Hatte jemand bei der 1.SS keine Hebamme???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von cinderella00 22.08.07 - 17:43 Uhr

Hallo,

ich wollte mal hören, ob jemand von Euch bei der ersten Schwangerschaft keine Hebamme gehabt hat und auch keinen GVK gemacht hat? Ich bin am Überlegen, ob ich das machen soll. Meine KK zahlt den GVK nicht, bzw. nur wenn er medizinisch notwendig ist. Eine Hebamme darf ich mir aber nehmen, sollte man oder ist das egal? Wäre halt meine erste Entbindung... Was sind Eure Meinungen und / oder Erfahrungen?

LG und Danke,
Sabine

Beitrag von netty07 22.08.07 - 17:49 Uhr

Hallo
In welcher Krankenkasse bist du? Falls ich fragen darf?
Normalerweise zahlen das alle.
Es ist für Erstgebärende zu empfehlen, wenn man nicht gerade im med. Bereich arbeitet oder jemanden kennt und von deren Wissen profitieren kann. Das ist zumindest meine Meinung.

Gruss
Janet

Beitrag von cinderella00 22.08.07 - 20:40 Uhr

Ich bin bei der Barmenia privat versichert. War auch echt überrascht, dass die das nicht übernehmen, bzw. nur wenn medizinische Notwendigkeit besteht... Zumal sie so bereitwillig alle Kosten für meine ICSI übernommen habe und das ohne zu meckern!
Das waren immerhin fast 9.000 Euro! Dagegen ist so ein Kurs ja ein Klacks.

Danke für Deine Meinung und liebe Grüße,

Sabine

Beitrag von ginadelfina 22.08.07 - 17:53 Uhr

Hallo!

Also - eine Hebamme habe ich nicht. Wieso auch? Eine Beleghebamme kostet ne Menge Geld und wird auch nicht unbedingt die komplette Geburt dabei sein, weil auch sie normale Arbeitsstunden hat. Die Hebammen im Krankenhaus werden schon ok sein.
Die Hebamme für die Nachsorge ich bei uns die aus dem Geburtsvorbereitungskurs.

Ich würde den Kurs einfach "mitnehmen", da er ja auch von der KK bezahlt wird. Für meinen Mann hat es sich aber nicht wirklich gelohnt und die 60 Euro haben mir Leid getan.
Der Kurs selbst war so-la-la - einiges Interessantes, viel Uninteressantes. Ich habe mich erst drauf gefreut, später dann eher hingequält. Allerdings kann man Glück haben und nette "Gleichgesinnte" kennenlernen.

LG
Janine

PS ich hoffe, dass Du mit GVK den Geburtsvorbereitungskurs meintest und nicht Geschlechtsverkehr. Aber die Frag-Kombi würde mich jetzt irritieren ;)

Beitrag von cinderella00 22.08.07 - 20:44 Uhr

Hallo,

Ja so ähnlich denke ich auch. Nur leider wird eben der Geburts-Vorbereitungs-Kurs ;-) nicht von meine KK bezahlt. Die Hebamme aber eben doch. Das ist echt verflixt. Wieviel mag so ein Kurs wohl kosten, wenn man alles alleine trägt?
Mein Mann will auch auf jeden Fall dabei sein, wir hoffen, dass das ein Spaß wird...

LG und Danke für deine Antwort,

Sabine

Beitrag von anjulia 22.08.07 - 18:00 Uhr

hi sabine,
in deutschland bezahlt dir die kk eine hebamme für die vorsorgeuntersuchungen (zusätzlich zum fa) und fürs wochenbett, also gerade für letzteres würde ich mir unbedingt jemanden suchen!! ich wäre da alleine völlig überfordert.
die gvk werden vielleicht nicht immer bezahlt, aber die hebamme selbst schon.
hab aber auch noch keine ... ;-) hab ja noch zeit
lg
anjulia (12. fast schon 13. ssw)

Beitrag von cinderella00 22.08.07 - 20:47 Uhr

So habe ich das noch nicht betrachtet! Hast Du auch wieder recht. Den GVK sollte man vielleicht mitnehmen, damit man sich sicherer fühlt und die Hebamme wird eh bezahlt, warum also nicht?
Och menno, ist alles nicht einfach und dann auch noch die richtige finden...

Dir ebenfalls viel Spaß bei der Suche, und alles Gute für die restliche SS!

