Wie krieg ich meinen sohn zum alleine einschlafen??

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von lady.07 22.08.07 - 18:27 Uhr

Hallo Mamis!!!

Mein sohn ist 9 monate und wurde bis vor ca 1 monat voll gestillt und somit auch an der Brust eingeschlafen.

In der Nacht war er dann alle 2-4 std wach,aber nur zum trinken/nuckeln einpaar minuten.

Ist mein erstes kind und ich wollte alles richtig machen,habe aber alles glaub ich falsch gemacht#hicks#hicks#schock

Ich hab ihm keinen schnuller gegeben!!

was ich zb auch total bereue.Ich könnte es so gut als einschlafhilfe benutzen,statt der Brust.

Nun gab ich ihn nach 7 monaten eins und er (verständlich)nahm es nicht an.

Er nimmt ihn aus dem Mund und gibt ihn mir#gruebel
nuckelt gaaaaarnicht dran.Überhaupt nicht.Höchstens kaut er eine minute oder so dran und brabbelt dabei.

ich stille nun aber nicht mehr voll.

Abends zb kriegt er sein Abendbrei und anscheinend macht ihm das auch für 4-5 std satt weil er zwar aufwacht aber kein hunger hat.

Bei uns ist das nun so das ich seit dem ich ihn nicht mehr Abends in den Schlaf Stille auf den arm wiege und dabei entweder zu der Spieluhr mit summe oder zu einer Kinder CD.

Und er schläft so in ca 10 minuten ein.

Ich will aber das er in seinem Bettchen alleine einschläft!!

was soll ich tun?

Ich hoffe jemand kann mir da ein Tip geben!

Ritual haben wir.Also er weiss das es um 19:30 ins Schlafzimmer geht und es Schlafenszeit ist:-D

sorry ist lang geworden#hicks

Beitrag von ma14schi 22.08.07 - 18:28 Uhr

Möchtest du allein in deinem Bett schlafen oder kuschelst du dichgern an deinen Partner?

Warum nicht dein Kind?

Beitrag von lady.07 22.08.07 - 18:54 Uhr

Hallo ,

Wie meinst Du das?

Wie macht ihr das?und wie alt ist dein baby ?

du meinst ich soll das beibehalten oder?#dankefür deine antwort

Beitrag von v_berlin 22.08.07 - 19:28 Uhr

Hallo,
wenn er schon nach 10 Minuten einschläft, ist das doch sehr schön. Bei uns (auch 9 Mon.) klappt das eher selten, schon gar nicht ohne Stillen. WEnn das jetzt ganz neu ist bei euch ohne Stillen, muß er sich ja auch erstmal dran gewöhnen. Lass es doch noch eine Zeitlang so, auf dem ARm, udn dann kannst du ja das gleiche Ritual mal versuchen, wenn er im Bett liegt. Bei uns ist es abwechseln, wenn er sehr müde ist, schläft er im Bett ein, ansonsten auf dem ARm oder beim STillen. Solange es nicht stundenlang dauert, ist es doch in Ordnung.
Zum Schnuller, wir haben es auch erst spät versucht udn er wollte ihn nicht, jetzt aber doch. die Gewöhnung dauert ein wenig, du kannst es immerhin noch weiter versuchen..
Alles Gute
Viola

Beitrag von hen71 22.08.07 - 19:29 Uhr

Huhu,
Darf ich auch mal antworten (auch wenn Du mich nicht gerfragt hast):

Ich schlafe gern allein ein. Ich kuschele morgens und abends, wenn wir uns wiedersehen, ganz viel mit meinem Partner. (Manchmal muss ich gestehen auch nicht so viel, weil ich mich dann reglrecht "ausgekuesst" fuehle wegen/durch meine(r) drei Kleinen.)

Morgens kommen unsre zwei Aelteren, die das schon koennen, zu uns ins Bett gekrabbelt und die Kleine (13 Monate) holen wir auch noch dazu. Dann kuscheln wir alle miteinander.

Ich erinnere mich auch noch, dass ich als Kind sehr gern in meinem Bett gespielt habe- in meinem eigenen Reich. Und dass ich einen Lieblingshasen hatte, der mich immer begleitet hat. Auch unsre Tochter hat von Anfang an einen aehnlichen Hasen in ihrem Arm, in ihrer Naehe und umklammert ihn beim Einschlafen mit den Fingern der Hand, die noch freisind; der Daumen steckt im Mund. Abwechselnd nuckelt sie daran oder brabbelt sich in den Schlaf.

