ambulante Geburt - würdet Ihr es wieder machen?

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Beitrag von aus2mach3 24.08.07 - 00:43 Uhr

Hallo Mamis!

Ich hoffe, ich bin im richtigen Forum.

Ich würde gerne ambulant entbinden - wer hat das gemacht und kann davon ein bisschen erzählen?

Bis auf die Omis habe ich bisher nix schlechtes geört. Die trauen mir / uns das scheinbar nicht zu, oder was?

Ich habe schon ne Nachsorgehebamme und der Papi hat dann Urlaub für ca. 3 Wochen.

Eure Chrissi 34. SSW

Beitrag von betti21 24.08.07 - 01:18 Uhr

hallo,
hatte zwar keine ambulante geb. aber mittwoch mittag ist meine tochter geb und freitag morgens bin ich nach hause......

montag war ich wieder im krankenhaus wegen gebärmutterentzündung........und meine kleine in der kinderklinik wegen gelbsucht.
ich kann nur sagen.....auch wenn man es sich vornimmt zu hause sich auszuruhen, mam macht viel zu viel zuhause.
ich würde auf nummer sicher gehen und 3 tage bleiben....in ersten tagen kann viel passieren....

alles gute

LG bettina

Beitrag von maml 24.08.07 - 01:22 Uhr

Hallo Chrissi,

also ich bin Omi und finde ambulante Entbindungen trotzdem super.

Warum in ein Krankenhaus gehen, wenn Du nicht krank bist?
Meine ältere Tochter hat im April ihren 2. Sohn geplant daheim bekommen und war super glücklich mit der Entscheidung.

Meine jüngere Tochter hat vor 13 Tagen ihren ersten Sohn im Geburtshaus bekommen und ist genauso glückliich.

Beide Geburten waren schon in der Vorbereitung sehr entspannt, die Geburten selbst unkompliziet und schnell und die Nachsorge durch die Hebamme einfach spitze.

Ich kann Dir nur zuraten und wenn Du am Anfang Hilfe durch den Papi hast, sind die Bedingungen doch sehr gut.

Wenn Du noch Fragen hast, frag ruhig. Ich antworte Dir gern, oder eine meiner Mädels.

Lieben Gruß und noch eine schöne Zeit ...

Sabine

Beitrag von insomnia79 24.08.07 - 06:56 Uhr

Hallo ;-)

Nach der Geburt unserer Tochter bin ich drei Tage im Krankenhaus geblieben. Ich hatte angst vor dem Milcheinschuss und das Berechtigt: ich bekam Brustentzündung mit Fieber Schüttelfrost und hatte ständig nur noch Milchstau! Mir war klar, dass ich das bekomme, das hatte meine Mutter, meine Schwester und andere Frauen, die mit mir Verwandt sind auch anfangs ;-)
Ich bin dann aber trotzdem nach Hause. Die Hebamme kam täglich und ich bin richtige Brustentzündungsexpertin geworden *g* (das sagte meine Hebamme so ;-) )
Ich habe gesagt: das nächste Kind würde ich, wenn wieder alles gut läuft (erstes Kind, nur kleinen dammschnitt, die Geburt ging drei STunden und am nächsten Tag sind wir schon spazieren gelaufen, weil es mir gut ging) gerne ambulant entbinden.
ES wäre auch gegangen nur: MIrco kam abends um 23.07 Uhr auf die WElt! Um 1 Uhr durfte ich aus dem Kreissaal. Ich dachte dann: jetzt bleibst du noch über Nacht. Denn um 1 Uhr nacht wollte ich dann nicht mit einem fisch gebornen Baby nach Hause kommen und womöglich noch Schwiegereltern (die auf unsere Tochter aufgepasst haben) und unsere Große wecken! Ich bin dann am nächsten MOrgen um 10 Uhr nach Hause ;-) Ich hatte ne Hebamme, mein Mann hatte ganze 6 Wochen frei (z.T. auch unbezahlter Urlaub). Und dann muss man sich halt auch ehrlich zurückhalten und sagen: ich lasse jetzt den Mann wirklich den Haushalt schmeißen! ;-)

Sollte ich noch ein Kind bekommen, würde ich wieder versuchen ambulant zu entbinden ;-)

