hilfe habe große angst

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von biankabas 23.08.07 - 08:24 Uhr

Ich habe mal eine frage?

Und zwar war ich gestern in der UniKlinik (Frauenklinik) hingegangen um nur einen Organsono machen zu lassen.

Die Organe sind so wie der Arzt feststellen konnte,alle in ordnung.
Aber mein Kind wird bei der Geburtklumpfüsse haben hat jemand schon erfahrung mit so etwas?

Der Arzt hat mir auch Fruchtwasser entnommen,um zu sehen ob nich noch andere sachen bei dem Baby gefährdet sind.

Habe nun große angst.

bin im mom. 22+2 SSW

Der Arzt meinte noch zu mir was ich machen würde wenn das Kind behindert zur Welt kommen würde.

Was würdet Ihr machen wenn ihr das würßtet?

Bitte um schnelle beantwortung
#danke
#heul

Beitrag von scottily 23.08.07 - 08:28 Uhr

Hallo
Also für mich ist es ganz klar, dass ich mein Baby nicht abtreiben lassen würde.
Ich wünsche dir viel Kraft!
lg
Manuela

Beitrag von biankabas 23.08.07 - 08:49 Uhr

vielen dank für deine meinung

Beitrag von sarah722510 23.08.07 - 08:32 Uhr

Hallöchen,
Lass dich ersteinmal drücken#liebdrueck, da hat der Arzt dir aber große Angst gemacht:-[, mit Klumpfüßen kenn ich mich jetzt nicht so aus, aber ich habe schon im Fernseh gesehen, das man das heute Orthopädisch gut behandeln lassen kann, mit regelmäßigen Verbänden.
Aber ich habe noch nie gehört das man das per Ultraschall feststellen kann.#kratz
Bleib ersteinmal ruhig wegen der Fruchtwasseruntersuchung und warte auf die Ergebnisse, vielleicht ist es völlig gesund und alles ist gut.:-D

Wenn ich wüßte das wir ein behindertes Kind bekommen würden, würde ich mich drauf einstellen, klar wäre es ersteinmal ein Schock, aber ich denke das ist MEIN Baby, UNSER Baby, was wir uns gewünscht haben und auf das wir uns freuen, auch wenn es behindert sein sollte.

Ich wünsche dir alles bedenklich Gute#klee

LG Sarah & #ei(15+4ssw.)

Beitrag von biankabas 23.08.07 - 08:50 Uhr

vielen dank das du mir mut machen tust
danke

Beitrag von lowgravity 23.08.07 - 08:32 Uhr

Klumpfüße sind operabel in den meisten Fällen.

Grundsätzlich kommt es darauf an, was noch alles rauskommt. Hat dein Kind eine Überlebenschance, dann nimm sie ihm/ ihr auch nicht weg.

Es kamen schon öfter falsche Ergebnisse bei der Feindiagnostik raus (sogar falscher Herzfehler). Such dir auf jeden Fall eine 2te Meinung!

Alles Gute für Euch, Lowgravity

Beitrag von biankabas 23.08.07 - 08:51 Uhr

ok werde ich machen
danke

Beitrag von sandghe19 23.08.07 - 08:34 Uhr

Guten Morgen #blume
Das ist eine sehr schwere Frage!
Für mich und meinen Mann war immer klar, dass wir unser Baby in jedem Fall behalten werden!
Die Klumpfüsse sind therapierbar! #freu ;-) Also keine Sorgen!!! Im Notfall auch operativ!!!

Nicht erschrecken! Sind vorher-nachher-Bilder! :-D
http://www.xn--klumpfsse-v9a.de/Die-Ponseti-Methode.108.0.html
Also gut therapierbar! #freu

Alles Liebe #herzlich #klee

Sandra

Beitrag von biankabas 23.08.07 - 08:54 Uhr

ja so wie bei dir das erste bild ist konnte der arzt es im ultraschall sehen auf 3d
und das mich sehr erschrocken wie es erstmal hieß das kind sei kern gesund und dann auf einmal kam der oberarzt und der schaute nochmal bei dem baby nach und hat dann die klumpfüsse entdeckt
danke dir für die bilder

Beitrag von biankabas 23.08.07 - 09:00 Uhr

hätte da noch eine frage an dich weil du das ja schon kennst

Und zwar muß ich das kind zu hause versorgen oder bleibt es erst mal in der Klinik nach der geburt?

