Wieso sagen alle, KS wäre ein Witz?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von cinna1980 24.08.07 - 09:19 Uhr

Guten Morgen Ihr Lieben,

wie man wohl schon sieht, bin ich ich ziemlich geladen.

Ich hatte beim ersten Kind eine Spontangeburt, beim zweiten leider einen Not-Kaiserschnitt aus BEL.

Davon abgesehen, daß bei uns alles schief ging, was schief gehen konnte, die Spinale versagt hat und ich auch fast verblutet wäre, sind die Schmerzen, die man nach einem Kaiserschnitt hat, ja wohl die Hölle. Und das sind nicht nur "ein paar Tage", wie immer so nett beschrieben wird.

Natürlich ist bei jedem eine Geburt anders, aber das ist auch bei Spontangeburten so. Schließlich gibt es extrem leichte, aber auch ganz schlimme Spontangeburten.

ABER: WARUM erzählen einem fast wildfremde Leute, wie bequem man es doch hatte? Das würde NIEMALS jemand über eine Spontangeburt sagen.

Ich muß auch sagen, daß ich mir die OP nicht im entferntesten so schlimm vorgestellt habe, hätte ich niemals die Meinung gehabt, sich den Bauch aufschlitzen zu lassen, ist ein Witz #kratz

Und da heulen alle rum, wenn sie mal zum Zahnarzt müssen, DAS wiederrum wird ernst genommen.

Ich hoffe, ich habe hier keinen persönlich angegriffen, ich bin nur so sauer, weil ein Kaiserschnitt einfach nicht ernst genommen wird.

Liebe Grüße
Anne + Reni (3J.) + Mika (9Mon.)

Beitrag von teufelchen24 24.08.07 - 10:13 Uhr

weiß ich auch nicht #kratz
Für mich ist das eine richtige OP mit all den Risiken die eine Operation mit sich bringt #schwitz

Mehr kann ich dazu auch nicht sagen ( schreiben ), ich hatte noch nie einen Kaiserschnitt #schwitz

Lg #blume

Sab + #baby 27. Woche #herzlich

Beitrag von anarchie 24.08.07 - 10:19 Uhr

Hey...

kann ich dir nicht sagen....

Ich finde, dass der KS total unterschätzt wird...es ist und bleibt eine große Bauch-Op mit allen Risiken und Folgen..und nebenbei ist die Sterblichkeit der Mütter doppelt so hoch, wie bei einer sponatenn Entbindung(auch wenn beide Zahlen sehr klein sind..)

ich finde es nur daneben,wenn einfach so grundlos ein KS gemacht wird auf Wunsch der Mutter....eben WEIL es nicht zu unterschätzen ist - und für ein gesundes Kind eine spontane Entbindung auch besser ist...

Ich persönlich bin froh und dankbar, dass ich beide Kinder, und hoffentlich auch das 3., spontan entbinden konnte und kann...

Und ein KS wäre für mich HORROR -lieber 2 normale Entbindungen!;-)

lg

melanie(37.SSW)

Beitrag von foldigu 24.08.07 - 10:30 Uhr

Hallo Anne,
ich kann es auch nicht verstehen, habe damals so gebettelt keinen zu bekommen....

Ich habe bis heute Probleme mit Verwachsungen, aber an sowas denkt wohl keiner. Es wird als Routine OP hingestellt und ach dat wird schon alles ok sein.

Ich mein bei einer "normalen" Geburt hat man Schmerzen (dagegen kann man ja was machen) aber beim KS mag erstmal bequem klingen, ist es aber keineswegs. Wenn man mal die Schmerzen nach der Geburt betrachtet.

Gruß Anna

Beitrag von sonnenstrahl1 24.08.07 - 10:31 Uhr

Weil die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben.

Beitrag von juhu19981 24.08.07 - 14:37 Uhr

#gruebel#gruebel#gruebel

Beitrag von sohnemann_max 24.08.07 - 10:47 Uhr

Hi Anne,

Sorry, aber für mich war es ein Spaziergang gewesen.

Von Anfang an habe ich mich auf einen KS vorbereitet, es ist alles so verlaufen wie ich es mir vorgestellt habe.

Ich brauchte keine Schmerzmittel (nur eben am Tag der OP) und war nach einer Woche wieder komplett fitt und auf den Beinen.

