einen dritten rat eingholen müssen, will nichts falsch machen. ich danke dir für deine antwort, es gibt mir echt hoffnung dieser op entgehn zu können.

glg glori

Beitrag von fanta96 22.08.07 - 18:17 Uhr

HUHU

Also erst mal, wenn du Fragen hast, schick mir ruhig ne Mail pber VK!!

Ich hatte bis jetzt 3 mal eine Strabismuss-OP. Einmal mit 2 Jahren und dann mit 21 noch 2 mal. Aber nur, weil mein Schielen wieder kam und ich es so wollte.

Ich habe keine Doppelsichtigkeit, aber alternierendes Schielen. Ich sehe nicht auf beiden Augen gleichzeitig und kann deshalb, laut Ärzte, nicht 3-dimensional (räumlich) sehen. Hm. Also ich mekr das nicht. Ich weiß ja nicht, wie es anders ist.

Aber auch ich würde mein Kind sofort operieren lassen, sobald es die Ärzte machen würden. ich habe in meiner Kindheit sehr darunter gelitten.

Wenn du drüber quatschen willst und noch mehr wissen willst, meld dich einfach.

Liebe Grüße Jen mit Kenai *29.09.2006, der zum Glück nicht schielt!!!

Beitrag von cathie_g 22.08.07 - 19:34 Uhr

Hi,

Ihr habt beide recht: starkes Schielen muss so frueh wie moeglich operiert werden, sonst entwickelt sich kein raeumliches Sehen (wobei das viele Leute nicht haben und es oft nicht mal merken). Bis zum Vorschulalter (so 4 bis 5 Jahre) ist das Gehirn noch plastisch, danach ist Schluss, egal wieviel man klebt und uebt. Aber, wenn die OP sehr frueh gemacht wird, kommt oft das Schielen wieder und eine weitere OP ist notwendig. An Jahren der Sehschule kommt Ihr auf jeden Fall nicht vorbei.

Ich wuerde mir eine zweite Meinung einholen zur OP, aber 3 Jahre hoert sich nicht schlecht an.

Ueber Haenseln wuerde ich mir garkeine Gedanken machen, abgeklebte Augen sieht man noch relativ oft.

LG

Catherina