Diesmal mehr Schlaf nach Geburt, aber wie?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von rhodochiton 22.08.07 - 22:51 Uhr

Was macht ihr den anders bei Eurem 2. Kind damit ihr zu mehr Schlaf kommt? Ich möchte statt einen 2 Std. Rhytmus einen 4 Std. R. aber weiss nicht, ob ich das hin bekomme. Meine Mutter hat gesagt, wir seien im Spital schon so gedrillt worden, dass wir den 4 Std. R gewöhnt waren. Ich solle einfach rauszögern, wenn er zu früh käme. Aber irgendwie glaube ich das geht doch nicht. Vorallem kann ich ja in der Nacht nicht noch 2 Std. warten bzw schreien lassen bis es Futter gibt...

Oder habt ihr irgend eine Tipp, wie ihr es macht, dass ihr zu mehr Schlaf kommt?...

Beitrag von hermiene 22.08.07 - 23:07 Uhr

Hi!

Ich hab 19 Monate höchsten 4 STunden am Stück geschlafen, die Regel waren 2-3 Stunden, manchmal auch stündliches aufstehen - trotzdem käme ich nie auf die Schnapsidee meinem 2ten Kind einen 4-Stunden-Takt anzu"erziehen"

Ich werde mit ihm sicherheitshalber mit wenigen Wochen zur Osteopathin gehen - denn mein Großer hatte Blockaden und konnte deswegen nicht durchschlafen (haben wir leider erst sehr spät gemerkt). Aber wenn bei ihm körperlich alles okay ist wird er ad lib gestillt - warum soll ich ihm was verweigern was sein Bruder bekommen hat????

Und auf den Schlafmangel hab ich mich schon eingestellt - das hab ich 19 Monate geschafft und nebenbei im Schichtdienst gearbeitet, warum jetzt nicht auch???? Meinen extremen Schlafmangel hat man mir wohl nicht angemerkt ;-)
Ich genieße halt jetzt noch schnell die ruhigen Nächte #gaehn

LG,
Hermiene

Beitrag von cazie71 23.08.07 - 08:29 Uhr

Hallo Hermiene.

Muss mich hier mal einklinken: Kannst du mir erklären, was in Eurem Fall Blockaden waren?? #kratz Würde mich echt sehr interessieren. Habe 2,5 Jahre (!!!!) kaum geschlafen, da mein Sohnemann extreme Schlafstörungen hatte. Jetzt läuft es (nach einer Bioresonanztherapie) ganz gut. Ich erwarte in gut 6 Wochen mein 2. Baby und hoffe natürlich inbrünstig, dass es diesmal ein "guter Schläfer" wird....#hicks

Lb. Grüsse
Carmen

Beitrag von hermiene 23.08.07 - 11:29 Uhr

Hi!

Je nach Schwangerschaf (Lage des Kindes) und Geburt (sowohl bei Sectio - "rausreißen" aus der Mutter als auch bei Spontaner - Druck durch den Kanal) kann es zu Blockaden am Körper kommen. Bei Henrik im WIrbelsäulebreich und überwiegend am Kopf. Dadurch ist der Körper nicht im "Gleichgewicht" was zu Unruhe, spucken, schreien, nciht schlafen könne, motorische Defizite, Schulschwierigkeiten #bla führen kann.

Wir waren halt bei ner Osteopathin (am besten jemanden empfeheln lassen dem man vertrauen kann und auch Erfahrung mit Kindern hat!!!) und die hat ihn dann behandelt. Die Behandlung selbst ist nicht schmerzhaft, kann aber unangenehm sein da sich mit den Blockaden auch Gefühle lösen.

Normalerweise reichen 2-3 SItzungen, Henrik hat glabu ich 8 gebraucht. Aber sein Watschelgang war nach der ersten SItzung gleich weg.

Ich selbst geh jetzt auch für meine Hüfte (schiefstand) und meinen Schulter-Nackenbereich - auch wenn da auf den ersten Blick nicht viel passiert hilft es enorm.

Wir haben ganz plötzlich von heute auf morgen traumhafte Nächte gehabt. Er wandert gegen 23 Uhr ins Bett und kommt dann in der Regel zw. 5-7 zu und gekrabbelt, manchmal pennt er sogar bis 9 durch (wenn der Tag sehr stressig war) und das seit März #freu Obwohl ich jetzt ne Woche im KH war hat sich daran nix geändert.

LG,
Hermiene

Beitrag von cazie71 23.08.07 - 11:50 Uhr

Lb. Hermiene.

Vielen Dank für deinen Bericht! Werde - wenn nötig - dies beim nächsten Kind auch in Betracht ziehen und anwenden lassen. Vielen Dank nochmal!!!!!! #huepf

LG
Carmen

Beitrag von puenktchens.mama 22.08.07 - 23:10 Uhr

Also ehrlich gesagt, hört sich das mit dem Hinauszögern ziemlich fieß an. Das mag vielleicht gehen für fünf bis allerhöchsten zehn Minuten, aber doch nicht zwei Stunden #schock! Schon mal drüber nachgedacht, dass sie nach zwei Stunden wieder kommen, weil sie Hunger haben und nur so einen kleinen Magen haben, der halt öfter mit kleinen Mengen gefüllt werden muss...?!

