ARGE!!! Seid ihr alle noch zu retten?!!!Lieb an babyboy007

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von windeltyrann 22.08.07 - 23:02 Uhr

Hallo Ihr "besseren Mütter"!
Schön, dass es Euch allen so unwahrscheinlich gut geht!
Könnt Ihr Euch auch vorstellen, dass man jahrelang eine Arbeit hat, Kinder bekommt und dann pötzlich und unerwartet arbeitslos wird? Mein Mann ist 44 und seit 3 Jahren arbeitslos.
Ja, bevor es wieder los geht: Mein Mann hat 3 erlernte Berufe.
Er hat sich in ganz Deutschland beworben (wären also auch für eine neue Arbeit umgezogen),...!
Doch leider hat er noch unzähligen Bewerbungen und Hilfe von Bekannten und Verwandtschaft und des Arbeitsamtes keine Stelle bekommen! Laut Aussage der sogenannten Arbeitgeber, ist er zu alt für den Arbeismarkt und außerdem haben wir zwei 4 gemeinsame Kinder und mein Mann aus erster Ehe noch zwei.
Das Nette ist, die Arge sagte, dass sie leider keine Stelle mehr vermitteln könne, da er zu alt für den Arbeitsmarkt sei und somit nicht mehr vermittelbar. Er sich aber selbst um eine Stelle bemühen müsse, da sie uns sonst die Leistungen kürzen würden. Gut, haben wir gemacht. Nachdem es mit einem "normalen" Angestellten nichts geworden ist, hat sich mein Mann selbstständig gemacht. Monate lang haben wir mit dem ALGII - Geld (also dem mindesten was einer Familie zum Leben braucht) versucht, eine funktionierende Firma auf die Beine zu stellen. Jeden Monat haben wir VErlust gemacht. Als wir nach 7 Monaten endlich mal einen Gewinn von 155€ hatten, wurde es uns für den vergangenen Monat, für den aktuellen Monat und für den Folgemonat gleich von unseren ALGII Leistungen abgezogen. Mit dem Argument, dass man ja nun immer mit diesem Gewinn zu rechnen hätte! Kaum hatten wir einen geringen Erfolg, der nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein war, um den Verlust der vergangenen Monate wieder weg zu machen, schon hatten wir wieder weniger in der Kasse! Zur Info, der Verlust den wir hatten, wurde nicht von der Arge wieder aufgefüllt.

So und nun zu den netten Damen, die sagten, man solle sich eine Kinder anschaffen, wenn man nicht genügend Geld hat,...!
Sind Kinder nur für reiche Menschen?
Hat nicht jeder ein Recht auf eigene Kinder?
Ich finde es anmaßend, so etwas auch nur zu denken!
Und was ist dabei, wenn man sich noch was von der ARGE zuschießen läßt? Der Mann von babyboy007 arbeitet ja schließlich! ER kann nun wirklich nichts dafür, dass das Geld, was er bekommt nicht zum ganzen Lebensunterhalt für seine Familie reicht! Sorry, wenn ich das nun sage, aber ich finde es viel schlimmer, wenn Menschen aus dem Ausland kommen, hier in Deutschland noch nie auch nur einen Tag gearbeitet haben und dann sich hier mit der Großfamilie aushalten lassen!

So nun könnt Ihr mich steinigen und beschimpfen!#bla


Derjenige, der von Euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein! #wolke


Eins möchte ich noch sagen,
Der Kindergarten wird von uns auch noch komplett vom Jugendamt bezahlt stolze 480€ und das jeden Monat, 12 Monate im Jahr!

Einen schönen Abend noch und viel Spaß beim Steine suchen!
Gruß, die asoziale Mama von vier Kindern!

Beitrag von emmy06 22.08.07 - 23:06 Uhr

Hallo...

das hättest Du auch in die !!3!! bisher schon bestehenden Beiträge schreiben können und nicht extra einen 4. eröffnen müssen....

LG Yvonne

Beitrag von windeltyrann 22.08.07 - 23:10 Uhr

Dann wärs ja nur halb so schön gewesen!
Gruß, #drache

Beitrag von emmy06 22.08.07 - 23:11 Uhr

:-p Das glaub ich Dir ja...aber jetzt bgeht das Theater wieder von vorne los.... #augen

Beitrag von schlausie 23.08.07 - 08:05 Uhr

Doch genau das mußte sie tun!!!Damit einige mal hier aufwachen aus ihrer rosaroten Traumwelt:-p

Beitrag von summer3103 23.08.07 - 10:09 Uhr

Hi,

ich habe meine Meinung zu diesem Thema gestern schon deutlich vertreten - also, bekommt doch gerne so viele Kinder, wie ihr fuer richtig haltet.

Am Ende werdet ihr schon sehen, was ihr davon habt. Arme Kinder!

