Wissenwertes zu : Böse Abzocke-Fallen

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Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von pumpkin75 22.08.07 - 19:15 Uhr

Hab ich heut zufällig beim Arzt gelesen und dachte das hier den ein oder anderen Interesiert!




Nepp im Internet!

Im Netz tummeln sich viele Abzock-Firmen. Oft sind sie nicht sofort zu erkennen. Die Überraschung kommt später: eine Rechnung. Nun heißt es: Nur keinen Fehler machen!

Sie rechtfertigen sich schriftlich:

Bewirkt oft, dass Sie den Vertrag bestätigen. Wenn Sie etwa schreiben "... ich habe nur auf Ihre Seite geschaut ..." bestätigen Sie, Login- Daten angegeben und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptiert zu haben. Durch diese Willenserklärung kann der Vertrag nun doch wirksam werden. Was tun? Dem Vertrag sofort schriftlich widersprechen! Laut Fernabsatzgesetz gilt für Online- Verträge ein 14-tägiges Widerrufsrecht (unbefristet, wenn die Firma nicht darüber belehrt).

Sie zahlen aus Angst :

Heißt, Sie erkennen den Anspruch (z.B. Abo) an. Dass die Firma das Geld vielleicht mit Tricks, Inkassound Klagedrohungen ergaunert hat, spielt keine Rolle.

Was tun? Kosten abweisen! Folgen Mahnungen und Klagedrohungen, legen Sie begründet Einspruch ein (z.B. weil Widerrufsbelehrung nicht erkennbar war). Und: Drohen Sie zurück - mit Verbraucherschützern und juristischem Beistand!

Sie leugnen die Vertrags-Mail:

Das garantiert nicht, dass z.B. vermeintliche Gratis-Dienste Sie in Ruhe lassen. Selbst wenn Sie einen SPAM-Filter einrichten (löscht ungewollte Mails), werden Sie mit Vertragsanerkennungen bombardiert (z.B. per Post). Was tun? Klage einreichen! Verträge, die durch irreführende Internet- Angaben (z.B. Gratis- Anlockung) ohne Ihr Wissen zustande kamen, sind wegen arglistiger Täuschung anfechtbar.

Sie ignorieren den Mahnbescheid.

Bedeutet, dass Sie mit dem Anspruch des Gläubigers (Internet- Firma) einverstanden sind. Das Gericht wertet Ihr Schweigen als Zugeständnis und verurteilt Sie zur Zahlung. Was tun?Gerichtlichen Mahnbescheid innerhalb von 2 Wochen zurückweisen (wie, steht im Bescheid). Dann muss der Internet- Anbieter seinen Anspruch auf das Geld dem Gericht nachweisen. Kann er das nicht, wird der Mahnbescheid aufgehoben.



EXTRA-TIPP
Vorsicht mit falschen Namen
Sich mit einem falschen Namen auf einer Internet-Seite anzumelden, schützt Sie nicht. Weil Sie bei Vertragsabschluss verpflichtet sind, Ihre Identität preiszugeben, riskieren Sie eine Strafanzeige. Über Ihre sogenannte IP-Adresse (die automatisch gespeichert wird) kommt der Staatsanwalt an Ihre echte Adresse ran. Wenn Sie trotzdem einen falschen Namen verwendet haben: Sofort Rücktritt per E-Mail mit dem Namen erklären, mit dem Sie sich angemeldet haben.



http://www.bildderfrau.de/index.php/template_bildderfrau/article_PHX652/contractor_2/template_rel



Lg pumpkin75

Beitrag von easyissi 22.08.07 - 21:57 Uhr

#danke für die tollen Tipps
meine Güte muss man heute Aufpassen das man in nix reingerät #schwitz
Durch deinen Beitrag bin ich nun etwas schlauer #aha

lg easyissi

Beitrag von pumpkin75 23.08.07 - 09:16 Uhr

Bitte,Gern geschehen :-)


Lg pumpkin75