Warum ich so aushole? Warum ich mich einschalte?
Weil ich diese Vergleiche nicht mehr lesen kann. Sie hinken naemlich ganz gewaltig.
Mein Partner wird nicht den ganzen Tag von mir betueddelt, auch wenn er das vielleicht gern haette;-), und hat einen ungeheuren Nachholbedarf an Koerperkontakt (den ihm sein Beruf zum Glueck nicht ermoeglicht), wenn er abends heimkommt.
Erwachsene haben an manchen Tagen ein groesseres Anlehnungsbeduerfnis, an anderen Tagen ein kleineres.
Manche Erwachsene-zu denen ich mich zaehle- haben sich absichtlich ein Ehebett mit zwei verschiedenen Matratzen angeschafft, weil sie einen leichten Schlaf haben und von manchen Drehbewegungen des anderen aufgeweckt werden und nur schlecht wieder einschlafen (Alptraumbett: ein franzoesisches, bei dem man in der Mittenritze zusammenkullert). An diesem Punkt trage ich uebrigens den Vergleich doch mit, denn auch manche Babys schlafen besser ungestoert!
Meine Kinder wurden/werden den ganzen Tag betreut und (s.o.) betueddelt, mein Partner nicht.
Kinder sind in meinen Augen kein Ersatz fuer Ehepartner und umgekehrt ein Partner hoffentlich auch kein Kindersatz (obwohl das beides vorkommt).

Ja, ein Baby braucht viel Koerperkontakt und Naehe- und im Regelfall (dem mir bekannten) kriegt es beides auch.
Aber eine Frau muss sich nicht rechtfertigen -auch wenn sich das auf urbia so eingeschlichen hat- , wenn sie moechte, dass ihre Kinder eigenstaendig oder selbst in ihrem eigenen Bettchen einschlafen. Das ist in meinen Augen weder Liebesentzug noch Beduerfnisverrat.
Da wir IMMER die Beduerfnisse der Babys interpretieren, bei manchen ist das leichter (bei Hunger, z.B. oder am leichtesten, wenn ein Windelwechsel ansteht), bei anderen schwieriger (Baby schreit, obwohl es satt/sauber/gesund usw. ist-Gruende?), erlaube ich mir mal zu interpretieren, wenn ein Baby sich die Aueglein reibt, einen gefuellten Bauch und genuegend Aktivitaet hinter sich hat, einen sauberen Popo in der Windel und gerade von seinen Eltern herumgetragen oder besungen oder sonstwie mit Naehe versorgt wurde, dass das Hauptbeduerfnis des Babys in diesem Moment einfach SCHLAFEN ist. Und unsre Aufgabe als Eltern ist es in meinen Augen, dem Baby dabei zu helfen, diesen Zustand zu erreichen.
Wer da ein ganzes Repertoire einsetzen moechte oder wer sagt, mein Kind soll lernen, dass es bei mir am besten (ein)schlaeft oder wer im Zweifelsfall immer das Kind zu sich holen moechte-warum nicht? Ich verlange von diesen Frauen keine Rechtfertigung.

Wer aber dem kindliche Schlafbeduerfnis mit moeglichst wenigem elterlichem Aufwand - und zwar, egal aus welchen Gruenden, sei's, weil noch andere Kinder versorgt/zu Bett gebracht werden muessen, sei's, weil die Mutter auch mal wieder ihre Ruhe braucht um Kraft zu tanken, sei''s, weil einem diese Methode als die richtige erscheint usw.- Rechnung tragen moechte, der legt sein Kind in ein eigenes Bettchen, eine weiche, ansprechende Ausstattung eingeschlossen, zu moeglichst festen Zeiten und mit moeglichst gleichbleibendem Ritual. Das ist fuer mich selbstverstaendlich.

Hoeren wir doch endlich auf, andere Frauen zu staendigem Rechtfertigen zu zwingen, zumal wir gar nicht einschaetzen koennen, wieviel Liebe und Naehe und Geborgenheit ein Baby tatsaechlich bekommt - mit teils an den Haaren herbeigezogenen Argumenten/Vergleichen; darunter faellt in meinen Augen das "Partnerkuschel"argument.

Und vergessen wir bei dem Umkreisen des Babywohls bitte nicht das Wohl der Eltern, von dem genau diese Babys naemlich abhaengig sind-

LG,
Caroline

Beitrag von ma14schi 22.08.07 - 20:09 Uhr

Interessante Sichtweise.

Wirklich. Sehr durchdacht.

Warum kann das Kind nicht bei mir einschlafen und ich bringe es dann später in sein Bett oder wenn es älter ist, ich schlafe in seinem Bett mit ihm "ein" und entferne mich irgendwann?

Beitrag von hen71 22.08.07 - 21:10 Uhr

Danke fuer die Blumen.

"Warum kann das Kind nicht bei mir einschlafen und ich bringe es dann später in sein Bett oder wenn es älter ist, ich schlafe in seinem Bett mit ihm "ein" und entferne mich irgendwann?"

Hast Du meinen Beitrag ganz gelesen?

Dann ist die Antwort doch klar: Wenn das Euer Wunsch ist und es sich mit Eurer Familiensituation vereinbaren laesst- natuerlich geht das.
Wo ist das Problem?#kratz

LG

Beitrag von katinka72 22.08.07 - 20:43 Uhr

Hallo Caroline!