Und man stellt sich die Frage, wer hier eigentlich traeumt.

So, das war mein Beitrag und Ende - moechte nicht jeden Tag wieder von Vorne beginnen! #gaehn
Langsam wird es naemlich laecherlich...

Gruss,

Summer.

Beitrag von schlausie 23.08.07 - 12:04 Uhr

Du ich lebe nicht vom Amt mein Verlobter geht arbeiten!!

Ich bin aber im gegensatz so Wie Du und die meisten die hier ihren Schwachfug von sich gelassen haben nicht so engstirnig und verurteile Menschen die von Arbeitslosengeld leben MÜSSEN!!!!!!!

#augen

Beitrag von summer3103 23.08.07 - 13:40 Uhr

Bitte zeig mir doch einmal, wo genau ich Dir unterstellt habe, vom Amt zu leben - dann koennen wir vielleicht weiter diskutieren #augen

Ansonsten betrachte ich Deine Antwort auf meinen Beitrag lediglich als UNFUG oder SCHWACHSINN - oder laut Deiner "Wortschoepfung" als SCHWACHFUG #schock

Gruss,

Summer.

Beitrag von schnuffelschnute 22.08.07 - 23:09 Uhr


Es ist DEINE Sache, Kinder zu bekommen!

Also ist es auch DEINE Sache, diese zu finanzieren

Beitrag von blondesgift81 23.08.07 - 05:09 Uhr

Daumen Hoch

Beitrag von vamplady_22 23.08.07 - 08:25 Uhr

#pro#pro#pro#pro


ich mach kinder wenn ich sie mir leisten kann ...das ich sie gross kriege und nicht die ARGE

Beitrag von maria1603 23.08.07 - 11:27 Uhr

Voll mies.
Sorry ich arbeite zwar, aber es gibt keine Garantie, ob ich in 5 Jahren immer noch Arbeit HABE. Was dann??? Kind abgeben??? Hallo??? - es gibt keine goldenen Zeiten mehr und ich kann es wirklich nicht hören, man soll sich nur kinder anschaffen, wenn man sie sich leisten kann.
Bei 5,1 Millionen ALG II Empfänger finde ich es eine frechheit zu sagen, man solle sich nur Kinder anschaffen, wenn man es sich leisten kann.
Wenn man eine Familie hat, die hinter einem steht, ist das viel mehr wert.

Beitrag von xschneeweissx 23.08.07 - 11:57 Uhr

Genau so denke ich auch--#pro hoch!!!!

Beitrag von schnuffelschnute 23.08.07 - 12:13 Uhr

Herrgott,

entschuldige, aber wollt oder könnt ihr es nicht kapieren?

Es geht nicht um Familien, die Kinder haben und DANN in ALG 2 abrutschen.

Sondern um solche,die schon ALG2 bekommen und DANN noch Kinder in die Welt setzen!

Du verstehst den Unterschied?

Beitrag von klau_die 23.08.07 - 13:28 Uhr

Es ist sinnlos, sie wollen es nicht begreifen!

Beitrag von lillymarleen201 23.08.07 - 14:40 Uhr

Unterschreib#pro

Beitrag von mami2807 22.08.07 - 23:27 Uhr

Hallo,

ich finde, JEDER kann ganz schnell und ohne viel Zutun in die "ARGE-Falle" tappen! Hätte auch NIE gedacht, daß ich da mal landen muß! Und nun sind's schon 6 Monate. Wurde schwanger, der Erzeuger interessiert sich nicht für sein Kind (obwohl er ein Kind wollte!) und mich, mußte meinen Job kündigen (weil der im Ausland war) und habe hier in Deutschland mit meinem dicken Bauch natürlich nix mehr gefunden...Die meisten Leute sehen auch nur das Geld und das Nicht-arbeiten-müssen. Dabei geht es dabei umso viel mehr: z.B. Menschenwürde, die einem verloren geht, wenn man nicht sein eigenes Geld verdienen kann. Ich vermiß meinen Job echt super doll und merke, wie schlecht gelaunt ich bin ohne den - ABER sollte ich deswegen mein Baby abtreiben?!?! Das kann ja wohl auch keine Lösung sein.

Das mal zum Nachdenken für alle, die ALG II-Empfänger grundsätzlich und von vornherein verurteilen. Und: natürlich gibt's auch schwarze Schafe, aber deswegen muß man doch nicht alle über einen Kamm scheren! Und: JEDER kann da hin kommen und dann ist es einfach schön, wenn der Staat einen auffängt und man die Möglichkeit hat, trotzdem sein Kind zu bekommen.

Grüße

Beitrag von schnuffelschnute 22.08.07 - 23:29 Uhr

Hallo,

mal eine Frage:

Hättest du es bewusst darauf angelegt, schwanger zu werden, wenn du schon zu wenig Geld hast und im ALG2 bist?