LG
Sabine

Beitrag von lilas 22.08.07 - 18:11 Uhr

Hallo,

ich hatte während meiner ersten Schwangerschaft ziemliche viele Bücher zum Thema Schwangerschaft und Geburt gelesen habe zudem auch öfter im Internet gesurft. Von daher muss ich sagen, dass mir der GVK nicht wirklich viel neue Infos gegeben hat. Wenn Du Dich bisher allerdings noch nicht so informiert hast, würde ich den Kurs durchaus besuchen.

Eine Hebamme habe ich mir während der ersten Schwangerschaft nicht gesucht, weil ich dachte, dass ich auch ohne auskomme und dass Nachsorge nicht wirklich notwendig sei. Dann hatte ich aber Komplikationen bei der Geburt, und mir wurde quasi eine Nachsorgehebamme "zwangsverordnet". Und ehrlich gesagt: Ich war SO FROH, dass die Hebamme regelmässig zu mir nach Hause kam, und zwar noch nicht mal so sehr wegen der Komplikationen (die sehr schnell abklangen und kein Problem mehr waren) als während all der 1000 Fragen, die ich plötzlich hatte und von denen ich mir vor der Geburt nicht träumen liess, dass sie aufkommen würden.

Zum Beispiel: Der Nabel meiner Tochter war eigentlich schon abgefallen und verkrustet, fing aber nach ein paar Tagen plötzlich wieder an, leicht zu bluten, und ich dachte schon fast, ich müsse schnell zum Kinderarzt gehen. Die Hebamme aber warf nur kurz einen Blick drauf und sagte: "Alles in Ordnung."

Dann nahm meine Tochter ein paar Tage nur recht schleppend zu, aber die Hebi beruhigte mich und sagte, alles sei noch im grünen Bereich.

Leider hielten bei mir die "Heultage" recht lange an, und ich fürchtete schon, eine echte Wochenbettdepression zu bekommen. Auch hier war die Hebamme eine gute Ansprechpartnerin, und nahm mir die Sorge, irgendwie "unnormal" zu sein. Ich denke, dass es mir schon allein durch die Gespräche wieder etwas besser ging.

Mein Fazit: GVK muss nicht zwingend sein, aber eine Nachsorgehebamme auf alle Fälle! Selbst beim zweiten Kind stellten sich mir noch recht viele Fragen, und ich bin sicher, dass es jetzt, bei Kinder Nummer 3 auch wieder so sein wird.

LG
lilas

Beitrag von cinderella00 22.08.07 - 20:51 Uhr

Hallo lilas,

erstmal Danke für Deinen ausführlichen Erfahrungsbericht! Ich denke auch, dass eine Hebamme vielleicht nicht verkehrt ist, zumal die KK ja die Kosten dafür trägt... Ich dacht in einem GVK wird man darauf vorbereitet, wie man mit der Geburt umgeht. Bzw. wie das so sein wird... Ich informiere mich selbstverständlich auch jetzt schon, aber wie man richtig atmet und sich entpannt zwischen den Wehen, dass ist doch bestimmt wichtig oder? Ach es ist alles nicht so einfach, vielleicht nehme ich einfach alles mit was geht...

Danke nochmal, Dir alles Gute,
LG Sabine

Beitrag von schlingelling 22.08.07 - 18:30 Uhr

Hallo,

ich hatte beides nicht,und hab´s auch nicht gebraucht.Jetzt beim 2.Kind bin ich froh,wenigstensper Tel.mit meiner Hebamme Kontakt zu haben,da mich ds Sodbrennen und mein Ischias sehr geplagt haben.

Aber dringend notwendig ist es nicht beides zu haben.

LG Schlingel,34.ssw

Beitrag von cinderella00 22.08.07 - 20:53 Uhr

Hallo Schlingel,

danke für Deine Erfahrungen. Ja, habe ich auch schon gehört, dass viele auch ohne gut auskommen... Ich stelle es mir nur schöner vor auf die Geburt einigermaßen vorbereitet zu sein, wenn sowas überhaupt geht..

Lg
Sabine

Beitrag von melly1878 22.08.07 - 18:33 Uhr

Hallo Sabine,

ich bin inzwischen das 3. Mal schwanger...

In der ersten SS habe ich weder einen GVK gemacht, noch eine Hebamme gehabt...

