Kann ich das glauben (fast 3 Jahre)???

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von dorilein 22.08.07 - 16:41 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Vorweg möchte ich sagen, dass wir mit unserer KITA zufrieden sind, wenn es Probleme wurden die immer gelöst. Aber was mir meine Tochter gerade erzählt hat, stimmt mich doch recht nachdenklich:

Mein Mann brachte sie gerade heim und sagte nur, sie hätte nicht geschlafen und wäre etwas knatschig. Also hab ich sie mal gefragt, was los war und warum sie nicht schlafen konnte. Sie sagte dann, ihre erzieherin hätte geschimpft, weil sie nicht gehört hätte und die Augen nicht zugelassen hat, dann hätte sie auf ihren Beinen gesessen #schock weil sie gezappelt hat (das war wohl schon ab und zu so, wenn sie nicht richtig schlafen kann zappelt sie sehr rum). Und dann wäre sie mit ihrem Bettzeug in eine andere Gruppe gekommen, wo sie niemanden weiter kennt. Dort hat sie aber auch nicht geschlafen.

Ich muß dazu sagen, Milena wird im November 3 und braucht täglich ihren Mittagsschlaf, weil sie nachts schlecht schläft. Aber das was sie mir erzählt hat kann ich nicht nachvollziehen. Was sollen denn das für "Strafen" sein bitte? Was soll sie daraus lernen?
Noch dazu kommt, dass die ganze Gruppe gerade umgezogen ist in einen neuen Gruppenraum und wird jetzt KIGA-Gruppe (vorher Krrippe), die Lieblingserzieherin meiner Tochter fiel weg, die andere die jetzt da ist blieb. Kann man denn nicht ein bißchen mehr Verständnis erwarten für die Kleinen? Ich bin ziemlich traurig darüber und werde morgen früh mit der Frau sprechen.
Aber wird sicher eh alles verharmlost...

Vielleicht klingt das für Euch auch harmlos, aber ich finde in so einer Einrichtung kann man doch auch bei solch Kleinigkeiten etwas Liebe und Zuneigung erwarten und nicht solche komische Macht-Methoden oder? Gerade wenn alles so neu ist...

Manchmal denke ich auch die Frau ist etwas überfordert, sie hat sehr lange Zeit nur die ganz kleinen Krippenkinder gehabt, und nun ne richtige KIGA-Gruppe die gefördert werden will und muß...

Sorry für den langen Text, vielleicht mag sich ja jemand durchkämpfen und mir seine Meinung sagen.

LG, #herzlich

Doreen mit Milena

Beitrag von jensecau 22.08.07 - 16:55 Uhr

Hallo Doreen,

also da würde ich auch mal nachfragen. Aber bevor Du der Erzieherin erzählst, was Dir Milena erzählt hat, frag doch erstmal nach, was denn passiert wäre, warum Milena nicht geschlafen hätte. Ansonsten fühlt sie sich vielleicht gleich richtig angegriffen.
Ansonsten finde ich die Art und Weise der Erzieherin, wenn das alles so war, ziemlich bedenklich und nicht in Ordnung. Ein nicht 3-Jähriges Kind in eine "fremde" Gruppe zu stecken #kratz?!? Würde ich mich auch ärgern.

Viel Erfolg beim Gespräch
Claudine

Beitrag von dorilein 22.08.07 - 17:12 Uhr

Hallo!

danke für deine Antwort.
Das ist ein guter Tip, ich lasse mir das erstmal von ihr erzählen.

Also übertreibe ich nicht, Gott sei Dank.

GLG,

Doreen

Beitrag von sternenzauber24 22.08.07 - 18:49 Uhr

Ich finde überhaupt nicht, das Du übertreibst. Ich weiß garnicht, wie ich reagieren würde, das sind ja Methoden. Das solltest du nicht auf sich beruhen lassen.

Liebe Grüsse, Julia

Beitrag von rahat 22.08.07 - 19:30 Uhr

Hallo Doreen,

zum Glück kann deine kleine reden.


Wenn ein kleines Kind nicht schlafen will und die Erzieherin macht so etwas- was macht sie denn bei richtigen Problemchen?

Ich würde erst mir ihr, bei Verharmlosung mit der Leiterin und eventuell mit dem Elternbeirat reden.

Wer ist denn der Träger der Einrichtung?

