zeichen von verstorbenen menschen?

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von danibln 23.08.07 - 09:45 Uhr

es beschäftigt mich immer wieder...gibt es etwas nach dem tod?geben sie uns zeichen?oder bildet man sich alles nur ein?

mein vater hat sich im januar dieses jahres auf grausame art das leben genommen und wurde von meinem exfreund und meinem schwager blutüberströmt tod in seiner wohnung gefunden.er hat sich 2 mal ein messer in die brust gestochen,vorher schnitt er sich die pulsadern auf,was aber nicht "klappte"er hinterließ einen kurzen abschiedsbrief.
ende letzten jahres wurde bei ihm lungenkrebs im endstadium diagnostiziert und er baute schnell ab.vor der ersten chemo ist er abgehaun und war nächsten tag tot...es ist furchtbar.ich komme immer noch nicht damit klar.er war immer stark und gesund...und dann sowas!ich sagte ihm noch...wenn du einmal stirbst und dann etwas nach dem tod ist,melde dich,mach dich bemerkbar!es passierten kleinigkeitn,die man im normalem altag nicht als zeichen sehen würde...
ich bekam angst und sagte er solle aufhören.seid dem war ruhe.

habt ihr schon zeichen bekommen? wenn ja was für welche?
wie komme ich mit der angst klar,ich denke das er immer hier ist und habe deswegen so oft angst.....

danke fürs zuhören und freue mich auf antworten von euch

Beitrag von mondheulerin 23.08.07 - 10:38 Uhr

Erst einmal mein herzliches Beileid. Was da geschehen ist, ist für alle Beteiligten sicher eine ganz schlimme Erfahrung gewesen.

Ich habe im Jahr 2005 meine Cousine, die ich sehr geliebt habe und mit der mich eine tiefe Freundschaft verband, durch einen tragischen Autounfall verloren.
Seither fühle ich ab und zu "irgendetwas", aber kann es nicht einordnen. Manchmal denke ich, dass sie bei mir ist in bestimmten Momenten und mich umarmt. Besonders wenn ich um sie weine. Dann spüre ich förmlich, wie sie ihre Arme um mich legt, als wenn sie mich trösten und mir Kraft geben möchte, so wie früher.

Vielleicht bilde ich es mir nur ein, aber ich möchte einfach daran glauben, dass sie bei mir ist.

Liebe Grüße
Rebecca

Beitrag von bregu 23.08.07 - 11:05 Uhr

Hallo Dani,

hier scheiden sich wohl die Geister und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich persönlich Glaube an ein Leben nach dem Tod und auch an die Wiedergeburt.

Und ja es gibt solche Zeichen von Verstorbenen. Von einigen erzählte mir meine Mutter und konnte auch Zeugen benennen. Ein paar Beispiele :

