Brauche dringend eure Hilfe

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von putzi9a 24.08.07 - 22:00 Uhr

hallo ihr lieben,brauche mal eure Hilfe.meine Freundin hat 3 Kinder,die älteste ist 16.das Mädel war bis jetzt immer ganz lieb,jetzt hat sie einen Typen kennen gelernt der ist 21,ist total verliebt in ihn.Ist ja auch alles schön,aber jetzt ist sie seit 1 Woche kaum noch zu hause,kommt nachts oder frühs um sich mal umzuziehen oder zu waschen.kommt wann sie will und geht wann sie will,macht was sie will und sagt was sie will.Da fallen auch ganz schöne Sätze so wie: ich will dich nicht mehr als Mutter,du hast mir eh nix zu sagen oder ich mach doch sowieso was ich will.Zur Zeit muß sie ihr Praktikum nachholen und hat sich aber wegen ihrem freund krank schreiben lassen,will jetzt sogar zu hause ausziehen.Reden kann man mit ihr eh nicht mehr,der Wohnungsschlüssel wurde weggenommen damit sie abends pünktlich um 10 da ist,aber sie kommt dann eben nachts garni nach hause.Konsequenzen interessieren sie nicht.Meine Freundin war auf dem Jugendamt,aber die meinten nur sie soll sie mit hinbringen.Mit Gewalt oder was?Kann ja sein das Mädels in der Pupertät bisle schwierig sind aber was soll meine Freundin denn noch machen das sie einfach wieder vernünftig wird.ich muß dazu sagen das es ihr zu hause wirklich nicht schlecht geht,sie hat schöne Klamotten,Geld,bekommt Liebe,alles was man so braucht.habt ihr vielleicht nen Tipp?
Danke.

Beitrag von tigerin73 25.08.07 - 13:00 Uhr

Hmmm, vielleicht ging es ihr einfach ZU gut zu Hause? Wie war es denn so erziehungsmäßig bisher? Eher autoritär, eher liberal? Wurde ihr viel verboten oder ließ man eher alles durchgehen?
Das Mädel ist 16, das heißt die Eltern sind voll verantwortlich für sie. Das bedeutet im Zweifelsfall strenge Konsequenzen wie weniger Geld, Hausarrest oder ähnliches. Und das mit dem Jugendamt finde ich seltsam - die müssen sich doch denken können, dass das Mädel da nicht freiwillig mitgeht! Vielleicht kann deine Freundin eine "Erziehungsbeistandschaft" bekommen, das ist dann jemand (m oder w), der auch nach Hause kommt und mit dem Kind spricht usw, vielleicht bringt das was?
Ansonsten fällt mir nur ein: Durchgreifen und nicht unterkriegen lassen; vielleicht findet sich auch noch ein Vermittler, damit man wenigstens mal vernünftig miteinander reden kann?
Ja, das ist alles, was mir dazu so einfällt - meine Kleine ist erst 11 Monate, da haben wir das Problem (noch) nicht. Aber in meiner bisherigen Laufbahn als Lehrerin hat mir die Kombination aus Reden, Zuhören und Konsequenz eigentlich immer ganz gut weitergeholfen...
Liebe Grüße

Jutta

Beitrag von silke84 25.08.07 - 13:43 Uhr

Hallihallöle...

habt ihr schonmal mit dem Freund geredet?
Dass ihr ihm vielleicht die Ängste und Sorgen mal sagt und er dann vielleicht auf seine Freundin eingehen kann?

Wenn nicht, würde ich sie (solange sie es sich leisten könnte) weitermachen lassen, ich denke dass ist z.zt. die erste Verliebtheit, er hat vermutlich eine eigene Wohnung etc.
Oder sie wird vor die Wahl gestellt. Entweder hier oder da wohnen. So ein paar Regeln müssen schon eingehalten werden!

Redet mit ihrem Freund und appeliert auf dessen Vernunft.

Grüssle Silke

Beitrag von sternchen-09 25.08.07 - 15:05 Uhr

Hi,
ih laub wenn ich das gemacht hätte vor einem Jahr hätte meine Mam mir erst mal kein Geld mehr geben und mit dem Jungen geredet und wenn ich dann zuhausgewesen währe hätte sie mich nich mehr rausgelassen...

Deine freundin kann ihrer Tochter doch mal anbieten den Freund mit nachhaus zu bringen das sie ih mal kennenlernen kann oder das er mal bei denen schläft....

Beitrag von naddelchen18.01. 26.08.07 - 17:25 Uhr

da man ja anscheinend mit der tochter nicht mehr reden kann, würde ich es auf alle fälle über ihren freund versuchen. ich kenne das drama selbst aus eigener errfahrung. kann mich daher gut in sie hineinversetzen.

wahrscheinlich hat sie angst ihn zu verlieren und stellt ihn deshalb über seine eltern.

das jugendamt kann ihr auch helfen ohne dass ihre tochter dabei ist.