Elterngeld

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von jose2004 24.08.07 - 10:48 Uhr

Hallo,

ich habe ein gewaltiges Problem...

Mein zweiter Sohn ist am 14.5. geboren und am 19.6. habe ich Elterngeld beantragt (war vorher berufstätig). Nachdem ich wochenlang niemanden auf der Stelle erreicht habe, hab ichs nun gestern endlich geschafft! Und was sagt die..."ja also so mit 3-4 Wochen muss ich noch rechnen oder länger. rufen sie in zwei Wochen nochmal an, vielleicht hab ich dann bessere Nachrichten für sie.."

Ich bin fast vom Stuhl geklappt. Das können die doch nicht machen. Ich war sprachlos, denn ich habe fest mit dem Geld Ende diesen Monats gerechnet. Mein Mann ist selbstständig und hatte August leider keinen Auftrag. Wir haben es auch nicht so eng gesehen, weil wir mit meinem Elterngeld gerechnet haben. Unsere Puffer haben wir die letzten Monate schon aufgebraucht.

Ich will am Montag persönlich zum Amt und denen mal ein bisschen Dampf machen. Das kann doch nicht sein!! Ich bin echt :-[

Hat jemand eine Idee mit was ich denen drohen kann??

Danke und LG

josy

Beitrag von jamey 24.08.07 - 10:57 Uhr

warum hast du mit dem antrag überhaupt so lange gewartet? dass es bearbeitungszeiten gibt ist allgemein bekannt, seit dem elterngeld sowieso, weil die bearbeiter noch nicht so sicher sind wie beim bearbeiten des erziehungsgeldes.

davon abgesehen kannst du trotzdem dampf machen, von irgendwas müsst ihr ja leben, viel glück. helfen kann dir da keiner wirklich *denk ich*

Beitrag von jose2004 24.08.07 - 13:20 Uhr

Wir hatten dann erst alle Unterlagen zusammen. Sie wollen ja alle Gehaltsabrechnungen bis zum Ende des Mutterschutzes. Meine Firma hat schon damals Juli vorgezogen, damit ich alles zusammen habe. Erst wenn ALLE diese Unterlagen da sind geht die Bearbeitung los.

Danke und LG

josy

Beitrag von klau_die 24.08.07 - 14:59 Uhr

Es zählt doch nur das Einkommen bis Beginn des Mutterschutzes....habt Ihr da was verwechselt?

Gruß,

Andrea

Beitrag von jose2004 24.08.07 - 17:12 Uhr

Hallo Andrea,

das dachte ich auch!! Hatte mich auch gewundert, dass nachdem ich alle Unterlagen persönlich abgegeben hatte, ich eine Woche später einen Brief bekam wo drinnen stand ich müsste noch die Juni u. Juli Nachweise nachreichen. Hatte ich auch sofort gemacht.

Ich steig da auch nicht mehr durch und resigniere. Am Montag geh ich zum Amt, anders gehts nicht. Können sonst die Miete nicht zahlen.

Ich verstehe ja, dass sie viel zu tun haben. Aber leider reißt uns diese "Überforderung" in ein ganz schönes Loch. Aber gut, will ja nicht rumjammern.

Danke und LG

josy

Beitrag von klau_die 25.08.07 - 07:26 Uhr

Hi,

also ich kann das mit den beiden Nachweisen für Juni/Juli weiterhin nicht nachvollziehen! Wärend des Mutterschutzes bekommst Du doch eh kein Elterngeld.

Hier werden doch immer die passenden Seiten zum Elterngeld verlinkt, such Dir das nochmal raus, da muß es ja irgendwo genua stehen oder frag nochmal mit passendem Betreff hier im Forum genau nach diesem Problem. Da muß sich doch jemand auskennen!

Dein erster Beitrag hörte sich ja schon so an, als hättet Ihr das selbst verbockt aber so kann ich Euer Problem gut nachvollziehen!