Endlich mal jemand, der mir aus der Seele spricht!! Meine beiden ersten Kinder sind auch von ihrer Rabenmutter in ihrem Bettchen mit HIlfe des Schnullers ohne größeren Aufwand in den Schlaf gebracht worden. Mit dem erschreckendem Resultat, dass mein Sohn mit 6 Wochen schon 12 Stunden durchschlief , trotz Vollstillens!! Sie haben alle beide immer gerne geschlafen und tun es noch heute, was für Kindergarten und Schule oft ein Hindernis ist (Morgenmuffel!) Und ich werde auch bei unserem dritten Kind wieder egoistisch sein und mein Bett für mich und meinen Mann ALLEINE haben wollen....Ich konnte nie schlafen, wenn die Zwerge direkt neben mir lagen und auch die beiden Kids schliefen besser und ruhiger in ihren eigenen Bettchen...


Ich wollte nie die beste, einzige Einschlafhilfe sein, sondern war stolz, wenn es auch bei Papa oder Großeltern trotz des Stillens gut klappte...Und meine Kinder hatten dadurch eine glückliche, ausgeglichene Mutter, die auch mal 2 Stunden das Hazs verlassen konnte, ohne das eine Welt fürs baby zusammenbrach!!

LG

Katja

Beitrag von hen71 22.08.07 - 21:14 Uhr

Danke. Und: Gern.

So, jetzt rasch wieder zum Mann mit Kuschelbedarf (die drei kleinen Wutzels schlafen schon laengst#schein)-

noch einen schoenen Abend und eine gute Restschwangerschaft? (das entnahm ich dem Satz "und bei unserm dritten Kind...") wuenscht Dir

Caroline

Beitrag von katinka72 22.08.07 - 21:20 Uhr

5 Wochen noch..................Und ich hoffe, alles klappt so, wie geplant!!#freu

Gute Nacht!!

Beitrag von sipabi 22.08.07 - 20:49 Uhr

#huepf#huepf#huepf#huepf#huepf#huepf#huepf

Daaaaaaaaaaanke, das hat mir aber gut getan, ich bin nämlich so ein "Opfer", dass sich leicht beeinflussen lässt, und obwohl ich das Spielchen von meinen 1. sohn wie gestern schon beschrieben, noch gut kenne, bin ich unsicher geworden.

Aber du hast sowas von vollkommen Recht und ich danke dir von Herzen!!!

Grad heut Abend hab ich meinen Sprößling (4 Monate) mit immer gleichbleibendem Ritual ins Bett gebracht (schläft auch liebend gern an der Brust ein!!) und da macht er ein Theater und ich könnt schwören, das war nur Wut denn als ich ihn rausholte, grinste er mich an, dass ich nur dachte "Toll, Mama, reingefallen!"

Jeder muss für sich den besten Weg, mit dem jeder für sich am besten leben kann, finden. Tips sind immer gern genommen, aber bitte keine Vorwürfe.

Einen wunderschönen Abend, womit auch immer ihr ihn verbringt, ich sicher mit "Redon-ins-Bett-bringen" ;-)

LG
sipabi

Beitrag von hen71 22.08.07 - 21:18 Uhr

Danke auch.

Ich wuensche Euch auch einen wunderschoenen Abend und einen guten Schlaf,

LG,
Caroline

Beitrag von sparrow1967 23.08.07 - 08:33 Uhr

>>nd ich könnt schwören, das war nur Wut denn als ich ihn rausholte, grinste er mich an, dass ich nur dachte "Toll, Mama, reingefallen!" <<


Schade das du so denkst.
Kein Baby mit 4 Monaten schreit vor Wut und schon gar nicht will es seine Eltern testen oder verarschen oder sonst was.


Babys handeln instinktiv- wenn sie allein gelassen werden bekommen sie Panik. Das ist ganz normal und ihnen mit in die Wiege gelegt.


Sollte ich etwas falsch interpretiert haben- sorry.

sparrow

Beitrag von sipabi 23.08.07 - 22:00 Uhr

Hallo sparrow (Caiptain Jack ...??? ;-))

naja, falsch interpretiert weiss ich nicht. Ich liebe meine Kinder über alles und denke keinesfalls dass es mich "verarschen" oder "testen" will wie du sagst. Mit "reingefallen" meinte ich eigentlich, dass man doch immer unsicher wird und sich fragt, ob das baby vor Schmerzen weint, vor Müdigkeit oder eben aus Wut, weil es da nicht allein liegen will. Ich traue mir aber so viel Menschenkenntnis (was meine Kinder betrifft!!) zu, dass ich sehr wohl unterscheiden kann, ob mein Kind weint, weil es Angst hat, sich wehgetan hat oder eben wütend ist. Vielleicht ist das bei deinem Kind ja anders, das kann ich nicht beurteilen. Ich will mich hierzu auch nicht weiter rechtferigen, denke aber doch, dass 4-Monate alte Babys aus Wut weinen können.

In diesem Sinne...

einen schönen Abend noch

Gruß sipabi

Beitrag von sparrow1967 23.08.07 - 22:38 Uhr

nä...Wolfsheim ;-)the sparrows and the nightingales.


klar- jeder kennt sein eigenes Kind am Besten - keine Frage.
Nur traue ich KEINEM 4 monate jungem Säugling WUT zu.... eher Verzweiflung... und die kann durchaus aussehen wie Wut. ;-)


dir auch einen schönen Abend,

sparrow

Beitrag von sparrow1967 23.08.07 - 08:31 Uhr

#pro