Beitrag von sandghe19 23.08.07 - 09:20 Uhr

Ich hab mal ne Reportage gesehen und da haben sie das Baby eingegipst und der Mama gesagt, dass sie wieder vorbeikommen soll... Ich glaube nicht, dass es im KH bleiben muss, da diese Erkrankung ja nicht lebensgefährlich oder überwachungsbedürftig ist.
Du musst lediglich zur Kontrolle und um den Verband zu wechseln ins KH.

Am besten erkundigst du dich mal bei deinem KH, wie sie das so handhaben.

Alles Liebe und Gute #herzlich #klee

Sandra

Beitrag von sandghe19 23.08.07 - 09:21 Uhr

Sie haben natürlich nur die Beinchen des Babys eingegipst, nicht das ganze Baby ;-) #freu

Beitrag von november07 23.08.07 - 08:34 Uhr

hi
oh herr im himmel, tut mir so leid. was kann man da sagen?
würde ja gerne sagen: warte mal ab... wird sich alles von alleine regeln und dein kind wird gesund ...
aber ehrlich gesagt, hört sich das nicht so an.
aber: können diese kinder nicht auch glücklich sein?
kein mensch kann dir jetzt sagen was du tun SOLLST! das musst du ganz alleine (oder ihr zu zweit wissen)...
ich denke mit einer "behinderung" die nicht lebensbedrohlich ist kann man sich auseinandersetzen, aber das muss jeder selbst wissen. am besten ist du fragst keine dritten, denn jeder wird dir unterbewusst seine meinung mitteilen und es wird dich zerreissen...die schlimmste entscheidung die eltern treffen müssen... und NIEMAND darf euch verurteilen, egal was ihr entscheidet!!!!!
ich drücke die daumen und harre mit dir aus bis die ergebnis der fruchtwasseruntersuchung da sind
alles liebe

Beitrag von saya82 23.08.07 - 08:39 Uhr

Hallo,
vll hast du es ja schon gesehen aber ich finde diese Seite sehr gut .

http://www.klumpfuss-info.de/

VLG und alles Gute

Beitrag von biankabas 23.08.07 - 08:59 Uhr

vielen dank für diese seite werde sie mir mal durch lesen
#danke

Beitrag von nana0101 23.08.07 - 08:42 Uhr

Hallo Du!

Meine Freundin hatte auch Klumpfüsse bei der Geburt - ansonsten gar nix und die Füsse wurden operiert als sie noch ein Baby war. Heute sieht man davon gar nix mehr.

Der Arzt hatte ja auch ein Feingefühl, das ist unbeschreiblich.

Warte das Ergebnis ab! Und wenn es wirklich nur die Klumpfüsse sind, kann man sooooo viel machen.

Viele Grüße
Nadine

Beitrag von taanja 23.08.07 - 08:52 Uhr

Hallo


also wegen der Klumpfüsse mach dir bitte bitte keine Gedanken ja!!! Mein Sohn hatte auch einen Klumpfuss bei Geburt. Er ist jetzt 28 Monate alt, läuft seit er 13 Monate ist, und man sieht rein gar nichts. Er läuft besser wie manch anderes Kind in seinem Alter. Vor allem kann ich Dir die Ponseti-Methode empfehlen. Wenn Du Fragen hast, kannst Du dich jederzeit gerne über VK an mich wenden. Ein Klumpfuss ist kein Grund zu verzweifeln.


Alles Liebe

Tanja

Beitrag von biankabas 23.08.07 - 09:02 Uhr

vielen dank afür deine meinung
mein sohn hat alle beide füße so den ich jetzt bekommen werde und das macht mir große angst

Beitrag von taanja 23.08.07 - 09:19 Uhr

mußt Du aber nicht. Ich war zuerst auch geschockt, aber glaub mir es sieht schlimmer aus als es ist.