Ich empfand es als sehr angenehm - ohne nennenswerte Schmerzen ein Kind auf die Welt zu bringen.

Aber wie gesagt - das gilt nur für mich. Und da ist ja auch nix falsches dran, meine Erfahrungen weiterzugeben, wenn jemand frägt, wie ein KS verläuft.

Liebe Grüße
Caro mit Max 3 Jahre

Beitrag von hippychick 24.08.07 - 11:25 Uhr

hallo

ich hatte beides, der erste war ein ungeplanter ks wegen nichtdiagnostizierter bel. ich war 3 tage im kh hatte kaum schmerzen und bis auf den schock ging es mir gut.
es hat allerdings (jetzt wo ich den vergleich habe) laenger gedauert, bis ich wieder wirklich fit war

beim zweiten hatte ich eine spontane geburt....hat ca 2,5 stunden gedauert, musste 3 tage im kh bleiben, da ich b-strep-positiv war.

ich hab aber auch oefters zu hoeren bekommen: "der ks war aber doch bestimmt leichter, oder?"

viele leute denken einfach, weil man nur da liegt und alles fuer einen getan wird, waere es besser/leichter.....
keine ahnung warum.

ich haette lieber 10 spontane geburten (so wie meine war) als nochmal einen ks....

lg hippy


Beitrag von zaubertroll1972 24.08.07 - 11:25 Uhr

Hallo,

zu einer Spoantan geburt kann ich nichts sagen aber meinen KS habe ich als gar nicht schlimm empfunden.
Die Schmerzen waren zwar stark als die PDA nachließ aber als ich einen Tropf bekam fühlte ich mich völlig okay.
Daß ein KS ein Witz ist habe ich von niemandem bisher gehört. Dann doch eher diese Horrorgeschichten, die man sich meist erzählt.
Aber mag sein daß ich es einfach anders empfinde weil mein KS gewollt war. Da hat man wahrscheinlich einfach eine andere Einstellung und empfindet vieles anders.

LG Z.

Beitrag von janna07 24.08.07 - 11:34 Uhr

Hallo,
mir ist es auch immer ein Rätsel, wieso für viele Leute ein Zahnarztbesuch schlimmer ist als ein Kaiserschnitt.
Vor allem nachdem ich rausgefunden hab, dass die Frauen während des Kaiserschnitts solange keine Schmerzmittel bekommen, bis das Kind abgenabelt ist.
Auf den Überwachsungsmonitoren der Anästhesie kann man da wunderschön sehen, wie heftig der Körper auf den Schmerzreiz - das Aufgeschnitten und Aufgerissen werden reagiert. #schock
Gut, nach der OP kann man sich nicht mehr daran erinnern, aber trotzdem - für mich war das voll der Schocker.#schwitz Und ich denke das geht an keinem Körper spurlos vorbei, vor allem weil dann auch extrem viel Adrenalin und co ausgeschüttet wird.

Oder ich war auch bei OPs dabei, wo die Frauen vom ersten KS heftige Verwachsungen hatten. Das Problem dabei war - die Haut wird ja mit einem Skalpell aufgeschnitten, der Rest wird mit reiner physischer Gewalt aufgerissen, weil das schonender ist. Tja und bei Verwachsungen ist das ganz schön heftig, wie die Gynnis sich da an die Organe hängen und reißen und reißen.
Und diese Verwachsungen sind ja nicht nur ein Problem, falls man mal noch ein Kind kriegt, sondern sie machen es auch extrem schwierig, wenn man später wegen anderer Sachen noch mal operiert werden muss.
Nicht ohne Grund hab ich bislang auch noch keine Gynäkologin getroffen, für die selber ein Wunsch-KS in Frage käme.

LG
Janna

Beitrag von dana_maus 24.08.07 - 15:33 Uhr

Hi Janna,

ohje, so wie du das beschreibst wird mir gleich ganz anders. Ein Glück, dass man davon wirklich nichts mitbekommt.

Hatte auch einen Notkaiserschnitt mit Vollnarkose und hab natürlich nix gespürt dabei. Durfte allerdings vorher 7 Stunden Wehen (die letzte mit Wehentropf) mitmachen, die leider nichts gebracht haben. Meine Tochter ist einfach nicht richtig ins Becken gerutscht. Aber in dem Moment, wo ich die Narkose bekam, war ich froh, dass die Schmerzen endlich vorbei sind.

