Wie helfen?

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Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von nena20 24.08.07 - 11:46 Uhr

Hallo Ihr Lieben,
ich wende mich heute mit einer Bitte an Euch.
Eine wirklich gute Freundin von mir hat vor geraumer Zeit die Nachricht bekommen, dass sie auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen kann. Ein Eierstock ist vernarbt, der andere ist verklebt.
Im Juni haben sie die erste künstliche Befruchtung vorgenommen. Leider hat es nicht geklappt. Bei den Voruntersuchungen wurde wohl auch festgestellt, dass es nicht nur an Ihr liegt, sondern auch an ihrem Mann. Jetzt steht im September der 2. Versuch an.
Ich würde sie so gerne unterstützen und Ihr Mut machen, aber es ist für sie so ein heickles Thema, dass sie mich nur manchmal darauf anspricht und etwas erzählt. Von mir aus frage ich nicht wirklich nach, da ich nicht zu sehr in sie dringen möchte.
Wie kann ich ihr helfen, wenn es beim 2. Mal auch nicht klappt?
Ich selbst habe zwei Kinder und eines davon ist ihr Patenkind.
Obwohl ich nichts dafür kann habe ich ein schlechtes Gewissen wenn wir uns treffen und denke es tut ihr dann weh unsere zwei Mädels zu sehen.
Gebt mir doch ein paar Tips, vielleicht war der ein oder andere schon in der Situation mit einer künstlichen Befruchtung und weiß wie man sich da fühlt und was man braucht bzw. auf welche Kommentare man getrost verzichten kann.
Vielen Dank an Euch,#pro
Eure Verena

Beitrag von allyl 24.08.07 - 12:42 Uhr

Hallo Verena,

ich finde es schön, dass Du Dir darum solche Gedanken
machst. Leider kann ich Dir keine wirklichen Tipps geben,
schliesslich reagiert jeder anders.

Ich würde mich freuen, wenn meine Freundin mich auf die
Angelegenheit ansprechen würde. Vielleicht reicht es auch
nur, Ihr zu sagen, dass Du immer für sie da bist, wenn sie
jemanden zum Reden braucht.

Ein schlechtes Gewissen wegen Deiner Kinder brauchst Du nun wirklich nicht zu haben, schliesslich kannst Du nichts dafür, dass es bei ihr nicht klappt.

Wenn Ihr gute Freundinnen seid, dann unterstütze sie so gut es geht und sei einfach für sie da. Vielleicht kannst Du ihr ja sogar auch Urbia empfehlen, damit sie sieht, dass sie nicht
allein ist uns sich eben auch mit Frauen austauschen kann, die ähnliches durchmachen wie sie.

LG Ally

Beitrag von maux 24.08.07 - 13:18 Uhr

hallo verena,

ich finde es auch sehr schön, daß du deine freundin unterstützen willst und dir gedanken darüber machst, wie du am besten und am sensibelsten vorgehen kannst.

meine drei besten freundinnen wissen davon, daß wir drei IVF-versuche gemacht haben (ohne erfolg) und ich mit der stimulation für den neuen IVF-versuch angefangen habe.

zwei von ihnen fragen mich nie danach, nur, wenn ich etwas erzählen will, hören sie mir zu und geben mir trost oder sagen, daß sie ganz doll hoffen, daß es bald klappt.

die dritte freundin, das ist übrigens die einzige von den drei, die zwei kinder hat, fragt mich danach, aber wirklich sehr sehr vorsichtig und sie macht mir mut, in dem sie mir von einigen bekannten (die namen weiß ich nicht) erzählt, die lange keine kinder kriegen konnten und es doch geklappt hat.... natürlich auch nicht jedes mal aber irgendwie schöpfe ich hoffnung daraus.

ich wünsche dir und deiner freundin alles gute

maux