Tanja

ps. wie gesagt wenn noch fragen hast meld dich über VK

Beitrag von dia111 23.08.07 - 08:57 Uhr

Hallole,

also zum ersten ist dein Kind nicht behindert,nur weil es Klumpfüße hat.Wenn sonst alles OK ist.;-)
Meine große Tochter (jetzt 15mon) hat seid ihrer Geburt eine Fußfehlstellung,die Ärzte im KH haben gemeint das sei eine Art des Klumpfußes,sie haben deshalb im KH angefangen Krankengymn. zu machen.Das haben wir Zuhause dann fortgeführt und sind auch weiterhin zur Krankengymn. gegangen. Die Orthop. haben gesagt das muß man operationäl machen durch Krankengymn. geht das nicht weg.Die anderen Orthop.im Krankenhaus haben gesagt das sich das durchs laufen später gibt und wenn nicht dann erst OP.

Aber sie haben sich alle getäuscht,die Krankengymn. hat geholfen.
Wir sind von der Geburt bis unsere Große 12mon alt war hingegangen und jetzt hat sie nur noch wenn sie läuft eine nach innenstellung des Fußes.Ich hoffe das auch sich das mal gibt,aber es hindert nicht beim Laufen.

Die Krankengymn. hat gemeint das es ein Wunder wär das wir das so schnell in den Griff bekommen haben(1Jahr KG),auch die Ärzte sind verwundert das das mit KG ging.

Also gib die Hoffnung nicht auf!!!!! Ihr könnt so viel dagegen tun.
Auch dem Kind schadet die KG nicht, meine hat als Byby nicht so viel damit anfangen können,aber als sie älter wurde hat es ihr richtig Spaß gemacht und ist gerne hingegangen.Schade das es nun vorbei ist (also die KG),natürlich freue ich mich auch das sie das Problem behoben hat.

Lg Diana+Familie

Beitrag von anarchie 23.08.07 - 09:04 Uhr

Hallo!

Erstmal: Klumpfüsse sind zwar nicht schön, aber nicht dramatisch...kan man operativ gut beheben und mi entsprechender KG wird alles wieder gut!
Hängt aber auch von der Ausprägung ab...
guck mal hier:
http://www.klumpfuss-info.de/

Wäre während einer meiner Schwangerschaften herausgekomen, dass mein Knd behibndert ist - dann hätte ich jetzt ein sehr besonderes Kind!

Abbruch käme für mich persönlich nicht in Frage...mein Kind ist mein Kind und hat ein recht auf leben - gesund oder behindert.
Und mal ehrlich...
Wann bekomst du die Ergebnise der FWU?
In 10 Tagen doch frühestens....dann bist du bei 23+5...da könnte dein kind als Frühgeburt schon überleben...im Frühchen-Forum ist eine Maus, die bei 23+0 geboren wurde....ein süsser Fratz.
Ein Kind töten? Das noch dazu schon überleben könnte? ich könnte es nicht!

Wobei das jeder mit sich ausmachen muss....

lg und hoffentlich "nur" Klumpfüsse


melanie mit nr.3(37.SSW)

Beitrag von silkina 23.08.07 - 09:17 Uhr

Ich hatte Klumpfüße bei der Geburt. Das ist mit Gipsschienen und Krankengymnastik therapiert worden, und ich mußte bis zu meinem 13. Lebensjahr orthopädische Schuhe mit Einlagen tragen. Heute habe ich gesündere Füße als mein Mann (ganz schlimme Senkfüße) und auch ansonsten geht es mir bestens. Ich bin ein glücklicher, kerngesunder Mensch, bekomme mein zweites Kind und bin Dozentin an der Uni.

Ach ja, ich bin übrigens auch sehr früh gelaufen (mit den Gipsschienen!!).

Also, Klumpfüsse sind heutzutage absolut kein Drama mehr!

