KIGA ja oder nein????

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von whitepanther75 24.08.07 - 16:19 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich brauche mal ganz dringend Eure Hilfe...

Meine Tochter wird im Dezember erst 3 Jahre alt, ich hatte mir aber überlegt sie am 1.9. in den Kindergarten zu geben, weil da viele von den Kindern, mit denen sie im Spielkreis ist auch gehen.
Sie ist eigentlich ein aufgeschlossenes Kind, geht auf jeden zu und war nie schüchtern oder eine "Klette".
Jetzt hatten wir vor den Ferien, ein paar Probetage im Kindergarten und seitdem ist sie wie verwandelt, ich darf mich nicht mal aus dem Zimmer bewegen an alles andere ist garnicht zu denken.
Die Erzieherin sagte mir am letzten Tag, das meine Tochter morgens mal geweint hat, aber keiner sagen kann warum?
Nun erzählt mir die kleine immer wieder irgendwelche großen Jungs haben sie geärgert und sie will nicht mehr in den Kindergarten, hat Angst und weint schon wenn es nur um das Thema geht, wacht auch nachts auf und weint wegen dem Kiga... #heul
Jetzt habe ich keine Ahnung was ich machen soll, wir wohnen in einem kleinen Dorf und ich halte von unserem Kiga leider nicht viel und diese Sache macht es halt nicht einfacher, ich denke sie hätten gerade an einem Probetag doch aufpassen müssen auf die kleine. Oder sehe ich das falsch???#kratz
Bitte helft mir, was soll ich jetzt machen?
Liebe Grüße, Stephanie

Beitrag von daniko_79 24.08.07 - 16:39 Uhr

Hallo

ich denke gerade dann ist der Kiga ganz wichtig für Deine Tochter . Und gerade weil die anderen Kinder aus der Spielgruppe ja da auch rein kommen . Kiga ist wirklich wichtig für Kinder ab 3 Jahre ! Das weinen wird weniger und geht dann auch ganz weg . Es gibt solche und solche Kinder . Max z.B. ist von Anfang an gerne in den Kiga gegangen , nach einem halben Jahr hatten wir dann auf einmal die Weinphase , die aber auch schnell wieder vorbei war . Luisa seine Freundin machte Anfangs das volle Programm durch , sie hat geweint was das Zeugs hielt mit allem drum und dran , nach einem halben Jahr hat die Mutter sie auch für den halben Nachmittag angemeldet weil sie nicht mehr aus dem Kiga wollte ....

Die Kleinen müssen sich an neues einfach gewöhnen auch wenn es bei manchen etwas länger dauert aber das gehört zum Leben dazu , nicht immer alles kann geplant werden es kommt auch mal auf einen zu und man muss damit fertig werden und zurecht kommen .

Deine Kleine wird sich schneller wie Du denkst an die neue Situation gewöhnen , sie braucht eben mehr Zeit !!!!!

Traut Euch ...

Daniela

Beitrag von rahat 24.08.07 - 18:08 Uhr

Hallo Stephanie,

gehe doch einfach öfters mal mit ihr hin, spiele mit und distanziere dich nach und nach von dem Geschehen. Dann gehst du mal für ein paar minuten weg etc.

Die Erzieher bekommen zu oft neue Kinder, als dass sie stark darauf eingehen können. Sie haben neben dem neuen Kind noch weitere 11 oder 12 Kinder. Leider ist in Deutschland der Betreuungsschlüssel nicht optimal.
Es gibt aber viele gute Aspekte an solch einer Einrichtung, daher würde ich dran bleiben.

Grüsse

Beitrag von porterhouse 24.08.07 - 21:37 Uhr

Laß ihr ein wenig Zeit und dann probiert Ihr es nocheinmal. Lilly wird im Mai 3 und soll ab Januar in den Kiga, da ich dann wieder 30 Stunden arbeite. Sie kennt dort auch viele Kinder schon.
Aber wenn ich merken würde, daß es sehr extrem ist, würde ich versuchen, daß meine Mutter eine gewisse Zeit überbrückt und wir würden es dann nach 4 Wochen mal wieder versuchen. Aber nicht jeder hat ne Oma am Ort.
Tränen gibt es fast überall beim Übergang von Mamas Fürsorge hin zum Kindergarten. Aber wenn mein Kind nachts aufwachen würde, wegen des Kindergartens... Nee, das könnte ich dann nicht, sie trotzdem hinzuschleifen, glaub ich jedenfalls.
porterhouse