kaiserschnittangst wer hat/hatte das noch?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von melissa84 24.08.07 - 01:57 Uhr

hallo ihr lieben.

kann mal wieder nicht schlafen, die gedanken spielen verrückt #augen.
nächste woche donnerstag stellt sich raus ob mein wurm am 05.09 oder 12.09 per kaiserschnitt geholt wird, normaler ET wäre der 22.09 gewesen.
ich hatte mich so auf eine normale geburt gefreut aber muss aus gesundheitlichen gründen, meiner seits, einen kaiserschnitt machen lassen #schmoll

das problem ist jetzt das ich panische angst vor der op habe.
der gedanke daran die verantwortung über meinen körper jemand anderem in die hand zu "legen" und gar nix machen zu können raubt mir jetzt schon den schlaf. das hört sich vll. etwas komisch an aber so denke und fühle ich im moment.
ich habe schon mit meinem FA darüber gesprochen aber die angst konnte er mir auch nicht nehmen obwohl er sich sehr bemühte.

hinzu kommt noch das ich auch probleme mit krankenhäusern habe. ich konnte sie noch nie leiden, wieso weiss ich nicht aber lange halte ich es in diesen gebäuden nicht aus, das wird sicher keine schöne zeit für mich die ich da verbringen werde, obwohl ich dann hoffentlich ein gesundes kind bekommen habe.

kennt das jemand von euch? wie seid ihr mit der angst umgegangen??? würde mich über erfahrungsberichte freuen.

sorry wegen dem langen/vielen #bla aber ich musste das jetzt einfach mal schreiben :-(

lg melissa 36ssw

Beitrag von eifelkind 24.08.07 - 04:08 Uhr

Hallo Melissa!

Da gings mir wie Dir. Ich habe auch eine schreckliche Abneigung gegen alles, was einen weissen Kittel an hat. #schock Ins Krankenhaus bin ich nicht mal, um dort Bekannte zubesuchen - war ein absolut rotes Tuch für mich... schon allein der Geruch da.

Als ich dann schwanger wurde hatte ich auch meine Vorstellung, wie ich die Geburt haben möchte. Alles sollte schön harmonisch sein. Es kam aber dann doch anders. Bei der letzten VU (da war ich in der 36. SSW) stellte sich heraus, dass die Bedingungen für meinen Kleinen in meinem Bauch mehr als schlecht geworden waren. Ich bekam einen Termin für die Einleitung zwie Tage später.

Nach 3 Stunden am Wehentropf war klar, dass mein Spatz das nicht schaffen wird. Seine Herztöne fielen bei jeder stärkeren Wehe unter 50 ab. Darauf hin meinte meine Ärztin, dass wir jetzt einen KS machen würden. Ich bin erstmal fast durchgedreht.

Aber seltsamerweise war ich, als ich in den OP geschoben wurde, plötzlich ganz ruhig. Ich hab mich total fallen lassen können und mich einfach der ganzen Prozedur hingegeben... ich wusste ja, dass ich bald mein kleines Baby in den Arm nehmen kann. Mein Mann hat mir dabei sehr geholfen. Seine Anwesenheit hat mich zusätzlich beruhigt.

Letzten Endes kann ich sagen, dass es alles gar nicht schlimm war. Es ging relativ schnell und ich war danach auch total fit. Schmerzen hatte ich kaum und nach 2 Tagen bin ich wieder nach hause gegangen.

Es ist vollkommen ok, dass Du Angst hast. Ein KS ist nunmal eine OP... aber das Resultat wird Dein Baby sein, das Du endlich küssen und drücken kannst... Dein kleines Baby. Nur Mut - Du schaffst das schon!

Liebe Grüsse
Astrid mit klein-Dominik und Böhnchen (17. SSW)

P.S.: Ich habe mich für die 2. Geburt auf jeden Fall wieder für einen KS entschieden.

Beitrag von annosch 24.08.07 - 07:21 Uhr

Guten Morgen,

ich habe zwar noch ewig Zeit und ich gehe erstmal davon aus, dass bei mir eine normale Entbindung klappt, aber nur gedanken an die Möglichkeit eines KS löst bei mir schon Angst und Übelkeit aus. Erstmal der Vorgang, also das Aufschneiden an sich und dann, wie Du auch geschrieben hast, diese Hilflosigkeit und Abhängigkeit von den Ärzten.
Ich hatte noch nie eine OP und kann es eigentlich garnicht beurteilen, ob es so schlimm ist wie ich denke. Alle Bekannten, die ich mal so frage, fanden es nicht so schlimm operiert zu werden. Und dann denke ich, dass ich vielleicht garnicht so Angst haben muss.
Du siehst, Du bist nicht alleine mit dieser, wahrscheinlich sogar unbegründeten Angst. Wirklich helfen kann ich Dir aber leider nicht.

LG
Anna

Beitrag von sunny_pr 24.08.07 - 07:42 Uhr

Hallo Melissa,

hatte vor 2 Jahren einen KS, da sich unsere Maus partout nicht drehen wollte.

Am Morgen der OP hatte ich ständig Brechreiz vor Aufregung. Ich hasse ebenfalls KH und hatte noch nie eine größere OP.

Auch nach Betreten des KH bin ich erstmal aufs WC gerannt, weil mir übel wurde. Doch als wir dann die Entbindungsstation erreicht hatten, waren alle so lieb zu mir, dass ich plötzlich ganz ruhig geworden bin.

Ich bekam eine Spinale und war somit im OP bei vollem Bewußtsein und es war trotz allem ein schönes Erlebnis, bei der Geburt unserer Maus dabei zu sein.

Eine halbe Stunde später war ich wieder auf dem Zimmer und durfte die Kleine auch gleich beschmusen und anlegen.

Es ging mir relativ schnell wieder gut. Konnte am 2. Tag schon wieder aufstehen und am 5. Tag nach Hause. Es ist alles schnell verheilt und ich hatte bis heute keine Probleme mehr.

Freu dich einfach ein dein Baby. Augen zu und durch. Die sind meist alle ganz lieb im KH.

Wünsch Dir alles Liebe.