Elternzeit rum - aus Überzeugung zu Hause

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Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von rotterdam 22.08.07 - 21:30 Uhr

Hallo,

bin neu hier bei Urbia - huhuuuuu.

Gibt es auch Frauen hier, die nach Elternzeit bewusst zu Hause geblieben sind ? Sich um Haushalt und Kind kümmern und sich damit gut fühlen ?

Ich bin so eine ! Und damit mein Grips nicht einschläft, mache ich ein Fernstudium ;o))

Gruss
rotti

Beitrag von noblesse-oblige 22.08.07 - 21:44 Uhr

Das hört sich doch klasse an!! Wenn man es sich leisten kann..
Ich bin schon am Überlegen noch während der SS mit einem Fernstudium zu beginnen, damit ich nicht einroste #schwitz Mir fällt jetzt schon die Decke auf den Kopf #schmoll

LG Lena

Beitrag von rotterdam 22.08.07 - 21:46 Uhr

Hi Du,

ohhhh, Du bist noch schwanger, da hast Du doch so viel Zeit gaaaanz viel schöne Dinge zu unternehmen.
Versuche es echt zu geniessen, so viel Freizeit wirst Du nie mehr haben.......naja, mit 60 Jahren vielleicht wieder. Hihi

Beitrag von noblesse-oblige 22.08.07 - 21:47 Uhr

Naja.. Muss wegen vorzeitiger Wehen fast nur liegen #schmoll

Beitrag von rotterdam 22.08.07 - 21:49 Uhr

Ohhhhh, na okay, da kennst Du sicher jetzt das tägliche TV-Programm bzw. alle Bücher auf Erden.

Beitrag von noblesse-oblige 22.08.07 - 21:51 Uhr

Von Büchern habe ich erstmal genug.. Habe in den 2 Wochen KH jeden Tag ein ganzes durchgelesen.
Im TV kommt mittlerweile auch nur Müll #schmoll
Aber es gibt ja auch noch I-Net ;-)

Beitrag von rotterdam 22.08.07 - 21:53 Uhr

Genau !!!

Woher kommst Du denn ?? Guck mal unter
Freundschaften & Kontakte......habe da gerade eine Anzeige geschaltet.

Beitrag von noblesse-oblige 22.08.07 - 21:54 Uhr

Wohne ab Oktober in Bielefeld (die Stadt, die nicht existiert) *lach*

Beitrag von rotterdam 22.08.07 - 21:59 Uhr

Hööööö ? Das verstehe ich jetzt nicht.
Ischhh kenne Bielefeld, datt gibbet.

Beitrag von noblesse-oblige 22.08.07 - 22:03 Uhr

Jetzt sag nicht, du kennst die Geschichte nicht #gruebel
Wird auch ständig in irgendwelchen Comedy-Sendungen im TV erwähnt..

http://de.wikipedia.org/wiki/Bielefeldverschw%C3%B6rung

Beitrag von rotterdam 22.08.07 - 22:08 Uhr

ich habe ja schon vieles gehört - das nicht.

witzig !!

Bin gleich weg, muss ins bett.

Wir lesen uns, ja ?

Tschüssi

Beitrag von noblesse-oblige 22.08.07 - 22:08 Uhr

Ich liege schon auf der Couch, warte nur darauf, dass mir die Augen zufallen #gaehn

Bis bald..

Beitrag von juliafranziska 22.08.07 - 21:46 Uhr

Hallo,

ganz ehrlich ...

Wenn ich nicht allein erziehend wäre und einen (solventen) Partner an meiner Seite hätte, wäre "Mutter und Hausfrau" durchaus ein vorstellbares Lebensmodell für mich gewesen - allerdings nur unter der Prämisse, dass ich einen Mann habe, dem ich den Rücken frei halte und ihn damit bei seiner Karriere unterstütze.

Bei einem 08/15 Einkommen und einer 08/15 Karriere des Partners würde ich bei meiner eigenen vorhandenen beruflichen Bildung und Aussichten NICHT zurückstecken und mich lieber, zusätzlich zum Mutter-Dasein, beruflich verwirklichen - auf das "Hausfrau" würde ich dann zugunsten eines erfüllenden Berufes "verzichten".

Jetzt mache ich halt alles: Mutter, ab nächstes Jahr wieder Beruf und (ein bißchen) Haushalt:-)
Aber ich bin flexibel und werde sehen, was die Zukunft bringt und welche Lebensmodelle ich noch leben werden ;-)

In diesem Sinne,
juliafranziska

Beitrag von rotterdam 22.08.07 - 21:48 Uhr

Ja, so mit dem "Rücken freihalten" ist bei uns schon richtig ausgedrückt.

