Wie aus dem doofen Minus aus dem Konto rauskommen???

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von asile 25.08.07 - 08:51 Uhr

Hallo,

jammern auf hohen Niveau wird ja nicht immer gern gehört hier,ich mach es aber trotzdem.........

In letzter Zeit kann ich nämlich schon manchmal nicht mehr richtig schlafen,weil mir immer nur "Geld Geld Geld" durch den Kopf geht.....und zwar gamz klar wie bei fast jedem: ich hab zu wenig.

Hab ich eigentlich nicht,mein Mann verdient ziemlich gut,ich gehe auch arbeiten,aber irgendwie reicht es hinten und vorn nicht....wir rutschen immer mehr rein ins Minus und ich kann es nicht stoppen..................haben noch ein paar alte Kredite abzuzahlen,aus schlechteren Zeiten,wo ich schon überlege diese zu strecken#kratz,ansonsten leben wir schon ganz gut,aber nicht übertrieben.

Naja,wir haben ein kleines Reihenhäuschen,welches auch noch abbezahlt werden muß,aber das hält sich eigentlich mit den hier vergleichbaren Mieten die Waage.

Es kommen halt immer so viele unvorhergesehene Dinge ( ein Fahrzug kaputt-Unfall neues gebrauchtes muß her,Fernseher kaputt,Geburtstage,Renovierung etc pp)

Kennt ihr das? Wie läuft es bei euch,oder seid ihr wirklich alle im + ??????

Gebt mir mal ein paar Tipps ,wie ihr es geschafft habt.

Gruß asile

Beitrag von babsi1785 25.08.07 - 09:29 Uhr

Hallo,

die arbeitslosigkeit hat uns mal richtig in die miesen gebracht. Nur wir haben erst mit unserer Bank geradet, wie es aussieht. Als mein Mann wieder arbeit hatte, haben wir eine "Rückführung" vereinbart. Ich habe der Bank mein Haushaltsbuch gezeigt, und wir machten einen BEtrag aus wieviel wir im Monat davon "zurückbezahlen". Die Monate hat es sogar besser funktioniert als ich ausgerechnet hatte, und wir sind wieder im Plus.

Kann euch nur den Rat geben, euch mal hinzusetzen zu schauen wo das ganze Geld hingeht und dann mal auf dinge verzichten die nicht wirklich wichtig sind.
Am besten Haushaltsbuch führen . . .

Babsi

Beitrag von zwiebelchen1977 25.08.07 - 09:39 Uhr

Hallo

Also mein Mann und ich verdienen auch sehr gut. Aber trotzdem schauen wir, was geht und was nicht. sparen jeden Monat auch etwas, für unvorhersehbare Dinge. Ansonsten kann ich euch nur raten, das ihr euch evtl ein bisschen in allen dingen einschränkt, sonst kommt ihr immer wieder ins Minus. Wägt ab, was geht und was nicht. Versucht immer, auch wenn es nur kleine Beträge sind, etwas zur Seite zu legen. Dann ist es hinterher nicht so viel, wenn mal was an Reperaturen ist.


Grüsse Bianca

Beitrag von anyca 25.08.07 - 09:41 Uhr

Haushaltsbuch führen und ALLE Ausgaben (ja, auch die 65 Cent für den Schokoriegel vom Kiosk) aufschreiben. Nach ein, zwei Monaten wertet ihr das aus, schaut wo das Geld bleibt und wo man noch sparen könnte.

Klar, ein Autounfall ist unvorhersehbar. Aber Geburtstage und Renovierungen sollten doch eigentlich nicht völlig überraschend kommen? Das Budget sollte so hinkommen, daß eben auch noch Reserven für so was da sind!

Beitrag von susaheld 25.08.07 - 13:54 Uhr

Hallo asile,

leider kann ich Dir auch keinen ultimativen Tipp geben.
Denn wir sind auch solche, die (trotz 2 Gehälter) oft oder dauernd im Minus stecken.
Das Thema beschäftigt mich heute auch sehr, so dass mein Mann und ich uns heute morgen schon deswegen gestritten haben.
Aber zur Zeit kommt auch alles zusammen, dabei hat der Monat super gut angefangen (also finanziell gesehen).
Dann ist unsere Heizung ausgefallen, das war ein Guter Happen, aber dafür haben wir Reserven. Ich mußte neue Kleidung für mich (bin schwanger) und unsere Tochter kaufen. Außerdem hat meine Freundin Ausverkauf von gebrauchten Sachen gemacht, die ich auch immer gut und gerne abkaufe. Denn wenn ich das alles neu kaufen würde, wäre ich locker das doppelte los. Mit dem Einkaufen von Lebensmitteln war ich diesen Monat ziemlich günstig, das weiß ich. Und trotzdem, oder gerade, sind wir wieder im Minus. Und was macht mein Mann... der kauft sich mal kurz eine neue Grafikkarte (wenn auch gebraucht). Das hat mich dann echt zur Weisglut gebracht. :-[
Nun weiß ich, dass wir wieder 2 Monate brauchen, bis wir da draußen sind. Jetzt heißt es sparen und zum Glück kommen Geburtstage, an denen wir Geld geschenkt bekommen. #schein