Mach ein Geprächsprotokoll während oder nach der Besprechung und überlege, ob du alles gesagt hast und was sie alles für statements abgab. Manchmal fällt einem erst später etwas auf, dann geh noch mal hin. Ich würde mit ihr kein "Türangelgespräch" führen, sondern sie in eine ruhig Ecke des Raumes bitten. Es soll deutlich werden, dass es eine Besprechung ist.


Versuch natürlich diplomatisch zu sein. Ohne ein klares Schuldeingeständnis ihrerseits würde ich keine Ruhe geben.

Alles Gute für morgen. Hoffe, du meldest dich.

Beitrag von kleene0106 22.08.07 - 20:05 Uhr

Hi,

ich würde auch erstmal die Erzieherin fragen, warum sie nicht geschlafen hat. Allerdings wird es vermutlich schwierig werden, darauf einzugehen, weil du ja ohnehin schon davon ausgehst, dass es verharmlost wird.
Warum eigentlich?

Wie würdest du denn reagieren in so einem Fall? Angenommen, du hast eine Reihe "Schlafkinder", deren Eltern genau wie du, darauf bestehen, dass die Kinder ihren Mittagsschlaf machen und es ist ein Kind dabei, was partout nicht schlafen will oder kann. Durch eventuelles rumgezappel und vielleicht auch durch Lautäusserungen, werden unter Umständen die anderen Kinder oder zumindest einige von denen am Schlaf gehindert.
Die Frage ist, inwieweit hat die Erzieherin sich wirklich auf ihre Beine gesetzt? Ich habe auch schon mit meinem Po über den Beinen meiner Kinder "geschwebt" oder mich leicht darauf gesetzt. Das muss nicht gleich Folter sein.
Wenn ein Kind permanent stört, ist das nicht sehr angenehm, weder für die Erzieherinnen, noch für die anderen Kinder.
Die anderen Mütter werden sicher genauso denken wie du: " Kann man nicht ein bisschen Rücksicht auf mein Kind nehmen? Es braucht seinen Mittagsschlaf!"

Ich würde die Kleine übrigens aus dem Schlafraum rausholen, wenn es nicht schlafen kann oder will. Dann schläft sie halt nicht, denn ich könnte sie ja schlecht zwingen.

LG
Kleene

Beitrag von janamausi 22.08.07 - 20:19 Uhr

Hallo!

Rede mit der Erzieherinnen, offen aber nicht angreifend. Eigentlich kann ich es mir nicht vorstellen, dass eine Erzieherin schimpft, weil ein Kind nicht die Augen zu hat. Vielleicht hat deine Tochter die anderen Kinder beim einschlafen gestört?

Ich kenne so ein Problem durch meine Freundin, aber von der anderen Seite. Bei ihrem Sohn im Kindergarten bzw. im Kindergartenschlafsaal war ein Kind, dass auch täglich Mittags nicht schlafen wollte/konnte und so die anderen Kinder vom schlafen abgehalten hat und/oder die Kinder durch ihn halt erst sehr spät eingeschlafen sind und dann nicht ausgeschlafen waren. Das hat sich dann auf den ganzen Nachmittag ausgewirkt, weil viele Kinder knatschig waren...

Die Mutter von dem besagten Jungen meinte auch, dass er Nachts schlecht schläft und daher noch einen Mittagsschlaf braucht. Um es kurz zu machen: Der Junge hat dann Mittags nicht mehr geschlafen, dadurch konnten die anderen Kinder besser schlafen und waren Nachmittags besser drauf und der Junge hat Nachts auch besser geschlafen.

Vielleicht wäre es ja für deine Tochter auch besser, wenn sie keinen Mittagsschlaf mehr macht? Für sie ist es ja auch eine "Qual", wenn sie Mittags nicht total müde ist und nicht einschlafen kann, aber schlafen muß. Und sie würde Nachts wahrscheinlich auch besser schlafen.

LG janamausi

Beitrag von betti21 23.08.07 - 22:18 Uhr

jetzt ehrlich.ich verstehe manche hier nicht......
1. glaube ich immer zuerst meinem kind! ein 3 jähriges knd denkt sich viel aus aber nicht sowas......irgendwo musste sie es gesehen/erlebt haben! :-[
2. würde ich dieser erzieherin das gleiche sagen, was deine tochter dir erzählt hat.
3. wenn deine tochter merkt, dass du daran "zweifelst" was sie da erzält, wird sie andere sachen vielleicht auch für harmlos halten und dir nichts mehr erzählen!

ich würde hingehen und alles so wiedergeben wie deine tochter es dir erzählt hat.....und sie fragen was da los war!

Lg