Beitrag von cinderella2008 23.08.07 - 07:44 Uhr

Ich hätte auch bei einem "solventen" Partner nicht zurückgesteckt. Zum Glück!!!

Was ist, wenn Dein Partner der Familie zwar ein gut abgesichertes Leben bieten kann, sich eines Tages aber anders besinnt und die Familie verlässt? Dann steht die Frau da, jahrelang aus dem Beruf raus, immer nur für Haushalt und Kinder dagewesen. Dann ist die Jammerei groß.

Nein, das wäre nichts für mich. Als Frau sollte man sich die fianzielle Unabhängigkeit bewahren und im Notfall auch dazu in der Lage sein, sich alleine zu ernähren. ... und wenn ich da so an die Scheidungsraten denke ...:-(

Beitrag von juliafranziska 23.08.07 - 10:03 Uhr

Hallo,

wenn man es so schwarz-weiß sieht, hast Du sicher recht.

Ich, zum Beispiel, habe immer einen Job gefunden, der mich weitergebracht hat und ausgefüllt hat, manchmal natürlich auch branchenfremd - d.h. ich könnte mich immer selbst ernähren, auch wenn es Zeiten gab, in denen ich meine Ansprüche runterschrauben musste.
Fand ich nie weiter schlimm - bin da flexibel.

Außerdem gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Partner, der zurücksteckt, im Falle einer Trennung finanziell abzusichern, z.B. über einen Ehevertrag.

Und zurückstecken heißt ja nun auch nicht, dass man komplett verblödet oder sich auf die faule Haut legt - es gibt ja die Möglichkeit beruflich was zu machen oder sich weiterzubilden.
Nur wenn einer der Partner richtig durchstartet und dadurch seine Zeit knapp bemessen ist, sollte der andere Partner das in der Familie auffangen können.

In diesem Sinne,
juliafranziska

Beitrag von anarchie 22.08.07 - 22:12 Uhr

Hallo!

Ja, ich bin zuhause - und blkeieb es auch noch einige jahre...

Mein Ältester wird am 31. 5 Jahre, die Kleine ist 3,5 und nun kommt noch ein Kleines!
Ich fühe mich gut als Hausfrau und sehe meine Aufgabe in intensiver Kinderzeit, Erziehung, guter Ernährung für meine Familie, guter Haushaltsführung, etc....und ehrlich: kinder sind doch ein toller Job!?

Und verantwortungsvoller, als es ein normaler Job je sein könnte - schliesslich formen wir kleine Menschen!

ich werde noch etwa 6 jahre zuhause bleiben(evtl. auf 400EUR Basis arbeiten wenn das Jüngste im Kiga ist), dann bleibt mein mann aheim, so dass immer einer für die Kinder da ist....

lg

melanie(37.SSW)

Beitrag von anarchie 22.08.07 - 22:14 Uhr

ohje...ist schon spät...lies dir bloss die Fehler weg!#hicks#schein#danke

lg

melanie

Beitrag von bambolina 22.08.07 - 23:05 Uhr

Hallo rotti,

ich wollte nie "nur" zu Hause bleiben. Ich mag meinen Job und es wäre auch unmöglich gewesen 3 Jahre zu Hause zu bleiben. Ich hätte keine Chance auf einen Wiedereinstieg gehabt.

Ich bin 6 Monate nach der Geburt meiner Kinder wieder arbeiten gegangen - halbtags. Ich wollte nie aussteigen, würde aber gerne kürzer treten. Die Kinder kommen nicht zu kurz, aber der Haushalt und ich... aber kürzer treten geht nicht.

lg bambolina

Beitrag von gisele 22.08.07 - 23:24 Uhr

hallo!!
ich bin zwar noch ein jahr in der elternzeit;-),aber ich habe kein problem damit noch ein paar jahre auf meinen job zu verzichten.
ich habe immer sehr viel gearbeitet(60 stunden woche war oftmals normal#gaehn),sehr gut verdient und habe es auch geliebt...
aber mit kind lässt es sich momentan einfach nicht vereinbaren,zumal ich meinem mann den rücken freihalte,weil er karriere machen will und soll;-)
in 4 jahren gehen meine eltern in rente und da würde ich dann gerne wieder einsteigen,mal sehen wieviel kinder bis dahin noch kommen;-)
klar würden wir bedeutend mehr geld haben wenn ich auch arbeite,aber wir sind sparsam und allen gefällt es momentan;-)
manche freunde verstehen mich nicht,denken es sei langweilig zu hause#schock,im gegenteil,#gaehn:-p
lieben gruss,nadine,die vor 3 jahren nie gedacht hätte das sich ihr leben so ändern wird;-)

