Privat oder lieber gesetzlich?

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von isalabell 22.08.07 - 18:19 Uhr

Hallo an alle,
wollte mal wissen ob ihr Euch bestimmte Gedanken für und wider zur Privatkasse gemacht habt???

Sind wirklich am überlegen ob es im Lauf der Zeit wirklich nur Vorteile bringt oder eher Kosten???

Danke schon mal im vorraus
Anderl 31. SSW

Beitrag von bienchen807 22.08.07 - 18:39 Uhr

Das ist schwierig. Wenn man nicht Beamter ist, dann wird sie halt im Alter recht teuer!

Mein Mann ist da schon drin und kommt ja deshalb auch nicht wieder raus. Er dachte damals nicht, dass er jemals Kinder haben würde. So wird es aber in 15 Jahren sehr teuer für uns...

Wenn man natürlich die ganzen Vorteile sieht (man wird wesentlich schneller behandelt - vorallem auch bei OP´s, kriegt mehr bezahlt...), dann ist die private Versicherung ganz gut, wenn man gut verdient. Wenn man irgendwann 1/2 Jahr arbeitslos werden sollte, kommt man auch wieder zurück in die gesetzliche Vers.

LG

Beitrag von 051978 22.08.07 - 19:17 Uhr

Hallo Anderl,

ich bin nicht so überzeugt von der privaten. Wenn ich mir unsere älteren Mitarbeiter ansehe, die zum Teil einige hundert Euro mehr bezahlen, als in der gesetzlichen, wird mir übel.

Vobei viele privaten jetzt auch Tarife haben, dass man in den jungen Jahren nicht mehr ganz so wenig bezahlt, so dass man schon in jungen Jahren fürs Alter mitzahlt.

Ich würde lieber in der gesetzlichen bleiben und Zusatzversicherung machen. Aber das ist natürlich nur meine Meinung. Wenn man keine Kinder hat und haben will, ist die private sicher billiger.

Wir wissen aber alle nicht, wie das mit der gesetzlichen weitergeht, aber ich denke wenn man genug verdient kann man jederzeit in die private, vorausgesetzt der Gesetzgeber erhöht nicht die Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht zu hoch.

Überlegt es euch gut.

LG
Sanja

Beitrag von wenke77 22.08.07 - 19:25 Uhr

Hi!

Naja, erst war ich von privat nicht begeistert, da Paula mit beim Meistverdiener,meinem Mann PREIVAT versichert werden muß...

Inzwischen finde ich dies gut, da wir für sie nur 50% Beitrag zahlen müssen, und aber alles auf den Cent genau wiederbekommen, Wenn wir 1Jahr nichts einreichen( sondern eben später), bekommen wir sogar Jahresbeitrag komplett zurück...

Man muß halt erstmal in Vorlage treten...

LG

Beitrag von maria1982 22.08.07 - 23:43 Uhr

Hallo...

Bei welcher Versicherung seid ihr denn?

Ich finde es schon komisch, dass du sagst, dass du den Jahresbeitrag für dein Kind wiederbekommst, wenn du ein Jahr nichts einreichst.
Bei uns (Debeka) gibt es das nicht, da es wohl Eltern davon abhalten könnte mit den Kleinen gerade am Anfang die ganzen Vorsorgeuntersuchungen bleiben zu lassen.
Außerdem darf man doch nach meinem Wissen auch nur ein Jahr die Rechnungen einreichen, wenn man dies nicht tut (und die Rückerstattung bekommt), erlischt so der Anspruch auf die Erstattung der Rechnungsbeträge.

Nichts für ungut, aber bei uns läuft das ganz anders. Deshalb die Neugier.

Gruß Maria

Beitrag von wenke77 23.08.07 - 15:22 Uhr

wir bekommen, bei 1jahr nichteinreichung 6monate beitrag zurück...

was hat es damit zu tun, dass wenn man rechnung erst später einreicht( geht bei uns bis ca 3monate ins folgende jahr) würde, dass eltern dann nicht zur vorsorgeuntersuchung gehen??#kratz

wir bekommen alles zu 100% von der DKV zurück an rechnungsbetrag.

rechnung mit datum 1.4.07 kann bis ca 1.3.2008 noch eingereicht werden.

