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Beitrag von delphinchen27 24.08.07 - 10:23 Uhr

Hallo zusammen,

eigentlich wollte ich ab heute bei euch Aktiv mit machen da mir die Spirale gezogen werden sollte.

Ich war beim FA und sie hat den Faden nicht mehr gefunden. War auch 3 cm durch den Muttermund durch und hatte immer nichts fassen oder sehen können.

Nun habe ich für den 19.09.07 einen OP Termin zum Entfernen unter Vollnarkose.

Also heißt es abwarten.

Ich bin hier gerade nur am heulen .....

Beitrag von willswissen 24.08.07 - 11:18 Uhr

Hallo delphinchen,

mach dir wegen des Termins bitte nicht soviel Gedanken! Das ist nicht schlimm und tut kein bisschen weh!
Ich selbst hatte vor 3 Monaten das selbe Problem, meine Spirale war einfach verschwunden und es musste natürlich nachgeschaut werden, wo sie sich rumtreibt, und das sollte auch ambulant unter Vollnarkose stattfinden.

Im Krankenhaus gabs erst eine Voruntersuchung und einen Tag später sollte ich morgens dort erscheinen.
Ich war auch total hibbelig und aufgelöst, habe geheult und hatte keine Ahnung was da auf mich zukommt. Mein Lebensgefährte hat sich extra frei genommen um mich zu begleiten.

Und so läuft das Ganze ab:
Du bekommst für den einen Tag ein Bett im Krankenhaus und wirst richtig wie für eine OP fertig gemacht. Blutabnahme, allen Schmuck ab, komplett ausziehen und son nettes Krankenhaushöschen und -nachthemd an. Dann wirst du mit Bett in den Vorraum des OP-Raums geschoben. Blutdruck wird laufend gemessen, alles sieht unglaublich technisch-medizinisch aus aber du hast vorher bestimmt ne Beruhigungstablette bekommen, deswegen bekommst du so eine "alles-egal-Stimmung".
Dann gehts in den OP, eine Menge Leute in grün wuseln dort herum, die Narkose wird angelegt und ein paar Sekunden später schläfst du schon.
Du wirst erst wenn du schläfst in die richtige Position über die Untersuchung gebracht, dass heißt, du bist bis zum Schluss bekleidet und liegst unter der Bettdecke.
Irgendwann wirst du dann wieder wach (im Aufwachraum), hast Nachthemd und Höschen an, eine nette Schwester ist da und spricht mit dir, vielleicht liegen noch andere Frauen neben dir in ihren Betten und werden wach.
Dann wirst du aufs Zimmer gebracht, hast möglicherweise nette Bettnachbarinnen die zu der selben Untersuchung da sind wie du.
Ihr verbringt dann einen netten Tag im Krankenhaus, du bleibst erst mal im Bett und zur Toilette gehst du in Begleitung einer Schwester, falls die Narkosenachwirkungen dich "aus den Schlappen hauen" (ist mir nicht passiert).
Nach ein paar Stunden und lecker Essen läßt du dich abholen und verbringst einen ruhigen Tag zu Hause, denn müde wirst du sehr wahrscheinlich noch sein.
Schmerzen hast du auch jetzt nicht, vielleicht leichte Blutungen, dann gehst du Abends schlafen und wachst am nächsten Morgen auf als ob nichts gewesen wäre!

Liebes delphinchen, das Schlimmst an dieser Untersuchung ist die Vorstellung, die man sich vor dem Eingriff macht. Du brauchst wirklich keine Angst zu haben, das ist nicht schlimm. Nur ungewohnt und unbekannt, wenn man bisher noch nicht im Krankenhaus und keine OP hinter sich hat.

Ich drück dir die Daumen!!

Liebe Grüße
willswissen (Gabi)


Beitrag von delphinchen27 24.08.07 - 12:04 Uhr

Danke für deine Aufbauenden Worte und der Erklärung wie es abläuft.

Vor dem EIngriff hab ich auch nicht so die Angst.
Hab ja schon einen Kaiserschnitt und glaub das ist ein klacks dagegen.

Ich hab nur solche Narkoseangst das ist das was mich am meisten kirre macht .