Hinterher war ich dann trotzdem lange Zeit traurig, dass ich die Geburt nicht richtig miterlebt habe, aber ich konnte es ja nicht ändern.

lg Sandy

Beitrag von alleinerziehend_bln 24.08.07 - 11:39 Uhr

Einen KS hätte ich auch niemals freiwillig gewollt aber

>>ABER: WARUM erzählen einem fast wildfremde Leute, wie bequem man es doch hatte? Das würde NIEMALS jemand über eine Spontangeburt sagen. <<

Meine war bequem ;-) und so erzähle ich es auch wenn man mich fragt

Beitrag von juiciest 24.08.07 - 11:40 Uhr

Hallo Anne..

also ich kann wirklich sagen das mein KS ein Witz war..

Klar hatte ich am ersten Tag Schmerzen, aber deswegen hatte ich ja auch den Schmerztropf.. am 2ten Tag hab ich gar nix mehr gemerkt und bin gleich aufgestanden.. jetzt ist es 2 Wochen her und ich merk gar nix mehr.. Meine Narbe heilt total gut ab und ich hab gar keine Probleme...

Tut mir Leid wenn es bei dir so mies gelaufen ist.. aber jeder empfindet es ja anders..

LG Anja

Beitrag von saskia1283ef 24.08.07 - 12:21 Uhr

also ich kann auch nur sagen das mein KS gewollt und gut war. klar hat man danach schmerzen aber die habe ich in kauf genommen. von tag zu tag ging es besser und auch zu hause hatte ich keine probleme. wer einen KS will soll ihn doch machen lassen. ich hätte auch eine spontangeburt in kauf genommen aber leider hatte sich einer meiner zwillinge wieder in bel gedreht.

ps: angst vor nem zahnarztbesuch oder sonstigen op´s habe ich nicht!!!

Beitrag von kirsten007 24.08.07 - 12:22 Uhr

Hallo Anne,

ich haheb auch per Not-KS entbunden und ich frage mich auch immer, wie Frau sich DAS wünschen kann. Ich hatte im Mai 2002 "nur" eine Bauchspiegelung, da wurden nur drei kleine Schnitte gemacht aber auch die habe ich Wochen später immer noch gemerkt und mein Mann meinte immer, dass es doch klar sei, schließlich haben sie alle Schichten durchtrennt. Ich wußte, dass ich alles wollte, nur KEINEN KS. LEider kam es anders....

Ich hatte damit auch lange "zu kämpfen" und werde NIE verstehen, warum man sich freiwillig den Bauch aufschneiden läßt. Wobei ich natürlich nicht beurteilen kann, wie weh es tut, wenn man irgendwelche heftigen Risse davonträgt.

Lieben Gruß
Kirsten

Beitrag von nuckenack 24.08.07 - 14:31 Uhr

Hallo
ich hatte bisher weder das eine noch das anderer, aber meine Schwester hatte normale Geburten und eine Not-Sectio und hat sich auch gewundert dass die Frauen die einen geplanten Kaiserschnitt hatten am nächsten Tag alle schon wieder recht fit und fröhlich über den Flur gewandert sind und sie noch nicht mal sich richtig hinsetzen konnte!
Es ist warscheinlich schon ein Unterschied ob es eine Not-Sectio (es muß schnell gehen, Gefahr) oder ein lange geplant in Ruhe vorbereitet OP war, die Aussage der Ärzte ist ja auch hauptsache erstmal draussen, und gesund!
nuckenack

Beitrag von juhu19981 24.08.07 - 14:37 Uhr

>>>ABER: WARUM erzählen einem fast wildfremde Leute, wie bequem man es doch hatte?<<<

Weil es so ist /war.

Hallo erstmal :-)

Also, ich denke das jemand über einen KS auskunft gibt, wenn er danach gefragt wird, wie zum Beispiel hier bei Urbia.
Also, es wird nach einer Meinung gefragt.

Wenn du mich jetzt fragen würdest:"Und wie waren deine Beiden Kaiserschnitte?" würde ich dir Antworten:" Super!"

Für jeden ist es anders!

