Mach mir solche Sorgen...müssen zum Osteopathen

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Beitrag von shonu 24.08.07 - 15:44 Uhr

Hallo ihr Lieben,
war heute morgen zur Rückbildungsgymnastik und hab meine Hebamme danach gefragt, wann die Babies denn wenn sie auf dem Bauch liegen, das Köpfchen heben sollten. Sie meinte das müßte Emma schon können (meine Kleine ist heute 11Wochen alt). Dann fragste sie mich ob Emma, wenn sie auf dem Bauch liegt die Arme nach hinten lang streckt und das tut sie, zumindest mit einem Arm. Hebi meinte nun es könne sein, dass die Maus eine Blockade hat und sie das Köpfchen deswegen nicht hält und wir haben gleich nen Termin beom Osteopathen gemacht, wo wir nun am 3.9. hinmüssen. Ich mache mir jetzt solche Sorgen :-(. Wann konnten eure denn den Kopf halten in Bauchlage und wer mußte auch schonmal aus diesem Grund zum Osteopathen und was hat der gemacht? Ich weiß es ist vielleicht übertrieben, aber ich mach mich echt fix und fertig deswegen.
Wäre über viele Antworten dankbar.
Lg Shonu mit Emma#herzlich (*8.6.07)

Beitrag von cathie_g 24.08.07 - 15:59 Uhr

was ein Quatsch - so laesst sich Mutter nach Mutter ihr Kind krank labern. Diese Blockade-Gerede ist reines Modegebrabbel und die Hebammen sind die besten Werber fuer die Osteopathen. Du brauchst Dir ueberhaupt keine Sorgen zu machen. Ich wuerde auch nie zum Osteopathen gehen (obwohl das hier ja wohl zum guten Ton gehoert, dass man das Kind wenigstens einmal da hatte). Der Fachmann fuer solche Dinge ist der Kinderarzt und von dem wuerde ich mich, wenn noetig, zu einem Physiotherapeuten ueberweisen lassen.

LG

Catherina

Beitrag von spatrienchen 24.08.07 - 18:46 Uhr

hallo catherina!

ich denke, du solltest nicht so voreingenommen sein. denn in diesem falle bist du voll in unrecht.
ICH! die der schulmedizin dehr positiv gegenübersteht war trotz allerdem selbst mit meinem kleinen beim osteopart. und ich muss sagen, das ich nie gedacht hätte wie man mit ein paar handgriffen kleine wunder vollbringen kann. wir waren mit unseren krümel da, weil er verdauungsprobleme hatte und diese rührten tatsächlich durch verspannungen der musulatur einher. wir hatten bevor wir uns zum osteoparten trauten schon alles ausprobiert, von lefax, kümmelzäpfchen und massagen bis nahrungsumstellung. nichts, aber auch gar nichts hat geholfen. selbst der arzt sagte nachher nur noch zu uns dass wir doch jetzt da durch müssten. aber dieser eine besuch bei unserem osteoparten hat gereicht und mein kind kann endlich schlafen und ist schmerzfrei. zudem nahm unser lenny bis zu diesem besuch nicht mal ein schnuller. und sihe da! eins zwei handgriffe, blockade weg und mein kind saugt wie ein weltmeister.

fazit! ich kann nur jeden so ein besuch empfehlen und ich werde mir bei meinem zweiten kind noch in der schwangerschaft ein termin geben lassen um mir und dem baby einige schlaflosen nächte zu ersparen.

PS: ich komme aus ner reinen mediziener familie, deshalb glube mir das ich nicht jeden guruquatsch gut heiße.

lg
trienchen

Beitrag von steffni0 24.08.07 - 16:06 Uhr

Hallo Shonu!

Ich habe bisher nur Gutes von Osteopathen gehört! Wundere mich sehr über die erste Antwort, die Du bekommen hast... #kratz

In unserer Krabbelgruppe hatte auch ein Kind solch eine Blockade und die war super begeistert von der Osteopathin und die kleine Lilly konnte sich danach ganz schnell wunderbar bewegen.

Es kommt gar nicht so selten vor, dass die Kinder während der Geburt solch eine Blockade bekommen. Wenn man sich nur mal den Weg vorstellt, den die Kleinen zurückgelegt haben...

Mach Dir keine Sorgen, es wird Deiner Kleinen sicher gut tun!!!

Lieben Gruß

STeffie

Beitrag von snoopster 24.08.07 - 16:13 Uhr

Hallo,

also ich finde das auch ein wenig übertrieben. Man muss doch die Kinder nicht immer so in Schema F pressen. Dann kann sie halt den Kopf noch nicht so arg heben. Ich kenn eine aus dem GVK, deren Sohn ist doch sage und schreibe schon 20 Wochen alt und hat einfach keinen Bock auf Bauchlage. Der KiA hat gemeint, sie sollten es halt öfter probieren ihn so hinzulegen. Aber deswegen stimmt doch nicht gleich was mit ihm!
Meine hingegen war schon immer recht fit mit Köpfchen halten, hat dafür ihren rechten Arm immer ein wenig vernachlässigt. Ich habs bei der U4 angesprochen und der Arzt meinte, keine Assymetrie, hat halt ne Lieblingsseite.

Dafür kann doch Deine vielleicht was anderes besser.
Lass ihr Zeit. Wie hat eine hier mal so schön gesagt? Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht.

Und auch wenn ich mit meiner keinen Anlass sehe zum Osteopathen zu gehen sind ja andere Kinder, die schon mal dagewesen sind nicht super krank und haben unheilbare Sachen.
Wenn Du willst, geh hin, schaden kanns nicht, für mich wärs nix.

