Warum leitet man eine Geburt künstlich ein?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von kruemlschen 23.08.07 - 19:14 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich hab hier im Forum in letzter Zeit so oft etwas über Einleitung gelesen, dass sich mir immer wieder die Frage stellt

warum leitet man eine Geburt künstlich ein nur weil man über dem ET ist obwohl es eigentlich keinen medizinischen Grund dafür gibt?

Kann mir das jemand beantworten? Oder gibt es da vielleicht immer einen medizinischen Grund?

Sorry, ich bin total unwissend aber dafür neugierig #hicks

LG Krüml

Beitrag von bambus82 23.08.07 - 19:22 Uhr

Hallihallo,

ja wenn amn über den ET liegt wird die Geburt janicht sofort eingeleitet, sondern noch gewartet sollten sich die Werte der Mama wie desKindes verschlechtern oder das Kind wird die Entbidung eingeleitet zum Schutz von Mutter und Kind.
Im normalfall wartet man aber noch ein paar Tage ab ob sich da nicht doch noch was von alleine tut.

lg Yasmine

Beitrag von mona1976 23.08.07 - 19:24 Uhr

Hallo,

ich kann dir nur von meiner Erfahrung berichten.
Meine "große" Maus wurde damals 6 Tage über ET eingeleitet, weil meine Plazenta verkalkt war und ich zu wenig Fruchtwasser hatte.
Eine Einleitung ist wie bei einem Kaiserschnitt immer Medizinisch Indiziert, also einfach so, weil man über ET ist (es sei denn man ist 10-14 Tage drüber) wird eigentlich nicht gemacht.

Lg Mona mit Janine (5) und Zwergi, der hoffentlich ohne dieses blöde gel kommt:-D

Beitrag von kruemmel68 23.08.07 - 19:57 Uhr

Hallo Mona,

muß dir schnell mal anworten.

Das Gel wird in der Regel nicht mehr eingesetzt :-) :-)

Ich wurde vor 8 Jahren auch mit Gel eingeleitet, heftig ohne Ende und vor 2 Jahren wurde ich mit Tabletten versorgt. Das Gel ist jetzt in Tablettenform. Es wird mit einer kleinen Dosis begonnen die dann alle 2 Stunden neu gegeben wird und je nach Verlauf wird entweder erhöht oder auch nicht.

Die Wehen kommen angenehmer, sie sind ja weil eingeleitet immer noch ein wenig härter wie normal aber lange nicht so unberechenbar wie mit dem Gel.

Wünsch Dir trotzdem Glück das es ohne Gel/Tabletten kommt, ich hoffe auch mal auf eine "normale" Geburt.

Viele Grüße
kruemmel

Beitrag von mira160684 23.08.07 - 20:09 Uhr

Hallo kruemmel!

Da muss ich dir aber leider widersprechen!

Bei mir wurde letztes Jahr im November auch mit Gel eingeleitet! Klar es gibt auch Tabletten (die bei mir am 3. Tag der Einleitung eingesetzt wurden) aber in der REgel wird erst das Gel angewendet.

Das kannst du hier im Forum auch öfters nachlesen! (z.B. bei den Geburtsberichten)

Lg Sarah + #baby Silas + #ei

Beitrag von sternentage 23.08.07 - 19:27 Uhr

Hallo,

also bei unserem 2. Sohn wurde eingeleitet, weil ich bei ET+17 angelangt war und sich nichts tat.

LG, Kristina

Beitrag von silkina 23.08.07 - 19:28 Uhr

Spätestens 14 Tage nach dem ET wird auch ohne sonstige Indikation eingeleitet. Wobei ich dann wohl auch keine Lust mehr hätte!

Silke

Beitrag von bina20 23.08.07 - 19:36 Uhr

Huhu

Also bei mir wurde bei beiden kindern eingeleitet einmal bei 40+1 und einmal bei 37+4 aber es war beide male mit medizinischem grund.


glg bina mit jeremy 10/05 und kjara 06/07

Beitrag von kaleema 23.08.07 - 19:53 Uhr

Spätestens am 20. April 2008 erledigt sich die Frage von alleine ;-) warte mal ab, wie Du Dich fühlst, wenn der ET naht und Du vielleicht drüber gehst. Zum Ende wird es noch ganz schön arg.

Alles Gute,
Kali

Beitrag von hibblerin1979 23.08.07 - 19:53 Uhr

Hallo

ich habe leider SSDIabetes und bei mir wird, wenn sich der Krümel bis dahin nicht selber auf den Weg gemacht hat, am ET eingeleitet.

Das ist bei der Diagnose Diabetes wohl üblich, auch schon vor ET. Grund dafür ist, das die Gefahr besteht, das das Kind noch (extrem)wächst und eine natürliche Geburt sehr schwierig wird, oder es besteht die Gefahr einer Unterversorgung durch Verkalkung der Plazenta.

Ich hoffe aber, das sich Krümelsche schon vor ET von selber auf den Weg macht, eine Einleitung macht mir schon etwas Angst...

Grüßle

Tanja, ET-26

Beitrag von kruemlschen 23.08.07 - 20:13 Uhr

Das mit den medizinischen Gründen verseh ich ja, zu wenig Fruchtwasser, Plazenta verkalkung, Mutter oder Kind gehts nicht gut, usw.

Aber meine Frage WARUM eingeleitet wird wenn es nichts der Gleichen gibt (auch wenns halt 14 Tage über ET ist) kann mir wohl trotzdem niemand beantworten, oder? #kratz
Soviel ich weiß wird in den meisten Ländern eben einfach gewartet bis sich das Kind von alleine auf den Weg macht.
Da wird eben nicht beachtet, wenn die Mama keine Lust mehr hat (was ich übrigens wirklich verstehen kann, wer fühlt sich schon gerne wie ein Elefant ;-) )

Es würd mich halt einfach nur interessieren.

Ich werd dann wohl mal meine FÄ fragen.

LG Krüml

Beitrag von wieseltraud 23.08.07 - 21:12 Uhr

hi,
mir hat man im KH erklärt, dass das Baby dann (ca. ET +14) nicht mehr richtig versorgt wird - es ist dann schon zu groß und die Ernährung über die Mutter reicht nicht mehr aus.
Keine Ahnung, obs stimmt...#kratz

LG Mandy (die sich immer noch hier rumtreibt, obwohl der Kleine schon fast 5 Wochen alt ist#hicks) + Gabriel *21.07.07

Beitrag von hermiene 23.08.07 - 23:04 Uhr

Hi!

Wenn ein Kind deutlich übertragen ist kann es schlecht versorgt sein ohne dass man es merkt, manche setzten Mekonium ab welches auf keinen Fall in die Lunge geraten darf und insgesamt sind die Kinder ziemlich gestreßt. Um zu vermeiden dass es ihnen schlecht geht wird dann eingeleitet. Es kommen doch immer wieder auf die Kinderintensiv denen es wirklich schlecht geht weil sie zu lange drin waren.

Man weiß ja nicht genau wie reif ein Kind ist und macht es deswegen 10-14Tage nach ET.

Meiner z.B. war 1 Tag VOR ET schon übertragen obwohl ich nen Bilderbuch-Zyklus hatte und auch nen genauen Eisprung. Bei 14 Tage drüber wäre er algenbewachsen gewesen wie mein Freund immer sagt (er meint damit das grüne Fruchtwasser durch Mekoniumausscheidung).

LG,
Hermiene

Beitrag von kruemlschen 24.08.07 - 08:55 Uhr

#danke

Jetzt hab ichs auch verstanden

#freu