Meine Kaiserschnitte ware keine WKS, sondern 1x weil die kleine nicht ins Becken gerutscht ist und der 2.KS war wegen Geburtsstillstand.

Jeder hat ein anderes Schmerzempfinden, von daher kannst du das nicht Pauschal sagen, dass jeder sagt es wäre ein Klacks. Lese hier auch oft, das jemand einen KS nicht wieder machen würde.

Wenn dir dein KS die Tage danach wehgetan hat, schicksal. Bei anderen eben nicht und wiederum bei anderen sehr.

Das ist doch kein Grund sich drüber auszuregen!

Liebe Grüße Trotzdem.

J#aha

Beitrag von curlysue9497 24.08.07 - 14:53 Uhr

Hallo Anne,

ich denke mal es ist auch so, dass viele garnicht den Vergleich haben/hatten. Jemand der nur einen KS hatte, weiß doch garnicht wie eine spontane Geburt ist.
Ich selber habe beides gehabt. 1997 die spontane Geburt meiner Tochter. Ich denke gerne daran zurück, wie ICH sie auf die Welt gebracht habe und sie gleich in meinen Armen lag.
2005 hatte ich dann leider einen KS. Ich konnte nicht normal entbinden, da sich meine Jungs sonst mit den Köpfen verkeilt hätten. Bis heute sag ich mir manchmal, ich hab sie nicht auf die Welt gebracht, sie wurde mir aus dem Bauch geholt. Aber das ist ja ein anderes Thema. Mal davon abgesehen, das nach dem KS vor einem so ein paar komische Beine liegen, die man garnicht spürt. Als ich auf ein Bett gehoben wurde, sah es für mich aus, als wenn sie da fremde Beine in der Hand haben. Ups, ich schweife schon wieder vom Thema ab #hicks#schein
Der KS war für mich sehr schmerzhaft. Ich hatte den KS abends um 20.45 Uhr und ich bin erst so ca. 36 Stunden später aufgestanden. Schlafen war der blanke Horror. Ich schlafe normalerweise auf dem Bauch oder auf der Seite. Da war garnicht dran zu denken. Wenn ich nochmal ein Kind bekommen würde, was ich aber eher nicht denke, dann würde ich hoffen, dass ich normal entbinden kann.
Ohje so viel #bla#bla. Jetzt reicht es aber endgültig :-p

LG
Kathrin (die sonst nicht so schmerzempfindlich ist) mit
Spontan-Alina, KS-Ben und KS-Luca ;-)

Beitrag von tul 24.08.07 - 17:49 Uhr

hallo ,

ich hatte beides normale und KS ( auch kein wunsch aber geplant) !

Für mich war der KS nicht schlimm ...klar gibt es risiken und nebenwirkungen aber das hat man doch bei jeder OP !!!
jeder mensch hat ein anderes empfinden was das angeht einer verkraftet den KS ebend besser und der andere ebend nicht ( schmerzempfindlich ) .

ich habe mich damals auch auf meien KS vorbereitet und informiert ....hab ebend alles gut überstanden ...
und die schmerzen danach waren ebend für mich ein klacks .....kann ich daher sagen da ich schon viel schlimmere OPS hinter mir hatte :-)

natürlich sollte man mit dem KS nicht einfach leichtfertig umgehen und sich drüber freuen ...also ich habe mich nicht gefreut ...und würde mich auch nie eigenständig dazu entscheiden !

liebe grüße jenny

Beitrag von chica1984 24.08.07 - 18:22 Uhr

hallo,
also ich kann das auch nicht verstehen wie man da sagen kanni st ein witz aber ich denke auch das es drauf ankommt wie die frau ist und was ein ks gemacht wird ob not oder normal also ich hatte ein not sectio und meine narbe ist auch grösser wie von einer freundin die am selben tag ein ks hatte ich habe bis heute noch schemerzen ab und zu und es ist nach 14 moanten immer noch alles taub #schmoll also ich würde nie eine wks machen lassen weil ich finde die bindung bei einer spontan ist viel näher

Beitrag von wolke79 24.08.07 - 21:43 Uhr

Hallo,

ich bin deiner Meinung und finde auch das der KS total unterschätzt wird. Meiner ist jetzt 5 Wochen her und ich habe teilweise jetzt noch schmerzen.