LG Karin und Paula *30.04.07

Beitrag von cathie_g 24.08.07 - 16:15 Uhr

so ungefaehr hatte ich es auch gemeint :-)

Catherina

Beitrag von fraukef 24.08.07 - 16:20 Uhr

*schmunzel* und bist ein wenig aus der Haut gefahren...

Aber ich muss gestehen - irgendwo kann ich dich auch verstehen - Osteopathen scheinen derzeit wirklich eine Modeerscheinung zu sein...

Auf der anderen Seite hab ich wirklich auch schon gutes gehört - wer weiss - vielleicht ist ja doch was dran... Aber ich vertrau auch eher auf den konventionellen schulmedizinischen Weg...

LG
Frauke

Beitrag von sterni84 24.08.07 - 16:30 Uhr

Hallo!

Also ich kann dir von Leonie berichten. Sie wurde am 11.5.07 9 Wochen zu früh geboren. Eigentlicher ET wäre der 13.7. gewesen. Auch Leonie konnte ihren Kopf in Bauchlage nicht halten. Wir gingen am 1.8. zu einer Osteopathin, die stellte fest, dass Leonie`s 1. Halswirbel ausgerenkt war.

Einen Tag später konnte Leonie ihren Kopf in Bauchlage heben und halten und das ganz wunderbar. #freu

Leonie war also korrigiert 3 Wochen alt. :-)

Mach dir keine Sorgen, ein Besuch beim Osteopathen tut den Kleinen nicht weh!

Liebe Grüße Lena + Leonie Charlotte (31+0), 1220 g und 38 cm

Beitrag von shonu 24.08.07 - 16:34 Uhr

Danke für deine Antwort. Wollte mit meinem Beitrag keine Diskussion auslösen ob Osteopathen nun gut oder schlecht sind, was aber in den Beiträgen vor dir irgendwie so rüber kommt, sondern lediglich mal eure Erfahrungen hören. Schaden tuts Emma sicher nicht, also bin ich mal gespant ob da wirklich was ist und vor allem was danach ist. LG Shonu

Beitrag von snoopster 24.08.07 - 16:42 Uhr

Hallo,

also ich wollte mir kein Urteil erlauben, da ich eben keine Erfahrung mit Osteopathen habe.
Für mich sind sie weder "gut" noch "schlecht", sondern einfach naja "überflüssig", da ich keinen Anlaß sehe, zu einem zu gehen.
Eine ander Freundin ausm GVK war mit ihrer Tochter da, weil sie ne Saugglockengeburt war, und ihr geraten wurde, da hin zu gehen. Sie hatte vorher keine Beschwerden und nachher auch nicht.

Aber wie gesagt, probiers aus, und bild Dir Deine Meinung.
Ich wollte Dich lediglich beruhigen, dass Dein Kind bestimmt nicht schwer krank ist...

Alles Liebe
Karin und Paula - grad aufgewacht!

Beitrag von shonu 24.08.07 - 19:48 Uhr

Hi Karin,
ich probiaus und dann mal sehen. Man macht sich halt immer gleich so Gedanken, bin da echt ganz schlimm geworden seit die Kleine da ist. Im Allgemeinen ist Emma mehr als fit, sie lacht den ganzen Tag und macht auch keine Anzeichen als ob ihr etwas weh tut...nun ja wir werden sehen.
Liebe Grüße

Beitrag von murmel72 24.08.07 - 16:45 Uhr

Muesste, sollte, koennte.... jedes Kind entwickelt sich anders.

Wenn deine Kleine erwachsen ist, fragt kein Mensch mehr danach, wann sie ihr Koepfchen in Bauchlage heben konnte.

Mittlerweile gilt man ja schon als Exot, wenn man noch nicht beim Osteopathen vorstellig war.

Hast du den Eindruck, dein Kind hat Schmerzen oder ist irgendwie blockiert?

Kenne mittlerweile aus meinem Bekanntenkreis min 5 Frauen, die beim Osteopathen waren...komisch, der bestaetigt immer (!) dass der Besuch noetig war. Gibt es eigentlich auch Faelle, bei denen der Osteopath sich fuer den Besuch bedankte, aber das Kind als gesund befunden hat?
Einer ging sogar so weit, zu behaupten, dass alle Babies, die die Krabbelphase auslassen und gleich ins Laufen uebergehen, quasi als Pflichtprogramm zum Osteopathen gehoeren. Weil - man hoere und staune - diese Kinder eine immens wichtige Entwicklungsphase auslassen und deswegen Gefahr laufen, spaeter verhaltensgestoert zu werden.

Kein Kommentar.

Wenn du Bedenken hast, gehe lieber zum Kinderarzt.

Beitrag von finnsmama 24.08.07 - 18:02 Uhr

Hallo Shonu,

also über die erste Antwort muss ich mich doch schon sehr wundern, und kann nur den Kopf schütteln.#kratz #augen #augen
Unser Sohn hatte das KISS-Syndrom, google mal danach, und ich war heilfroh, dass mir jemand das mit dem Osteopathen gesagt hat. #huepf#huepf#huepf
Auch er hatte eine Blockade, und konnte sein Köpfchen gar nicht heben.
Stell dir einfach mal vor, bei dir ist ein Wirbel raus, oder du hast einen steifen Hals. Wartest du dann auch ab, bis es besser wird? Oder lässt du dir helfen? Laut der ersten Antwort müsste dein Hausarzt das ja "richten" können.
Mach dir keine Sorgen, das ist wirklich nichts schlimmes, und tut auch gar nicht weh!

Liebe Grüße,
Steffie mit Finn (fast 2) und Frieda (19 Wochen)