Beitrag von christa32 23.08.07 - 07:03 Uhr

Hallo Rotti! :-D
Ich bekomme bald mein 3. Kind. Also bleibe ich eh erst mal wieder zuhause. Aber im letzten Jahr dachte ich mir gehe ich auf 20 Stunden die Woche wieder arbeiten. Die ersten 2. Wochen sind gut gelaufen. in der 3. Woche war meine Tochter krank so musste ich Zuhause bleiben. dann 2. Wochen später war mein Sohn krank und ich musste schon wieder Zuhause bleiben. Meine Kollegen waren danach nicht mehr so gut auf mich zu sprechen :-(, so das ich nach Ende der 3.monatigen Probezeit gegangen bin.
Auch ich habe nach dem ersten Kind ein Fernstudium angefangen. Und es hat mir richtig Spaß gemacht.
Mal sehen was ich machen werde? Weil die Gehirnzellen brauchen schon was zu tun. ;-)

#herzlich Christa

Beitrag von anja96 23.08.07 - 09:01 Uhr

Hi,

nee, könnte ich mir nicht vorstellen. Bin bei beiden Kindern direkt nach dem Muschu wieder arbeiten gegangen. Beim ersten 30 Stunden/Woche und beim zweiten nun nur noch 20 Stunden/Woche. Wenn ich allerdings im Lotto gewinnen würde (mind. 3 Mio) würde ich kündigen und mir eine andere Beschäftigung suchen, aber sicher nicht "Haushalt", da es schöneres gibt als putzen und kochen.

LG, Anja

Beitrag von haebia 23.08.07 - 09:02 Uhr

Hi,

ist doch super.

Könnten wir es uns leisten, würde ich das auch machen. Würde dann nebenbei aber auch irgendwas anderes machen müssen, damit mir nicht die Decke auf den Kopf fällt. Würde wohl was auf der ehrenamtl. Schiene machen. Bekommt man ja dennoch etwas Geld (Aufwandsentschädigung), denn das Studium kostet ja auch gut was.

Neid, lass nach ;-)



Beitrag von kati543 23.08.07 - 09:49 Uhr

Mein Kleiner ist jetzt 16 Monate. Ich hatte in dem Sinn keine Elternzeit, da mein Mann zu gut verdient und ich daher kein Elterngeld bekomme (auch nicht KV pflichtversichert bin - um nur einen der Nachteile zu nennen). Meinen Job hatte ich extra gekündigt. Für uns stand immer fest, dass sobald Kinder da sind, ich zu Hause bleibe. Finanziell können wir uns das auch leisten.
Es ist ein anstrengender, wichtiger aber auch unglaublich schöner Job. Die Decke fällt einem - je nach dem, wie man sich sein Leben einrichtet - auch nicht auf dem Kopf. Hausfrau zu sein bedeutet nicht nur zu Hause zu sein. Es gibt ja unglaublich vieles, was man mit den Kleinen und Freunden unternehmen kann.
Ich wüßte nicht, warum ich mich schlecht fühlen soll. Sich um Haushalt und Kind zu kümmern ist kein einfacher "Beruf", sondern einer der verantwortungsvollsten überhaupt.

Beitrag von florida-sun 23.08.07 - 11:49 Uhr

Hallo,

ich bin zwar keine Hausfrau, melde mich aber trotzdem mal zu Wort:

Ich kenne dieses Lebensmodell (Hausfrau + solventer Partner) zur Genüge aus meiner Familie. Solange die Kids klein sind ist das ja auch noch super. Nur: was ist, wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Partner noch arbeiten muss? So geschehen bei meiner Schwiegermutter. Sie ist jetzt immer noch Hausfrau (weil ja seid 30 Jahren aus dem Beruf), die Kids sind weg, das Haus gut in Schuss, der Mann arbeitet den ganzen Tag und was macht sie? Dreht Däumchen und geht ein paar mal die Woche zum Sport. Ist völlig unausgelastet und nervt die restlichen Familienmitglieder mit ihrer ständigen Unzufriedenheit.

Was ich damit sagen will: wenn iht das machen wollt: super! Denkt aber auf jeden Fall darüber nach, was ihr macht wenn die Kids mal gross sind. Sucht euch frühzeitig ausreichend Hobbys.

Ins diesem Sinne

Viele Grüße

florida

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