Pünktchens Mama mit #babygirl 28.SSW

Beitrag von jelly_buttom 22.08.07 - 23:14 Uhr

Entschuldige, aber das eine Wort was du da schriebst BOOOOOOOOAAAAAAAAAAA #schock:-[#schock:-[

"Drillen" allein schon das Wort!!!!!

Vorallem früher und heute kannste gar nicht vergleichen!

Sicher hast du schonmal was von Urvertrauen gehört, dieses wird vorallem gefestigt, in dem man das Kind nicht länger als nötig schreien lässt---> sprich Titti raus und Stillen!

Und nicht solange wartet, Schnuller in Mund steckt und erst dann füttert...

Grad am Anfang, das ist sooooooooooooooooooooooo unheimlich wichtig!!!!!

Meine Oma hat mich auch ständig angemacht, wir würden unseren Sohn bei jedem "Piep" (für mich war es lautes Quängeln-ein Ausdruck von "Ich fühl mich hier alleine nicht wohl", was mein Sohn mit 2 Wochen natürlich noch nicht sagen konnte) rausholen und verwöhnen...

So ein Schmarrn!!!
Wenn ein baby etwas braucht-völlig egal was, dann lässt man es genauso sooo lange warten, wie es braucht, das Bedürfnis zu stillen und nicht, so lange wie es braucht, dass Mami ausgeschlafen hat ;-)

Stillen nach Bedarf NICHT nach Uhr :-)

Schlafen kannste in 20 Jahren immer noch *lachweg* *seufz*

LG

PS.:Kann deine Bedenken verstehen, nur das wissen wir doch alles schon BEVOR wir uns für ein Kind (oder gar das Zweite) entscheiden ;-)

Beitrag von monstermama5 22.08.07 - 23:21 Uhr

das mit den herauszögern stampt wohl noch aus uhrgroßmutters zeiten.das hast du doch wohl nicht ersthaft vor .
mit dem gewissen schlafmangel wirst du wohl eine zeitlang leben müßen.unser kleiner kam vor knapp 4 wochen zur welt.er hat abens seine schreistunden.ca von um 20.00 -23.00
alleine das ist schon sehr anstrengent.aber wenn ich pech habe weckt er mit dem geschreie seine kleine schwester die auch gerade erst 1 jahr alt wurde.was meinst du wie es dann mit meinem schlaf aussieht.
wenn wir glück haben kann ich sie zu papa ins bett legen und sie schläft wieder ein.aber auch der papa muß morgens um 3.30 wieder aufstehenund zur arbeit gehen.
nimm das ganze mit etwas humor und sag dir imer das das nur vorübergehend ist

so mein kleiner ist nun ruhig brauche den kinderwagen nicht mehr schaukeln oder den schnuööer zum 100 wieder reinstecken nun kann ich die nächsten 2 stunden schlafen.

lg maike und leon 4wochen leonie 1jahr lucas 3 jahre und die großen

Beitrag von prinsina 22.08.07 - 23:32 Uhr

Hallo!

Bei so viel Schlafmangel kann ich schon verstehen, dass man auf solche Gedanken kommt, auch wenn die anderen hier kaum Feingefuehl zeigen.

Ich weiss ja nicht, wie die das bei dir im KH machen. Bei mir gabs Rooming in und hatte Amy immer bei mir. Sie kam im KH nur einmal pro Nacht. Zu Hause dann zwei oder drei mal, ich weiss es nicht mehr genau. Dein Kind wird schon irgend einen naturlichen Rhythmus haben, an den du dich schon anpassen solltest. Im KH wuerde ich dann mit den Schwestern sprechen, dass sie dein Kind so lange schlafen lassen, bis es nachts allein vor Hunger wach wird oder einfach direkt mit aufs Zimmer nehmen. Denn ich habe oft den Eindruck, dass die Kinder den Rhythmus von den Schwestern anerzogen bekommen.

Mach dir nicht so viele Gedanken und lass es einfach auf dich zukommen. Liebe Gruesse,

Prinsina

Beitrag von balladolce 23.08.07 - 00:41 Uhr

ich denke das kwohl auch aufs kleine drauf an....mein erster hat mich dauer gepiesackt alle 3stunden und dann hat der immer ewig fuer eine flasche gebraucht........
mein zweiter den musste ich zum fuettern wecken das war ein richtiges murmeltier....und die weiber waren auch ok die haben 4stunden am stueck geratzt......ohne irgendeinen drill....kommt auf die kleinen drauf an........wuensch dir viel glueck......