Meine Schwester verunglückte mit 18 tödlich bei einem Autounfall, kurz zuvor passierte Ihr ein Mißgeschick mit unserer Kaffeemaschine. Ihr brach ein Stück aus der Glaskanne heraus. Einige Zeit nach Ihrem Tod, saß meine Mutter mit einer Freundin im Wohnzimmer, als sie ein Klirren hörte. (Ich muß an dieser Stelle sagen das meine Mum, sich die gleiche Kaffeemaschine neu gekauft hatte.) Sie ging mit Ihrer Freundin in den Flur um zusehen was das war, dort roch es extrem nach Kaffee. Also gingen sie in die Küche, an der neuen Glaskanne der neuen kaffeemaschine fehlte exakt die gleiche Stelle. Sie war nicht eingeschaltet und auch in den Stunden zuvor hatte niemand Kaffee aufgegossen oder getrunken. Meine Schwester war eine totale Kaffeetante. Seit dieser Zeit roch hin und wieder zu den unterschiedlichsten Uhrzeiten in der Wohnung nach Kaffee. Wohlgemerkt wenn keiner welchen gemacht, geöffnet oder getrunken hatte. Die sweiß ich jedoch nur von meiner Mutter da ich damals erst 1 Jahr alt war, den Kaffeegeruch nahm ich später selber wahr, ohne darauf aufmerksam gemacht worden zusein. Einige Jahre später erlitt meine Mutter einen (von insgesamt 3) Schlaganfällen, es sah gar nicht gut aus, sie lag auf der Intensiv und schreckte plözlich auf (warum wußte sie nicht) da sah sie den Schatten (die Konturen) meiner Schwester an Ihrem Bett sitzen. Sie rief Ihren Namen und saß wie der Schatten langsam von ihrem bett zurück wich und verschwand. In dem Moment wußte sie das sie über den Berg war. Im September 1999 erfuhren wir das meine Mutter an Leberkrebs im Endstadium litt. Wir waren Jahre zuvor umgezogen und der Kaffeduft mit uns. Ich hatte mitlerweile selbst eine kleine Familie gegründet. Meine zweite Schwester und ich pflegten unser Mutter bis sie friedlich in Ihrem Bett verstarb. Da ich den Mietvertrag der Wohnung erbte, renovierten wir die gesamte Wohnung und ich zog mit meinem Mann und Sohn dort ein. Der Kaffeduft suchte uns nach wie vor manchmal heim und einige Male Bemerkte ich wenn ich aufstand und das Schlafzimmer verließ (war vorher das meiner Mutter) direkt vor der Schlafzimmertür Ihren Geruch (sehr intensiv), wie hat die eigene Mama so richt, den Geruch den man aus Kindertagen kennt und der einem so ein wohliges Gefühl gab. Da wußte ich das beide da waren und ich fühlte mich gut dabei. ;-)
Meiner anderen Schwester passierte es, das eine alte kaputte Standuhr die weder funktunierte noch war ein Schlüssel da um sie aufzuziehen einige Wochen später wieder lief. Jedoch nur kurz um dann wieder stehen zubleiben (bis heute). Insider behaupten, das sich Tote so verabschieden, indem kaputte Uhren wieder laufen, oder ganze aufeinmal stehen bleiben.

Ich könnte Dir noch zig solcher und andere Vorkommnisse aufzählen.

Ja für mich gibt es dev. ein Leben danach und ich habe keine Angst vor Zeichen, denn sie zeigen mir das Menschen die einen lieben da sind und auf einen Achten.

Wenn Du noch fragen hast kannst Du Dich gerne melden.

LG

Manuela

PS Es gibt ein Buch das mir über die Verluste sehr gut geholfen hat auch um einiges zu verstehen. Es heißt "Das Buch der Geister" von Allan Kardec.

Beitrag von scarlett23 24.08.07 - 00:14 Uhr


das mit dem Geruch ist mir auch passiert! MEin Vater war Knoblauchfreak und er hatte meistens einen leichten Duft mit sich dabei, gemischt mit seinem Parfum und Körperduft. IM März ist er gestorben und an meinem Geburtstag im Mai roc<h mein Schlafzimmer danach #freu

Beitrag von electra86 23.08.07 - 12:49 Uhr

Uihh *gänsehaut*...
Ich glaube ganz fest daran, dass uns unsere geliebten Menschen niemals ganz verlassen...
Ich kann da auch so einige Beispiele erzählen von meinem geliebten Opi, der durch ein tragisches Unglück plötzlich aus dem Leben gerissen worden ist.
Er gibt uns (meiner Family und mir) immer wieder Zeichen das er da ist. Es passieren immer mal wieder unerklärliche Sachen, die auf ihn zurückzuführen sind. Komischerweise macht mir das aber keine Angst... Ich weiß das er immer auf uns aufpasst.

WIR VERMISSEN DICH JEDEN TAG!