Übersteigt die rechnungssummen zusammen die höhe der beiträge für 6monate, werden die rechnungen eingereicht, denn ansonsten würde man ja miese machen im vergleich...

Wir müssen auch nur 50% des versicherungsbeitrages für paulas private zahlen, da die anderen 50% AG meines Mannes zahlt!#huepf

Beitrag von dusa30 23.08.07 - 12:34 Uhr

Hallo,

also das glaub ich auch nicht so ganz, dass ihr den Jahresbeitrag zurückerstattet bekommt, wenn ihr die Rechnungen erst 1 Jahr später einreicht.
Das mit der Rückerstattung stimmt dann, wenn man wirklich für 1 ganzes Jahr keine Rechnungen einreicht. Dann bekommen man aber auch max. die Beiträge für 3-4 Monate zurück.

Bei einem Erwachsenen mag das ja funktionieren, dass man mal 1 Jahr keine (oder nicht so viele Rechnungen hat und dann eben selbst bezahlt) aber bei einem Baby bzw. Kleinkind wird das nicht funktionieren.
Unser Kleiner ist jetzt knapp 8 Monate alt und ich war außer den üblichen U-Untersuchungen 2 Mal wegen Kleinigkeiten dort und wir haben bis jetzt Rechnungen in Höhe von fast 2000,-- Euro eingereicht.

Viele Grüße
Sabine

Beitrag von wenke77 23.08.07 - 15:12 Uhr

wir bekommen beiträge für 6monate ( hab mich gestern falsch ausgedrückt) erstattet, natürlich muß man ausgaben und höhe der beiträge vergleichen, und handeln je nachdem es sich lohnt...

bei kkh-aufenthalte muß eh rechnung sofort eingereicht werden...

immerhin bezahlen wir selbst nur 50% von paulas versicherungsbeitrag :-p

lg

Beitrag von isalabell 24.08.07 - 20:34 Uhr

Hallo,
etwas verspätet meine Antwort, konnte gestern nicht mehr online gehen.
Also das mit den Kostenerstattungen ist bei meinem Mann auch, wenn er 1 Jahr nicht einreicht dann bekommt er etwas zurück, aber im folgenden August erst neuen Jahres (wohl Einreichungsfrist??)#kratz
Da es ja unser zweites Kind ist, bekommen wir vom AG nicht mehr viel dazu, deshalb ist die Überlegung da.#schmoll
Was ein Aufpreis derzeit von der gesetzlichen bei 5 Euro pro Monat pro Kind liegt gegenüber der BKK!!!!!#kratz

Wie ist das eigentlich mit den Behandlungskosten der gesetztlichen beim Zahnarzt????
Werden da Plomben ect. bei Kindern bezahlt? Oder Kieferbehandlungen???
Mann echt, wenn ich nur wüßte was gut ist.
Preismäßig ist die KK meines Mannes bisher sehr stabil, kann nicht klagen!
Danke schonmal für die ehrlichen Antworten!
Anderl

Beitrag von wenke77 26.08.07 - 16:51 Uhr

Hi!

zu den Kosten bei Spange bzw Kieferorthopäden kann ich nichts sagen,da dies andere Sparte von Zahnmedizin ist....

"Plomben", also Füllungen werden von Kasse schon noch bei Kindern gezahlt; je nachdem ob Frontzahnbereich oder Seitenzahn...
Auch gibts Unterschiede bei Füllungsmaterial und einen weichen Kunststoff vom Frontzahnbereich will man ja nicht im Hauptkauzentrum ( sprich "Backenzähne") haben, und somit hat der Patient selbst die Füllungskosten zu tragen, abzüglich der Kosten für Kassenfüllung....

Ich weiß nicht, inwieweit sich der Kassenkatalog seit 11/06 geändert hat, denn seitdem arbeitete ich wg SS nicht mehr..

LG