LG Esther mit Lara 2 Jahre, 11 Monate + Mirco 8 MOnate

Beitrag von christin01 24.08.07 - 08:21 Uhr

Ich habe versucht, ambulant zu entbinden.Bin mit super Wehen zu meiner Hebamme gefahren, die hat ein Geburtstzimmer, alles sah gut aus.
Nach etlichen Stunden Wehen ging aber der Muteermund nicht weiter als 7 cm auf, der kopf kam nicht weiter ins Becken, Geburtsstillstand.
Sind dann doch ins Krankenhaus gefahren, hatte dann einen KS, weil die Fruchtblase dort platzte und der Kleine falsch ins Becken rutschte.
bin sehr froh, daß dies nicht bei der Hebamme passiert ist.
würde wenn ambulant nur in der Klinik entbinden, nie mehr den Versuch wagen, bei Hebi, Geburtshaus, etc.
Wenn du in der Klinik bist und alles gutgegangen ist, kannst du ja dann heim.
Ich fand es schön, noch betütelt zu werden, aber nach KS muss man ja eh dableiben.

Christin

Beitrag von insomnia79 24.08.07 - 11:27 Uhr

Hallo ;-)

Genau das war auch der Grund, warum ich immer gesagt habe, dass ich nicht ins Geburthaus und auch nicht zu Hause entbinden werde!
Ich hatte zu viel "Angst" davor, dass doch was sein könnte ;-)
Ich würde immer im Krankenhaus entbinden. Nur finde ich, kann man danach auch nach Hause, wenn man das will und es einem gut geht! Ich hasse Krankenhaus einfach ;-)

LG Esther

Beitrag von nicki1308 24.08.07 - 08:21 Uhr

Hallo Chrissi!

Ich hab am 18.Juni ambulant entbunden und würd es jederzeit wieder genauso machen!!!!
Unser kleiner Mann kam um zwanzig nach drei und um acht sind wir nach Haus, wo Oma und Opa mit dem Fühstück warteten;-)
Mein Mann hatte auch 3 Wochen Urlaub und die Nachsorgehebamme kam gleich mittags das erste Mal vorbei. Bei uns lief alles reibungslos, keine Gelbsucht oder Brustentzündung.
Ich hatte mich im Vorfeld auch informiert, meinen Frauenarzt und die Hebamme gefragt was sie davon halten und mir wurde die ambulante Entbindung eigentlich "empfohlen". O-Ton vom Frauenarzt:"Was sollste da rumliegen, zu haus ist doch viel schöner und entspannter!"
Meine Hebamme hat erklärt, das durch die gewohnte Umgebung, weniger Probleme beim Stillen auftreten, auch weil man mehr Ruhe hat und jederzeit anlegen kann. Ausserdem wäre es wohl inzwischen erwiesen, dass Babys die ambulant entbunden wurden weniger häufig Gelbsucht bekommen und insgesamt einen stressfreieren Start ins Leben haben, da sie sich direkt an ihr zu Hause gewöhnen können und nicht erst ans Krankenhaus und dann nach ein paar Tagen aus ihrer "gewohnten" Umgebung gerissen werden.

Also, wenn Du Dir das zutraust und bei der Geburt alles glatt läuft, ich würds tun!!
Allerdings musst Du Dir auch die Ruhe nehmen und nich gleich den Haushalt wieder schmeissen wollen! Ich hab echt die ersten beiden Wochen alles rundherum meinen Schatz machen lassen, obwohl mir das echt schwer fiel. Man überschätzt nach ein paar Tagen leicht seine Kräfte, aber da wird Dir Deine Hebamme sicher mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen!:-D
Wenn Du noch Fragen hast- nur zu!

Ansonsten wünsch ich Dir alles alles Gute und Deiner kleinen Familie einen guten Start!!!

GlG Nicki

Beitrag von nikolaus612 24.08.07 - 08:23 Uhr

Guten Morgen,
ich bin nach der Geburt meiner Kinder noch am gleichen Tag wieder nach Hause gegangen und würde es immer wieder machen. Zu Hause kann man gleich den eigenen Rhythmus finden (sofern überhaupt vorhanden), kann Besuche der Familie besser abwehren (nach Hause traut sich meist keiner "spontan" vorbei zu kommen), kurz: es ist einfach ruhiger.
Vorausgesetzt natürlich man ist in der ersten Zeit mit Partner und Hebamme versorgt, aber das bist du ja. Und falls nötig kommt die Hebamme auch mehrmals am Tag, du bist also nicht völlig auf dich allein gestellt.
Alles Gute, Tanja

Beitrag von minillopis 24.08.07 - 08:47 Uhr

Moin,
ich habe meine Tochter (das erste Kind) am 5.10. um
18.oo Uhr zur Welt gebracht und bin am nächsten morgen
direkt nach Hause gefahren.