Liebe Grüße,
Steffi

Beitrag von puenktchen090903 23.08.07 - 14:01 Uhr

Hallo,

mein Opa starb am 31. Juli 2006 friedlich zu hause ein. er war ein leidenschaftlicher Zigarrenraucher. Meine Oma verbot es ihm aber, da sie Angst hatte, er würde ihr das Haus damit anzünden, da er schon so schwach war. In der letzten zeit, die er noch hatte, hatte er selbst kein Verlangen nach einer Zigarre, da er nur noch bettlägrig war und nichts mehr so richtig wahrgenommen hat. Er haluzinierte und sagte immer "Kamerad bald bin ich da und dann rauchen wir eine Zigarre". Er verstarb dann wie gesagt am 31. Juli und am 05.08. trugen wir meinen Opa zu Grabe. Und man mag es kaum glauben, 2 Tage später, als ich die Wäsche auf dem Balkon aufhing, kam ein kühler Wind, obwohl es vorher windstillwar, und ich roch den Duft einer Zigarre. In diesem Moment mußte ich lächeln und mich an Opas Satz erinnern und dachte nur, jetzt sitzt mein Opa auf einer Wolke und raucht mit seinem Kameraden eine Zigarre und schaut uns zu.

Die 2 Geschichte ist, das mein Onkel sich auf grausamste Art und Weise das Leben nahm. Er verbrannte sich selbst, indem er sich mit Benzin übergoss und sich ansteckte. Das war am 10.08.2007. Er wollte einfach frei sein und keine Schmerzen mehr haben. Er litta n Lungenkrebs (beidseitig) und es gab keine Hoffnung. Er war so verzweifelt, das er sich das schreckliche angetan hat und wir nur immer dasitzen und grübeln, warumso und nicht anders. Ich muss ständig daran denken und finde keine Antwort darauf. Jedenfalls habnen wir meinen Onkel am 18.08.2007 zu Grabe getragen. Sein Wunsch war es, bei meinem Opa beerdigt zu werden, der am 31. Juli verstarb. Mein Onkel bekam einen Platz direkt hinter meinem Opa. Sein Wunsch wurde also erfüllt. Und ich schaut e auf dem Weg zum Friedhof immer wieder zum Himmel und da sah ich einen Adler, der dort kreiste. Wir waren am Grab und der Sarg wurde herabgelassen und der Adler zog nur noch seine Bahnen über dem offenen Grab meines Onkels. Der Adler grächzte noch 2 mal und dann flog er davon. Für mich war es ein Zeichen, das mein Onkel angekommen ist und nun frei wie ein Adler ist.

Tschüssi Doreen

Beitrag von glucke68 23.08.07 - 15:01 Uhr

Hallo Zusammen,

ich hätte keine Angst sondern würde mich eher freuen wenn mein Vater sich mal wirklich bei mir melden würde.

Bei euren Geschichte bekomme ich Gänsehaut pur,ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod.

Am Anfang glaubte ich schon einige Zeichen von ihm zu erhalten oder war es nur ein Wunsch?
Bis jetzt ist es einfach so,dass er weg ist für immer:-(

Wünsche Euch alles Gute
Daniela

Beitrag von finndus 23.08.07 - 15:53 Uhr

Auch mir würde es so gehen,ich würde froh sein wenn ich ein zeichen von meiner Mama bekommen würde aber leider passiert das nicht! vieleicht bin ich auch noch nicht offen für sowas.Sie fehlt mir einfach so.Und wer weiß einnes tages......
#danke

Lg Andrea

Beitrag von bregu 23.08.07 - 15:47 Uhr

Sie sind nicht weg, sie sind nur einfach nicht mehr greifbar...., ich glaube was uns am meisten fehlt ist die Kommunikation. Man bekommt einfach keine Antwort mehr....

Beitrag von smartmaus 23.08.07 - 16:01 Uhr

Hallo zusammen,

ich schliesse mich diesem Thema auch an, denn mein Vater ist am 21.06.07 verstorben, und seit dem besucht er uns öffter mal!!!

Am Anfang dachte ich auch, ich fange das spinnen an, doch unabhänig von mir, berichte mein Mann auch das er ab und zu auch den Duft meiner Vaters wahr nimmt.

Ich bekomme jedesmal Gänsehaut!!!!

Aber bei uns hatte es schon auf der Beerdigung mit Zeichen begonnen;

mein Vater und mein Mann hatten zwei Gemeinsamkeiten die Fliegerei und den Modellbau, und auf der Beerdigung wo wir hinter der Urne zum Grab liefen ist genau in diesem Moment eine Maschine vom LTG 61(wo mein Vater bei der BW mitgeflogen ist) über uns weg geflogen. Und eine Duftwolke an Parfüm streifte uns.