Ein Haushaltsbuch hab ich schon geführt, ist wirklich eine gute Sache. Aber aus dem Minus hat es uns leider auch nicht gebracht. Aber ich weiß jetzt, wo ich sparen kann und was wir uns wöchentlich leisten können.

Wünsch Euch alles Gute und viel Erfolg beim "Pfenningfuchsen" ;-)

Susanne

Beitrag von nick71 25.08.07 - 17:09 Uhr

"wir rutschen immer mehr rein ins Minus und ich kann es nicht stoppen..................haben noch ein paar alte Kredite abzuzahlen,aus schlechteren Zeiten,wo ich schon überlege diese zu strecken,ansonsten leben wir schon ganz gut,aber nicht übertrieben."

Zumindest lebt Ihr über Eure Verhältnisse...ansonsten würde es ja nicht ständig weiter ins "minus" gehen.

Kredite strecken...Du meinst damit sicher ne Aufstockung? Würde ich nicht machen...damit stopft man allenfalls Löcher mit neuen Löchern.

Fakt ist, dass Ihr Euren Lebensstandard irgendwie runterschrauben müsst...anderenfalls kommt ihr nicht aus der Scheisse raus, sondern rutscht nur immer tiefer rein.

"Wie läuft es bei euch,oder seid ihr wirklich alle im + ??????"

Ich bin nicht im plus und ich habe zudem noch einen sehr hohen Kredit abzubezahlen. Hatte das Glück, dass meine Eltern das Geld letztendlich auf ihr Haus aufgenommen haben, und ich somit nur noch eine sehr niedrige Rate zahle (dafür allerdings auch 30 Jahre #schwitz ). Mein Dispo ist ebenfalls am Monatsende ausgeschöpft, beläuft sich aber nur auf 500 Euro...einen höheren möchte ich gar nicht, weil mich das auch nur wieder zum Geldausgeben verleiten würde.

Ich rechne mir jeden Monat aus, was ich an Fixkosten zu zahlen habe und schaue regelmäßig in mein Konto, was ich noch ausgeben kann. Die täglichen Ausgaben (Lebensmittel etc) sind dabei ebenfalls berücksichtigt. So komme ich einigermaßen klar...es geht jedenfalls nicht weiter bergab.




Beitrag von haebia 25.08.07 - 17:14 Uhr

Hallo,

wir haben drei Hauptkonten: jeder ein Gehaltskonto und ein gemeinsames "Haushaltskonto".
Ich bin immer im Plus, auch mit dem Haushaltskonto, das ich verwalte.
Mein Mann ist immer wieder mal im Minus. V. a. wegen fälligen Autorechnungen (muß geschäftlich viel fahren) - Wartung, Reperatur ...

Ich habe auch Listen (Haushaltsbuch), was wohin fließt und einen ungefähren Plan, wieviel wir pro Woche ausgeben "dürfen". Immer klappt das nicht, aber es geht v. a. darum, umgefähr die Ausgaben im Auge zu behalten und zu wissen, wieviel man noch hat und ausgeben kann.

Das Beste ist wirklich mal ein Haushaltsbuch zu führen und alles aufzuschreiben. Und eine Übersicht über alle täglichen, monatlichen, jährlichen Fixkosten, um vorausschauend planen zu können (GEZ, Kfz-Steuer, Nebenkostenabrechnung, ...) und schon früh genug, Monate vorher, ein paar Euro (?) auf die Seite zu legen, damit es später nicht so geballt kommt und überraschend.
Viel Sparen kann man oftmals auch an Dingen, die einen als "klein und billig" erscheinen, es aber nicht sind, wenn man es hoch rechnet auf das ganze Jahr. Z. B. jeden Tag frische Brötchen beim Bäcker, jeden Tag die Tageszeitung oder sonstiges Abo, jeden Tag Snack im Geschäftsbistro kaufen ... Man muß halt überlegen, was will man unbedingt und was kann man anders machen oder eben billiger (z. B. den Snack selbst privat kaufen und mit ins Geschäft nehmen, Zeitung über Internet lesen oder mit Nachbarn teilen, frische Brötchen nur am Wochenende ...).

Uns reiten wirklich immer die Unvorhersehbaren Dinge rein wie Auto, Elektrogeräte ... #augen

Gruß,
Bianca