LG

Beitrag von mami2807 22.08.07 - 23:56 Uhr

Es käme darauf an, wie die weiteren Umstände wären:
z.B. wie lange ich schon ALG II-Empfänger gewesen wäre, denn frau wird ja auch nicht jünger...Wenn es jedoch erst 6 Monate gewesen wären oder so, natürlich nicht! Für mich ist die Arbeit aber auch eine Selbstverwirklichung (wenn ich in dem Bereich arbeiten kann, wo ich gerne möchte und ausgebildet bin, natürlich).
Aber es gibt auch Leute, für die ist Familie und Kinder eine Selbstverwirklichung...
Es ist echt ein schwieriges und heikles Thema! Und ich denke, man sollte niemanden von vornherein verurteilen, ohne Hintergründe zu kennen. Und wie schon gesagt: es kann einem selbst schneller passieren als man denkt...
Was mich jedoch am meisten ärgert ist der Erzeuger meines Babys, der arbeiten geht und NICHTS für sein Kind und mich zahlt und ich deshalb alles vom Amt bekommen muß! Es ist nämlich echt ein nerviges Gerenne und Papierkram!
Aber viell ändert sich das ja bald, werde nämlich morgen aufs Jugendamt spazieren...

LG

Beitrag von schnuffelschnute 22.08.07 - 23:59 Uhr

Für mich ist es ein enormer Unterschied, ob ich schwanger bin und/oder Kinder habe und dann in ALG 2 hineinkomme oder meine finanzielle Situation bewusst weiter verschlechtere, indem ich noch mehr Mäuler füttere.

Jeder pocht auf sein Recht, dass er Kinder bekommen darf, wann er will, es sei seine Sache.
Dann sei es auch bitte seine Sache, wie er sie finanziert!

LG

Beitrag von sanja86 23.08.07 - 00:03 Uhr

recht hast du!!

Beitrag von mami2807 23.08.07 - 00:21 Uhr

Naja, ist echt ein krasses Thema...
Ich verurteile nicht so gern Leute, aber irgendwie finde ich, Du hast recht. Aber dann ist es auch wieder so, daß einige Leute einfach keinen Job bekommen. Da kenne ich einige (bin ein Ossi). Da erfindet der Staat eben lieber 1-Euro-Jobs, die es den Arbeitgebern natürlich noch schmackhaft machen, Leute für praktisch einen Apfel und ein Ei für sich arbeiten zu lassen! Darüber könnte ich mich aufregen ohne Ende. Und dann schön in der Statistik angeben, das die Arbeitslosenzahl gesunken sei! Logisch, wenn man die 1-Euro-Jobs dazuzählt!

Ach nein, man darf sich als schwangere ja nicht aufregen ;-)

Werde jetzt schlafen gehen.
Gute Nacht und viele Grüße von mir und meinem kleinen Bauchbewohner#baby#herzlich

Beitrag von schnukki84 23.08.07 - 10:39 Uhr

da muss ich dir mal recht geben
Die Statistik sinkt.
Is klar

Hier 1 Euro Jobs, dann is es so wie bei meinem Mann und mir. Wir werden in Berufsfördernde Maßnahmne gesteckt damit wir nich auf der Liste stehen (ehrliche Antwort vom Arbeitsvermittler).

Ne Bekannte sagte kürzlich dass was der Staat abzieht is Statistikenfäschung denn was nützt es wenn man 500 weniger Arbeitslose hat wenn 400 davon in solche Maßnahemn kommen und 100 nen Job bekommen. Und die die um Kurs sitzen bekommen ja weiter Hartz4

Der Staat gibt ab September allein für uns ca. 800 Euro monatlich MEHR aus. Zusätzlich zu unserem ALGII.

Das is meiner Meinung nach Steuern verschwenden. Und nich ne Familie mit ALG II zu UNTERSTÜTZEN.

LG
Nici

Beitrag von klau_die 23.08.07 - 11:21 Uhr

Na, so verkehrt sind berufsfördernde Maßnahmen ja nicht.
Vielen Langzeitarbeitlosen fehlen ja Qualifikationen und allein die Tatsache, wieder einen regelmäßigen Tagesablauf zu haben, soll ja positive Auswirkungen haben.

Beitrag von schnukki84 23.08.07 - 11:26 Uhr

naja meinem Mann bringt der Kurs nix da es ziel davon is den Führerschein zu haben. Und die zahlen da zwar die Theorie aber den rest müssen wir selber zahlen.
Und mir wir dmein Kurs auch wenig bringen. Aber das muss man erstmal abwarten was die Zeit bringt.

ABer das is anders Thema und gehört hier nich her.

wollte nur meine Meinung zu dem einen Beitrag geben. Das es schwer is was gescheites zu finden.

LG
Nici