Dann ein paar Tage später, mein Mann war beim basteln, streifte wieder die Duftwolke um die Nase, als mein mann dann zu mir ins Wohnzimmer kam sagte ich riechst du es auch? Im gleichen Moment viel das Bild von Papa um. Wir haben uns nur angeschaut und sagten, aha bist wieder da, und am gleichen Abend riech es nach Zigaretten, obwohl wir nicht rauchen!!!! Aber mein Vater tat es.

Deshalb wenn es wieder ein Zeichen gibt, lachen wir uns nur an und freuen uns, denn wir wissen mein Vater hat uns sehr gemocht, denn er kommt immer nur zu uns!!!!

Ich glaube sehr fest daran das sie uns immer wieder besuchen!!! Und das gibt mir auch die Kraft, über den Tot meines geliebten Vaters hinweg zu kommen! Und ich glaube fest daran, das der Tot nichts schlimmes sein kann, wenn wir doch immer wieder bei unseren lieben Mitmenschen worbei schaun können.

Ich wünsche Euch allen weiterhin viel Kraft und eine gute Zeit
Gruß Dany

Beitrag von tigra85 23.08.07 - 22:08 Uhr

Hallo,

wenn du dich dafür interessierst, kann ich dir nur empfehlen, ein Medium aufzusuchen!
Hört sich vielleicht etwas merkwürdig an für dich?! Aber meiner Familie hat das nach dem Tod meines Bruders im letzten Jahr sehr geholfen und die Augen geöffnet. Wir sind nun überzeugt davon, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, und wir meinen Bruder wiedersehen werden. Die Seance war einfach so überzeugend! Das medium wusste Dinge, die konnte kein Fremder wissen!! Auch konnte er meinen Bruder genau beschreiben, seinen Charackter genau wiedergeben!!
Wenn du dich weiter darüber informieren möchtest, empfehle ich dir Bücher von z.B. James van Praagh.

Liebe Grüße
Uli

Beitrag von nikki300679 23.08.07 - 22:47 Uhr

Auch ich glaube (weiß) das es etwas nach dem Tot gibt ja geben muss.
Ich habe seit frühester Kindheit immer mal wieder solche Erfahrungen gemacht.
Die erste war das mein über alles geliebter Opa als ich 3 war ins Krankenhaus kam. Und ich durfte ihn nicht besuchen. Eines Nachts sagte er mir ( im Traum??keine Ahnung ich weiß es nicht genau) das er nie mehr wieder nach Hause käme und das er aber da wäre.
Ich wusste damals noch nicht das Menschen sterben können und fragte also meine Mama warum Opa sowas doofes zu mir sagt.
Sie war damals völlig fertig und hat mir dann umständlich erklärt das mein Opa vor eigen Tagen bereits gestorben ist.
Das zweite ereigniss war als ich etwa 6 Jahre alt war. Ich war im Schwimmverein. Ich musste während der Stunde aufs Klo und ging aus dem Wasser. Als ich fertig war wollte ich den anderen Kindern zeigen wie toll ich vom Rand reinspringen kann.Ich sprang...und knallte mit den oberen Scheidezähnen auf den Wasserüberlauf. Laut erzählungen war ich sofort bewusstlos im Wasser getrieben. Ich hatte allerdings einen Blickwinkel auf das Wasser, ich sah ein Kind im Wasser ich sah die anderen drauf zu eilen aber ich konnte sie nicht hören. Wie wenn ich vor ner Scheibe stehen würde oder besser wie wenn ich darauf knien würde. Ich dachte damals noch oh gut die haben gar nicht mitbekommen wie ich mich blamiert hab da hat sich grad nen anderes Kind weh getan.Wirklich Wach wurde ich im Krankenwagen.Mittlerweile weiß ich das man das obe (out of Body Experience) nennt.
1995 nahm mein Vater sich das Leben und erhing sich in unserem Keller. Ich war damals (nebenan war das Klo) auf Toilette gegangen bevor er gefunden wurde. Das war das erste und bisher einzige mal das ich regelrechte Panik im Keller bekam. Ich rannte obwohl noch nicht fertig mit heruntergelassener Hose die Kellertreppe wieder hoch und knallte die Tür hinter mir zu und schloß ab. Ich hatte wirklich Panik. Ich denke mein Vater hatte mich vertrieben damit ich ihn nicht finde. Hätte ich nicht solche Angst bekommen hätte ich nämlich noch ne Flasche Wasser geholt aus dem Keller in dem mein Vater hing.
Heiligabend 2004 verunglückte mein (mir sehr nahe stehender) Schwager.Exact zu dem Zeitpunkt des Unfalls flogen mir die Pizzateller ohne ersichtlichen Grund vom Kühlschranl (2,00 meter hoch) herunter und es zerbrach kein einziger. Dannach habe ich immer wieder die Anwesenheit meines Schwager gespürt und eine Nacht sogar mit ihm gesprochen.(Traum oder wachzustand ich kann es nicht sagen)Er fragte warum keiner mehr mit ihm redete...:-(