GVK war mir ehrlich gesagt zu blöd (bitte dafür nicht steinigen), aber ich kannte so viele, denen das nichts gebracht hat, weil die eigentliche Geburt hinterher ganz anders abgelaufen ist, als das, was da vorbereitet wurde. Ich hatte auch wenig Lust, mich vorher verrückt machen zu lassen... Hab mir gesagt: raus kommen sie alle- und es ist super gelaufen. Die Hebi im KKH war echt begeistert von mir- vor allem, nachdem sie hörte, dass es mein erstes Kind ist und ich eben KEINEN GVK mitgemacht hatte...

Das einzigste, was wir im Vorfeld unternommen haben, ist, uns das KKH anzusehen. War quasi ein Abend, an dem alles zum Thema Geburt erklärt und die Kreissäle gezeigt wurden... Somit war man mit der Umgebung schon mal grob vertraut...

Beim zweiten haben wir es folglich nicht anders gemacht. Kein GVK und keine Hebamme- weder für davor noch danach. Auch da ist alles gut gegangen. Ich denke, jetzt beim dritten werd ich das auch nicht anders halten.

Zum einen hab ich ja inzwischen meine Erfahrungen gesammelt, zum anderen gibt es immer eine Möglichkeit, Hilfe zu bekommen, wenn man doch mal mit was nicht klar kommt.

Letzten Endes muß das aber jeder selbst für sich entscheiden. Ich denke, besonders für die Nachsorge, wenn man auch noch nicht so viel Erfahrung mit Babys, Stillen etc hat, dann ist es nicht verkehrt, wenn zu Anfang eine Hebi dabei ist, die einem mit Rat und Tat zur Seite steht.

War bei mir insofern nicht ganz so tragisch, da mein einer Bruder rund 10 Jahre jünger ist als ich und ich als junges Mädchen schon mit Kinderpflege betraut worden bin und auch in meiner Jugendzeit mehrere Babys und Kleinkinder gesittet habe. Von daher hab ich mich recht sicher gefühlt.

Ob Du eine Hebi für die Nachsorge dazu nimmst hängt also letztlich davon ab, wie sicher Du Dir im Umgang mit Deinem Baby bist und ob Du Dir das zutraust...

Wünsche Dir noch eine schöne Schwangerschaft!

Liebe Grüße,

Melly mit Jacqueline (6,5 J.), Jonas Emil (5 J.) + #paket (24+6 SSW)

Beitrag von cinderella00 22.08.07 - 20:56 Uhr

Vielen Dank für die Beratung ;-). Ja, so sicher wie Du wäre ich auch gerne... Das ist ein Traum. Ich glaube allerdings auch, dass einen kein Kurs auf das Vorbereiten kann, was da kommt. Dafür sind wir alle zu unterschiedlich. Die Nachsorgegeschichte ist bestimmt eine gute Sache für mich. Darüber muss ich mir noch mal Gedanken machen...

Dir auch eine schöne weitere Kugelzeit #freu

LG
Sabine

Beitrag von jules0815 22.08.07 - 18:56 Uhr

Hi Sabine,

GVK finde ich persönlich überflüssig, bin aber nicht der Typ dafür, der sich in einer Gruppe von Fremden in Positionen schmeißt, die ich eher gern mit meinem Mann im Bett mache und das hecheln kommt eh von allein, das macht man instinktiv, sowas kann man nicht trainieren.

Eine Hebamme vor und nach der Geburt hatte ich auch nicht. Ich mag keine anderen unbekannten Leute hier zu Hause, die mir gutgemeinte Ratschläge geben. Ich kann das schlecht erklären, aber ich entspanne im kreise der Familie mehr. Habe auch ambulant entbunden und alles ging gut, wenn was gewesen wäre, wäre ich zum Kinderarzt und Frauenarzt gegangen.

Jetzt bei der 2.ss werde ich es auch so machen, also man braucht beides nicht. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

LG Jule+Max+#ei17.ssw

Beitrag von cinderella00 22.08.07 - 21:00 Uhr

Ja, vielleicht hast Du recht! Ich werde mir all die Anregungen und Gedanken noch mal durch den Kopf gehen lassen und mich dann ganz nach meinem Gefühl entscheiden. Ich bin ja auch eher der Typ, der keine Fremden in der Wohnung haben möchte und lieber im Kreis der Familie ist. Die Turnübungen mit anderen weiß ich auch noch nicht einzuordnen.. Mal sehen, was mir alles so bringt.
Danke,

und eine schöne weitere SS,

LG
Sabine