Augen müssen weit getropft werden. Nebenwirkungen?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von mausepfote75 24.08.07 - 15:18 Uhr

Hallo ihr Lieben!
Heute war ich mit Lea das erste mal bei unserer Augenärztin. Sie war soweit zufrieden und konnte nichts feststellen. Da ich aber einen angeborenen, vererbten grauen Star habe, möchte sie lea noch mal sehen. Dafür soll ich der Kurzen am Abend und am Morgen vor der Untersuchung Atropintropfen geben um die Pupillen weit zu machen. Als das bei mir das letzte mal gemacht wurde war ich praktisch blind, die male davor hab ich nur verschwommen gesehen. Habt ihr Erfahrungen wie weit das Sehen bei den Kleinen nach den Tropfen eingeschränkt ist? Muss ich mehr auf sie achten ( Verletzungsgefahr)? Die Arztin ist jetzt leider im Urlaub und erst in 3 Wochen wieder da!
Liebe Grüße
Julia

Beitrag von sina236 24.08.07 - 15:20 Uhr

google mal mit:

cyclopentolat und mit
mydriaticum


das sind die medis, mit denen das gemacht wird, bei kids vorrangig mit cyclo. sicher gibts nebenwirkungen. habe es aber nie erlebt, dass ein kind (ausser weinen beim tropfen und schläfrigkeit danach)etwas zu beklagen hatte. der zustand kann stunden bis tage anhalten und das sehen kann verschwommen sein. also nicht zu empfehlen, wennman was besonderes vor hat.

Beitrag von mausepfote75 24.08.07 - 16:05 Uhr

Danke für deine Antwort... das hilft mir doch schon weiter!

Beitrag von kerstin7t9 24.08.07 - 16:12 Uhr

Hallo Julia,

bei meinem Sohn wurde das gemacht, als er 5 war. Er hatte dann wirklich wirklich riiieeesige Pupillen, wie eine Katze bei Dunkelheit ;-) Getropft wurde am Vormittag, und bis zum Schlafen am Abend war wieder alles weitgehend normal. Die Ärztin sagte, man müsse auf folgende Punkte achten: Die Kinder sehen nur noch verschwommen, also nicht alleine Treppen steigen lassen etc., Dinge aus dem Weg räumen wegen Stolpergefahr, und ganz wichtig: Eine Sonnenbrille #cool aufsetzen, wenn das Kind nach draußen geht, denn die Augen sind mit den geweiteten Pupillen sehr lichtempfindlich, auch wenn es bewölkt ist.

LG Kerstin

Beitrag von mausepfote75 24.08.07 - 16:27 Uhr

Gut zu wissen. Aber wie soll ich meiner einjährigen eine Brille aufsetzen?? ich fürchte da muss eine Kappe reichen. Danke für den Tipp!

Beitrag von triene_82 24.08.07 - 20:54 Uhr

Hallo Julia,

wir mussten diese Untersuchung machen lassen, da war Kevin noch keine 2 Jahre alt. Wir mussten ihn (warum auch immer) 3 Tage lang jeweils morgens und abends je einen Tropfen in die Augen machen. Hat erstaunlicherweise problemlos geklappt und er hatte keinerlei Einschränkungen. Hab ihm draußen immer eine Sonnenbrille aufgesetzt #cool (glaub mir, er wird sie auflassen, weil er merkt, dass die Sonne dann in den Augen nicht wehtut). Er ist genauso rum gerannt und geklettert, wie sonst auch #schwitz (ich stand natürlich immer daneben um ihn notfalls aufzufangen, war aber nicht nötig). Das einzige blöde war, das die Pupillen danach noch über eine Woche weit waren. Aber ansonsten weder Nebenwirkungen noch Einschränkungen.

Liebe Grüße

Kathrin mit Kevin (der gottseidank nicht so ein Maulwurf ist, wie Mama und Papa)