Ich hatte es mir so als Ziel gesetzt, aber ich denke man
sollte das spontan entscheiden. Mir ging es super, hatte
allerdings auch eine leichte Geburt (nur 4 Stunden
insgesamt) und sie hat sofort super getrunken.
Die Nacht im Krankenhaus war aber gut, denn die ersten
Unsicherheiten (gerade beim 1. Kind) kommen 100% und
da ist 24 Stunden jemand den man fragen kann!!!

Meiner Meinung nach, ist es das beste die Geburt erst
mal hinter sich zu bringen und dann spontan zu entscheiden,
ob man noch die Sicherheit der Klinik braucht oder
man es sich "zutraut" nach Hause zu gehen!

Ich für mich würde es immer wieder so machen!

Viel Glück und alles gute!

Melanie (mit Leonie inzwischen knapp 11 Monate) #baby

Beitrag von poldi83 24.08.07 - 09:16 Uhr

Hallo Chrissi!

Ich hatte bei meinem zweiten Sohn zwar keine richtige ambulante Geburt, aber ich bin am nächsten Morgen nach Hause gegangen. Finn Mathis ist abends um 19:01 Uhr geboren. Ich bin dann auch nicht auf Station gekommen, sondern durfte im Kreisssaal übernachten. Ich würde es immer wieder so machen. Ich wurde damals bei meinem Großen im Krankenhaus regelrecht überrannt mit Besuchen, das war für mich der pure Streß und ich führe darauf auch die Stillprobleme zurück, die ich anfangs hatte. Bei der zweiten Geburt habe ich gleich vorher gesagt, wer wann kommen darf und zuhause konnte ich mich dann auch besser zurückziehen. Es ist auf jeden Fall wichtig, dass du für den Anfang Unterstützung hast, aber da dein Mann ja drei Wochen Urlaub nimmt, scheint das ja kein Problem zu sein. Und eine Nachsorgehebi hast du ja auch schon, dann steht einer ambulanten Geburt ja nichts im Wege! Es ist ja auch nicht wichtig, was euch andere zutrauen, sondern was ihr euch zutraut!

lG Nina mit Paul Jonas (*05.01.05) und Finn Mathis (*31.01.07)

Beitrag von missypepermint 24.08.07 - 10:04 Uhr

Hallo!

Also, wenn ich ein 2. Kind bekommen sollte - was ich sehr hoffe, werde ich auf jeden Fall nicht länger als nötig mich in einem Krankenhaus aufhalten...

Ich denke sogar über eine Hausgeburt nach...

Bei Maximilian bin ich Dienstag Abends um 20.30 Uhr aufgenommen worden, Mittwoch morgen um 4.00 Uhr war er geboren. Freitag morgen habe ich um 10.00 Uhr mit meinen Männer zu Hause auf der Couch gelümmelt und gefrühstückt!

Und die 2 Nächte im Krankenhaus waren für mich der reinste Horror - nie wieder ein stationärer Krankenhausaufenthalt, wenn ich nicht krank bin (oder mein Kind)....

Wünsche Dir eine angenehme Restschwangerschaft und eine super schöne Entbindung!

Alles Liebe

Missy #sonne mit #baby Maximilian *07.03.07 - Bild in VK-

Beitrag von pocahonti 24.08.07 - 12:09 Uhr

Hallo Chrissi,
ich habe vor 24 Tagen unsere Tochter ambulant entbunden - und würde es jederzeit wieder so machen!!
Das war echt die beste Entscheidung!!! #pro

Paulina kam um kurz vor 7:00 Uhr auf die Welt und um 14:00 Uhr sind wir dann nach Hause.

Zu Hause hatten wir dann unsere gewohnte Umgebung, ich konnte mich ausruhen (der Papa hatte auch drei Wochen Urlaub) und alles war bestens!!

Wie gesagt, wir würden es jederzeit wieder so machen, vorausgesetzt natürlich, es ist alles bei Mutter und Kind in Ordnung!

Wir haben im Vorfeld lange überlegt, da es unser erstes Kind ist und wir nicht wirklich Erfahrung mit Babys hatten.
Aber es hat alles super geklappt und ich kann es nur empfehlen!!! #freu

Wenn du wirklich vorhast, ambulant zu entbinden, dann denke bitte daran, dass du einige Dinge zu Hause hast, die du in den ersten Tagen brauchst, z.B. Binden für den Wochenfluss (ich kann dir die Peltzy Protect empfehlen + dickere "normale" Binden), ausreichend Windeln, evt. Fencheltee.

Wenn du noch Fragen hast, dann frag einfach! #freu

Ich wünsche dir eine schöne Geburt!!

LG,
Silke mit #baby Paulina