nachtmilch mit 23 monaten,was soll ich nur tun?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von sina236 24.08.07 - 15:05 Uhr

so langsam bin ich schier am durchdrehen. meine tochter wird bald 2 und bekommt natuerlich schon lange keine milch mehr nachts. dh im prinzip nicht. es gab mal wochen zwischendrin, da hat sie das gebraucht, aber das ist länger her und wurde immer wieder ausgeschllichen. geschlafen hat sie schon immer recht schlecht, aber vielleicht liegt das an ihren stark vergrösserten polypen, sie schnarcht und kriegt schlecht luft. seit einigen wochen nun wacht sie nachts regelmäßig auf und weint und schreit immer "milzi, milzi" (milch). ich rede beruhigend auf sie ein und erkläre es ihr auch tags über immer mal, dass es nachts keien milch gibt. schliesslich soll sich das zähneputzen ja auch lohnen. ich gehe auf ihren wunsch also nicht ein, es gibt milch vor dem schlafen und früh frühestens ab 5 uhr. sie hört aber nicht auf. jede nacht das gleiche theater. wasser und anderes lehnt sie ab. schreit immer weiter, bis sie merkt es gibt nichts und dann schreit sie noch 2x mammi und 1x ditti (nuckel) und schläft weiter. nach 1-2 h ds selbe spiel. bald kann ich nicht mehr. was soll ich denn noch machen. ich zeige ihr doch schon seit wochen, dass es nichts gibt. es ändert sich aber nicht. kennt das wer? würde ich es ihr geben, würde sie alle 2h trinken. aber nur milch, ncihts anderes.

Beitrag von steffi4178 24.08.07 - 15:22 Uhr

Hallo Sina,

entweder du gehst mal zum Arzt oder noch besser zum Homöopathen und läßt dir was verschreiben und klären woher ihre Schlafstörungen kommen. Vielleicht können die auch was gegen die Polypen tun. Die kann man eigentlich gut operieren. Das wurde bei meiner Schwester gemacht als sie ca. 2 Jahre alt war ist auch nur ambulant gemacht worden.

Oder du mußt das mit dem Wasser ein paar Nächte durchhalten (Bis zu einer Woche) Wir haben es so gemacht sie hat zwar in der ersten Nach 1/2 Stunde geschrien und in der 2. Nach 1/4 Stunde und ich hab ihr erklärt das sie gerne Wasser trinken kann wenn sie durst hat , es aber keine Milch gibt. Kannst ihr ja auch was zu trinken ins Bettchen stellen in einem auslaufsicheren Becher.

LG
Steffi mit Marie (25 Monate) und Larissa 7 Wochen.

Beitrag von white_shark 24.08.07 - 15:23 Uhr

operiert ist sie heute worden#schwitz.
und das andere ist, wi halten es ja durch mit dem wasser. seit wochen kriegt sie doch nie milch und trotzdem schreit sie weiter...#augen#schock:-(#heul:-[

Beitrag von white_shark 24.08.07 - 15:24 Uhr

sorry, hab mich mit anderem account angemeldet, kam mit dem anderen nicth rein :-[

Beitrag von steffi4178 24.08.07 - 18:18 Uhr

Sorry, aber da müßt ihr mal durch vielleicht am besten am Wochenende wo einer die Nacht und einer die Tagschicht übernimmt. Dann kann der andere sich ausruhen. Weil im Moment ist sie so "programmiert" das sie, wenn sie nur lange genug Terror macht irgendwann eine Milch bekommt und das muß erst mal raus.

Ihr müßt natürlich darauf achten das sie über Tag genug ißt und eigentlich mengenmäßig diese Milch nicht braucht.

Oder halt mal was homöopatisches Probieren, hab ich auch erst für lächerlich gehalten, aber bei der Neurodermitis meiner Tochter hat es Wunder gewirkt. Sie hatte Plötzlich seit Ende April, Anfang Mai auf einmal Neurodermitis, so stark das der ganze Hals blutig war und nachdem sie ein Mittel bekommen hat das sie nur 2 mal nehmen mußte ist es jetzt zu 99 % weg.

LG
Steffi

Beitrag von zuckermaus211 24.08.07 - 18:24 Uhr

Hallo !!

Das kenne ich nur zu gut. Leonie 22 monate hat dasselbe Problem.Nachts wird sie wach und will "Miiich "(Milch).

Ich habe ihr es auch schon tausendmal rklärt mit den Zähnen das Milch aua macht ect. NEIN MIICH AUA (nein milch macht keine aua)#augen

Sie bekommt normale Vollmich warm gemacht. nun mache ich es so das ich die Milch ganz stark mit Wasser verdüne bis jetzt hat sie noch nichts gemerkt.;-) Manchmal denke ich auch ach lass ich ihr die 1-2 Milchflaschen am Abend und in der Nacht vieleicht braucht sie die einfach noch.

So kann es auf jedenfall nicht weiter gehen unser nachbarin fragte schon abends um 23 uhr was denn bei uns los sei das Leonie so brüllt wie abgestochen.:-[ Jich habe ihr es erklärt und sie ist eigentlich auch der Meinung ich solle das durch ziehen auch wenn wir und sie nachts öfter wach werden#schwitz

LG Nadja

Beitrag von alphafrau 24.08.07 - 19:31 Uhr

Ist sie vielleicht stark am wachsen, wo sie hALt was mehr braucht???

Beitrag von nina4175 25.08.07 - 15:47 Uhr

Mein vollstes Mitgefühl.

Unser Sohn (wird jetzt 1 Jahr alt) hat nachts gemeint, er müsse unbeding eine Flasche Milch haben, dann nicht getrunken und gerne nachts dann 4-5 Stunden nonstop gebrüllt, und das über Wochen.

Übernächtigt bin ich dann überall eingeschlafen wo ich nur konnte, war fix und alle. Bis ich im Buchhandel ein Buch zum Thema Schlafen lernen fand - was auch das nächtliche Fläschchen einschliesst. Dem Autor muss ich mal ein Danke mailen, auch wenn es sich zuerst barbarisch anhörte.

Kurz zusammengefasst (und tatsächlich mit Uhr anstarren!!! Du hast nämlich kein Zeitgefühl in dem Moment!!!): 5 Minuten schreien lassen, reingehen - leise sprechen - nicht aus dem Bett nehmen - nicht den Schnulli geben - kein Licht - nach 30 Sek. raus - 5 Minuten brüllen lassen, reingehen - etc. Das ziehst du durch (und liegst wie ich wahrscheinlich heulend auf deinem Bett), das Kind lernt dadurch dass es zwar nachts keinen Wunsch erfüllt und keine Milch bekommt, aber trotzdem nicht allein ist, nur Mama spielt halt nicht mit mir. Es hat bei uns zum Glück nur 1 Abend gedauert, aber er braucht keine Flasche mehr, beruhigt sich - wenn er mal wach wird - selbst und schläft dadurch 13 Std. durch. Es klingt hart, aber lies mal so ein Buch, es hilft.

Den Tip der anderen Mutter mit einem auslaufsicheren Wasserfläschchen finde ich auch gut, vielleicht kombinieren!

Alles Gute,
Martina