Wär mein erstes Kind per KS gekommen hätt ich kein 2tes bekommen.

LG
Claudia

Beitrag von hoeppy 24.08.07 - 22:31 Uhr

Hallo,

ich hatte schon beides- ne natürliche Geburt und einen Wunschkaiserschnitt.

Ich kann Dir nur folgende Antwort dazu sagen - und so hat es mir mein Arzt erklärt:

Eine Frau, die einen KS möchte, bereitet sich total darauf vor und weiss was auf sie zu kommt.

Eine Frau, die natürlich entbinden möchte und auf einen Notkaiserschnitt ausweichen möchte ist fast immer schlimmer dran, weil sie sich die natürliche Geburt gewünscht hat.
Zudem muss bei einem Notkaiserschnitt alles schneller gehen, als bei einem geplanten.

Ich- für mich- kann sagen- ich würde jederzeit und immerwieder einen Kaiserschnitt machen lassen.

Bei meiner ersten- natürlichen Entbindung- hatte ich über 20 Stunden heftigste Wehen, einen Damm und einen Scheidenschnitt, die beide genäht wurden.
Mit dem Scheidenschnitt hatte ich über 1,5 JAHRE Probleme.

Mein KS dauerte 30 Minuten, ich konnte am selben Tag aufstehen und mich um die kleine Kümmern.
Ich habe nur 1 Tag Schmerzmittel benötigt und habe schon einen Tag nach dem KS geduscht.
Am 5. Tag kamen die Klammern raus und ich durfte nach Hause.

Das ganze war am 1. Juni 2007. Ich konnte von Anfang an alles wieder machen- ausser schwer heben.
Meine Narbe ist etwa 15cm. lang und man muss mittlerweile 2 mal hinschauen, damit man sie überhaupt sehen kann.

Ich denke letztendlich ist es eine Sache der inneren Einstellung. Nur so kann ich es mir erklären, das 6 bekannte von mir, die einen WKS hatten, total zufrieden sind, wärend 2 bekannte, die auf einen KS ausweichen MUSSTEN sagen, es war die Hölle.

LG Mona

Beitrag von cinna1980 25.08.07 - 09:36 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure ganzen Antworten.

Ich wollte nur noch etwas richtig stellen. Natürlich kann jede Frau über ihre eigene Geburt sagen, es war leicht oder nicht.

Aber es geht mir darum, daß andere Leute es einfach abtun. Aber kein Fremder würde pauschal sagen, eine Spontangeburt ist ein Witz, die wird immer geachtet.

Liebe Grüße
Anne

Beitrag von sooza 26.08.07 - 16:43 Uhr

Hallo Anne,

ich schließe mich Dir an. Ich kann das auch nicht verstehen, wie die Leute mit einem KS und dem einhergehenden Risiko umgehen. Ich hatte schon zwei Unterleibs-OPs, diese allerdings nur per Bauchspiegelung und allein dabei haben mir die Nachwirkungen schon gereicht. Und dabei kriegt man nur drei kleine Löchlein in den Bauch und nicht den ganzen Bauch aufgeschnitten wie bei einem KS.

Meine Geburt ist nun eine Woche her und wegen des Tempos, in dem die Maus raus wollte, war die sicherlich nicht ohne. Ich wurde geschnitten und die Kleine hatte die Hand vorm Gesicht und hat mich also innerlich ziemlich zerkratzt. Die Ärztin hat eine dreiviertel Stunde an mir rumgenäht und das nach nur 2,5 Stunden Geburt #augen Ich kam mir schon ganz schön mitgenommen vor aber nun bin ich schon weitestgehend wieder beschwerdefrei. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das nach einem KS auch so ist.

Ich habe größten Respekt, wenn eine Frau nach einem KS schnell wieder auf den Beinen ist und alles gut gegangen ist. Ich würde mir nie anmaßen, zu behaupten, dass ein KS einfach oder bequem war. Warum manche Leute denken, dass sie allerdings mit einem KS die "leichtere" Option wählen ist mir ein Rästel.

Naja, lass die Leute quatschen und reg Dich nicht allzusehr auf. Manche haben eben zu allem eine Meinung - egal wie unqulifiziert auch immer.

Viele Grüße
Sooza