LG,

Andrea

Beitrag von jose2004 25.08.07 - 09:04 Uhr

Hallo Andrea,

du hast Recht! Es ist unglaublich! Ich habe mich gerade mal auf Elterngeld.net kundig gemacht und da steht, dass nur die Monate VOR der Geburt gezählt werden und die Zeit wo ich Mutterschaftsgeld bezogen habe nicht mit berücksichtigt werden.

Das ist ja echt ein Ding, aber glaub mir, ich spinne nicht. Ich musste noch richtig Druck machen in meiner Firma damit sie mir die Nachweise bis Ende Mutterschutz schnellstens geben.

Es war ja auch wie gesagt so, dass nichts fehlte, als ich persönlich alles abgegeben hatte. Erst 2 Wochen später bekamm ich Post mit Bitte diese Nachweise nachzureichen.

Ich gehe da so oder so am Montag hin und frage mal was das soll, warum sie diese haben wollten und was sie damit anfangen.

Danke für deine Antwort!

LG

josy

Beitrag von klau_die 25.08.07 - 15:09 Uhr

Nee nee, ich glaub Dir das (jetzt) ja! Ich denke, da war jemand ganz schlecht informiert. Druck Dir die Infos aus und tanz damit Montag dort an und mach Druck!

Hier ist immer wieder zu lesen, dass es teilweise sehr schnell geht, das können ja nicht alles arbeitslose Frauen sein, die so schnell Ihr EG bekommen und es kann auch nicht die Regel sein, dass man erst 8 Wochen nach Geburt regulär alle Unterlagen zusammen haben kann...

LG,

Andrea

Beitrag von jose2004 25.08.07 - 22:42 Uhr

Ja, und das schönste an der Sache ist, dass sie die Anträge nach dem Datum des Eingangs der letzten Unterlagen bearbeiten. Sprich für die Unterlagen, die ich abgeben musste, welche aber völlig belanglos für die Bearbeitung sind, bin ich jetzt noch mal nach hinten gerutscht.

Echt super! Aber gut, mal sehen was sie mir dazu sagen.

LG+Schönen Abend

josy

Beitrag von luciana123 24.08.07 - 10:58 Uhr

Hallo Josy,
habe schon von Fällen gehört, wo es bis zu 3 Monaten gedauert hat, bis der Antrag durch war. Aber im Schnitt ist wohl mit 3 bis 6 Wochen zu rechnen. Deswegen sollte man alles so schnell als möglich fertig haben.

Ich denke mit Drohungen kommst Du nicht weiter, könntest dort eher vortragen, dass ihr auf das Geld total angewiesen seit und ob man den Antrag nicht beschleunigen könnte!

LG
Lou

Beitrag von klau_die 24.08.07 - 11:20 Uhr

Hi,

statt dort "Dampf zu machen" würde ich kleine Brötchen backen und auf Eure bescheidene finanzielle Situtation hinweisen und um rasche Berabeitung BITTEN.

Nachdem Ihr den Antrag auch mehr als einen Monat nach ET abgegeben habt, kommt Druck sicher gar nicht gut an, davon abgesehen wird der Antrag ja nicht böswillig dort verzögert. Es wird ja überall auf längere Bearbeitungszeiten durch die Änderungen hingewiesen!

Gruß,

Andrea

Beitrag von sissy1981 24.08.07 - 12:05 Uhr

Warum wartet man 5 Wochen mit der Beantragung wenn man es so nötig hat das Geld schnellstmöglich zu bekommen?

Manchmal hilft einem Freundlichkeit übrigens auch weiter - erst recht wenn man selbst so träge war.

Beitrag von jose2004 24.08.07 - 13:18 Uhr

Warum wir 5 Wochen gewartet haben kann ich dir ganz einfach sagen...erst da hatten wir alle benötigten Unterlagen zusammen, vom Arbeitgeber sowie von der Krankenkasse. Früher hätte es keinen Sinn gemacht, da ALLE Unterlagen zur Bearbeitung vorhanden sein müssen.

Ich habe wirklich nicht damit gerechnet, dass es so lange dauert.

Beitrag von manavgat 24.08.07 - 12:55 Uhr

Beantrage zur Überbrückung ALG2. Das gibt es dann als Darlehen.

Gruß

Manavgat