Beitrag von scarlett23 24.08.07 - 00:21 Uhr

hi


das ist ja interessant, kannst du das genauer erklären mit der SCheibe? Hast du von oben gekniet`? Hattest du einen Schmerz gemerkt?? hast du dich erkannt?

Beitrag von nikki300679 24.08.07 - 10:45 Uhr

Ja , ich selber habe mich nicht erkannt ( also sagen wir ich habe meinen Körper nicht als meinen Körper erkannt),
und es war so wie wenn ne Trennlinie da wäre (ne scheibe eben) wo ich auf der einen Seite war und die anderen auf der anderen seite. Ich konnte die andern zwar sehen aber nicht hören.
Ich hatte nicht den Eindruck das die anderen mich konnten.
Ich selber hatte keine Schmerzen bis ich wach wurde. Dannach dann schon#schmoll.

Beitrag von scarlett23 24.08.07 - 19:03 Uhr

oh je, du #liebdrueck


also in welcher "Welt" warst du ? Was alles wie sonst? (Zeitgefühl, Denken, Stimmung) und war es wie eine normale Glasscheibe?

was dachtest du das du sie nicht hörst??? Danke.

Beitrag von nikki300679 24.08.07 - 19:18 Uhr

Mh ich glaube ich war in dieser Welt ... es war jedenfalls alles wie hier nur eben keine Ahnung wie ich es beschreiben soll... es war absolut ruhig , kein Geräusch war zu hören obwohl ich sehen konnte das die anderen was sagte oder gerufen haben... Es war eben so wie wenn ich vorm Kaufhaus stehe und sehe das die Kunden sich unterhalten . Ich sehe das sie Reden aber ich höre sie nicht. Ich hatte den Eindruck eine massive Barriere war zwischen mir und den anderen...also dann wohl eher eine Panzerglasscheibe als wie normales Fensterglas.
Ich dachte wie schon gesagt oh gut die haben nicht mitbekommen das ich mich blamiert habe.Irgendwie war es in dem moment gar nicht komisch das ich sie nicht hören konnte. War irgendwie normal...jetzt wo du fragst fällts mir auf irgendwie komisch, es hat mich gar nicht gewundert#kratz

Beitrag von scarlett23 24.08.07 - 22:05 Uhr

hi


wie lange war diese Zeit dann für dich? Warst du immer an der gleichen Stelle? Hast du gemerkt das du wieder in deinen Körper gingst? Ging es dir dort irgendwie besser? und war alles um dich herum wie sonst ?`Oder hast du noch was anderes gesehen?

Und die Scheibe wo war Sie? Ich meine wo war die Trennung hoffe du verstehst mich..danke für deine Antworten.