LG Silke

Beitrag von golden_earring 23.08.07 - 10:03 Uhr

Hallo!
Mein Bruder ist vor 25 Jahren auch mit Klumpfüßen zur welt gekommen. Er bekam direkt eine Schiene, Gips etc. und hat heute ganz normale Füße!
Es ist zwar für die Kleinen nicht schön (Strampeln etc ist dann sehr eingeschränkt) - aber ich wage zu behaupten dass die technik sicherlich weiter ist heut als vor 25 Jahren..

Kopf hoch, das wird scho!!!

Lg
nina

Beitrag von berlinette76 23.08.07 - 10:39 Uhr

Mir ging es bei meinem 1.Kind ähnlich. Ich bekam ein Fehlbildungsultraschall da ich eine leichte Erkrankung am Herzen habe (schränkt mich nicht ein und haben ganz viele Frauen)Also wollte man beim Kind sichergehen und hat mich auch so in der 22. SSW geschallt. Da stellte der Arzt fest, dass das Baby einen etwas großen Herzmuskel hat. Das kann normal sein, hat man aber auch gehäuft bei "Trisomie 21" Kindern festgestellt (=Mongolismus).Man könne mir eine Fruchtwasseruntersuchung empfehlen um es genauer herauszubekommen. Wie Du Dir vorstellen kannst, war ich völlig fertig.Aber ich habe mich gegen eine Fruchtwasseruntersuchung entschieden und wußte irgendwie tief in mir, dass alles gut sei mit meinem Baby. Meine heute 3-jährige Tochter ist fit wie ein Turnschuh und kerngesund! Die Ärzte machen einen ganz oft völlig überflüssig verrückt. Und Klumpfüße sind heute Routinebehandlungen (habe mal beim Ortopäden gearbeitet und gesehen, dass auch aus diesen Füßen schöne normale Füße wurden!)
Vertraue auf Dein Gefühl im Bauch! Und im Zweifel gehe zu einem anderen Arzt (kannst ja nochmal berichten)
LG Bianka

Beitrag von matze26786 26.09.08 - 14:11 Uhr

Hallo!

Ich habe selber bei der Geburt beidseitige Klumpfüße gehabt. Für meine Eltern war das damals natürlich ein riesiger Schock, weil sie vorher nichts davon wussten, und Klumpfuß ja auch eine recht unbekannte Krankheit bzw. Fehlbildung ist.

Ich habe damals ein Jahr lang Krankengymnastik bekommen. Leider hat sich in diesem Jahr durch diese Form der Therapie nichts getan, sodass uns mein behandelnder Orthopäde zur OP geraten hat. Diese haben wir in Bonn durchführen lassen.

Die OP ist gut gelaufen und bis auf den Umstand, dass wir jedes WE nach Bonn fahren mussten, war auch die Anschlussversorgung sehr gut.

Ich habe danach keine Probleme mehr mit den Füßen gehabt (abgesehen davon, dass sie platt sind wie eine Flunder) und dass ich manchmal Schmerzen habe, wenn ich lange laufe oder stehe (Stadtführungen sind z. B. der Horror für mich ;-) ).

Mit 7 habe ich mit dem Jogging angefangen, mit knapp 9 Jahren bin ich dann zum ersten Mal über die 10-km Strecke gegangen. Danach habe ich mit dem Rudern angefangen und das als Leistungssport betrieben und in Spitzenzeiten täglich bis zu zweimal trainiert.

In vier Jahren Leistungssport habe ich eine Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille auf den Deutschen Meisterschaften errungen, bin einmal Norddeutscher Meister geworden und 8 mal Niedersachsenmeister.

Es gibt also keinen Grund zu Verzweifeln, bei guter ärztlicher Betreuung und engagierten Eltern ist das kein Problem. Meine Ärzte haben immer gesagt, dass der Erfolg der Behandlung zu 95% (!!!) von den Eltern abhängt.

Ich hoffe, ich konnte dir etwas Mut machen und vllt sogar etwas helfen,

glg matze