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Forum: Haushalt & Wohnen

In diesem Forum haben Haushaltstipps und alle Fragen rund ums Wohnen und den Garten ihren Platz. Fragen zur Baufinanzierung sind besser bei "Finanzen & Beruf" aufgehoben". Viele Tricks und Kniffe zum Thema Haushalt findet ihr in unserem Service "Die besten Haushaltstipps".

Beitrag von jajam 24.08.07 - 09:57 Uhr

Hallo zusammen
die Situation ist folgende wir haben ein Haus gefunden, welches uns etwas zu teuer ist.
Es ist aber trotzdem günstig und gut in Schuss.
Es gibt wirklich garkeinen Grund den Preis herunter zu handeln( bin auch nicht der Typ dafür ;-)
Die Besitzer wollen neu bauen und haben auch noch nicht damit angefangen. Sie wären ebreit für die zeitd e3s Baus in eine Wohnung umzuziehen sollen Käufer das Haus sofort brauchen.

Wir brauchen es nicht sofort. da muss man doch einen Kompromiss finden was meint ihr was könnte man vorschlagen, dass es für alle Seiten fair ist.
Es geht um ca 150000 Euro.
Viellecht kann man sogar Steuern und maklergebühren sparen?

Ich bin sehr gespannt auf eure Vorschläge

lg
jajam

Beitrag von anarchie 24.08.07 - 10:35 Uhr

Hallo!

Nunja...evtl. käme es in Frage den Betrag, der euch "zuviel" ist als monatliche Rate abzuzahlen?

Steuern und ein (beauftragter) Makler sind nicht zu umgehen- zumindest nicht legal!

lg

melanie

Beitrag von jajam 24.08.07 - 10:41 Uhr

Hallo melanie,
ich hoffe du hast mich nicht falsch verstanden ich will auf keinen Fall irgendwas illegal machen.
ich dachte daran doch den Kaufpreis herunterzuhandeln und die Vorbesitzer noch ein Jahr mietfrei wohnen zu lassen. Ist aberd enke ich mal recht risikoreich wenn sie dann nicht ausziehen.
Oder erstmal den Betrag zahlen den wir haben und den rest erst nächstes Jahr wenn die wirklich ausziehen.

lg
jajam

Beitrag von ungeheuerlich 24.08.07 - 10:50 Uhr

Hallo,

dann kauft das Haus doch einfach erst nächstes Jahr unter Vereinbarung mit den Besitzern.

LG

Beitrag von jajam 24.08.07 - 11:04 Uhr

Hallo ungeheuerlich,
ich vermute mal die Verkäufer brauchen das geld für den Hausbau.
Außerdem ist es ein zwei familienhaus und wir könnten in die eine Wohnung scgon mal rein entweder selbst oder vermieten.

lg
jajam

Beitrag von ungeheuerlich 24.08.07 - 14:11 Uhr

Hm, das leuchtet ein ;-)

Um wieviel wollt ihr denn "drücken" ?

lg

Kerstin

Beitrag von forenwichtel 27.08.07 - 00:08 Uhr

Lässt sich auch regeln und zwar in dem Notarvertrag. Dort kann sich auch der Verkäufer der Zwangsvollstreckung unterwerfen, für den Fall dass er nicht auszieht (ist hier ausnahmsweise mal möglich) und Ihr könnt eine wesentlich höhere Nutzungsentschädigung für den Zeitraum der nach der Räumung ist.

Andere Möglichkeit -wenn der Verkäufer das Geld jetzt nicht braucht- jetzt Vertrag unterschreiben und Geld erst wenn geräumt ist. Da die Verkäufer aber vorher mit dem Bau anfangen werden wie vermutlich damit nicht einverstanden sein.
Nächste Varianten - wenn Ihr auf Zahlung nach Räumung besteht: Der Verkäufer macht eine Zwischenfinanzierung und tritt seinen Kaufpreisanspruch an die Bank ab. Nur die Zwischenfinanzierung kostet natürlich auch Geld.

Auf jeden Fall gehört so eine Vereinbarung in den Kaufvertrag - ist eine Nebenabrede die sonst keine Gültigkeit hat bzw. sogar den ganzen Kaufvertrag ungültig machen kann. Der Notar wird euch (beide Seiten - der ist neutral) da beraten und mit euch die beste Lösung finden.

Maklerkaution wird durch den niedrigeren Kaufpreis niedriger, Gerichtsgebühren auch, Notargebühren nicht (Verk. wohnt weiter nach Zahlung = Gegenleistung Käufer), Steuer kann ich nicht sagen. Grundsätzlich vom Grundstückswert = Kaufpreis, aber auch da können andere Gegenleistungen des Käufers mitbewertet werden.
Auf jeden Fall kann es nur weniger werden, als wenn Ihr direkt den vollen Kaufpreis zahlen würdet.

Beitrag von dore1977 24.08.07 - 11:24 Uhr



Hallo,

meine Eltern haben das auch gemacht sie haben ihr Haus verkauft und haben gegen eine lächerliche Miete dann noch im Haus gewohnt, für ein Jahr.
Es wurde alles beim Notar mit in den Kaufvertrag mit aufgenommen und hat alles geklappt.

lg dore

Beitrag von tannenbaum1 24.08.07 - 16:17 Uhr

Hallo,
klar geht das.
Notare machen für Geld viele, viele Verträge!
Gruß
T.

Beitrag von forenwichtel 27.08.07 - 00:19 Uhr

Na! Nicht so negativ, du solltest froh sein, dass es Notare gibt.
Sonst würden die Hausverkäufe demnächst in der Kneipe um die Ecke gemacht, Unterschrift auf dem Bierdeckel reicht dann#kratz

Die Notare machen auch nur so viele Verträge wie die Klienten wollen.

Und dabei wird auch nicht so viel verdient wie man immer meint. Die Gebühren der Notare sind vom Gesetzgeber vorgeschrieben und haben sich in den letzten 20 Jahren nicht verändert. Gerde mal Kleinigkeiten wurden angepasst. Nur dadurch, dass die Werte höher werden, wird etwas mehr verdient.

Da bekommen die Makler mehr Gebühren und selbst Rechtsanwälte die mal eingeschaltet werden, verdienen mehr als Notare. Wenn aber etwas schief läuft ist es immer der Notar schuld, selbst wenn der nichts dafür kann.

Die Verträge werden immer komplizierter und aufwendiger, auch in der Abwicklung und auch immer länger. Früher haben Kaufverträge auf 4 Seiten gepasst, heute hat ein normaler Kaufvertrag 8-10 Seiten.

Ausserdem muss der Notar jeden Mis^w Vertrag machen, auch wenn es nur um 10 qm geht und der Wert nur ein paar hundert EUR beträgt. Da verdient der Notar nix. Da ist selbst das Porto bei der Post teurer, als dass was der Notar verdient.

Beitrag von tannenbaum1 27.08.07 - 09:51 Uhr

Och, die armen Notare! Ihc wieß ja nicht, wer hier was negativ sieht?!
Interessiert mich ehrlich gesagt herzlich wenig, was ein Notar verdient ... habe ja auch nicht behauptet, dass die mehr als mein Mann verdienen! ;-)

Wollte mit meinem Beitrag keine Berufsgruppe angreifen, sondern nur deutlich machen, dass ALLES geht - auch das, was die Fragenstellerin vor hat!