Beitrag von nikki300679 24.08.07 - 22:20 Uhr

hallo!
ich war auf der gleichen Stelle und wie lang die Zeit für mich war kann ich nicht genau sagen schätze so , mh , 10-15 minuten etwa. Ich war ein passiver beobachter, ich konnte mich zwar frei bewegen in ALLE Richtungen aber ich habe da gestanden und beobachtet. Die Trennlinie (Scheibe) war schräg unter mir. Wie auf ner Hofeinfahrt in etwa...schwer zu beschreiben.Was anderes habe ich nciht gesehen, nur die Schwimmhalle aber mit aussicht als stünde ich auf dem 3 meter Sprungbrett also schon von oben.Vielleicht kam es mir deswegen wie eine Glasscheibe vor es war nix unter mir was ich sehen hätte können ich bin aber dennoch nicht ins Wasser gefallen. und ich bin auf der hinteres Seite ins Becken gesprungen und hatte nach dem Aufprall nen Blickwinkel von der komplett anderen Richtung also endgegengesetzt. Ich bin ins Schwimmerbecken gesprungen und habe mich aus dem Nichtschwimmerbereich gesehen( also über dem Nichtschwimmerbereich)

Beitrag von scarlett23 25.08.07 - 12:35 Uhr

hi


interessant.. echt... und warst du sofort auf der anderen Seite? Ging das so schnell vom Auprall plötzlich auf der anderen Seite oben?? Du dachtest dir Gott sei Dank hat das keiner gesehen, du hast aber nicht gemerkt oder nachgedacht was du oben machst?

Beitrag von nikki300679 25.08.07 - 18:39 Uhr

Ich weiß nicht WIE ich da hin kam und es erschien mir auch gar nicht komisch... Es war genau so logisch das ich oben und auf der anderen Seite war wie das es logisch ist das es nachts dunkel wird.
Weiß nicht hab mich nur drüber gefreut bzw war erleichtert das keiner gemerkt hat das ich dumm war.Genau wie ich nicht weiß wie ich hochkam habe ich auch keine Ahnung wie ich wieder runter kam. Das raus und das runter ging (vermute ich zumindest) in der Zeit die ein Wimpernschlag braucht.

Beitrag von scarlett23 26.08.07 - 09:59 Uhr



Boah... das ist genau das was andere auch erzählen...

danke dir für deine Antworten das ist sehr sehr nett von dir.

Schönen Sonntag #klee

Beitrag von danibln 26.08.07 - 22:34 Uhr

hast du denn genau sowas schon mal gehört?

Beitrag von sylvif 28.08.07 - 08:42 Uhr

hallo

hab gerade deine Geschichte gelesen....
Glaube auch, dass es sowas gibt

Ich war vor einiger Zeit mit einer frau in einem Kurs.
Wir redeten so über Kinder und da erzählte sie mir, dass sie bei der Geburt ihres ersten Kindes Probleme hatte.

Es war eine sehr anstrengende Geburt und
jedenfalls wurde sie dann bewußstlos

sie erzählte, plötzlich sah sie von oben herab auf sich sah Ärzte und Schwestern....aber sah auch im Nebenzimmer ihren Mann mit dem Baby....der gerade mit dem Baby grimassen schnitt...die Zunge raus streckte...

Plötzlich war es aber alles wieder wie normal
Sie sagte zu ihrem Mann, warum er dem Baby die Zunge rausstreckte......... der war nur verwundert woher sie das wußte #kratz......so jetzt hab ich wieder Gänsehaut

lg
sylvia

Beitrag von aw1000 23.08.07 - 23:10 Uhr

meine oma starb 1992

mein cousing hatte einen schweren autounfall und sein leben hing am seidenen faden
und als es ihm noch nicht gut ging, erzählte er jeden tag, daß oma ihn besucht hat

ich wurde auch schwer krank (damals war ich ca 11 jahre), wie ich später erfuhr, wurden meine eltern auf meinen tot vorbereitet

als ich im krankenhaus lag, bekam ich irgendwann einen koller, ich wollte nur noch nach hause, mir gings psychisch schlecht, ich weinte nur noch

als ich dann meine oma sah, draussen, vor dem fenster
sie sprach mit mir ohne worte, es fühlte sich warm an und ich fühlte mich plötzlich so unglaublich geborgen

nach diesem erlebnis erholte ich mich wahnsinnig schnell, die ärzte an der klini, wo ich war, konnten das nicht glauben, ich war deren schlimmster krankheitsfall

ich erzählte meinen eltern später von omas besuch - und beschrieb auch, was sie trug

in diesen sachen wurde sie damals beerdigt.



ich weiß jetzt, das mit dem tod nicht alles endet, und ich weiß, das jemand da ist und auf uns aufpasst

oft rede ich mit ihr, aber nie mit worten
das ist so wunderbar
sie hat mir schon sooft geholfen, in so vielen situationen. sie ist immer da und manchmal spüre ich sie sogar

damals als sie starb war ich klein und konnte mich nicht von ihr verabschieden

jetzt weiß ich, das sie immer noch da ist - in einer anderen form, aber ich spüre sie und kann mit ihr reden
dieses gefühl ist so wunderbar schön und es hilft mir oft.