Yvonne

Beitrag von ana78 23.08.07 - 09:02 Uhr

Hallo,

lass Dich nicht gleich so in die Pfanne hauen von einigen Meinungen. #liebdrueck Kann Deine Gedanken gut verstehen, meine Beiden "Großen" sind keine zwei Jahre auseinander und in den ersten Monaten gab es Zeiten, da haben sie sich stündlich abgewechselt und ich saß heulend im Bett und wußte nicht mehr weiter.

Laß es einfach auf Dich zukommen, und nicht jedes Kind, das nach 2 Stunden schreit, hat Hunger! Ich habe insgesamt 7 und 9 Monate gestillt, davon jeweils 4 voll. Wir hatten auch viele Tage, wo es aller 2-3 Stunden nicht mehr ging.

Folgendes hat uns sehr geholfen, in einen Rhythmus zu kommen:

- Erst mal versuchen nur zu trösten
- Wenn schon nach 1-2 Stunden wieder Rabatz ist, erst mal nur Schnuller (den sie nie wollten) oder Tee und schauen, meist war gar kein Hunger da
- wenn nix hilft, dann mußte gestillt werden
- Jeden Abend das gleiche Ritual: bettfertig mach, jeden Abend auf die gleiche Weise ins Bett gelegt nach dem Stillen und danach Ruhe (tagsüber waren wir nicht besonders leise, wie auch bei einer Zweijährigen)
- Dann hab ich gewartet, bis er so gegen 11 Uhr abends nochmal kam, gewickelt, gestillt und sofort wieder ins Bett -> ICH dann aber auch!

So hatte ich dann wenigstens erst mal auch Schlaf, nachts dann nur zu mir geholt zum Stillen und ohne wickeln haben wir beide dann weitergeschlafen.

Alles Gute
Ana 40. SSW

Beitrag von pooki 23.08.07 - 09:04 Uhr

ich denke mal da wirst du nicht viel machen können . ich kann deine frage aber durchaus verstehen. nach der geburt meiner tochter (2 nächte nicht geschlafen) war ich soooo fertig und als es dann wochenlang ohne schlaf weiterging #schock, ich war wirklich erstaunt wie ein körper das verkraften kann und hatte mir nun auch schon meine gedanken gemacht.

die kleine war jede sekunde im KKH bei mir, diesmal hatte ich mir vorgenommen - total egoistisch und als wirkliche rabenmutter - den zwerg zumindest ein oder zwei nächte ins kinderzimmer abzugeben, damit ich wenigstens ein bissl zu schlaf komme. abgekochtes wasser kann man den würmern immer geben und ich hätte die schwestern gebeten vielleicht zu versuchen das kleine zumindest ein bissl mit wasser über wasser zu halten, damit ich in den ersten nächten ein bissl auftanken kann. kommt natürlich auch immer auf die geburt an. sollte das diesmal tagsüber in drei stunden erledigt sein ist es auch wieder was anderes.

also so generell finde ich es nicht verwerflich sich diese gedanken zu machen. schreien lassen würde ich aber natürlich mein baby nicht!!!! aber rauszögern wenn möglich, finde ich nicht dramatisch. meine tochter schlief sogar die erste nacht zuhause über 6 stunden. und was mach ich, ich blöde unwissende kuh??? ich sitz nach 4 stunden wach neben ihr und wecke sie nach 6 WEIL DIE HEBAMME SAGTE SIE SOLLTE ALLE 4 STUNDEN TRINKEN!!! als ob so ein kind schlafend verhungert #augen

naja, ein paar nächte und ich hatte es geschafft sie vom durchschlafen abzuhalten #augen

nu denn, unser kleinerwird eine lippen-kiefer-gaumen-spalte haben. ich werde ihn also nicht stillen können und er wird vermutlich anfangs auch nicht so viel mit flaschen anfangen können. ich hab mich also drauf eingestellt, dass die nächte diesmal noch um einiges schlimmer werden als vor 2 jahren. zusätzlich zum ständigen füttern muss ich ja nun auch noch pumpen, aufwärmen, auskochen, etc... #schock

habe schon ziemlichen respekt vor dem was da auf mich zukommt - aber ist halt so!


ich drück dir die daumen, dass du ne möglichkeit findest. lass dich hier nicht von den antworten verückt machen. es mag so übermütter geben die jahrelang keinen schlaf brauchen und trotzdem noch arbeiten gehen - ich gehör da nicht dazu und finde es auch unnötig. schließlich hat man nun auch noch ne verantwortung gegenüber dem großen kind - da ist der wunsch nach schlaf durchaus legitim.

am besten sprichst du auch mal die schwestern im KKH an, vielleicht haben die noch tipps!

ach ja, ich hab recht früh angefangen abends nach dem letzten stillen noch abgepumpte milch im fläschchen hinterher zu füttern. die kleine schlief nämlich meist an der brust ein und war dementsprechend zu müde zum richtig voll futtern. mit der flasche nahm sie aber immer noch nen absacker und schlief dann recht schnell wieder durch (so von 24-5/6 uhr halt). so mit dei monaten in etwa. den tipp hatte ich von meinem kinderarzt.

lg
pooki (morgen 40. SSW)
pooki