Beitrag von domimaus 24.08.07 - 09:26 Uhr

Hallo!
Auch ich kann nur sagen, dass es etwas nach dem Tod gibt, was es ist kann ich jedoch nicht genau sagen.
Mir sind auch schon so "Sachen" passiert:
Als ich 4 Jahre war ist meine Oma an Krebs gestorben (ich muss dazusagen, dass ich immer "Mutti" zu ihr sagte, da ich bei ihr mit meiner Mama wohnte). In der Nacht als sie starb war sie bei mir am Bett (ich schlief wie immer in ihrem Bett) und sie sagte zu mir, dass sie immer auf mich aufpassen werde.
Auf den Tag genau ein halbes Jahr später ist auch meine Mama an Krebs gestorben. Auch in dieser Nacht bekam ich "Besuch" von ihr, und sie meinte, sie ist jetzt bei Mutti und sie werden immer auf mich aufpassen, alle beide.
Als ich 18 war hatte ich einen schweren Autounfall. Mein damaliger Freund hat mich herausgezogen und ganz ordnungsgemäss in die Stabileseitenlage gelegt. Ich kam zu mir, fasste mir an den Kopf, es war alles voller Blut, ich dachte ich müsse jetzt sterben, un die Lage ist ziemlich unbequem. Also hab ich mich in die Fötuslage gelegt. Da ist mir meine "Mutti" erschienen, und sagte zu mir, dass sie mich nicht holen kommt, und ich doch weiterzuleben hab. Es wäre noch nicht so weit. Ich lag dann für 3 Tage im Koma, in dieser Zeit sah ich auch noch einmal meine Mama, auch sie meinte, es wäre noch nicht so weit, sie und "Mutti" passen aber noch immer auf mich auf.
Als ich dann meine Kleine bekam, und es festgestellt wurde, dass sie einen Herzfehler hat und einen Herzkatheter braucht hatte ich noch ein Erlebnis: Meine Kleine wollte einfach nicht mehr selbständig atmen, sie lies sich beatmen, und das über 2 Tage, was abnormal ist. In den Nächten sind mir immerwieder meine Mama und meine "Mutti" erschienen, und beruhigten mich, dass ja alles ok mit meiner Kleinen sei, und sie sie auf gar keinen Fall holen werden. Meine Kleine fing dann auch in der Nacht wieder an zu atmen, als die beiden kamen und sagten, dass jetzt alles wieder gut ist und sie sei über dem Berg.
Dann ist mein doch sehr geliebter Opa auch noch 2004 gestorben. Als er gestorben ist, lag ich im Bett und hab etwas geschlafen, da die Nacht mit meiner Kleinen (sie war damals 9 Monate alt) ausnahmsweise mal recht anstrengend war. Er sagte mir, dass er uns liebt, ihm ginge es gut, und er passe immer auf uns auf und ich solle seiner Kleinen "Finnerle" ( das war die Eselsbrücke für den Namen meiner Kleinen) einen Kuss geben. Er strahlte dabei eine Wärme aus, und er sah auch richtig gut (er war in der letzten Zeit sehr eingefallen und nur noch ein Schatten seiner selbst) und zufrieden aus.
Aus diesem Erfahrungen heraus glaube ich schon an etwas nach dem Tod.
Und ich weiss auch, dass wenn mir oder meiner Familie etwas geschehen sollte, dass sie in "Empfang" genommen werden, und nicht alleine sind.
Ich hoffe, dass ich dir etwas weiter helfen konnte.

LG
dominmaus
p.s. für alle Verstorbenen zünde ich hier #kerze #kerze #kerze an

  • 1
  • 2